Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

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Glossar Psychiatrie / Psychosomatik / Psychotherapie / Neurologie / Neuropsychologie

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GABA
engl. Abk. für "gamma-amino-butyric-acid" (g-Aminobuttersäure; Piperidinsäure; H2NCH2CH2COOH; Mr: 103,12); nichtproteinogene Aminosäure, aus L-Glutaminsäure biosynthetisiert (Decarboxylierung). 1950 durch Eugene Roberts im ZNS nachgewiesen.... [Weiterlesen]


Galalactorrhoe
siehe Hyperprolaktinaemie... [Weiterlesen]


Ganser-Syndrom
Vortäuschen einer psychischen Störung ... [Weiterlesen]


Gamma-GT
(= γGT, GGT) Abk. für Gamma-Glutamyl- Transpeptidase. Die γGT wird, fast ausschließlich für die Erkennung von Leber-, insbesondere von Gallengangserkrankungen eingesetzt. Die γGT reagiert zwar recht frühzeitig bei alkoholbedingten... [Weiterlesen]


Gamma Knife
Das Gamma Knife wurde in Schweden von Lars Leksell entwickelt und kam 1968 erstmals beim Menschen bei einer Thalamotomie wegen unstillbarer Schmerzen zum Einsatz. Radiochirurgie ist eine moderne Behandlungsform, bei der eine... [Weiterlesen]


Gammopathie (n) Monoklonale
Klonale Erkrankungen von immunglobulinsynthetisierenden Zellen werden entsprechend der REAL-Klassifikation zu den Lymphomen gezählt. 2-3 Neuerkrankungen pro 100.000 /Jahr. Wenn immunkompetente B-Zelle entarten, entstehen s.g. atypischen Plasmazelle... [Weiterlesen]


Gate-Control-Theorie
Diese umfasst zwei Modellteile, wobei ein Teil die peripheren Mechanismen der Schmerzentstehung und -weiterleitung beschreibt und der andere den Aufbau und das Zusammenwirken verschiedener Schmerzkomponenten auf zentraler Ebene Nach diesem Modell... [Weiterlesen]


Gaucher, Morbus
Der M. Gaucher ist eine relativ häufige Lipidspeicherkrankheit, die durch den genetischen Defekt des Enzyms Glucocerebrosidase hervorgerufen wird. Durch den Enzymdefekt akkumuliert Glucocerebrosid (ein Glykolipid) in den verschiedenen Geweben.... [Weiterlesen]


Gebärdensprache
Das Fachgebärdenlexikon Psychologie enthält 1200 Gebärden für 902 Begriffe, Die vorliegende HTML-Version des Lexikons enthält die Transkriptionen sämtlicher Gebärden nach dem Hamburger Notationssystem für Gebärdensprachen (HamNoSys) (Hanke u.... [Weiterlesen]


Gedächtnis
ist die mentale Fähigkeit Informationen zu speichern (enkodieren) und wieder abzurufen. Expliziter Gedächtnisgebrauch ist dabei die bewusste Anstrengung zur Widergewinnung von Information durch Gedächtnispro... [Weiterlesen]


Gedächtnisstörungen
Synonym: Hypomnesien und Amnesien, Störungen der Erinnerungsfähigkeit: Herabsetzung oder Aufhebung der Fähigkeit, länger als ca. 10 min zurückliegende Eindrücke, Kenntnisse usw. im Gedächtnis zu behalten (daher auch wiederzugeben). Amnesien... [Weiterlesen]


Gedankenausbreitung
Der Wahn, dass die eigenen Gedanken sich laut ausbreiten, so dass sie von anderen aufgenommen werden können. - Gedankeneingebung. Der Wahn, dass bestimmte Gedanken nicht von einem selbst stammen, sondern vielmehr dem eigenen Denken eingegeben... [Weiterlesen]


Gedankenentzug
auch Gedankenenteignung, Die Kranken haben das Gefühl, es würden ihnen die Gedanken weggenommen, abgezogen. Dies ist zu unterscheiden von dem Symptom Gedankenabreißen. (siehe auch Schizophrenie)... [Weiterlesen]


Gedankeneingebung .
Kommt bei 20% der an Schizophrenie erkrankten vor. Kann aber auch bei anderen psychotischen Erkrankungen vorkommen. Der Kranke empfindet seine Gedanken, Vorstellungen und dergleichen als von außen her beeinflusst, gemacht, gelenkt, gesteuert, auch... [Weiterlesen]


Gedankenstopp
sich aufdrängende, unerwünschte Gedanken, Emotionen und Handlungen werden durch autosuggestives „Stopp, hier nicht weiter“ abgebrochen. Kann therapeutisch beispielsweise bei Zwangsstörungen im Rahmen einer Verhaltenstherapie genutzt werden. ... [Weiterlesen]


Gefälligkeitsgutachten
Lässt sich dadurch definieren, dass: a) die Verpflichtung des Sachverständigen zur Unabhängigkeit nicht korrekt wahrgenommen wurde und b) eben diese gutachterliche Neutralität aufgegeben wurde, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen. Auch kann... [Weiterlesen]


Gefühl
(siehe auch unter Affekt) Unter Gefühl wird das bewusste Wahrnehmen und/oder Erleben der situativen Bedeutungsstruktur sowie der autonomen Anteile verstanden werden, ohne dass damit notwendigerweise eine korrekte erlebnismäßige Zuordnung zur... [Weiterlesen]


Gefühlsstörungen
im Sinne von Taubheitsgefühlen siehe unter Sensibilitätsstörungen ... [Weiterlesen]


gelastische Epilepsie
gelastisch = Ausbrüche von Lachen oder Kichern, meist ohne entsprechende affektive Schwingung. Meist ist gleichzeitig eine Pubertas praecox, und eine geistige Behinderung vorhanden. Bei der gelatischen Epilepsie treten häufig bereits im... [Weiterlesen]


Genehmigungsbedürftigkeit von Heilbehandlungen nach § 1904 BGB
das Betreuungsgesetz, das am 01.01.1992 in Kraft trat, lässt offen, wann der Betreuer die Entscheidung über die Durchführung einer ärztlichen Behandlung an das Vormundschaftsgericht abzugeben hat. Es sieht eine vormundschaftsgerichtliche... [Weiterlesen]


Generika
Aus dem Patent entlassene Fertigarzneimittel, die unter dem entsprechenden Freinamen erhältlich sind. Dass Generika billiger als Originalpräparate an den Verbraucher verkauft werden oder mit den Kassen abgerechnet werden, liegt daran, dass nur... [Weiterlesen]


Gentechnik und Stammzellen in der Neurologie
siehe hier!... [Weiterlesen]


Gerbershagen: Chronifizierungsschema der Schmerzen bei Schmerzkrankheiten nach G.
Stadium I Schmerz (sub)akut, wechselnde Intensität, angemessene Medikation, seltener Arztwechsel, stabile Bewältigungsstrategie, Stadium II Schmerz kontinuierlich zunehmende Ausbreitung Multilokalisation, meist unangemessene Medikation,... [Weiterlesen]


Gerechtigkeit
Der Gerechte-Welt-Glauben entspringt einem Sicherheitsbedürfnis. Er ist Ausdruck des Bedürfnisses nach Gewissheit, dass jeder bekommt, was er verdient, und verdient, was er bekommt.  Wenn Regeln der Gerechtigkeit gelten und sich alle... [Weiterlesen]


Gereizt
Zustand des erhöhten Aufmerkens, der Gespanntheit. Der Untersucher spürt die Bereitschaft zu aggressiv getönten, affektiven Ausbrüchen, die aus scheinbarer äußerer Ruhe (gespannte Ruhe) kommen können.... [Weiterlesen]


Germinome
treten wie die übrigen Keimzelltumoren vor allem  in der Pubertät und dem frühen Erwachsenenalter auf. Neben der Kernspintomographie klärt die  Bestimmung von β-HCG und α-Fetoprotein im Liquor und Blut die Diagnose. Strahlen- und... [Weiterlesen]


Gerontophilie
Altersliebe. Unter Gerontophilie versteht man Sexualität oder den Wunsch danach (junger Menschen) mit sehr alten Menschen.  Die intime Beziehung zwischen Menschen verschiedener Generationen, wenn ein Mensch nur auf diese Weise sexuelle... [Weiterlesen]


Gerstmann- Syndrom
In der medizinischen Literatur sind einzelne dieser Störungen, wie Rechts-Links-Desorientierung, Fingeragnosie, Agraphie und Akalkulie, nach dem Erstbeschreiber als „Gerstmann- Syndrom“ zusammengefasst worden. Man führt es auf einen Herd im... [Weiterlesen]


Gerstmann–Sträussler–Scheinker Syndrome (GSS)
Erstbeschreibung 1936, erbliche Prionenerkrankung, klinisch und genetisch heterogen. Es gibt mindestens 7 verschiedene Typen dieser erblichen Prionenerkrankung. Es handelt sich entweder um Punkt- oder Insertionsmutationen. (Pro102Leu (PRNP)).... [Weiterlesen]


Geruchssinn
Siehe hier!... [Weiterlesen]


Geschäftsunfähigkeit
Geschäftsunfähig ist nach §§ 104 BGB:1. wer nicht das siebente Lebensjahr vollendet hat, 2. wer sich in einem die freie Willensbestimmung ausschließenden Zustand krankhafter Störung der Geistestätigkeit befindet, sofern nicht der Zustand... [Weiterlesen]


Geschlechtsrollen-Selbstkonzept
Geschlechtsrollen-Selbstkonzept ist das Selbstbild, das eine Person hinsichtlich der eigenen Femininität und hinsichtlich der eigenen Maskulinität hat. Die zweidimensionale Struktur des Konstrukts gilt seit den 70er Jahren als gesichert. Es wurde... [Weiterlesen]


Geschmacksinn
Siehe hier! ... [Weiterlesen]


Gesichtslähmung
Siehe hier! ... [Weiterlesen]


Gesichtserkennung
Siehe unter Prosopagnosie (gestörte Gesichtserkennung)!... [Weiterlesen]


Gesprächspsychotherapie
Bei der Gesprächspsychotherapie, deren Begründer Rogers ist, steht die Klienten- und Personenzentriertheit im Mittelpunkt. Sie zielt darauf ab, dass Klienten eigene Motive, Ziele, Werte, Überzeugungen, eigene effektive und kognitive Schemata... [Weiterlesen]


Gestaltpsychologie
Etwa zeitgleich mit der behavioristischen Revolution der Psychologie, die in Amerika ihren Anfang nahm, gab es eine weitere, die ebenfalls radikal dem Strukturalismus und Funktionalismus eine Absage erteilte, allerdings auf eine völlig andere Weise:... [Weiterlesen]


Gestalttherapie
Die Gestalttherapie geht von der Gegenwartszentriertheit psychischer Phänomene aus. Der Mensch wird im Hier und Jetzt gesehen, als ein Handelnder, der für sein Verhalten verantwortlich ist und selbst entscheidet.  Die Neurose wird in... [Weiterlesen]


Gewaltbereitschaft
Gewalt ist die Benutzung körperlicher Kraft mit der Absicht andere Personen zu verletzen oder anderen Personen zu schaden (Wright, 2002). Der Begriff ,,Gewalt" wird häufig synonym mit dem Begriff ,,Aggression" gebraucht (Zwillingsbegriff)... [Weiterlesen]


Gilbert Syndrom: (= Meulengracht Syndrom)
intermittierende, benigne, familiäre, milde, unkonjugierte Hyperbilirubinämie mit Gesamtbilirubinspiegeln im Serum von 1–5 mg/dl, durch Störung der Konjugation des Bilirubins in den Leberzellen. Nicht auf Hämolyse zurückzuführen geht mit normaler... [Weiterlesen]


Gingivahyperplasie
Siehe Zahnfleischhypertrophie ... [Weiterlesen]


Glasgow Coma Scale
Glasgow Coma Scale oder Glasgow-Komaskala Antwortverhalten/Reaktion Score Augenöffnen   Spontan 4 Auf Aufforderung ... [Weiterlesen]


Glaukom
auch grüner Star, muss behandelnden Ärzten immer mitgeteilt werden, da eine Vielzahl von Medikamenten nicht gegeben werden darf.· kongentiales ( Buphthalmus) Ursache · z.B. Sturge-Weber-Erkrankung, Symptome: · Augapfelvergrößerung·... [Weiterlesen]


Gliazellen
Die Nervenzellen des Gehirns werden von den Gliazellen umhüllt. Sie machen etwa 50% des gesamten Hirnvolumens aus. Ihre Bedeutung wird erste jetzt richtig erforscht, vermutlich sind sie in der Hirnfunktion wichtiger als man bisher gedacht hat.... [Weiterlesen]


Glioblastoma multiforme
Glioblastoma multiforme ist einer der bösartigsten und am schwierigsten zu behandelnden Hirntumore. Er ist der häufigste primäre Hirntumor bei Erwachsenen mittleren Alters. Er repräsentiert 30 % aller primären Hirntumore. 50 % der primären... [Weiterlesen]


Gliose
Neuropathologische Reaktion bei der die Anzahl von Gliazellen (z.B.: Astrozyten und Microglia) an einem Schädigungsort zunimmt und deren Struktur verändert ist. Dies tritt bei einer Vielzahl neurologischer... [Weiterlesen]


Globalisierung
Auf dem immer kleiner werdenden Planeten Erde ( "shrinking planet phenomenon"),  entsteht durch dramatische Fortschritte im Bereich des Transports von Menschen und Gütern und der Kommunikation immer mehr der Eindruck einer... [Weiterlesen]


Globus-Gefühl
Globus oder Klosgefühl oder Globus hystericus bezeichnet ein Gefühl als ob ein Fremdkörper im Hals steckt, mit häufig einem Engegefühl, einem Reiz sich zu räuspern (was es bei häufiger Anwendung verschlimmert).... [Weiterlesen]


Glomus jugulare Tumore
(auch Chemodectome oder nonchromaffine Paragangliome) sind seltene meist gutartige langsam wachsend Tumore, die meist bei Frauen ab 40 diagnostiziert werden. Ähnliche Tumore gibt es am Glomus carotikus und am N. vagus aber auch an anderen... [Weiterlesen]


Glossodynie
Brennschmerz im Bereich der Zunge und anderer Schleimhautpartien im Mund (vorderer harter Gaumen, Lippen, alveolare Mukosa, meist bilateral). Auftreten vorwiegend bei Frauen nach der Menopause, Intensitätszunahme gegen Abend, fakultativ... [Weiterlesen]


Glossopharyngeus
Siehe hier!... [Weiterlesen]


Glut1 - Mangel
1991 wurden von De Vivo 2 Kinder mit Epilepsie, allgemeiner Entwicklungsverzögerung und erworbener Mikrozephalie beschrieben. Bei der Untersuchung dieser Kinder fand sich ein erniedrigter Liquorzucker bei normalem Blutzucker. Glut1ist ein... [Weiterlesen]


Glück
Eine einheitliche und exakte Definition von Glück gibt es nicht. Unglücklicherweise wird das deutsche Wort auch mehrdeutig verwendet. Das amerikanische "luck" meint Glück im Sinne Glück im Spiel oder andere zufallsbedingte... [Weiterlesen]


Glutamat
Salz der Glutaminsäure; wichtigster exzitatorischer Neurotransmitter des ZNS; bewirkt Hypo- oder Depolarisation von Nervenzellen über erhöhte Permeabilität von Kationen (K+, Na+, Ca2+ ). Postuliert werden zzt. 3 Subtypen der ionotropischen... [Weiterlesen]


Glukagon
Glukagon hat verschiedene Insulinantagonistische Wirkungen.  Glukagon stimuliert den Abbau des Leberglykogens, dadurch wird dem Körper bei zu niedrigen Blutzuckerspiegeln rasch Glucose zur Verfügung gestellt. Bei Hypoglykämien wird... [Weiterlesen]


Glykämischer Index
Erstmals wurde vor wenigen Jahren ein Index publiziert, der den relativen glykämischen Effekt von kohlehydratreichen Lebensmitteln in einer Austauschtabelle von damals 51 Lebensmitteln darstellte. Pro Gramm Kohlehydrate verursachen bestimmte... [Weiterlesen]


Glykogenose
Erkrankungen mit Beteiligung der Muskulatur aufgrund von Enzymdefekten im Glykogenstoffwechsel des Muskels; unterschieden werden  Typ II (Morbus Pompe, Mangel der sauren Maltase, in jedem Lebensalter) Typ III ( Forbes... [Weiterlesen]


Glykoprotein-Speicherkrankheiten
Glykoprotein-Speicherkrankheiten (a-Mannosidose, ß-Mannosidose, a-Fukosidose, Sialidose, Aspartylglukosaminurie) haben viele Symptome mit Mukopolysaccharidosen gemeinsam, wie zum Beispiel Hepatosplenomegalie, vergröberte Gesichtszüge,... [Weiterlesen]


Golfkriegssyndrom
Seit dem Golfkrieg 1991 haben 10 000ende der 700 000 damals in der Golfregion stationierten und zuvor gesunden Soldaten aus den USA, Großbritannien, Kanada, und Australien eine Vielzahl sehr beeinträchtigender neuropsychiatrischer... [Weiterlesen]


Golgi, Camillo (Cortena 1843--1926)
Anatom und Pathologe in Pavia, Nobelpreis mit Cajal, 1906, für Neuronentheorie. Die Golgi-Mazzoni-Körperchen (Syn. corpuscula bulboidea) sind in verschiedenen Geweben vorkommende druckempfindliche Lamellenkörperchen, die wahrscheinlich auch als... [Weiterlesen]


Gourmand-Symdrom
= Vielfraß-Syndrom,  nach rechts präfrontalen Läsionen.  ... [Weiterlesen]


gracilis (M.)– Syndrom:
Folge eine aseptischen Knochennekrose am unteren Schambeinast, besonders bei Überbelastung z.B. beim Fußballspielen... [Weiterlesen]


Gradenigo-Syndrom
Nach dem Otologen G.C. Gradenigo (1859--1926) benannte Abduzensparese (direkt von der Entzündung betroffen oder durch Hirndruck) mit neuralgischen Gesichtsschmerzen (durch entzündliche Infiltration des Ganglion Gasseri), selten auch Fazialisparese.... [Weiterlesen]


Grawe Klaus 1943-2005
Psychotherapieforscher in Hamburg aufgewachsen, Psychologiestudium in Hamburg und Freiburg, dann 10 Jahre an der Psychiatrischen Universitätsklinik Hamburg Eppendorf als Psychologe tätig. Führte dort eine große Vergleichsstudie zur Wirksamkeit... [Weiterlesen]


Grimassieren
Verziehungen der Gesichtsmuskulatur, denen kein entsprechender Seelenvorgang entspricht... [Weiterlesen]


Größenidee
Eine übersteigerte Einschätzung von Wert, Macht, Wissen, Bedeutung oder Identität der eigenen Person. In extremen Fällen kann die Größenidee wahnhaftes Ausmaß annehmen.... [Weiterlesen]


Größenwahn
Diese expansive Wahnform reicht von der unbegründeten Selbstüberschätzung bis zu enormer Selbstüberhöhung. Der Kranke übertrifft alle Mitmenschen weit an Begabung, Kraft, Fähigkeit, Besitz. Er erlebt sich ungeheuer machtbegabt, als Herrscher der... [Weiterlesen]


Grübeln
immer wiederkehrende Gedanken, die sich mit dem Problem und seinen Ursachen beschäftigen, ohne konkrete Lösungen anzustreben, die Aufmerksamkeit für andere Angelegenheiten sinkt. Das Gedankenkreisen nimmt einen großen Teil... [Weiterlesen]


Grübelkonfrontation
Sonderform der Konfrontationsverfahren bei Patienten mit chronischen, unangemessenen Sorgen (v.a. Generalisiertes Angstsyndrom), die als unkontrollierbar erlebt werden. Der Patient wird aufgefordert, zu festgelegten Zeiten absichtlich zu “grübeln”,... [Weiterlesen]


Grundsicherungsrente
Anspruchsberechtigt sind seit 1.1.2003 Menschen, die das 65. Lebensjahr vollendet haben, oder behinderte Mitbürger, die nach Vollendung des 18. Lebensjahres aus medizinischen Gründen dauerhaft voll erwerbsgemindert sind. § 41... [Weiterlesen]


Grundstörung
In seinem Buch ,,Die Urform der Liebe und die Technik der Psychoanalyse" weist M. Bahnt (1965) darauf hin, dass die klassische Theorie der Psychoanalyse eigentlich eine ,,Einkörper-Psychologie" ist. Er führt aus: ,,Fast alle unsere... [Weiterlesen]


Guillaine-Barré-Syndrom
Siehe hier!... [Weiterlesen]


Gürtelrose
Siehe Herpes Zoster!... [Weiterlesen]


Gustatorisch
Siehe unter Fazialisparese Geschmacksempfindungen einschließlich sauer, bitter, salzig, süß oder metallisch... [Weiterlesen]


Gustatorisches Schwitzen
=Geschmacksschwitzen, auch Frey- Syndrom genannt,  kann nach verschiedensten Schädigungen des autonomen Nervensystems auftreten. Z.B.: nach Traumen oder Strahlentherapie in der Hals/Kopfregion, peripheren Fazialisparesen, am häufigsten... [Weiterlesen]


Gutachten -Hinweise zur Situation bei Gutachten im Auftrag der Rentenversicherer usw.
Bitte Beachten Sie folgende Besonderheiten der Situation bei einer Begutachtung Ihres Gesundheitszustandes, die sich von der üblichen Arzt- Patientenbeziehung unterscheiden: Die Situation begutachtet zu werden, ist für alle... [Weiterlesen]


Gynäkomastie
siehe auch unter Prolaktinome Eine Schwellung im Bereich der männlichen Brustdrüse unter der Brustwarze bezeichnet man als Gynäkomastie. Das pathologische Substrat muss nicht unbedingt ein veränderter Drüsenkörper sein; auch die vermehrte... [Weiterlesen]


Ghostwriting medizinisch
Ghostwriting gibt es nicht nur, wenn Prominete Bücher veröffentlichen. Prominente Autoren sind auch in der Medizin Publikumsmagneten und sogen dafür, dass Studien die nötige Aufmerksamkeit bekommen. Auch renommierte medizinische Fachzeitschriften-... [Weiterlesen]


Gitelman Syndrom
autosomal rezessive Erkrankung der Nierentubuli durch Mutation des SLC12A3 Gens das die Thiazidsensitiven Natriumchlorid Cotransporter auf der apicale Membran des distalen Tubulus kodiert. In der Folge tritt meist eine leichte bis mäßige... [Weiterlesen]


Gaumensegelmyoklonus
auch Gaumensegel-“Nystagmus“, Hirnnervenmyorhythmie, „palatal tremor“. Rhythmische einseitige Kontraktion der Gaumenmuskeln mit ipsiversivem Zucken des Zäpfchens. Die myoklonische Kontraktion kann sich auf die gleichseitige Schlund- und... [Weiterlesen]


Gliomatosis cerebri
seltener primärer Hirntumor neuroepithelialen Ursprungs mit neoplastischer Proliferation astrozytärer oder oligodendroglialer Zellen und diffuser Infiltration des Gehirns. Das Hirngewebe sieht dabei im Bild fast normal aus, der Tumor zeigt nur wenig... [Weiterlesen]


Gorlin-Goltz-Syndrom oder Basalzellnävussyndrom
autosomal-dominant vererbtes Syndrom durch Genmutation auf dem Chromosom 9q22–31. Mit Keratozysten der Kiefer, multiplen Basaliomen, skelettalen Deformationen und intrakraniellen Kalzifizierungen. Fakultative Nebensymptome palmare und plantare... [Weiterlesen]


Gähnen
Gähnen kommt bei Wechseln des Schlaf/Wachzustands oder bei Hunger oder Lampenfieber und Langeweile auch bei den meisten Säugetieren vor, und ist nur bedingt willentlich steuerbar. Der eigentlich Ablauf ist reflexhaft. Gähnen ist also kein Hinweis... [Weiterlesen]


Gender Medizin
Zunehmend spielen in der medizinischen Forschung geschlechtsspezifische Aspekte von Risikofaktoren, bei der Medikamenten- und Drogenwirkung, dem Zugang zu Diagnostik und Behandlung, der Diagnostik und Behandlung eine... [Weiterlesen]


Gangstörung
Gangstörungen nehmen mit dem Lebensalter zu. 10–15% aller Menschen, die älter als 60 Jahre 25–30% der 80 jährigen leiden an einer Gangstörung, aber immerhin 20% der Hundertjährigen haben noch einen normalen Gang. Gangstörungen bedeuten ein... [Weiterlesen]


Gasperini-Syndrom
oder Syndrom der kaudalen Brückenhaube, meist kleine Schädigung im Bereich der mediolateralen unteren Brückenhaube  meist durch eine Durchblutungsstörung im Bereich eines Astes der  A. cerebelli inferior anterior, AICA.  ... [Weiterlesen]



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Das Glossar wurde unter Verwendung von Fachliteratur erstellt. Insbesondere dem ICD 10, dem DSM IV, AMDP- Manual, Leitlinien der Fachgesellschaften, Lehrbuch VT von J.Mragraf, Lehrbuch der analytischen Therapie von Thomä und Kächele, Lexika wie dem Pschyrembel, verschiedene Neurologie- und Psychiatrielehrbücher, Literatur aus dem Web, außerdem einer Vielzahl von Fachartikeln aktueller Zeitschriften der letzten 10Jahre. Möglicherweise sind nicht alle (insbesondere kleinere) Zitate kenntlich gemacht. Durch Verwendung verschiedener Quellen konnte eine Mischung aus den unterschiedlichen Zitate nicht immer vermieden werden. Soweit möglich wird dies angezeigt. Falls sich jemand falsch oder in zu großem Umfang zitiert findet- bitte eine E-Mail schicken.

 

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