Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

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Angststörungen Seite 9 

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Empfehlungen für Patienten mit Angstattacken und Phobien

  1. Vor einer Behandlung steht die Diagnosestellung, mögliche körperliche Ursachen wie eine Schilddrüsenüberfunktion oder bestimmte Herz- oder Nebennierenerkrankungen müssen ausgeschlossen werden, bzw. deren Behandlung ebenfalls eingeleitet werden

  2. Auch andere psychiatrische Erkrankungen gehen oft mit Angst oder auch mit Panikattacken einher. Sie bedürfen oft einer anderen Behandlung als eine reine Angsterkrankung. Entsprechend sollte auch vor Beginn der Behandlung eine entsprechende fachpsychiatrische Diagnose stehen. Manche psychiatrischen Erkrankungen verschlimmern sich auch mit psychotherapeutischen Strategien die bei Angstkrankheiten sinnvoll sind.

  3. Zu Beginn jeder Behandlung steht eine Aufklärung über die Erkrankung und ihre Behandlungsmöglichkeiten

  4. Wenn die Diagnose feststeht: Sinnvolle Behandlungen kombinieren das Lernen mit den körperlichen Symptomen umzugehen  mit der Vermittlung von Informationen zu Strategien zur Bewältigung von Angst.

  5. Grundprinzip ist, nicht nur die Angst der Patienten zu reduzieren, sondern Ihnen Fertigkeiten und Strategien zu vermitteln, die sie auch ohne Therapeuten selbständig einsetzen können.

  6. Dem Patienten wird  erläutert, dass im Rahmen einer Therapie das Unterstützen von Vermeidungs- und Fluchtverhalten geradezu einem Kunstfehler gleichkäme, denn dies könnte möglicherweise sein agoraphobisches Verhalten wieder verstärken (zitiert nach: (Frank Jacobi & Silvia Schneider Die Angst vor der Angst - Angststörungen: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten erscheint in: Barnow, S., Freyberger, H.J., Fischer, W. & Linden, M. (Hrsg.) (im Druck). Formen, Ursachen und Behandlung psychischer Störungen. Bern: Huber.

  7. Die Entscheidung ob eine psychotherapeutische, hier immer ein Konfrontationstraining beinhaltende Behandlung, oder eine medikamentöse und psychotherapeutische Behandlung sinnvoll ist, sollte vom Facharzt getroffen werden.

  8. Leider werden immer noch oft Medikamente verordnet die bei dieser Erkrankung nicht wirksam sind oder ein unnötiges Abhängigkeitspotential haben.

  9. Dass Konfrontation auch nicht immer alles ist sehen auch Verhaltenstherapeuten. z.B: Martin Hautzinger - Konfrontation ohne Kopf, Behandlungsprobleme, Psychotherapeut 1999 - 44:122–123 © Springer-Verlag 1999). Auch hier gilt eine Psychotherapieausbildung jeder Richtung ersetzt keine Kenntnis der aktuellen Literatur und vor allem nicht das Verstehen des Patienten.

  10. bei diesen Erkrankungen gilt ohne ausführliche Information über die körperlichen Angst- Symptome, keine sinnvolle Behandlung. Was sie selbst tun sollten: Denken Sie immer daran, dass Ihre Angstgefühle und die dabei auftretenden körperlichen Symptome nichts anderes sind als eine "Übersteigerung" der, normalen Körperreaktion in einer Stress-Situation. Solche Gefühle und Körperreaktionen sind zwar sehr unangenehm, aber weder gefährlich noch in irgendeiner Weise schädlich. Nichts Schlimmes wird geschehen!

  11. Befürchtungen wie, ich bekomme einen Herzinfarkt, Ich verliere die Kontrolle über mich, ich werde verrückt, gehören zu der Angstsymptomatik dazu, sie werden von der Angst produziert. Befürchtungen werden nicht deshalb wahr weil sie vorhanden sind.

  12. Steigern Sie sich in Angstsituationen nicht selbst durch Gedanken wie: Was wird geschehen?" und "Wohin kann das führen?" in noch größere Ängste hinein. Konzentrieren sie sich nur auf das, was um Sie herum und mit Ihrem Körper geschieht - nicht auf das, was in Ihrer Vorstellung noch alles geschehen könnte. Versuchen Sie sich abzulenken - andere Menschen beobachten, Zeitung lesen, sich unterhalten...- und akzeptieren Sie dabei, dass dies nicht perfekt gelingen wird.

  13. Warten Sie ab und geben Sie der Angst Zeit vorüberzugehen. Bekämpfen Sie Ihre Angst nicht! Unser vegetatives Nervensystem sorgt selbst dafür, dass sich die Angstgefühle und die körperlichen Begleitsymptome automatisch zurückbilden, wenn wir nur lange genug in der gefürchteten Situation bleiben. Irgendwann ist das ausgestoßene Adrenalin verbraucht, und es bleibt nur eine Erschöpfung als Restsymptom zurück.

  14. Laufen Sie nicht davon. Akzeptieren Sie Ihre Angst. Gefühle lassen sich nicht direkt willentlich produzieren oder unterdrücken. Dies gilt allenfalls für die Art wie wir sie äußern. Unangenehme Gefühle werden schlimmer, wenn man sie direkt unterdrücken will.

  15. Angst zulassen und trotzdem handeln bedeutet die Hilflosigkeit überwinden und führt dazu, dass die Angst abnimmt

  16. Beobachten sie wie Ihre Angst von selbst wieder abnimmt, wenn Sie aufhören, sich in Ihre Gedanken (Angst vor der Angst) weiter hineinzusteigern.

  17. Die meisten Panikattacken hören nach 10- 30 min von alleine auf. Schlimmstenfalls dauern sie 2 Stunden.

  18. Wenn Sie lernen Ihre Angst zu akzeptieren nimmt die Angst vor der Angst ab, und Sie werden dadurch aus dem Kreislauf aussteigen und auch weniger Panikattacken bekommen.

  19. Denken Sie daran, dass es beim, Üben nur darauf ankommt zu lernen mit der Angst umzugehen - nicht, sie zu vermeiden. Nur so geben Sie sich selbst eine Chance Fortschritte zu machen.

  20. Niemand kann genau erkennen was mit Ihnen los ist. Meist sehen andere gar nicht, dass es Ihnen schlecht geht. Versuchen Sie sich von dem Gedanken zu lösen, was andere denken könnten, wenn diese Ihre Angst bemerken. Wenn es schlimm ist, kann es sein, dass andere tatsächlich sehen, dass es Ihnen nicht gut geht. Die meisten haben dafür Verständnis und bieten im Zweifel Hilfe an.

  21. Benutzen Sie Angehörige und Freunde nicht dazu Ihnen das abzunehmen, was Sie aus Angst unterlassen. Sie werden dadurch unselbständig, abhängig und bekommen immer mehr Angst.

  22. Führen Sie keine sich wiederholende Gespräche über Ihre Ängste. Sprechen Sie diese kurz an und wechseln Sie dann das Thema. Anderenfalls steigern Sie sich nur selbst unnötig wieder in Angst besetzte Vorstellungen hinein. Sie sind ein interessanterer Gesprächspartner, wenn Sie auch über andere Themen sprechen können und dies lenkt auch Sie selbst von den Ängsten ab. 

  23. Halten Sie sich innere Ziele vor Augen, welche Fortschritte Sie schon - trotz aller Schwierigkeiten - gemacht haben.  Verlaufsbögen für die Therapie unter Selbst-Monitoring Skalen um das Ausmaß der Angst zu messen.

  24. Zu hohe Ansprüche an sich selbst und die eigene Leistungsfähigkeit fördern Angst. Wer beispielsweise seine Leistungsgrenzen in Prüfungen testen will, und das Erreichen eines hervorragenden Ergebnisses als überaus wichtigen Lebensinhalt begreift, muss die für die Zielerreichung notwendige Belastung in Kauf nehmen und riskiert damit auch unweigerlich das Risiko, notfalls massive Angstzustände ertragen zu müssen. Ein eintretender Misserfolg lässt sich dann nicht einfach wegstecken, wiederholte Misserfolge nicht locker wegattributieren oder gar vollständig verdrängen. Wenn ein Student eine solche Strategie im Umgang mit der Bedrohung ohne jede Beschönigung vor sich selbst akzeptieren kann, so ist dem schwerlich etwas entgegenzuhalten. Probleme im Umgang mit der Bedrohung ergeben sich stets dann, wenn der Student sein eigenes Vorgehen nur noch schlecht kontrollieren kann und er den Eindruck hat, dass sich die Prozesse verselbständigen. Dann handelt er häufig so, wie er selbst gar nicht handeln will: zum Beispiel glaubt er, es sei vernünftig, die Prüfung nicht so wichtig zu nehmen, kann diese Ansicht aber selbst nicht glaubwürdig vertreten, weiß, dass seine ständigen Zweifel nicht weiterführen, zweifelt aber unverdrossen weiter, usw.

 

- Mythen

Informationen zu häufigen Mythen und Fehlinterpretationen

 Verrückt werden

Viele Menschen, die die körperlichen Symptome der Kampf/Flucht-Reaktion erleben, glauben, dass sie verrückt werden. In diesem Glauben neigen sie leicht dazu, zu denken, dass sie eine schwere geistige Störung, wie Schizophrenie, haben. Lassen Sie uns gemeinsam schauen, wie wahrscheinlich das ist. Schizophrenie ist eine schwere Störung, die durch schlimme Symptome gekennzeichnet ist, wie unzusammenhängende Gedanken, unverständliche Sprache, Wahnvorstellungen oder ungewöhnliche Überzeugungen (z.B.. Erhalten von Botschaften aus dem Weltall) und Halluzinationen (z.B. Hören von Stimmen, obwohl niemand da ist, oder Hören von Gedanken anderer Menschen). Schizophrenie beginnt ganz langsam und nicht plötzlich wie ein Angstanfall. Weil sie gehäuft in bestimmten Familien auftritt, ist es zusätzlich so, dass nur ein kleiner Teil der Menschen schizophren werden kann, während bei anderen Menschen keine Art von Stress diese Störung verursachen kann. Ein dritter wichtiger Punkt ist, dass viele Menschen, die schizophren werden, einige milde Symptome für fast ihr ganzes Leben zeigen. Wenn Sie also diese Symptome bislang nicht bemerkt haben, dann ist es unwahrscheinlich, dass Sie schizophren werden. Dies tritt insbesondere auf Sie zu, wenn Sie älter als 25 sind, da Neuerkrankungen dann selten sind. Schließlich können Sie sehr sicher sein, dass der Arzt, der Sie untersucht hat, es bemerkt hätten, wenn Sie schizophren würden.

Kontrolle verlieren 

Während eines Angstanfalls befürchten einige Menschen, dass sie die ,,Kontrolle verlieren" werden. Oft denken sie, dass sie völlig gelähmt werden oder dass sie nicht mehr wissen, was sie tun und wild umherlaufen und Menschen umbringen oder Obszönitäten ausrufen und sich selbst bloßstellen könnten. Andere erwarten nichts Bestimmtes, sondern erleben nur ein überwältigendes Gefühl eines drohenden Verhängnisses. Aus unseren früheren Ausführungen wissen wir, wo dieses Gefühl herkommt. Während eines Angstanfalls ist der gesamte Körper auf Aktivität vorbereitet und man hat ein überwältigendes Bedürfnis zu entfliehen. Die Kampf/Flucht-Reaktion zielt jedoch nicht darauf, andere (die keine Bedrohung darstellen) zu verletzen und sie ruft keine Lähmungen hervor. Vielmehr ist die gesamte Reaktion darauf ausgelegt, dass die Situation verlassen wird. Obwohl die Kampf/Flucht-Reaktion Sie verwirrt und beunruhigt, so sind Sie dennoch in der Lage, zu denken und normal zu handeln. Denken Sie einfach nur daran, wie selten andere bemerken, dass Sie einen Angstanfall haben.

Nervenzusammenbruch

 Viele Menschen sind beunruhigt über das, was ihnen als Folge ihrer Symptome zustoßen kann, vielleicht weil einige von ihnen glauben, dass ihre Nerven überanstrengt werden und zusammenbrechen könnten. Wie in den ,,Informationen zu den Ursachen von Angst und Angstanfällen" bereits dargestellt, wird die Kampf/Flucht-Reaktion hauptsächlich durch die Aktivität des sympathischen Nervensystems hervorgerufen, während von dem parasympathischen Nervensystem gegengesteuert wird. Das parasympathische Nervensystem ist in gewisser Weise ein Leibwächter, der uns gegen die Möglichkeit schützt, dass das sympathische Nervensystem ,,müde und erschöpft" ist. Nerven sind keine elektrischen Drähte und Angst kann sie nicht verbrauchen, verletzen oder abnutzen. Streichen Sie das Wort „Nervenzusammenbruch“ aus Ihrem Wortschatz. Es hat nur den Sinn Angst zu machen. Eine medizinische oder psychologisch definierte Bedeutung hat es nicht. Weitere Erklärungen zum Begriff Nervenzusammenbruch
 

 Herzinfarkte

 Viele Personen interpretieren die Symptome der Kampf/Flucht-Reaktion falsch und glauben, dass sie an einem Herzinfarkt sterben. Dies kommt in der Regel daher, dass die meisten Menschen nur ungenügendes Wissen über Herzinfarkte besitzen. Lassen Sie uns die Fakten über Krankheiten des Herzens betrachten und sehen, worin sie sich von Angstanfallen unterscheiden. Die Hauptsymptome von Herzerkrankungen sind Atemlosigkeit und Brustschmerzen sowie gelegentlich Herzrasen und Ohnmacht. Bei Herzkrankheiten stehen die Symptome im allgemeinen in direkter Verbindung mit Anstrengung. Das heißt, je mehr Sie sich anstrengen, desto schlimmer sind die Symptome, und je weniger Sie sich anstrengen, um so weniger Symptome haben Sie. Die Symptome verschwinden allgemein schnell, wenn man sich ausruht. Dies ist sehr verschieden von den Symptomen eines Angstanfalls, die auch oft im Ruhezustand auftreten und scheinbar eine eigene Gesetzmäßigkeit haben. Sicherlich können Angstanfallssymptome auch während Anstrengung auftreten oder sich dadurch verschlech­tern, aber sie sind dennoch verschieden von den Symptomen eines Herzinfarkts, da sie auch genauso häufig im Ruhezustand auftreten können. Wichtig ist, dass Herzerkrankungen zu elektrischen Veränderungen des Herzens führen, die im EKG sichtbar werden. Bei Angstanfällen ist dagegen die einzig sichtbare Veränderung im EKG ein leichter Anstieg der Herzfrequenz. Wenn Sie also ein EKG oder in besonderen Fällen auch ein Belastungs- EKG haben ableiten lassen und der Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass alles in Ordnung ist, dann können Sie sehr sicher sein, dass Sie keine Herzerkrankung haben. Und wenn Ihre Symptome immer auftreten und nicht nur unter Anstrengung, dann ist dies ein zusätzlicher Beleg gegen eine Störung des Herzens.

Identifizieren Sie unrealistische negative Gedanken (nach einem WHO Skript für Betroffene)

Wenn es Menschen schlecht geht, sie ängstlich oder depressiv sind, neigen sie dazu negativ über sich selbst, ihre Umgebung und ihre Zukunft zu denken. Solche unrealistischen negativen Gedanken können Angstattacken auslösen und den Verlauf Ihrer Erkrankung verschlimmern. 

Beispiele für unrealistische negative Gedanken

  • Wenn Menschen mich ansehen, analysieren sie genau was ich tue

  • Wenn ich kritisiert werde, hatte ich unrecht.

  • Wenn ich nicht zustimme, mag man mich nicht

  • Wenn ich einen Fehler mache, heißt das, dass ich dumm bin

  • Es ist wichtig, dass ich alles unter Kontrolle habe.

  • Um ein guter Mensch zu sein, muss ich zu allen Menschen nett sein.

  • Ich bin ein schlechter Mensch, wenn ich jemand verletze

  • Wenn ich Gefühle zeige heißt dies, dass ich schwach bin.

  • Alle werden denken, dass mit mir etwas nicht stimmt, wenn sie sehen, dass ich Angst habe

  • Die Meinung anderer über mich ist sehr wichtig.

  • Ich glaube, dass ich auf andere lächerlich wirke, dass meine Stimme lächerlich klingt...

  • Ich weiß, dass mich die Menschen schlecht beurteilen werden.

  • Ich muss sehr vorsichtig sein, damit ich nichts sage, was andere verletzt.

  • Die Zustimmung aller ist sehr wichtig für mich

  • Ich bin für alles verantwortlich.

  • Wenn ich etwas nicht mache, macht es keiner.

  • Angst haben ist ein Zeichen von Schwäche

  • Ich bin ein Pechvogel.

  • wenn die anderen sehen, dass ich mich so benehme, werden sie schlecht über mich reden.

  • Nur wenn ich absolut sicher bin, kann ich Entscheidungen treffen.

  • Andere negative Gedanken.................................

  • ........................................................................

  • ..................................................................

 

Wie ändert man diese negative Art zu denken?

Zunächst, fragen Sie sich ob diese Gedanken oder Überzeugungen wahr sind?  Um dies einfacher zu klären können sie...

  • jemand anderen zur Situation oder Meinung fragen

  • fragen Sie sich selbst ob andere in dieser Situation genauso denken würden.

  • fragen Sie sich selbst ob dieser Gedanke in jeder Situation zutifft

  • analysieren Sie ähnliche Situationen unter diesem Gesichtspunkt

  • gibt es andere Erklärungen für das Ereignis oder die Befürchtung

Dann, ersetzen Sie jeden negativen unrealistischen Gedanken durch einen realistischeren (oft ist es sinnvoller, dies am Anfang aufzuschreiben)

  • Diese sollten gegenteilig zu den negativen unrealistischen Gedanken sein

  • Sie sollten realistisch also zutreffend sein

  • Suchen Sie so viele Gegenargumente wie möglich

Beispiel wie man diese negative Art zu denken ändert

bitte lesen Sie das folgende Beispiel und versuchen Sie dann sich eigene Beispiel zu machen, die auf Ihre spezielle Situation zutreffen. Finden Sie am Beispiel orientiert die Lösungen dafür..

SITUATION: Essen im Restaurant mit Angst

unrealistische negative Gedanken:

  • Ich bin mir sicher alle wissen, dass ich ängstlich bin und meine Gabel zittert

  • Alle werden denken, dass ich auffällig bin

  • Sie werden denken, dass ich ein Verrückter bin

  • Ich kann nur hoffen, dass das nicht überall herumerzählt wird

  • Wenn ich nur hier raus könnte

Entstehendes Gefühl: Panik

Rationale realistische Gedanken:

  • Es unwahrscheinlich, dass sie meine Angst bemerkt haben.

  • Es fällt mir selbst mehr auf als den anderen

  • Wenn sie überhaupt über mich nachdenken, denken sie dass ich schüchtern bin

  • Sogar wenn die anderen denken, dass ich Angst habe, denken sie noch lange nichts schlechtes über mich

  • Ich werde versuchen mich auf das Essen und die Konversation an meinem Tisch zu konzentrieren

Entstehendes Gefühl: beherrschbare Angst

Stellen Sie sich eine Diskussion mit einem Kollegen vor

Person A Person B
Sie stimmt mir nicht zu, sie denkt, dass das was ich sagte, dumm war.

Ich bin blöd und sollte meinen Mund halten

Ich komme mit der Situation nicht klar, ich muss hier raus. Ich verlasse den Raum

Wir haben unterschiedliche Meinungen, das ist kein Problem

Es ist interessant unterschiedliche Standpunkte zu erörtern

Wenn Sie ein Problem hat ist das schade.

Gefühle: Angst und Panik Interesse, Neugier,

 

 

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