Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

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Glossar Psychiatrie / Psychosomatik / Psychotherapie / Neurologie / Neuropsychologie

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Eales-Krankheit
seltene Vaskulitis (Gefäßentzündung) mit retinaler Angiitis manchmal auch meningoenzephalitischer und/oder myelopathischer Beteiligung. ... [Weiterlesen]


Echinacea purpura - Echinazin- Sonnenhut- Präparate
Verschiedenen Indianerstämme nutzten unterschiedliche Zubereitungen von Sonnenhut- Präparaten gegen verschiedenste Leiden. Von Bläschen im Mund, bis zur Behandlung von Zahnschmerzen, Magendarmbeschwerden,... [Weiterlesen]


Echinococcus multilocularis
siehe unter  Fuchsbandwurm ... [Weiterlesen]


Echolalie
Krankhaftes, papageienhaftes und anscheinend sinnloses Wiederholen (wie ein Echo) von Worten oder Satzteilen, die unmittelbar vorher von einer anderen Person ausgesprochen wurden. Dabei werden Worte oder Satzteile oft leicht umgestellt oder die... [Weiterlesen]


Ecstasy
Die Droge hat verschiedene Namen wie MDMA, X, M, E, XTC, rolls, beans, Clarity, Adam, Cadillac,  Essence, Eve, Love, Pille, lover’s speed, hug drug. Daneben sind ähnlich wirkende Abwandlungen auf dem "Markt"... [Weiterlesen]


EEG- Elektroenzephalogramm
Siehe unter EEG... [Weiterlesen]


Egoismus
Bewertender Begriff. Einstellungen und Verhaltensweisen, bei denen das eigene Ich gegenüber den Interessen anderer Menschen bevorzugt wird. Negativ übersteigerte Selbstbezogenheit und Eigennützigkeit gepaart mit Rücksichtslosigkeit oder... [Weiterlesen]


Eigeninitiative
Eigeninitiative ist ein neueres Konzept von Arbeitsverhalten, bei dem Personen über die üblichen Anforderungen ihres Arbeitsplatzes hinausgehen. Eigeninitiative ist selbststartend - man tut etwas ohne expliziten oder impliziten Auftrag - , proaktiv... [Weiterlesen]


Eifersucht
Fast alle in Beziehungen lebenden Menschen sind eifersüchtig, das Ausmaß richtet sich nach der empfundenen Position in der Beziehung, Absolutheit und Ausschließlichkeit des Beziehungsanspruchs und der Bedeutung des Machtmotivs in der... [Weiterlesen]


Eifersuchtswahn
Wahnhafte Überzeugung, vom Partner betrogen und hintergangen zu werden. Die meisten Betroffenen sind über 40 Jahre alt, der Eifersuchtswahn beginnt meist abrupt ohne das andere Wahnsymptome vorausgegangen sind. Männer sind von diesem Wahn häufiger... [Weiterlesen]


Einklemmungssyndrome
  Dienzephales Syndrom Mesenzephales Syndrom Pontines Syndrom Bulbäres Syndrom Atmung Cheyne-Stokes ... [Weiterlesen]


Einschlafzuckungen
Die meisten Menschen kennen das plötzliche und blitzschnelle Zusammenzucken des ganzen Körpers kurz vor dem Einschlafen. Es gibt verschiedene Formen von Einschlafzuckungen, die harmlos sind, von den Betroffenen aber häufig schreckhaft erlebt werden.... [Weiterlesen]


Einschlußkörpermyositis
Meist im Erwachsenenalter einsetzende, langsam fortschreitende Muskelschwäche aufgrund einer entzündlichen Muskelerkrankung; die Diagnose wird elektronenmikroskopisch anhand von Einschlüssen in (Zellkernen und Zytoplasma der Muskelfasern gestellt). ... [Weiterlesen]


Einwilligung
Einwilligung in die Behandlung: Die wirksame Einwilligung des Patienten in die Behandlung ist die Grundlage zur Beseitigung der Rechtswidrigkeit des ärztlichen Eingriffs. Die Wirksamkeit hängt in erster Linie von einer ordnungsgemäßen... [Weiterlesen]


Einsamkeit
spiegelt wider, wie ein Mensch seine soziale Situation empfindet - wie isoliert oder innerlich abgetrennt von der Welt er sich fühlt. Säuglinge drohen ohne enge Bindung an andere körperlich und seelisch zu verkümmern; einsame Erwachsene leiden... [Weiterlesen]


Eisenmangelanämie
Es handelt sich hier um ein hämatologisches Krankheitsbild. Zur Definition: Die Eisenmangelanämie ist die häufigste Anämieform und das häufigstes Mangelsyndrom überhaupt. Sie entsteht durch ein Missverhältnis zwischen Eisenzufuhr und -bedarf.... [Weiterlesen]


Ejakulatio praecox auch Ejaculatio praecox geschrieben
vorzeitiger Samenerguss. Von einer Ejaculatio praecox spricht man, wenn es schon nach minimaler sexueller Stimulation (bevor die Person es wünscht), zum Samenerguss kommt, gemeint ist in der Regel: vor, bei oder kurz nach... [Weiterlesen]


eklesiogene Neurosen
Angstmachende Gottesbilder sprechen nicht von einem liebenden Gott, den man beispielsweise vertrauensvoll 'Vater' nennen kann. Angstmachende Gottesbilder, ein ständig fordernder Gott, dessen Ansprüche man scheinbar nie erreichen kann, können zu... [Weiterlesen]


Ekmnesie
Unter Ekmnesie versteht man die Störung des Zeiterlebens, wobei die Vergangenheit als Gegenwart erlebt wird. Bei seniler Gedächtnisschwäche, bei Bewusstseinstrübungen und emotionalen Ausnahmezuständen ... [Weiterlesen]


EKT (Elektrokrampf Therapie)
Elektrokrampftherapie wurde in den 30er Jahren in die psychiatrische Behandlung weltweit eingeführt. Damals gab es bei fehlender Narkose und fehlender Muskelrelaxation viele Komplikationen wie Knochenbrüche oder Zähneausbeißen. Mit diesen... [Weiterlesen]


Ekstase
Begriff Ekstase hat eine wechselhafte Geschichte und wechselnde Definitionen im Laufe der Zeit. Die Definition ist bis heute nicht einheitlich. Im alten Griechenland bedeutete Ekstase zunächst einfach "außer sich zu stehen". Für Plato hieß das... [Weiterlesen]


Elektra-Komplex
Elektra-Komplex (psychoanalyt.) Komplex inf. überstarker Bindung u. unterdrückter Liebe der Tochter zum Vater; (siehe Ödipuskomplex) ... [Weiterlesen]


Elsberg-Syndrom
Polyradiculitis sacralis, eine Entzündung der sacralen Nervenwurzeln. Von Elsberg 1931 beschrieben. Ursache: Genitale HSV-2-Infektion, CMV - Infektion (AIDS !), Borreliose, parainfektiös bei anderen Infektionen, idiopathisch.... [Weiterlesen]


Elektromyogramm, EMG
siehe unter EMG... [Weiterlesen]


Emotionalität
Emotion wird meist definiert als ein starker komplex Gefühlszustand der bewusst wahrgenommen wird, wie Ärger, Furcht, Glück oder Liebe. Emotionen sind subjektiv und haben eine subjektive Bedeutung im Erleben wie in der Kommunikation.... [Weiterlesen]


Emotionales Klima
- Tonfall und Spielraum von Gefühlen; Qualität von Fürsorge, Empathie, Engagement und Bindung Verpflichtung; Teilen von Werten; gegenseitige affektive Verantwortlichkeit, Respekt und Rücksicht; Qualität sexuellen Funktionierens ... [Weiterlesen]


Empathie
Der Begriff Empathie wurde 1904 von der Schriftstellering Vernon Lee (1856–1935) geprägt, sie war fasziniert von Besessenheit und Identifikationsphänomenen. Sie ging davon aus, dass die Identitäten der Toten die Persönlichkeiten der Lebenden... [Weiterlesen]


Empirie
Erkenntnisse, die auf Erfahrungen beruhen... [Weiterlesen]


empty Sella
es handelt sich um eine häufig vergrößerte Sella turcica in der auf dem Kernspinbild nur Liquor erkennbar ist. Das verbliebene Hypophysengewebe ist oft in den Bildern nicht mehr oder nur noch als Rest abgeflacht auf dem Sellaboden darstellbar. Beim... [Weiterlesen]


Energiedichte
Energiegehalt von Lebensmitteln bezogen auf ihr Gewicht (kJ/g). Je höher die Energiedichte, um so größer das Risiko einer Gewichtszunahme beim Konsum bestimmter Lebensmittel. Manche Lightprodukte haben eine höhere Energiedichte als konventionelle... [Weiterlesen]


Encoding
Umwandlung von Reizen (z.B. Druck, Dehnung, Wärme) an den Interozeptoren in Impulsmuster (d.h. in afferente Signale) und deren Weiterleitung ("Transmission") an das zentrale Nervensystem. ... [Weiterlesen]


Endemie
in einer Gegend heimische Krankheit, von der ein größerer Teil der Bevölkerung regelmäßig erfasst wird.... [Weiterlesen]


endogen
im Körper entstehend, anlagebedingt, aus innerer Ursache ... [Weiterlesen]


Endophänotyp
Forschungskonzept. Neurobiologische Krankheitskorrelate, die stabil über die Zeit sind und genetisch beeinflusst sind. Bedeutsames Konzept in der Erforschung komplexer Erkrankungen. Annahme, dass psychische Störungen nicht nur neurobiologische... [Weiterlesen]


Endovaskuläre Therapie
Bei verschiedenen Erkrankungen der Hirnarterien und -venen kann die Behandlung endovaskulär, das heißt, durch die Blutgefäße hindurch - sozusagen von innen her - erfolgen. Der Vorteil dieser wenig eingreifenden und kaum schmerzhaften Methode besteht... [Weiterlesen]


Engramm
Gedächtnisspur... [Weiterlesen]


enterales Nervensystem (ENS),
"das Gehirn im Darm" weitgehend unabhängig vom Zentralnervensystem, programmiert die Verdauungsvorgänge und die Tätigkeit der gastrointestinalen Effektorsysteme. Die Ursache vieler zum Teil schwerwiegender Krankheiten des Gastrointestinaltrakts, wie... [Weiterlesen]


Enthemmung
Verhalten, das von Affekten beherrscht wird bei gleichzeitigem Wegfall der Persönlichkeits- und sozialbedingten Hemmungen. ... [Weiterlesen]


Entscheidungssituationen (strategische)
Aus der Spieltheorie. Sie ist auch eine Teilgebiet der Mathematik, sie soll als mathematisches Modell helfen in Entscheidungsszenarien die Komplexität zu reduzieren, ohne dabei die Präzision des Entscheidungsprozesses aus dem Auge zu verlieren.... [Weiterlesen]


Entspannungsverfahren
Hypnose, Autogenes Training, Progressive Muskel-Relaxation und Biofeedback sind empirisch gut fundierte Entspannungsverfahren und werden auch als kompatible Techniken im Rahmen von Therapieplänen in Psychotherapeutischer Medizin und... [Weiterlesen]


Entropium
Verziehung des Augenlides nach innen. Ursachen: Trachom, Verätzung, Folgen:· Epiphora (Tränenträufeln) rotes Auge, Erosio corneae, Trichiasis (Reiben der Wimpern auf der Cornea, mit Tränenträufeln) Ektropium Verziehung des Augenlides nach außen... [Weiterlesen]


Entwicklungsphasen
Entwicklungsphasen: Zeitabschnitte der menschl. Entwicklung u. Reifung, die nach versch. Kriterien definiert werden können; 1. Einteilung nach vorwiegend somatischen Kriterien; s. Lebensabschnitte; 2. (psychoanalyt.) Einteilung hinsichtl.... [Weiterlesen]


Entwicklungskrisen (psychoanalytisch)
Früher Ödipuskomplex (der auch als Trennungskrise beschrieben wird) – reifer Ödipuskomplex (Vereindeutigung der geschlechtlichen Identifizierung) – Pubertät (Sicherung der Genitalität) – Adoleszenz (Suche nach dem außerfamiliären Liebesobjekt). ... [Weiterlesen]


Entzugssyndrom
Es handelt sich um eine Gruppe von Symptomen unterschiedlicher Zusammensetzung und Schwere, nach absolutem oder relativem Entzug einer psychotropen Substanz, die anhaltend konsumiert worden ist. Beginn und Verlauf des Entzugssyndroms sind zeitlich... [Weiterlesen]


Enuresis
Enuresis = Einnässen oder nicht gewolltes Urinieren, nachts auch als Enuresis nocturna oder Bettnässen bezeichnet, tagsüber als Enuresis diurna. Der Lernprozeß, durch den eine sichere Blasenkontrolle geübt wird, und der abgeschlossen ist, wenn... [Weiterlesen]


Enzephalopathie
= Hirnbeteiligung bei einer Erkrankung, Hirnschädigung, z.B.:hypoxisch, hepatisch ... [Weiterlesen]


Enzephalitis
Die häufigste Virusenzephalitis die eine hämorrhagische Nekrose des Temporallappens auslöst, ist die Herpes simplex Virus Typ 1 (HSV-1) Infektion. HSV-1 Infekte verursachen meist nur die allseits bekannten Lippeninfekte, Augeninfekte (wenn die... [Weiterlesen]


Enzym
= Ferment; für den Stoffwechsel aller Organismen unentbehrliche Eiweißkörper, die biochemische Vorgänge als Aktivatoren beschleunigen oder in eine bestimmte Richtung ablaufen lassen, ohne selbst verändert zu werden. ... [Weiterlesen]


Eosinophilie
Ein Teil der gekernten weißen Blutkörperchen (Granulozyten) färbt sich mit dem Farbstoff Eosin bzw. Hämatoxilin an und ist danach benannt. Hämatoxylin-Eosin-Färbungen sind auch automatisiert anwendbar und auswertbar. Eosinophile Granulozyten sind... [Weiterlesen]


Ependymom
Ependymome entwachsen den ependymalen Zellen, die die Kanäle der Ventrikel und den Zentralkanal des Rückenmarks auskleiden. Unter dem Mikroskop sehen diese Zellen alle ählich aus, molekulargenetisch gibt es große Unterschiede, die vermutlich für... [Weiterlesen]


Ephebophilie
siehe auch unter Pädophilie gleichgeschlechtliche Neigung von Männern zu geschlechtsreifen Jugendlichen und Heranwachsenden ... [Weiterlesen]


Ephedrin oder Ephedra
oder ma huang, auch als Ephedra sinica, Mormonentee, Squaw tea, werden in chemischer oder pflanzlicher Zubereitung auch als Nahrungsergänzungsmittel häufig für Doping oder zur Gewichtsabnahme missbraucht. Oft ist es Bestandteil von "Energy-... [Weiterlesen]


Fehler
Epicondylitis humeri radialis, Epicondylitis siehe unter Tennisellbogen
 
... [Weiterlesen]


Epidemiologie
Lehre von der Verteilung und Dynamik der Gesundheitsprobleme und deren Einflussgrößen in einer definierten Bevölkerung. Epidemiologische Studien können nach inhaltlichen und methodischen Aspekten charakterisiert werden. Inhaltlich unterscheidet man... [Weiterlesen]


Epidermoidzysten, intrakranielle
Gutartige seltene Raumforderung im Gehirn, die an sich angeboren ist, aber erst nach langsamem Wachstum Symptome macht. 0.2-1% aller intrakraniellen Tumoren und 5-7% aller Raumforderungen im Kleinhirnbrückenwinkel. Glatt begrenzte Tumore mit einer... [Weiterlesen]


Epigastrisch
Im Oberbauch, bei Epilepsie: epigastrische Auren: Unangenehmes Gefühl im Bauch einschließlich Übelkeit, Leeregefühl, Anspannungsgefühl, Schwirren, flaues Gefühl, Unbehagen, Schmerz und Hunger; die Empfindung kann zur Brust oder zum Schlund hin... [Weiterlesen]


Epigenetik
vergleichsweise neue Wissenschaft, die sich mit der Vererblichen Veränderung der Genexpression beispielsweise durch Umwelteinflüsse wie veränderte Ernährung des Vaters beschäftigt, gemeint sind vererbbaren Änderungen der Expression von Genen, die... [Weiterlesen]


Epikrise
Die Epikrise ist die zusammenfassende Darstellung der Erkrankungen (ihrer Lokalisation, ihres Schweregrades) und der damit verbundenen klinischen Auswirkungen. Krankheiten ohne Bedeutung für diese Beurteilung sollten als solche benannt werden.... [Weiterlesen]


Epilepsie siehe unter Epilepsie
Epileptischer Anfall: Manifestation(en) epileptischer (exzessiver und/oder hypersynchroner), üblicherweise von alleine aufhörender Aktivität von Nervenzellen des Gehirns. Epilepsie: Epileptische Störung: ein chronisches neurologisches... [Weiterlesen]


Epistemologie
philosophische Lehre von der Erkenntnis und den Erkenntnismöglichkeiten... [Weiterlesen]


Eponyme
Bezeichnungen, die auf einen Personennamen zurückgehen. Es gibt unterschiedliche Auffassungen über die Verwendung von Eponymen. Sie sind allerdings aus der Benennung von Krankheiten nicht wegzudenken. Nicht jedes Eponym ehrt den Entdecker oder... [Weiterlesen]


Epworthskala der Schläfrigkeit (Epworth sleepiness scale)
Die Patienten werden gebeten das Ausmaß ihrer Schläfrigkeit während normaler Tagessituationen anzugeben. Das Ausmaß soll dabei auf einer Skala von 0-3 für die Wahrscheinlichkeit in einer bestimmten normalen Tagessituation zu dösen oder einzuschlafen... [Weiterlesen]


Erdheim-Chester-Erkrankung
Die Ursache ist unbekannt, es kommt zu einer nichtmalignen Infiltration von mesenchymalen Geweben mit lipidbeladenen Makrophagen, mehrkernigen Riesenzellen, Lymphozyten sowie eine begleitende Sklerosierung. Prädilektionsstellen sind die Metaphysen... [Weiterlesen]


Erethismus
gemeint ist eine bizarre Verhaltenstörung, wie extreme Schüchternheit oder sogar Aggression; in Verbindung mit Tremor, Ataxie, Parästhesien, Seh- und Hörstörungen bei Quecksilbervergiftungen ... [Weiterlesen]


Erholung
Erholung wird häufig als Ausgleich tätigkeitsbedingter defizitärer Zustände des Organismus verstanden. Dabei wird in der Regel das Homeostaseprinzip zugrunde gelegt, bei dem Erholung vermeintlich ´automatisch´ zur Wiederherstellung des... [Weiterlesen]


Erleben
psychische Funktionen und Emotionen wie Gefühle, Motive, das Wahrnehmen, Verstehen, Denken und Wollen. Erleben ist nicht direkt beobachtbar, sondern lediglich durch das Individuum selbst ergründbar (durch Introspektion). Psychiatrie beschäftigt sich... [Weiterlesen]


Erregungszustände
Ausnahmezustände oder aggressive Durchbrüche bei Fehleinschätzung der Situation auf Grundlage psychotischen Erlebens, schwerwiegenden Konflikten, oder beispielsweise einer schweren Kränkung etc.. Ursächlich können auch hirnorganische Schädigungen... [Weiterlesen]


Erwerbsquote
Mit Erwerbsbevölkerung werden die Personen im erwerbsfähigen Alter bezeichnet, mit Erwerbstätigen die tatsächlich Beschäftigten, das Mindestalter und das Höchstalter der berücksichtigten Personen variiert dabei in verschiedenen Statistiken... [Weiterlesen]


Erwerbsunfähig  
Erwerbsunfähig ist eine Person, die wegen Krankheit oder Behinderung nicht in der Lage ist, einer regelmäßigen Erwerbstätigkeit, die mehr als geringfügig ist, nachzugehen. Erwerbsunfähig gemäß dem bis zum 31. Dezember 2000 geltenden § 44 Abs 2 SGB... [Weiterlesen]


Erwerbsminderung
§43 SGB VI Rente wegen Erwerbsminderung (1) Versicherte haben bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres Anspruch auf Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung, wenn sie 1. teilweise erwerbsgemindert sind, 2. in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der... [Weiterlesen]


Erythrophobie
Die Angst vor dem Erröten, tritt isoliert oder in Verbindung mit anderen Ängsten wie sozialen Phobien, Agoraphobie etc. aber auch im Rahmen körperlicher Erkrankungen auf. Den Betroffenen ist es peinlich, dass sie bei emotionalen Situationen... [Weiterlesen]


Es
(psychoanalyt.) psych. Instanz, die den unbewussten Anteil der Psyche repräsentiert u. Triebregungen bzw. Wünsche umfasst, deren Inhalte z.B. in Traum od. Fehlleistung zum Ausdruck kommen. Das Es existiert bereits bei der Geburt u. ist die primäre... [Weiterlesen]


ESES-Syndrom (Electrical status epilepticus during slow sleep)
Dieses Syndrom der Epilepsie mit kontinuierlichen Spikewave-Entladungen im synchronisierten Schlaf wird bioelektrisch durch die zu mindestens in 85 % des gesamten Tiefschlafs vorkommenden generalisierten Spike-wave-Muster definiert. Klinische... [Weiterlesen]


Esoterik
in der Antike war damit ein religiöses Geheimwissen gemeint. Der Begriff ist weiter unscharf definiert. Gemeint ist häufig eine jeweils ganz unterschiedliche Mischung aus Spiritismus, neuem Heidentum, Astrologie, Ufologie, Magie, Mythos, ... [Weiterlesen]


Euphorisch
Zustand des übersteigerten Wohlbefindens, des Behagens, der Heiterkeit, der Zuversicht, des gesteigerten Vitalgefühls. ... [Weiterlesen]


Euthanasie
In ihrem Vorhaben beriefen sich die Nationalsozialisten auf Darwins »Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl oder Die Erhaltung der begünstigten Rassen im Kampf ums Dasein « 1920 propagierten der Jurist Binding und der Psychiater Hoche... [Weiterlesen]


Evaluation
Auswertung und Interpretation von Informationen über die Wirkung von Handlungen... [Weiterlesen]


evidenz basierte Medizin
Evidenz =Augenscheinlichkeit, Offensichtlichkeit, völlige Klarheit, gemeint ist hier allerdings eher der englische Begriff Evidence der synomym für Nachweisbarkeit und (wissenschaftliche) Belegbarkeit steht. Die grundlegenden philosophischen... [Weiterlesen]


Evozierte Potentiale
messen die Intaktheit der Nervenbahnen. Es handelt sich um einfache schnell durchführbare und vergleichsweise billige Untersuchungen ohne Nebenwirkungen, die bei dieser Erkrankung häufig zur Diagnose führen und das Ausmaß der Funktionsstörungen... [Weiterlesen]


exekutive Funktionen
Planen, Problemlösen, Handlungskontrolle, Steuerung von Motivation und Emotionen fasst man als exekutive Funktionen zusammen. Wesentlicher Bestandteil ist die Nutzung von Kontextinformationen um Handlungsentwürfe und Handlungen zu... [Weiterlesen]


Exhibitionismus
ICD-Code: F65.2 Die wiederkehrende oder anhaltende Neigung, die eigenen Genitalien vor meist gegengeschlechtlichen Fremden in der Öffentlichkeit zu entblößen, ohne zu einem näheren Kontakt aufzufordern oder diesen zu wünschen. Meist wird das... [Weiterlesen]


Exogen
durch äußere Ursachen entstanden, von außen auf den Körper einwirkend, außerhalb des Körpers entstehend, von außerhalb des Körpers kommend, durch äußere Faktoren, nicht durch Erbanlagen bedingt ... [Weiterlesen]


Exploration
Ausforschung. Ermittlung von psychischen Vorgängen durch intensive Befragung des Patienten.... [Weiterlesen]


Exposition
(engl. exposure, exposed) bezeichnet einen speziellen i. a. äußeren Einfluss, dem die "Exponierten" unterliegen/ausgesetzt sind, und von dem eine Wirkung auf bzw. ein Zusammenhang zu einem untersuchten/betrachteten Gesundheitsproblem... [Weiterlesen]


Expressed- Emotions
Am gesichertsten ist einen Einfluss auf den Verlauf der schizophrenen Erkrankung im Konzept der Expressed Emotions dargestellt worden, zahlreiche kontrollierte Studien konnten hieraus auch einen positiven therapeutischen Effekt, wie einen... [Weiterlesen]


Extinktion
Ein durch angenehme Erfahrung gelerntes Appetenzverhalten oder ein bedingter Reflex kann verlernt werden, wenn der bedingte Reiz wiederholt ohne den ursprünglich notwendigen unbedingten Reiz dargeboten wird. Am Beispiel des Pawlowsch´schen- Hundes... [Weiterlesen]


Extrapyramidale Nebenwirkungen
Ein Bereich akuter und chronischer motorischer (z.B. Akathisie, Dystonie, Parkinsonismus, Spätdyskinesie) und mentaler Nebenwirkungen, verursacht durch Arzneimittel, die D2-Rezeptoren im mesostriatalen (extrapyramidalen) System des Gehirns... [Weiterlesen]


Extraversion
Persönlichkeitseigenschaft, die durch Offenheit und Aufgeschlossenheit der Umwelt gegenüber sowie durch die Suche nach sozialen Kontakten gekennzeichnet ist.... [Weiterlesen]


Eye Movement Desensitization and Reprocessing EMDR
EMDR = Eye Movement Desensitization and Reprocessing. Psychotherapeutisches Verfahren zur Löschung traumatischer Erinnerungen durch spezielle rhythmische Augenbewegungen. Das Verfahren wurde von der Psychologin  Shapiro 1998 entwickelt. Ziel... [Weiterlesen]


Enterozeptoren oder enterozeptive Sinne
messen Veränderungen im Körper selbst, beispielsweise den Kohlendioxidgehalt im Blut, den Blutdruck, Blutzucker etc.. Exterozeptive Sinne nehmen im Gegensatz dazu Veränderungen von außerhalb des Körpers wahr, mit den Augen sehen wir, mit dem... [Weiterlesen]


epiduraler Abszess
Risikogruppen Grunderkrankungen wie Diabetes mellitus, Alkoholismus, AIDS, vergrößern das Risiko,  Wirbelsäuleneingriffe, Traumen, i.v. Drogenmissbrauch, Intensivstationsaufenthalte mit zentralem Venenkatheter,... [Weiterlesen]


entorhinaler Kortex
= Brodmann Area 28, oder entorhinale Rinde. Liegt im medialen Temporallappen neben dem Hippocampus, hat zahlreiche Verbindungen zu anderen Hirngebieten. Zusammen mit dem Hippocampus spielt er eine wichtige Rolle bei vielen Hirnfunktionen,... [Weiterlesen]


Ebbinghaus-Konfiguration
Kleinere Kontextkreise lassen den Testkreis größer erscheinen als einen identischen Vergleichskreis, während ein Testkreis, der von größeren Kontextkreisen umgeben ist, kleiner erscheint. In einer Anzahl... [Weiterlesen]


Epiduralanästhesie
auch Periduralanästhesie genannte Leitungsanästhesie bei der der Plexus lumbalis und Plexus sacralis betäubt wird. Die Nadel wird wie bei der Lumbalpunktion geführt. Das äußere Blatt der Dura wird durchdrungen, das innere Blatt darf nicht... [Weiterlesen]


Effektstärke
Effektstärke ist das wichtigste Maß zur Bestimmung/Berechnung der Wirkung einer Behandlung, manchmal wird auch von  Effektgröße gesprochen. Effektstärke normiert dabei die Unterschiede zwischen den experimentellen Gruppen auf die Streuung... [Weiterlesen]


Eastchester Clapping Zeichen
Das Eastchester Clapping Zeichen ist eine Untersuchungsmethode zum Nachweis eines hemispatialen Neglects. Klatschen gehört zu den Bewegungen die Kinder im spätestens Kindergartenalter (im Median mit 11 Monaten) gut bewältigen können.... [Weiterlesen]



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Das Glossar wurde unter Verwendung von Fachliteratur erstellt. Insbesondere dem ICD 10, dem DSM IV, AMDP- Manual, Leitlinien der Fachgesellschaften, Lehrbuch VT von J.Mragraf, Lehrbuch der analytischen Therapie von Thomä und Kächele, Lexika wie dem Pschyrembel, verschiedene Neurologie- und Psychiatrielehrbücher, Literatur aus dem Web, außerdem einer Vielzahl von Fachartikeln aktueller Zeitschriften der letzten 10Jahre. Möglicherweise sind nicht alle (insbesondere kleinere) Zitate kenntlich gemacht. Durch Verwendung verschiedener Quellen konnte eine Mischung aus den unterschiedlichen Zitate nicht immer vermieden werden. Soweit möglich wird dies angezeigt. Falls sich jemand falsch oder in zu großem Umfang zitiert findet- bitte eine E-Mail schicken.

 

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