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Angststörungen Seite 9
Empfehlungen für Patienten mit Angstattacken und
Phobien
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Vor einer Behandlung steht die Diagnosestellung, mögliche
körperliche Ursachen wie eine Schilddrüsenüberfunktion oder bestimmte Herz- oder
Nebennierenerkrankungen müssen ausgeschlossen werden, bzw. deren Behandlung ebenfalls
eingeleitet werden
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Auch andere psychiatrische Erkrankungen gehen oft mit Angst oder
auch mit Panikattacken einher. Sie bedürfen oft einer anderen Behandlung als eine reine
Angsterkrankung. Entsprechend sollte auch vor Beginn der Behandlung eine entsprechende
fachpsychiatrische Diagnose stehen. Manche psychiatrischen Erkrankungen verschlimmern sich
auch mit psychotherapeutischen Strategien die bei Angstkrankheiten sinnvoll sind.
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Zu Beginn jeder Behandlung steht eine Aufklärung über die
Erkrankung und ihre Behandlungsmöglichkeiten
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Wenn die Diagnose feststeht: Sinnvolle Behandlungen kombinieren das
Lernen mit den körperlichen Symptomen umzugehen mit der Vermittlung von
Informationen zu Strategien zur Bewältigung von Angst.
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Grundprinzip ist, nicht nur die Angst der Patienten zu reduzieren,
sondern Ihnen Fertigkeiten und Strategien zu vermitteln, die sie auch ohne Therapeuten
selbständig einsetzen können.
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Dem Patienten wird erläutert, dass im Rahmen einer Therapie
das Unterstützen von Vermeidungs- und Fluchtverhalten geradezu einem Kunstfehler
gleichkäme, denn dies könnte möglicherweise sein agoraphobisches Verhalten wieder
verstärken (zitiert nach: (Frank Jacobi & Silvia Schneider Die Angst vor der Angst
- Angststörungen: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten erscheint in: Barnow, S.,
Freyberger, H.J., Fischer, W. & Linden, M. (Hrsg.) (im Druck). Formen, Ursachen
und
Behandlung psychischer Störungen. Bern: Huber.
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Die Entscheidung ob eine psychotherapeutische, hier immer ein
Konfrontationstraining beinhaltende Behandlung, oder eine medikamentöse und
psychotherapeutische Behandlung sinnvoll ist, sollte vom Facharzt getroffen werden.
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Leider werden immer noch oft Medikamente
verordnet die bei dieser Erkrankung nicht wirksam sind oder ein unnötiges
Abhängigkeitspotential haben.
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Dass Konfrontation auch nicht immer alles ist sehen auch
Verhaltenstherapeuten. z.B: Martin Hautzinger · Konfrontation ohne Kopf,
Behandlungsprobleme, Psychotherapeut 1999 · 44:122123 © Springer-Verlag 1999).
Auch hier gilt eine Psychotherapieausbildung jeder Richtung ersetzt keine Kenntnis der
aktuellen Literatur und vor allem nicht das Verstehen des Patienten.
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bei diesen Erkrankungen gilt ohne ausführliche Information über
die körperlichen Angst- Symptome, keine sinnvolle Behandlung. Was sie selbst tun sollten:
Denken Sie immer daran, dass Ihre Angstgefühle und die dabei auftretenden körperlichen
Symptome nichts anderes sind als eine "Übersteigerung" der, normalen
Körperreaktion in einer Stress-Situation. Solche Gefühle und Körperreaktionen sind zwar
sehr unangenehm, aber weder gefährlich noch in irgendeiner Weise schädlich. Nichts
Schlimmes wird geschehen!
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Befürchtungen wie, ich bekomme einen Herzinfarkt, Ich verliere
die Kontrolle über mich, ich werde verrückt, gehören zu der Angstsymptomatik dazu, sie
werden von der Angst produziert. Befürchtungen werden nicht deshalb wahr weil sie
vorhanden sind.
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Steigern Sie sich in Angstsituationen nicht selbst durch Gedanken
wie: Was wird geschehen?" und "Wohin kann das führen?" in noch größere
Ängste hinein. Konzentrieren sie sich nur auf das, was um Sie herum und mit Ihrem Körper
geschieht - nicht auf das, was in Ihrer Vorstellung noch alles geschehen könnte.
Versuchen Sie sich abzulenken - andere Menschen beobachten, Zeitung lesen,
sich unterhalten...- und akzeptieren Sie dabei, dass dies nicht perfekt
gelingen wird.
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Warten Sie ab und geben Sie der Angst Zeit vorüberzugehen.
Bekämpfen Sie Ihre Angst nicht! Unser vegetatives Nervensystem sorgt selbst dafür,
dass sich die Angstgefühle und die körperlichen Begleitsymptome
automatisch zurückbilden, wenn wir nur lange genug in der gefürchteten
Situation bleiben. Irgendwann ist das ausgestoßene Adrenalin verbraucht,
und es bleibt nur eine Erschöpfung als Restsymptom zurück.
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Laufen Sie nicht davon. Akzeptieren Sie Ihre Angst. Gefühle
lassen sich nicht direkt willentlich produzieren oder unterdrücken. Dies gilt allenfalls
für die Art wie wir sie äußern. Unangenehme Gefühle werden schlimmer, wenn man
sie direkt unterdrücken will.
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Angst zulassen und trotzdem handeln bedeutet die Hilflosigkeit überwinden
und führt dazu, dass die Angst abnimmt
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Beobachten sie wie Ihre Angst von selbst wieder abnimmt, wenn Sie
aufhören, sich in Ihre Gedanken (Angst vor der Angst) weiter hineinzusteigern.
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Die meisten Panikattacken hören nach 10- 30 min von alleine auf.
Schlimmstenfalls dauern sie 2 Stunden.
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Wenn Sie lernen Ihre Angst zu akzeptieren nimmt die Angst vor der
Angst ab, und Sie werden dadurch aus dem Kreislauf aussteigen und auch weniger
Panikattacken bekommen.
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Denken Sie daran, dass es beim, Üben nur darauf ankommt zu
lernen mit der Angst umzugehen - nicht, sie zu vermeiden. Nur so geben Sie sich selbst
eine Chance Fortschritte zu machen.
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Niemand kann genau erkennen was mit Ihnen los ist.
Meist sehen andere gar nicht, dass es Ihnen schlecht geht. Versuchen Sie
sich von dem Gedanken zu lösen, was andere denken könnten, wenn diese Ihre
Angst bemerken. Wenn es schlimm ist, kann es sein, dass andere tatsächlich
sehen, dass es Ihnen nicht gut geht. Die meisten haben dafür Verständnis
und bieten im Zweifel Hilfe an.
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Benutzen Sie Angehörige und Freunde nicht dazu Ihnen
das abzunehmen, was Sie aus Angst unterlassen. Sie werden dadurch
unselbständig, abhängig und bekommen immer mehr Angst.
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Führen Sie keine sich wiederholende Gespräche über Ihre
Ängste. Sprechen Sie diese kurz an und wechseln Sie dann das Thema.
Anderenfalls steigern Sie sich nur selbst unnötig wieder in Angst besetzte
Vorstellungen hinein. Sie sind ein interessanterer Gesprächspartner, wenn
Sie auch über andere Themen sprechen können und dies lenkt auch Sie selbst
von den Ängsten ab.
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Halten Sie sich innere Ziele vor Augen, welche Fortschritte Sie
schon - trotz aller Schwierigkeiten - gemacht haben.
Verlaufsbögen für die Therapie unter
Selbst-Monitoring Skalen um das Ausmaß der
Angst zu messen.
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Zu hohe Ansprüche an sich selbst und die eigene
Leistungsfähigkeit fördern Angst. Wer beispielsweise seine Leistungsgrenzen in
Prüfungen testen will, und das Erreichen eines hervorragenden Ergebnisses als überaus
wichtigen Lebensinhalt begreift, muss die für die Zielerreichung notwendige Belastung in
Kauf nehmen und riskiert damit auch unweigerlich das Risiko, notfalls massive
Angstzustände ertragen zu müssen. Ein eintretender Misserfolg lässt sich dann nicht
einfach wegstecken, wiederholte Misserfolge nicht locker wegattributieren oder gar
vollständig verdrängen. Wenn ein Student eine solche Strategie im Umgang mit der
Bedrohung ohne jede Beschönigung vor sich selbst akzeptieren kann, so ist dem schwerlich
etwas entgegenzuhalten. Probleme im Umgang mit der Bedrohung ergeben sich stets dann, wenn
der Student sein eigenes Vorgehen nur noch schlecht kontrollieren kann und er den Eindruck
hat, dass sich die Prozesse verselbständigen. Dann handelt er häufig so, wie er selbst
gar nicht handeln will: zum Beispiel glaubt er, es sei vernünftig, die Prüfung nicht so
wichtig zu nehmen, kann diese Ansicht aber selbst nicht glaubwürdig vertreten, weiß,
dass seine ständigen Zweifel nicht weiterführen, zweifelt aber unverdrossen weiter, usw.
- Mythen
Informationen zu häufigen Mythen und
Fehlinterpretationen
Verrückt
werden
Viele Menschen, die die körperlichen Symptome
der Kampf/Flucht-Reaktion erleben, glauben, dass sie verrückt werden. In diesem Glauben
neigen sie leicht dazu, zu denken, dass sie eine schwere geistige Störung, wie
Schizophrenie, haben. Lassen Sie uns gemeinsam schauen, wie wahrscheinlich das ist.
Schizophrenie ist eine schwere Störung, die durch schlimme Symptome gekennzeichnet ist,
wie unzusammenhängende Gedanken, unverständliche Sprache, Wahnvorstellungen oder
ungewöhnliche Überzeugungen (z.B.. Erhalten von Botschaften aus dem Weltall) und
Halluzinationen (z.B. Hören von Stimmen, obwohl niemand da ist, oder Hören von Gedanken
anderer Menschen). Schizophrenie beginnt ganz langsam und nicht plötzlich wie ein
Angstanfall. Weil sie gehäuft in bestimmten Familien auftritt, ist es zusätzlich so,
dass nur ein kleiner Teil der Menschen schizophren werden kann, während bei anderen
Menschen keine Art von Stress diese Störung verursachen kann. Ein dritter wichtiger Punkt
ist, dass viele Menschen, die schizophren werden, einige milde Symptome für fast ihr
ganzes Leben zeigen. Wenn Sie also diese Symptome bislang nicht bemerkt haben, dann ist es
unwahrscheinlich, dass Sie schizophren werden. Dies tritt
insbesondere auf Sie zu, wenn Sie älter als 25 sind, da Neuerkrankungen dann selten sind.
Schließlich können Sie sehr sicher sein, dass der Arzt, der Sie untersucht hat, es
bemerkt hätten, wenn Sie schizophren würden.
Kontrolle verlieren
Während eines Angstanfalls befürchten einige
Menschen, dass sie die ,,Kontrolle verlieren" werden. Oft denken sie, dass sie
völlig gelähmt werden oder dass sie nicht mehr wissen, was sie tun und wild umherlaufen
und Menschen umbringen oder Obszönitäten ausrufen und sich selbst bloßstellen könnten.
Andere erwarten nichts Bestimmtes, sondern erleben nur ein überwältigendes Gefühl eines
drohenden Verhängnisses. Aus unseren früheren Ausführungen wissen wir, wo dieses
Gefühl herkommt. Während eines Angstanfalls ist der gesamte Körper auf Aktivität
vorbereitet und man hat ein überwältigendes Bedürfnis zu entfliehen. Die
Kampf/Flucht-Reaktion zielt jedoch nicht darauf, andere (die keine Bedrohung darstellen)
zu verletzen und sie ruft keine Lähmungen hervor. Vielmehr ist die gesamte Reaktion
darauf ausgelegt, dass die Situation verlassen wird. Obwohl die Kampf/Flucht-Reaktion Sie
verwirrt und beunruhigt, so sind Sie dennoch in der Lage, zu denken und normal zu handeln.
Denken Sie einfach nur daran, wie selten andere bemerken, dass Sie einen Angstanfall
haben.
Nervenzusammenbruch
Viele Menschen sind
beunruhigt über das, was ihnen als Folge ihrer Symptome zustoßen kann, vielleicht weil
einige von ihnen glauben, dass ihre Nerven überanstrengt werden und zusammenbrechen
könnten. Wie in den ,,Informationen zu den Ursachen von Angst und Angstanfällen"
bereits dargestellt, wird die Kampf/Flucht-Reaktion hauptsächlich durch die Aktivität
des sympathischen Nervensystems hervorgerufen, während von dem parasympathischen
Nervensystem gegengesteuert wird. Das parasympathische Nervensystem ist in gewisser Weise
ein Leibwächter, der uns gegen die Möglichkeit schützt, dass das sympathische
Nervensystem ,,müde und erschöpft" ist. Nerven sind keine elektrischen Drähte und
Angst kann sie nicht verbrauchen, verletzen oder abnutzen. Streichen Sie das Wort
Nervenzusammenbruch aus Ihrem Wortschatz. Es hat nur den Sinn Angst zu
machen. Eine medizinische oder psychologisch definierte Bedeutung hat es nicht.
Weitere Erklärungen zum Begriff
Nervenzusammenbruch
Herzinfarkte
Viele Personen
interpretieren die Symptome der Kampf/Flucht-Reaktion falsch und glauben, dass sie an
einem Herzinfarkt sterben. Dies kommt in der Regel daher, dass die meisten Menschen nur
ungenügendes Wissen über Herzinfarkte besitzen. Lassen Sie uns die Fakten über
Krankheiten des Herzens betrachten und sehen, worin sie sich von Angstanfallen
unterscheiden. Die Hauptsymptome von Herzerkrankungen sind Atemlosigkeit und
Brustschmerzen sowie gelegentlich Herzrasen und Ohnmacht. Bei Herzkrankheiten stehen die
Symptome im allgemeinen in direkter Verbindung mit Anstrengung. Das heißt, je mehr Sie
sich anstrengen, desto schlimmer sind die Symptome, und je weniger Sie sich anstrengen, um
so weniger Symptome haben Sie. Die Symptome verschwinden allgemein schnell, wenn man sich
ausruht. Dies ist sehr verschieden von den Symptomen eines Angstanfalls, die auch oft im
Ruhezustand auftreten und scheinbar eine eigene Gesetzmäßigkeit haben. Sicherlich
können Angstanfallssymptome auch während Anstrengung auftreten oder sich dadurch
verschlechtern, aber sie sind dennoch verschieden von den Symptomen eines Herzinfarkts,
da sie auch genauso häufig im Ruhezustand auftreten können. Wichtig ist, dass Herzerkrankungen zu elektrischen Veränderungen des Herzens führen, die im EKG sichtbar
werden. Bei Angstanfällen ist dagegen die einzig sichtbare Veränderung im EKG ein
leichter Anstieg der Herzfrequenz. Wenn Sie also ein EKG oder in besonderen Fällen auch
ein Belastungs- EKG haben ableiten lassen und der Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass
alles in
Ordnung ist, dann können Sie sehr sicher sein, dass Sie keine Herzerkrankung haben. Und
wenn Ihre Symptome immer auftreten und nicht nur unter Anstrengung, dann ist dies ein
zusätzlicher Beleg gegen eine Störung des Herzens.
Identifizieren Sie unrealistische negative Gedanken
(nach einem WHO Skript für Betroffene)
Wenn es Menschen schlecht geht, sie ängstlich oder depressiv
sind, neigen sie dazu negativ über sich selbst, ihre Umgebung und ihre Zukunft
zu denken. Solche unrealistischen negativen Gedanken können Angstattacken
auslösen und den Verlauf Ihrer Erkrankung verschlimmern.
Beispiele
für unrealistische negative Gedanken
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Wenn Menschen mich ansehen, analysieren sie genau was ich tue
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Wenn ich kritisiert werde, hatte ich unrecht.
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Wenn ich nicht zustimme, mag man mich nicht
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Wenn ich einen Fehler mache, heißt das, dass ich dumm bin
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Es ist wichtig, dass ich alles unter Kontrolle habe.
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Um ein guter Mensch zu sein, muss ich zu allen Menschen nett
sein.
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Ich bin ein schlechter Mensch, wenn ich jemand verletze
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Wenn ich Gefühle zeige heißt dies, dass ich schwach bin.
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Alle werden denken, dass mit mir etwas nicht stimmt, wenn sie
sehen, dass ich Angst habe
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Die Meinung anderer über mich ist sehr wichtig.
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Ich glaube, dass ich auf andere lächerlich wirke, dass meine
Stimme lächerlich klingt...
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Ich weiß, dass mich die Menschen schlecht beurteilen werden.
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Ich muss sehr vorsichtig sein, damit ich nichts sage, was
andere verletzt.
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Die Zustimmung aller ist sehr wichtig für mich
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Ich bin für alles verantwortlich.
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Wenn ich etwas nicht mache, macht es keiner.
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Angst haben ist ein Zeichen von Schwäche
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Ich bin ein Pechvogel.
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wenn die anderen sehen, dass ich mich so benehme, werden sie
schlecht über mich reden.
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Nur wenn ich absolut sicher bin, kann ich Entscheidungen
treffen.
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Andere negative Gedanken.................................
-
........................................................................
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..................................................................
Wie ändert man diese negative Art zu denken?
Zunächst,
fragen Sie sich ob diese Gedanken oder Überzeugungen wahr sind? Um dies
einfacher zu klären können sie...
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jemand anderen zur Situation oder Meinung fragen
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fragen Sie sich selbst ob andere in dieser Situation genauso
denken würden.
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fragen Sie sich selbst ob dieser Gedanke in jeder Situation
zutifft
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analysieren Sie ähnliche Situationen unter diesem
Gesichtspunkt
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gibt es andere Erklärungen für das Ereignis oder die
Befürchtung
Dann, ersetzen Sie jeden negativen unrealistischen Gedanken
durch einen realistischeren (oft ist es sinnvoller, dies am Anfang
aufzuschreiben)
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Diese sollten gegenteilig zu den negativen unrealistischen
Gedanken sein
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Sie sollten realistisch also zutreffend sein
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Suchen Sie so viele Gegenargumente wie möglich
Beispiel wie man diese negative Art zu denken ändert
bitte lesen Sie das folgende Beispiel und versuchen Sie dann
sich eigene Beispiel zu machen, die auf Ihre spezielle Situation zutreffen.
Finden Sie am Beispiel orientiert die Lösungen dafür..
SITUATION: Essen im Restaurant mit Angst
unrealistische
negative Gedanken:
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Ich bin mir sicher alle wissen, dass ich ängstlich bin und
meine Gabel zittert
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Alle werden denken, dass ich auffällig bin
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Sie werden denken, dass ich ein Verrückter bin
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Ich kann nur hoffen, dass das nicht überall herumerzählt wird
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Wenn ich nur hier raus könnte
Entstehendes Gefühl: Panik
Rationale realistische Gedanken:
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Es unwahrscheinlich, dass sie meine Angst bemerkt haben.
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Es fällt mir selbst mehr auf als den anderen
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Wenn sie überhaupt über mich nachdenken, denken sie dass ich
schüchtern bin
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Sogar wenn die anderen denken, dass ich Angst habe, denken sie
noch lange nichts schlechtes über mich
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Ich werde versuchen mich auf das Essen und die Konversation an
meinem Tisch zu konzentrieren
Entstehendes Gefühl: beherrschbare Angst
Stellen Sie sich eine Diskussion
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|
Person B |
| Sie stimmt mir nicht zu, sie denkt, dass das was ich
sagte, dumm war. Ich bin blöd und sollte meinen Mund halten
Ich komme mit der Situation nicht klar, ich muss hier raus. Ich
verlasse den Raum |
Wir haben unterschiedliche Meinungen, das ist kein Problem
Es ist interessant unterschiedliche Standpunkte zu erörtern
Wenn Sie ein Problem hat ist das schade. |
| Gefühle: Angst und Panik |
Interesse, Neugier, |
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