Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

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Angststörungen Seite 3 

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Die Definition der Störung in Internationalen Klassifikationen

Diagnostische Kriterien der Panikstörung nach DSM III-R (Definition nach dem ICD 10 Kapitel V )

(Beltz Verlag 1989 Seite 294-297) (Inzwischen ist seit längerem das DSM IV (deutsch 1996, amerikanisch 1994) auf dem Markt. Die meisten Therapiestudien beruhen noch auf dem DSM III , zwischen beiden Klassifikationen besteht bezüglich dieses Krankheitsbildes wenig Unterschied.

A) Irgendwann im Verlauf der Störung traten eine oder mehrere Panikattacken auf (abgrenzbare Perioden intensiver Angst oder Unbehagens), die (1) unerwartet waren, d.h. nicht unmittelbar vor oder in einer fast immer Angst auslösenden Situation auftraten und (2) nicht durch Situationen ausgelöst wurden, in denen die Person im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit anderer stand.

B) Entweder traten vier Panikattacken (gemäß A-Kriterium) innerhalb eines Zeitraumes von vier Wochen auf oder nach einer bzw. mehreren Attacken bestand mindestens einen Monat lang anhaltende Angst vor einer erneuten Attacke.

C)    Wenigstens vier der folgenden Symptome traten zusammen mit mindestens einer der Attacken auf:

(1) Atemnot (Dyspnoe) oder Beklemmungsgefühle;

(2) Benommenheit, Gefühl der Unsicherheit oder Ohnmachtsgefühl;

(3) Palpitationen oder beschleunigter Herzschlag (Tachykardie);

(4) Zittern oder Beben;

(5) Schwitzen;

(6) Erstickungsgefühle;

(7) Übelkeit oder abdominelle Beschwerden;

(8) Depersonalisation oder Derealisation;

(9) Taubheit oder Kribbelgefühle (Parästhesien);

(10) Hitzewallungen oder Kälteschauer;

(11) Schmerzen oder Unwohlsein in der Brust;

(12) Furcht zu sterben;

(13) Furcht, verrückt zu werden oder Angst vor Kontrollverlust.

Beachte: Attacken mit vier oder mehr Symptomen sind Panikattacken; Attacken mit weniger als vier Symptomen sind Attacken mit unvollständiger Symptomatik

Merke: Bei Patienten mit Angststörungen steht das seelische Erleben von Angst oft gar nicht im Vordergrund der Beschwerden,  sondern  oft sind es als  gravierend empfundene körperliche Symptome (Herzrasen, Schmerzen, vegetative Störungen), die leicht mit körperlichen  Erkrankungen verwechselt werden können. Die körperlichen Erscheinungen können als Angstausdruck auch alleine auftreten, ohne dass dem Individuum die verursachende Angst bewusst zu sein braucht. Angstäquivalente können fast jede Körperfunktion betreffen. Hierin liegt der Grund warum immer noch im Durchschnitt erst nach 7 Jahren die richtige Diagnose gestellt wird. Dies obwohl die Symptome der angst im Volksmund seit je her bekannt sind. "Schiss haben"," Herzklopfen" "Das Herz rutscht in die Hose" "Vor Angst in die Hosen machen" Die Luft bleibt einem weg" "Das Herz schlägt bis zum Hals" usw. Typischerweise beginnt ein Panikanfall mit einer physiologischen oder psychologischen Veränderung (z.B. Herzklopfen, Schwitzen, Schwindel bzw. Gedankenrasen, Konzentrationsproblemen). Diese Veränderungen müssen von der Person wahrgenommen und als bedrohlich interpretiert werden. Das setzt einen psychophysiologischen Teufelskreis in Gang, denn die auf die Interpretation hin einsetzende Angstreaktion verstärkt wiederum die körperliche Symptomatik und die Einengung der Wahrnehmung auf die internen "Gefahren" - Reize.
D) Mindestens vier C)- Symptome entwickelten sich plötzlich und zeigten eine Intensitätssteigerung innerhalb von 10 Minuten nach Einsetzen des ersten C)- Symptoms. Dies trifft zumindest für einige der Attacken zu.

Diagnostische Kriterien der Panikstörung mit Agoraphobie

A) Die Kriterien der Panikstörung werden erfüllt.

B) Agoraphobie: Angst, sich an Orten oder in Situationen zu befinden, in denen beim Auftreten einer Panikattacke eine Flucht nur schwer möglich (oder peinlich) oder keine Hilfe verfügbar wäre. (Dazu werden auch solche Fälle gezählt, in denen ein anhaltendes Vermeidungsverhalten zwar in der aktiven Phase der Panikstörung entstand, jedoch von Betroffenen nicht auf die Angst vor einer Panikattacke zurückgeführt wurde.) Als eine Folge dieser Angst bestehen entweder Einschränkungen beim Reisen oder die Notwendigkeit einer Begleitperson außerhalb der Wohnung, oder aber die phobischen Situationen werden unter intensiver Angst durchgestanden. Übliche phobische Situationen sind: alleine außerhalb des eigenen Hauses zu sein, sich in einer Menschenmenge zu befinden oder in einer Schlange zu stehen, sich auf einer Brücke zu befinden oder Bus, Zug oder Auto zu fahren.

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Bestimme derzeitigen Schweregrad des agoraphoben Vermeidungsverhaltens:

Leicht: Vermeidungsverhalten (oder Aushalten trotz Unbehagens), jedoch relativ normale Lebensführung, z. B. fährt nur wenn es sein muss ohne Begleitung zur Arbeit oder zum Einkaufen; andernfalls wird es vermieden.

Mittel: Das Vermeidungsverhalten führt zu Einschränkungen in der Lebensführung, z. B. ist die Person in der Lage das Haus allein zu verlassen, kann jedoch nicht weiter als ein paar Kilometer ohne Begleitung gehen.

Schwer: Das Vermeidungsverhalten fesselt weitgehend ans Haus oder führt zur Unfähigkeit, das Haus ohne Begleitung zu verlassen.

Partiell remittiert: Derzeit kein agoraphobes Vermeidungsverhalten, aber in den letzten sechs Monaten davor.

Voll remittiert: Kein agoraphobes Vermeidungsverhalten, weder gegenwärtig noch in den letzten sechs Monaten.

In der Literatur (Am Psychiatr Assoc 1998) wird aufgeführt, dass 40-50% der Patienten mit Panikstörungen Persönlichkeitsstörungen aufweisen. Am häufigsten handelt es sich um Cluster-C-Persönlichkeitsstörungen: Abhängige (dependente) Persönlichkeitsstörungen, zwanghafte (obsessive-compulsive) oder ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörungen. Aber es finden sich auch Patienten mit affektiver Instabilität (Borderlinepersönlichkeitsstörungen), Hypersensitivität (paranoische Persönlichkeitsstörungen) und narzisstischer Persönlichkeitsstörung.  Panikattacken die ausschließlich in phobischen Situationen auftreten (beispielsweise bei Ansicht einer Schlange, Spinne oder Höhenangst werden nicht als Panikstörungen kodiert. Bei Panikstörungen treten die Panikattacken ohne Auslöser oder Grund auf.
Bei vielen Patienten mit Angstsyndromen lassen sich klinisch phobische Einstellungen und Haltungen feststellen, die sich nur bedingt mit den Eigenheiten einer dependenten oder ängstlich- vermeidenden Persönlichkeitsstörung decken. Diese werden separat diagnostiziert und sind auch in der Behandlung zu berücksichtigen. Oft erfordern Sie nach einer Konfrontationsbehandlung der Panikstörung eine weiterführende Behandlung. Ebensolches gilt für die bei fast der Hälfte der Patienten zusätzlich bestehende depressive Störung.   

Agoraphobie ist oft eine Folge der Panikattacken, die an bestimmten Orten oder in bestimmten Situationen aufgetreten sind. Allerdings gibt es auch Agoraphobien ohne Panikattacken. Bei einem Drittel der Patienten tritt die Agoraphobie vor der ersten Panikattacke auf. Agoraphobie tritt auch ohne Panikstörung oder Panikattacken als Folge körperlicher Erkrankungen auf. Typische Beispiele sind bei essentiellem Tremor, als Folge eines vestibulären Schwindels, als Folge von Gangunsicherheit bei M. Parkinson oder nach Schlaganfall etc.  Ursache ist dann das Unsicherheitsgefühl und die Angst vor Verlust der Kontrolle über die Körperfunktionen bei Aktivitäten außer Haus. Die Behandlung solcher sekundärer Agoraphobien unterscheidet sich allerdings nicht von der Behandlung der primären Agoraphobie, auch ist die Behandlungsprognose ähnlich gut, bzw. die Prognose ohne Behandlung ähnlich schlecht. 

Strittig ist, ob eine Einteilung von Panikpatienten nach Symptomuntergruppen sinnvoll ist. Bei jedem Patienten stehen zunächst andere vegetative Symptome im Vordergrund. Allerdings wechseln diese im Vordergrund stehenden Symptome oft im Verlauf einer Panikstörung. Bei manchen Patienten stehen Erstickungsängste mit der Befürchtung, keine Luft mehr zu bekommen im Vordergrund. Sie geben auch an wegen Luftnot agoraphobe Situationen zu verlassen. Bei anderen Patienten sind es die Herzsymptome mit Herzrasen, Druck auf der Brust und der Befürchtung einen Herzinfarkt zu erleiden und der Vermeidung körperlicher Anstrengung. Manchmal ist es der Harndrang oder Stuhldrang, mit sozialphobischen Ängsten in der Öffentlichkeit inkontinent zu werden. Manchmal ist es ein Schwindel mit der Angst die Kontrolle über sich zu verlieren oder verrückt zu werden. Oft wechselt aber eben im Verlauf der Störung das im Vordergrund stehende Symptom. Manchmal hat man den Eindruck, dass bei Patienten, wenn sie mit einem Symptom umgehen gelernt haben, sie ein anderes in den Vordergrund rücken. Manchmal gibt es körperliche Erkrankungen oder den Bericht über eine Erkrankung im Freundeskreis, der zum Symptomwandel führt. Anderseits ist bekannt, dass manche Menschen tatsächlich sensitiver als Andere auf erhöhte CO2 Konzentrationen reagieren. Es ist also durchaus denkbar, dass es innerhalb der Panikstörungen Untergruppen von Patienten gibt, die möglicherweise auch unterschiedlich auf verschiedene Behandlungen ansprechen und einen unterschiedlichen Verlauf haben.

 

Definition der generalisierten Angststörung GAS
DSM-IV

Übermäßige Angst und Sorge (furchtsame Erwartung) bezüglich mehrerer Ereignisse oder Tätigkeiten, die während mindestens 6 Monaten an der Mehrzahl der Tage auftraten. Die Person hat Schwierigkeiten, die Sorgen zu kontrollieren.

Angst und Sorge sind mit mindestens drei derfolgenden sechs Symptome verbunden:

Ruhelosigkeit, leichte Ermüdbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten oder Leere im Kopf, Reizbarkeit, Muskelspannung, Schlafstörungen 

Angst und Sorgen sind nicht auf Merkmale einer psychischen Störung beschränkt

Angst, Sorgen oder körperliche Symptome verursachen in klinisch bedeutsamer Weise Leiden oder Beeinträchtigung

Es liegen keine organischen Ursachen vor

lCD 10

Über mindestens 6 Monate Anspannung, Besorgnis oder Befürchtungen in Bezug auf alltägliche Ereignisse und Probleme

Aus einer Liste von 22 körperliche Symptomen müssen mindestens vier vorliegen

Die Störung erfüllt nicht die Kriterien einer Panikstörung, phobischen Störung, Zwangsstörung oder hypochondrischen Störung

 

DSM IV Diagnostische Kriterien für eine spezifische Phobie

Kriterium A:  Ausgeprägte und anhaltende Angst, die übertrieben oder unbegründet ist und die durch das Vorhandensein oder die Erwartung eines spezifischen Objekts oder einer spezifischen Situation ausgelöst wird.

Kriterium B: Die Konfrontation mit dem phobischen Reiz ruft fast immer eine unmittelbare Angstreaktion hervor, die das Erscheinungsbild einer situationsgebundenen oder einer situationsbegünstigten Panikattacke annehmen kann.

Kriterium C: Erwachsene und Jugendliche erkennen, dass die Angst übertrieben oder unbegründet ist.

Kriterium D: Die phobischen Situationen werden gemieden bzw. nur unter starker Angst oder starkem Unbehagen ertragen.

Kriterium E: Das Vermeidungsverhalten, die ängstliche Erwartungshaltung oder das Unbehagen in den gefürchteten Situationen schränkt deutlich die normale Lebensführung der Person, ihre berufliche (oder schulische) Leistung oder sozialen Aktivitäten oder Beziehungen ein, oder die Phobie verursacht erhebliches Leiden für die Person.

Kriterium F: Bei Personen unter 18 Jahren hält die Phobie über mindestens sechs Monate an.

Kriterium G: Eine Spezifische Phobie, die in der Regel Panikattacken aufweist, muss gegen Panikattacken mit und ohne Agoraphobie abgegrenzt werden; bei Kindern muss zudem gegenüber der Sozialen Phobie, der Störung mit Trennungsangst, gegenüber Zwangsstörungen sowie der Posttraumatischen Belastungsstörung abgeklärt werden.

 

 

Hamilton Angst Skala HAMA

Name          Vorname                Geburtstag

 Fremdbeurteilung, alle Punkte müssen beantwortet werden

Beurteilungszeitraum letzte Woche

    0=  nicht vorhanden, 1= gering, 2= mäßig,  3= stark,  4= sehr stark
1 Ängstliche Stimmung, Sorgen Erwartung des Schlimmsten, furchtvolle Erwartung, Reizbarkeit, 0 1 2 3 4
2 Spannung Gefühl der Gespanntheit, Erschöpfbarkeit, Schreckhaftigkeit, Neigung zum weine, Zittern, Gefühl der Unruhe, Rastlosigkeit, Unfähigkeit sich zu entspannen 0 1 2 3 4
3 Furcht vor Dunkelheit, vor Fremdem, vor Alleingelassenwerden, vor Tieren, vor Straßenverkehr, vor Menschenmengen 0 1 2 3 4
4 Schlaflosigkeit Ein- und Durchschlafstörungen, Nicht Ausgeruhtsein, Abgeschlagenheit beim Aufwachen, Alpträume, Pavor nocturnus 0 1 2 3 4
5 Intellektuelle Leistungsbeeinträchtigung Konzentrationsstörungen, Gedächtnisschwäche 0 1 2 3 4
6 Depressive Stimmung, Interessenverlust, mangelnde Freude an Hobbys, Niedergeschlagenheit, Früherwachen, Tagesschwankungen 0 1 2 3 4
7 Allgemeine körperliche Symptome (muskulär), Muskelschwäche, Muskelzuckungen, Muskelsteifigkeit, Zähneknirschen, unsichere Stimme, erhöhter Muskeltonus 0 1 2 3 4
8 Allgemeine körperliche Symptome (sensorisch), Tinnitus, verschwommenes Sehen, Hitzewallungen, Kälteschauer, Schwächegefühl, Kribbeln 0 1 2 3 4
9 Kardiovaskuläre Symptome, Tachykardie, Herzklopfen, Brustschmerzen, Pochen in den Gefäßen, Ohnmachtsgefühle, Aussetzer des Herzschlages 0 1 2 3 4
10 Respiratorische Symptome, Druck und Engegefühl in der Brust, Erstickungsgefühl, Seufzer, Dyspnoe 0 1 2 3 4
11 Gastrointestinale Symptome, Schluckbeschwerden, Blähungen, Schmerzen vor oder nach dem Essen, Sodbrennen, Magenbrennen, Völlegefühl, saures Aufstoßen, Übelkeit, Erbrechen, Darmkoliken, Durchfall, Gewichtsverlust, Verstopfung 0 1 2 3 4
12 Urogenitale Symptome, häufiges Wasserlassen, Harndrang, Amenorrhoe, Menorhagie, Frigidität, Ejakulatio praecox, Libidoverlust, Impotenz 0 1 2 3 4
13 Neurovegetative Symptome, Mundtrockenheit, Erröten, Blässe, Neigung zum Schwitzen, Schwindel, Spannungskopfschmerz, Gänsehaut, 0 1 2 3 4
14 Verhalten bei der Untersuchung, Zappeligkeit, Ratlosigkeit, Hin- und Herlaufen, Augenbrauenfurchen, abgespanntes Gesicht, Seufzer oder beschleunigte Atmung, blasses Gesicht, Luftschlucken, Lidzucken, Tics, Schwitzen 0 1 2 3 4
 

Summe

 

0= nicht vorhanden, 1=gering, 2=mäßig, 3= stark, 4= sehr stark

  Maximaler Summenwert 56
Leicht erhöhter Summenwert 10-19
Deutlich erhöhter Summenwert 20-29
Stark erhöhter Summenwert über 30

 

Fragen   zur Panikstörung - Hilfe zur Diagnose und Einteilung des Schweregrades

Nein Ja

Hatten Sie schon einmal einen Angstanfall, d.h., wurden Sie ganz plötzlich und unerwartet von starker Angst oder Beklommenheit überfallen, und zwar in Situationen, in denen die meisten Menschen nicht ängstlich reagieren?   

   

Treten solche Angstanfälle auf, wenn der Sie wirklich in ernster Gefahr sind

   
oder wenn Sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit anderer stehen.      

Treten die Angstanfälle auch unabhängig von solchen Situationen auf?       

   

Sie sollen versuchen, sich an einen ihrer schwersten Angstanfälle zu erinnern. Hatte Sie während dieses Angstanfalls

   

Atemnot oder Schwierigkeiten, Luft zu bekommen?    

   

Herzklopfen?  

   

Schwindel, Benommenheitsgefühle?

   

Kribbeln oder Taubheitsgefühle?

   

Erstickungsgefühle?

   

das Gefühl, einer Ohnmacht nahe zu sein? 

   

geschwitzt?

   

gezittert oder gebebt?

   

Hitzewallungen oder Kälteschauer?

   

die Dinge um sich herum als unwirklich empfunden? 

   

die Befürchtung, dass Sie sterben könnten?

   

die Befürchtung, verrückt zu werden? 

   

einen Brechreiz verspürt?

   

Beklemmungsgefühle?

   

einen trockenen Mund?

   

Traten diese Beschwerden sehr plötzlich auf, und verschlimmerten sie sich dann innerhalb von Minuten?

   

Hatten Sie jemals vier Angstanfälle innerhalb von vier aufeinanderfolgenden Wochen?

   

Hatten Sie nach einem solchen Angstanfall wochenlang ständig Angst davor, wieder einen solchen Angstanfall zu bekommen?

   

Wann hatten Sie zum ersten Mal einen Angstanfall?............

Wann hatten der Sie zum letzten Mal einen Angstanfall?.........

 

Agoraphobie - Fragen die helfen eine Diagnose zu stellen

Einige Menschen haben ohne klaren Grund eine starke Angst vor Menschenmengen, davor, alleine das Haus zu verlassen oder Bus, Auto oder Eisenbahn zu benutzen, so dass sie solche Situationen vermeiden oder nur unter großer Angst ertragen können.

Nein Ja

1) Hatten Sie jemals eine derart unbegründet starke Angst,

vor Menschenmengen oder in der Schlange zu stehen?

   

das Haus zu verlassen oder außerhalb des Hauses alleine zu sein?

   

sich auf öffentlichen Plätzen (Markt, Kino) aufzuhalten?

   

im Auto, Zug, Bus oder Flugzeug zu reisen?

   

eine Brücke zu überqueren?

   

 

   

2.Haben Sie in solchen Situationen

geschwitzt oder gezittert?

   

einen trockenen Mund gehabt?

   

Herzklopfen oder Herzrasen gehabt?

   

Atemnot oder Erstickungsgefühle gehabt?

   

sich benommen oder einer Ohnmacht nahe gefühlt?

   

befürchtet, die Kontrolle über sich selbst zu verlieren?

   

3) Hatten Sie Angst,

   

,,verrückt' zu werden?

   

oder dass ihnen etwas Peinliches passiert?

   

oder dass Sie hilflos werden könnten?

   
     

Vermeiden Sie die unter 1 genannten Situationen wegen der damit verbundenen Angst?

   

Haben Sie mit einem Arzt über diese Ängste gesprochen?

   

Haben Sie wegen dieser Ängste Medikamente eingenommen?

   

Haben diese Ängste oder das Vermeiden dieser Situationen ihr normales Leben wesentlich beeinflusst?

   

Konnte der Sie wegen dieser Ängste irgendwann einmal nicht verreisen, obwohl Sie dies gerne getan hätte?

   

Waren Sie wegen dieser Ängste einmal mehrmals einen ganzen Tag lang, nicht in der Lage, ihr Haus oder ihre Wohnung zu verlassen?

   

wochenlang  nicht in der Lage, ihr Haus oder ihre Wohnung zu verlassen?

   

Wann hatte der Sie zum ersten Mal eine solche Angst?.......

Wann hatte der Sie zum letzten Mal eine solche Angst?..........

 

 

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