Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

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Glossar Psychiatrie / Psychosomatik / Psychotherapie / Neurologie / Neuropsychologie

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Habit Reversal Training
Verhaltenstherapeutische Technik eignet sich besonders gut zur Behandlung des automatisierten und situationsunspezifischen Verhaltensauffälligkeiten. Sie besteht aus 5 Schritten: Aufmerksamkeitstraining, Erlernen einer konkurrierenden Reaktion,... [Weiterlesen]


Habituation
Anpassung von Aufmerksamkeitsleistungen im Sinne einer Reaktionsabschwächung auf wiederholt dargebotene Reizsituationen. Ein bestimmtes Verhalten wird somit zur Gewohnheit (Habitualisierung des Verhaltens). Die Habituation (das Abgewöhnen,/... [Weiterlesen]


Hämangiome (extracranielle = außerhalb des Hirnschädels)
sind definitionsgemäß zum Zeitpunkt der Geburt nicht vorhanden (im Gegensatz zu Vaskuläre Malformationen). Sie treten in der Regel postnatal innerhalb der ersten Lebenswochen auf. Sie haben ein proliferatives Wachstum. Während annähernd... [Weiterlesen]


Hämangioblastom
Dieses gutartige tumorähnliche Gebilde entwächst den Blutgefäßen. Es ist oft zystisch. Es können einer oder mehrere Tumore existieren. Hämangioblastome repräsentieren etwa 2 % aller primären Hirntumore. Lindau-Syndrom und Hippel-Lindau-Syndrom sind... [Weiterlesen]


Händewaschen
Historie der Verhütung von Infektionskrankheiten  bei Zwangskrankheiten ... [Weiterlesen]


Händigkeit
Die Umerziehung von Linkshändern ist heute kein Thema mehr, strittig ist das Ausmaß des Schadens, das in früheren Jahren bei Betroffenen angerichtet wurden. Die Händigkeit ist das auffälligste Asymmetriemerkmal des Menschen. Linkshändigkeit... [Weiterlesen]


Haftunfähigkeit
in § 455 der Strafprozessordnung geregelt. Die Vollstreckung einer Freiheitsstrafe kann dann unterbrochen werden, wenn Verfall in Geisteskrankheit vorliegt, bei naher Lebensgefahr oder wenn der körperliche Zustand des Verurteilten die Unterbringung... [Weiterlesen]


Hakomi Therapie
Therapeut berührt Körperregionen, in denen sich Spannungen oder Probleme ausdrücken. Wissenschaftlich umstritten.... [Weiterlesen]


Halbwertszeit
Nach Einnahme einer  Substanz steigt deren Konzentration im Blutserum an und fällt danach je nach Substanz verschieden schnell wieder ab. Der Zeitraum, in dem ein Wirkstoff im Körper ohne erneute Einnahme auf die Hälfte gesunken ist,... [Weiterlesen]


Halitosis
Mundgeruch objektiv oder nur subjektiv empfundener dauerhafter Geruch der Ausatemluft, der durch von Mundbakterien hergestellte flüchtige Schwefelverbindungen sowie organische Säuren (Buttersäure) und Amine (z.B. Putreszine, Cadaverin)... [Weiterlesen]


Hallervorden-Spatz-Erkrankung (HSD)
siehe unter Neurodegeneration mit Pantothenatkinase Syndrom ... [Weiterlesen]


Halluzination
(siehe auch Schizophrenie) Unter Halluzinationen versteht man Wahrnehmungserlebnisse ohne entsprechende gegenständliche Reizquelle, die für wirkliche Sinneseindrücke gehalten werden. Die Wahrnehmung von... [Weiterlesen]


Halo-Effekt
Bei einem Halo - Effekt werden zentrale Eigenschaften überbewertet und strahlen auf die Personenwahrnehmung aus (primacy effect vs. recency effect); dabei korrespondieren einzelne Eigenschaftsdimensionen in ihrer Bedeutung. Der Halo - Effekt wurde... [Weiterlesen]


Haltung
erworbene, relativ überdauernde Neigung zu spezifischen Interaktions- und Kommunikationsweisen.  z.B. an bestimmte Persönlichkeitsmerkmale gebundene gefühlsbetonte Überzeugungen, Vorurteile, feststehende Meinungen. ... [Weiterlesen]


Hamilton Depressionsskala
häufig verwendete Skala zur Erfassung des Schweregrades einer Depression, meist wird in Studien die 17-Itemform verwendet, die 7-Item Kurzform ist für die Verlaufsbeurteilung in der Praxis genauso aussagekräftig und in wenigen Minuten... [Weiterlesen]


Handlungstheorie
Versuch, die Interaktion des Menschen mit seiner Umwelt zu erklären und vorherzusagen. Handeln ist ein aktiver bewusster Prozess der Auseinandersetzung mit der Umwelt, der Nutzung und Umwandlung von Information im menschlichen Gehirn zum Zwecke der... [Weiterlesen]


Handystrahlung und Hirntumor
Ist das Handy gefählich? Auch nach mehreren tausend wissenschaftlicher Publikationen und intensiver Forschung ist bisher kein Risiko nachgewiesen. Abhängig von Wellenlänge und Frequenz können elektromagnetische Strahlen unterschiedlich weit in... [Weiterlesen]


Harlequin-Syndrom
Durch Anstrengung, Emotionen oder Wärme induzierte einseitige Gesichtsrötung, Schwitzen. Die Symptome treten kompensatorisch auf der gesunden Gesichtshälfte auf. Sie werden dort sichtbar, weil auf der betroffenen Seite die Gefäßweitung und die... [Weiterlesen]


Hashimoto Enzephalopathie oder Steroid-responsive Enzephalopathie bei Autoimmunthyroiditis (SREAT), bzw. nichtvaskulitische autoimmune entzündliche Meningoenzephalitis
Die exakte Pathogenese bleibt unklar. Es handelt sich um eine akute oder subakute autoimmune Enzephalopathie, die sehr gut auf Kortison anspricht. Zusammenfassung einer Literaturübersicht: Syndrom einer Enzephalopathie mit hohen Serum... [Weiterlesen]


Hauterkrankungen und Psyche
(siehe auch unter Kratzwunden)  Psychodermatologische Erkrankungen sind Ausdruck einer Wechselwirkung zwischen Psyche und Haut. Dabei gibt es 3 Kategorien: psychophysiologiche Erkrankungen, primär psychiatrische Erkrankungen und... [Weiterlesen]


Hawthorne-Effekt
Versuchspersonen ändern ihr natürliches Verhalten, wenn sie wissen, dass sie Teilnehmer an einer Studie sind. Der Hawthorne-Effekt kann damit die Ergebnisse einer Studie in Frage stellen. Eine Wirkung kann auf die Studie an sich und nicht auf die... [Weiterlesen]


HbA1c
(siehe auch Diabetes, Hypoglykämien, Blutzuckertagebuch, Polyneuropathie) Hämoglobin (Hb) ist der Farbstoff der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) er transportiert den Sauerstoff im Blut. Hämoglobin wird in 4 Formen unterteil, HbA0 (90%),... [Weiterlesen]


Head`sche Zonen
Abb aus Roche Lexikon Medizin... [Weiterlesen]


Heautoskopie
Die Erstbeschreibung des psychopathologischen Phänomens der Heautoskopie (Synonym: Spiegelhalluzination) wird E. Menninger-Lerchenthal 1935 zugeschrieben, diese sahen darin einen Ausdruck einer Schädigung der rechten Hirnhemisphäre. Das... [Weiterlesen]


Hebephrenie
Hebephrenie ist eine Form der Schizophrenie, bei der die affektiven Veränderungen im Vordergrund stehen, Wahnvorstellungen und Halluzinationen flüchtig und bruchstückhaft auftreten, das Verhalten verantwortungslos und unvorhersehbar ist und... [Weiterlesen]


Heilmittel-Richtlinien
(PDF-Datei 1.595kB) Deutsches Ärzteblatt... [Weiterlesen]


Heiterkeitsstörung, generalisierte (GHKS)
Symptome der generalisierten Heiterkeitsstörung nach ICD 10/Q-Version II b Mindestens drei der im folgenden genannten Symptome müssen gleichzeitig nachweisbar sein: ·... [Weiterlesen]


Helfersyndrom
Modell der seelischen Probleme in den sozialen Berufen, das 1977 von Wolfgang Schmidbauer entworfen wurde. Die Grundannahme des Helfersyndrom besteht darin, dass die Rolle des Helfers (z.B. Arzt, Psychologe, Sozialarbeiter, Krankenschwester usw.)... [Weiterlesen]


Helicobacter pylorii
Das Magengeschwür wird nach heutigem Verständnis meist von vor dem 10. Lebensjahr (am häufigsten zwischen 4 und 5 Jahren) erworbenen Infektionen durch Helicobacter pylori ausgelöst und entsprechend als Infektionskrankheit behandelt. Die Entdeckung... [Weiterlesen]


HELLP-Syndrom
(Hemolysis, Elevated Liver, Low Platelet).  Tritt bei 0.2 -0.6% aller Schwangerschaften meist im letzten Drittel auf.  Bei 69% vor und bei 31% der Patientinnen nach der Geburt.  Hämolyse mit vermindertem Haptoglobinserumspiegel,... [Weiterlesen]


Hemicrania continua
(siehe auch hier!) permanent ein streng einseitiger Kopfschmerz mittlerer bis hoher Intensität besteht. Gelegentlich kommen auch migräneähnliche vegetative Erscheinungen wie Übelkeit, Licht- und Lärmempfindlichkeit, Augentränen und Schwitzen... [Weiterlesen]


Hemianopsie
Wörtlich Blindheit im halben Sehfeld, die das linke oder rechte Sehfeld oder Gesichtsfeld betreffen kann. Der Betroffene sieht also in einer Hälfte des Gesichtsfeldes nichts. In der Regel wird die nasale Hälfte... [Weiterlesen]


Hemispasmus facialis
Beim Hemispasmus facialis handelt es sich um unwillkürlich einschießende, meist einseitige Kontraktionen der mimischen Muskulatur durch eine Kompression des N. facialis unmittelbar nach Austritt aus dem Hirnstamm und somit nicht um eine... [Weiterlesen]


Hemisphären
= Hirnhälften  Komplementäre Funktionen der beiden Hemisphären Dominante Hemisphäre Untergeordnete Hemisphäre ... [Weiterlesen]


Hemispherektomie
die operative Entfernung einer Hirnhälfte. Kommt in der Epilepsiechirurgie dann in Betracht, wenn eine Hirnhälfte von der sonst nicht oder sehr schlecht behandelbare Anfälle ausgehen, bereits erheblich geschädigt ist oder vom Syndrom her eine... [Weiterlesen]


Hemmung
Manchmal nur negativ verstanden, als ein Übermaß an Gehemmtheit, die zu wesentlichen Einschränkungen in den Lebensbewältigungsmöglichkeiten führt. Psychoanlatisch oft im Gegensatz zu einer Haltung als leichter veränderbar definiert. Positiv... [Weiterlesen]


Heparin in der Schlaganfallprophylaxe
(siehe auch unter ASS) In der internationalen Schlaganfallstudie wurde die subkutane Gabe von Heparin getestet. In diesem Teil der Studie erhielten die Patienten entweder 5000 IE Heparin s.c. pro Tag oder 12500 IE Heparin bzw. kein Heparin. Primäre... [Weiterlesen]


Hepatische Enzephalopathie
etwa 980.000 Menschen in Deutschland (m:f = 2:1)leiden unter einer Leberzirrhose, von diesen haben etwa 40 Prozent eine manifeste Hepatische Enzephalopathie (durch Leberleiden bedingte Hirnschädigung), 35... [Weiterlesen]


Heroin
Siehe auch unter AlkoholfolgenAlkohol im Straßenverkehr, Drogenmißbrauch Ecstasy, Cannabis, Heroin Kokain Raucher, Synapse br> (Nach DHS) Heroin ist ein halbsynthetisches Opiat , das aus dem Saft des Schlafmohns gewonnen wird. Opiate... [Weiterlesen]


Herpes Zoster
Siehe Zoster!... [Weiterlesen]


Herpes simplex Virus Typ 1 (HSV-1) Infektion
Siehe Enzephalitis, ... [Weiterlesen]


Heterochromie
unterschiedliche Augenfarben. Die Färbung der Regenbogenhaut durch Melanin ist in der Regel mit dem 2. Lebensjahr abgeschlossen. Störungen der sympathischen Stimulation der Melaninpigmentation der Melanozyten in den oberflächlichen Zellen der... [Weiterlesen]


Herzchirurgie
Seit Beginn der modernen Herzchirurgie Mitte der 50er Jahre werden neurologische, psychopathologische und neuropsychologische Komplikationen nach Operationen unter extrakorporaler Zirkulation beschrieben, die in ihrer Qualität und Quantität über die... [Weiterlesen]


Herzinfarkt und Depression
Siehe hier!... [Weiterlesen]


Hilfe-zurückweisendes Klagen
Die Person begegnet emotionalen Konflikten oder inneren oder äußeren Belastungsfaktoren, indem sie sich beklagt oder wiederholt um Hilfe bittet, was verdeckte Gefühle der Feindseligkeit oder Vorwürfe anderen gegenüber verbirgt. Dies drückt sich in... [Weiterlesen]


Hilflosigkeit, erlernte
Eine Hypothese zur Depressionsentstehung. Erlernte Hilflosigkeit (Seligmann) entsteht, wenn keine Kontingenz zwischen dem Verhalten und den Konsequenzen dieses Verhaltens wahrgenommen wird. Ein Mensch kann machen was er will, sein Verhalten... [Weiterlesen]


Hip-Drop-Test
Ausführung: der Stehende beugt jeweils ein Kniegelenk leicht, so dass die Fußsohle weiter Bodenkontakt hält. Dabei senkt sich die betreffende Beckenhälfte ab. Normalbefund: beide Beckenhälften sinken... [Weiterlesen]


Hippel-Lindau-Syndrom (von-Hippel-Lindau-Syndrom)
autosomal dominant vererbtes Tumor-Syndrom, mit der Prädisposition ZNS- oder retinale Hämangioblastome sowie in variabler Ausprägung Nierenzellkarzinome, Angiomatose der Retina, Pankreaskarzinome, Phäochromozytome und Zystadenome diverser... [Weiterlesen]


Hippocampus
Der Hippocampus ist Teil des mittleren Bogens des Limbischen Systems. Er sitzt im mittleren Temporallappen unterhalb der choroidalen Fissur und des Temporalhorns.  In der sagittalen Ebene ist der Hippocampus eine wie eine Tasse... [Weiterlesen]


Hippokrates
Hippokrates, der als berühmtester Arzt der Antike und als Vater der Medizin bezeichnet wird, wurde 460 v. Chr. auf der Insel Kos (Griechenland) geboren. Bevor er sich auf Kos niederließ, unternahm er zahlreiche Reisen, um die Medizin zu lehren... [Weiterlesen]


Hirnbelohungssystem
(brain reward system) besteht aus verzweigten Neuronenverbindungen, die das Verhalten im Sinne einer Belohnung beeinflussen und dabei Zustände mit Euphorie Freude, Wohlbefinden aber auch Motivation erzeugen. Involviert sind die ventrale... [Weiterlesen]


Hirndruck
Einklemmungssyndrome bei Hirndruck (supratentorieller Druck):   Dienzephales Syndrom ... [Weiterlesen]


Hirnmetastasen
Siehe Metastasen im Gehirn!... [Weiterlesen]


Hirnnerven
Übersicht I II III IV V  VI  VII  VIII IX X XI XII... [Weiterlesen]


Hirnschaden, frühkindlicher
Allgemeine Bezeichnung. für unterschiedliche organische Schädigungen des ZNS, die zw. dem 6. Schwangerschaftsmonat u. dem 3.-6.Lj. auftreten; Urs.: z.B. Hypoxie oder Sauerstoffmangel (häufigste Urs.) in utero od. während der Geburt, Infekte,... [Weiterlesen]


Hirnschaden, hypoxisch
leicht,  kritisch ab einem paO2 >60 mmHg entsprechend einem SaO2 von unter 90% in Abhängigkeit von der Grundekrankung, meist nächtliche Verwirrtheit (z.B. bei Schlafapnoe, Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen, Besserung bei... [Weiterlesen]


Hirnstamm
Mesencephalon, Pons und Medulla oblongata werden auch als unterer Hirnstamm bezeichnet Thalamus und Basalganglien stellen den oberen Hirnstamm dar.... [Weiterlesen]


Hirnstammanfälle
Bei einem Hirnstammanfall handelt es sich um ein seltenes motorisches, sensibles und sensorisch auftretende Phänomene von anfallsartigem Charakter mit stereotypen Entäußerungen. Man unterscheidet im Wesentlichen tonisch-algetische und... [Weiterlesen]


Hirntumorgrading
Tumor- Grading Histologische Kriterien und Prognose WHO- Grad Histologie Überlebenszeit ... [Weiterlesen]


Hirsutismus
männlicher Haarwuchs bei Frauen. Das Wachstum der Barthaare oder der Haare am Körper wird von Androgenen (männlichen Sexualhormonen) gesteuert. Mit der Pubertät werden die Haarfollikel größer und die Haare länger und dunkler, damit besser... [Weiterlesen]


Histiozytose X
ähnlich oder identisch sind, Abt-Letterer-Siwe Syndrom, Morbus Hand-Schüller-Christian, eosinophiles Granulom. Krankhafte Vermehrung von Histiozyten im Gewebe. Diagnose mittels Biopsie. Symptome bei Kindern: Gewichtsverlust, Gedeihstörung,... [Weiterlesen]


Histologie
Wissenschaft und Lehre vom Feinbau und der Funktion der Körpergewebe. Seiten zu diesem Thema unter Anatomie... [Weiterlesen]


Hitzschlag
Versagen der Wärmeregulierung des Körpers durch mangelhafte Möglichkeiten Wärme abzugeben und/oder übermäßige Produktion von Körperwärme besonders bei erhöhten Außentemperaturen. Es kommt zu einem Wärmestau... [Weiterlesen]


HIV und neurologische Störungen
Polyneuropathien gehören zu den häufigsten primäre Neuromanifestation der HIV-Infektion, am häufigsten ist wie auch sonst die distal-symmetrische Form. Daneben gibt es aber auch Polyneuropathien durch die HAART- Therapie, die nicht immer von... [Weiterlesen]


HIV- assoziierte Demenz
Aktuell geht man davon aus, dass das HI-Virus wahrscheinlich in Zentralafrika um 1930 erstmals vom Tier auf den Menschen übersprang. Die älteste nachgewiesene HIV-Infektion stammt aus dem Kongo 1959, 1969 kam das Virus in die USA wo 1981 die... [Weiterlesen]


Hörsturz
von einem Hörsturz spricht man, wenn plötzlich (sich im Zeitraum von weniger als 72 Stunden aufbauend) eine Schallempfindungsschwerhörigkeit (Funktionsstörung des Innenohres) unklarer Ursache auftritt. Gemeint ist also eine Ohne erkennbare... [Weiterlesen]


Hoffnungslosigkeit
ist eines der wichtigsten (behandelbaren) Symptome einer Depression. Sie kommt aber auch bedingt durch eine Vielzahl anderer medizinischer, sozialer, gesellschaftlicher Ursachen bedingt vor. Hoffnungslosigkeit ist für sich alleine ein erheblicher... [Weiterlesen]


Höhenkrankheit
ist unter 2500 Metern sehr selten, aber bei Touristen darüber und bis 3500 m eher häufig bei schnellem Aufstieg. Ab 3500m ist Luftnot bei Anstrengung die Regel und die Höhenkrankheit auch bei langsamem Aufstieg häufig.  Über 5800 m sind... [Weiterlesen]


Hoigne-Syndrom
1959 erstmals von Hoigné als pseudoanaphylaktische Reaktion auf intramuskuläre Gaben von Procain-Penicillin G beschrieben. Kommt in jedem Alter vor, wird aber mit zunehmendem Alter häufiger, zur Häufigkeit allgemein... [Weiterlesen]


Holistische Zahnheilkunde
Siehe hier!... [Weiterlesen]


Homocysteinspiegel
Siehe unter Folsäure... [Weiterlesen]


Homoskedastizität
identische Varianzen in den verschiedenen Gruppen einer Studie. Sowohl die üblichen parametrischen als auch die nichtparametrischen Tests setzen Homoskedastizität voraus.... [Weiterlesen]


Homunkulus
Siehe hier!... [Weiterlesen]


Homöopathie bei Quackwatch
Siehe hier! Ausführliche Darstellung der Methode in Skeptiker 3/2001Eine Revolution der Physik? Die Unterstützung der Homöopathie und ähnlicher Therapierichtungen durch die Krankenkassen, Seite 117, Martin Lambeck Die aktuelle Studie:... [Weiterlesen]


Hoover’sches Zeichen
Nach Charles Franklin Hoover (1865–1927), soll organische von nicht organischen Lähmungen des Beines unterscheiden helfen. Grundlage ist die synergistische Kontraktion, bei Beugung des kontralateralen Beines tritt eine passive Dehnung des... [Weiterlesen]


Hordeolum
Gerstenkorn Ursache: · akute eitrige Entzündung (nicht mit Furunkel in Augennähe verwechseln, das Hordeolum liegt am Lidrand!) · oft durch Staphylokokken· Meibom-Drüsen (= Hordeolum internum), Moll- oder Zeissche Drüsen (= Hordeolum externum)... [Weiterlesen]


Horner-Syndrom:
Ursache:· meist im Ganglion stellatum, dann auch mit Anhidrosis im Gesicht,· auch Schädigung im Rückenmark möglich, wo die sympathischen Pupillomotorischen Fasern in der Höhe von C8-Th2 das Rückenmark verlassen, Symptome:· Miosis · Ptosis·... [Weiterlesen]


Horopter
ist eine gedachte kreisförmige Linie im Sehfeld deren Bildpunkte im jeweiligen Augenblick auf korrespondierende Netzhautpunkte abgebildet werden. Je weiter ein entsprechendes Objekt vom Horopter entfernt ist, als um so größer wird sein Querdiparati... [Weiterlesen]


Hüftprotektoren
Bereits 1959 wurde in den USA der erste Hüftprotektor patentiert, erst in den letzten Jahren hat sich deren Nutzung allmählich durchgesetzt. Der Nutzen ist aber weiter Gegenstand der Diskussion.  Das Wirkprinzip... [Weiterlesen]


Hunt und Hess: Einteilung des Schweregrades einer Subarchnoidalblutung
Grad 1: Asymptomatisch oder geringe Nacken- und Kopfschmerzen. Perioperative Mortalität 0 - 5%. Grad 2: Mäßige bis schwere Kopfschmerzen, Nackensteife, keine neurologischen Ausfälle, außer... [Weiterlesen]


humangenetischen Beratungsstellen
Adressen auf den Internetseiten des Berufsverbandes Medizinische Genetik e.V.  Tabellarische Darstellung erblicher neurologischer Erkrankungen siehe unter T. Grimm, W. Kreß, C.R. Müller, S. Rudnik-Schöneborn, K. Zerres, Neuromuskuläre... [Weiterlesen]


Humanistische Therapie
Als Reaktion auf den Behaviorismus der 40er und 50er Jahre, in der der Mensch als abhängiges, formbares Objekt angesehen wurde, entstand die "Humanistische Therapie". Hier sind als bekannteste Vertreter die Gesprächstherapie (siehe... [Weiterlesen]


Humor
Humor spielt im menschlichen Verhalten eine große Rolle er gehört zu den differenziertesten menschlichen Fähigkeiten. Vermittelt durch Humor lassen sich Informationen oft leichter verbreiten. Humor ist ein wichtiger Bewältigungsmechanismus für... [Weiterlesen]


Morbus Hunter
Der M. Hunter (MPS II) wird X-chromosomal vererbt und weist ebenfalls eine große klinische Variabilität auf: Der schwere Typ ist in seinem klinischen Bild mit dem M. Hurler (unten) vergleichbar, wobei jedoch eine Hornhauttrübung fehlt. Bei... [Weiterlesen]


Morbus Hurler
Der M. Hurler (MPS I-H, Iduronidase-Defekt) stellt die klassische Form einer Mukopolysaccharidose dar mit groben Gesichtszügen, Makroglossie, verdickter Haut, Hornhauttrübung, Hepatosplenomegalie, Gelenkkontrakturen, disproportioniertem Minderwuchs... [Weiterlesen]


HWS Schleudertrauma
"Schleudertrauma" ist an sich keine medizinische Diagnose, sondern eine Beschreibung des Unfallmechanismus. Dieser Unfallmechanismus führt bei versicherten Autofahrern oder versicherten Unfallgegnern häufig zu Beschwerden, die bei wesentlich... [Weiterlesen]


Hydrozephalus
(siehe auch unter Normaldruckhydrozephalus !)  umgangssprachlich auch „Wasserkopf“. Die Existenz eines Hydrozephalus war Ärzten schon in der Antike bekannt. Als Therapie wurden Punktionen empfohlen, er wurde allerding damals im... [Weiterlesen]


Hyperaktivität
mangelhaft regulierte und überschäumende motorische Aktivität, Ruhelosigkeit, anhaltendes Muster exzessiver motorischer Aktivität oft unangepasst an die jeweilige soziale Umgebung (z.B. Schulunterricht). Die Verhaltensauffälligkeit ist in... [Weiterlesen]


Hyperästhesie
Als Hyperästhesie wird eine in der Regel vorübergehende, den Reiz überdauernde Missempfindung bei Druck oder Nadelstich in der Randzone eines Sensibilitätsausfalles bezeichnet.... [Weiterlesen]


Hypercalcämie oder Hyperkalzämie
(siehe auch unter Sarkoidose!) Serum-Kalzium über 2,6 mmol/l (5,2 mval/l/10,4 mg/dl). Kalzium spielt eine wichtige Rolle bei der Funktion von Nerven, Herz-, Skelett- und glatter Muskulatur sowie der Blutgerinnung. Hyperkalzämien also... [Weiterlesen]


Hyperglykämie
Erhöhung des Blutzuckers. Auch bei gesunden Nichtdiabetikern ist der nach dem Essen erhöhte Blutzucker ein Risikofaktor für die Entstehung von kardiovaskulären Erkrankungen. Besonders nicht ketotische Hyperglykämien ( Hyperglykämie,... [Weiterlesen]


Hyperhidrosis
siehe auch unter vegetatives Nervensystem Schwitzen ist ein natürlicher Vorgang zur Regulierung der Köpertemperatur. Die Schweißsekretion  wird vom vegetativen Nervensystem (dem Sympathischen Nervensystem)... [Weiterlesen]


Hyperkaliämie
Erhöhte Kaliumkonzentration im Serum. Wegen der möglicherweise lebensgefährlichen Folgen ist eine frühzeitige Entdeckung dieser Störung des Salzhaushaltes wichtig. Manchmal ist die vorgeschädigte Niere, die Kalium schlecht ausscheiden kann die... [Weiterlesen]


Hyperkinetische Störungen
Diese Gruppe von Störungen ist charakterisiert durch einen frühen Beginn, meist in den ersten fünf Lebensjahren, einen Mangel an Ausdauer bei Beschäftigungen, die kognitiven Einsatz verlangen, und eine Tendenz, von einer Tätigkeit zu einer anderen... [Weiterlesen]


Hypermetrie
infolge Koordinationsstörung über das Ziel hinausschießende, falsch abgemessene Bewegung. Besonders bei Kleinhirnschädigungen unterschiedlicher Ursache.  Meist liegt auch allgemein eine Dysmetrie  vor.... [Weiterlesen]


Hypermnesie
Steigerung der Erinnerungsfähigkeit, zum Beispiel in Fieberzuständen, drogeninduziert, eventuell in Untergangserlebnissen.... [Weiterlesen]


Hypernatriämie
Von einer schweren Hypernatriämie spricht man bei einem Serumnatrium von >160mmol/L , Normalwert 137-142 mmol/L In etwa der Hälfte der schweren Fälle entstehen neurologische Ausfallserscheinungen und es kann der Tod resultieren. Die Zellen des ZNS... [Weiterlesen]


Hyperpathie
(pathos = leiden). Oft schon leichte sensible Reize lösen einen äußerst unangenehmen, oft brennenden Schmerz aus, der erst nach wenigen Sekunden einsetzt, sich nach Aussetzen des Reizes noch weiter verstärkt und in die Umgebung ausbreitet und erst... [Weiterlesen]


Hypersomnie
siehe auch unter Narkolepsien, Kleine-Levin Syndrom und unter Tagesmüdigkeit und Schlaf-Apnoe-Syndrom Hypersomnie ist definiert entweder als Zustand exzessiver Schläfrigkeit während des Tages und Schlafattacken (die nicht durch eine... [Weiterlesen]


Hypertonie, arterielle
Ein wiederholt gemessener arterieller Blutdruck oberhalb des Normbereiches (<140 mmHg systolisch und <90 mmHg diastolisch) definiert den arteriellen Hypertonus. Der arterielle Hypertonus ist eine der Hauptursachen für die Entwicklung... [Weiterlesen]


Hyperthyreose
(siehe auch unter thyreotoxische periodische Paralyse ) Schilddrüsenüberfunktion, eine wichtige Differenzialdiagnose auch Psychiatrischer Erkrankungen. Symptome: Wärmeintoleranz, warme feuchte Haut, vermehrtes Schwitzen,... [Weiterlesen]


Hyperventilation
Übung zum Umgang damit... [Weiterlesen]


Hypnagoge Halluzinationen
Bei hypnagogen Halluzinationen erleben die Betroffenen Traumerfahrungen bei Schlafbeginn. Die oft bedrohlichen Traumbilder wirken besonders erschreckend, weil sie die unmittelbare Realität - z. B. die Umgebung im Schlafzimmer - reflektieren. ... [Weiterlesen]


Hypnose
Franz Anton Mesmer (1734-1815) glaubte, dass das ganze Universum mit einer flüssigkeitsähnlichen Substanz gefüllt sei, die magnetische Eigenschaften habe. Er nutzte Blickbewegungen und dramatische Gesten um seinen eigenen  magnetischen... [Weiterlesen]


Hypocalcämie oder Hypokalzämie
Siehe auch unter Hyperkalzämie Kalzium- Mangel im Serum, Serum-Kalzium unter 2,2 nmol/l (4,5 mval/l (9 mg/dl), Die Konzentration von Kalzium im Serum wird durch die Wirkung Parathormon und Vitamin D auf die Nieren, Knochen und den... [Weiterlesen]


Hypochondrie
(siehe auch Whitely Index als Diagnosehilfe für die Diagnose Hypochondrie) Die alten Griechen nahmen an, dass die Beschwerden der Hypochondrie von den Organen des Bauches (unterhalb der Rippen) herrühren, von dieser Vorstellung ist auch die... [Weiterlesen]


Hypofrontalität
Unterfunktion des Präfrontalkortex. Soll zu Störungen in den Bereichen Impulskontrolle, Planen und Einhalten von Normen sowie einer limbischen Dysfunktion für die Regulation von Emotion und Angst führen. z.B. bei antisozialen... [Weiterlesen]


Hypoglykämie
siehe auch unter Siehe unter Diabetes mellitus und HbA1c, Ketoazidose Polyneuropathie Unterzuckerungen, Blutzuckerspiegel unter 50mg/dl mit entsprechenden Symptomen (siehe unten), die mit Gabe von Kohlehydraten gebessert... [Weiterlesen]


Hypokaliämie
siehe auch unter  thyreotoxische periodische Paralyse Ursachen können exzessive Durchfälle, Abführmittelmissbrauch, Pankreatitis, Hyperaldosteronismus, akutes Nierenversagen mit Polyurie, chronisches interstitielle Nephritis,... [Weiterlesen]


Hypokinesen
Bewegungsverarmung im Bereich der Extremitäten und des Rumpfes sowie die Hypomimie. Die Akinese oder Amimie ist die ,,schwere" der Hypokinese.... [Weiterlesen]


Hypomanie
Eine Störung, charakterisiert durch eine anhaltende, leicht gehobene Stimmung, gesteigerten Antrieb und Aktivität und in der Regel auch ein auffallendes Gefühl von Wohlbefinden und körperlicher und seelischer Leistungsfähigkeit. Gesteigerte... [Weiterlesen]


Hypomotilität
Eine verminderte Fähigkeit zu Bewegungen. ... [Weiterlesen]


Hyponatriämie
Kochsalzmangel im Blut. Die Konzentration im Plasma sagt nichts aus über den Gehalt an Natrium im Organismus. So kann eine Hyponatriämie auftreten bei tiefem, normalem oder sogar erhöhtem Natriumgehalt und kann vorkommen bei vermindertem,... [Weiterlesen]


Hypoparathyreoidismus
Parathormonmangel ensteht meist durch eine Entfernung der Nebenschilddrüsen bei einer Schilddrüsenoperation. Hierdurch können Verkalkungen im Stammhirn und Kleinhirn, Haut- und Nägelveränderungen, eine Osteosklerose Reizbarkeit und depressive... [Weiterlesen]


Hypophyse
Die Hypophyse ( Hirnanhangsdrüse) ist von der Dura mater encephali umhüllt, in der Fossa hypophysialis der Sella turcica lokalisiert. Mit dem Infundibulum steht die Hypophyse mit dem Hypothalamus in Verbindung. Die Hypophyse besteht aus einem... [Weiterlesen]


Hypophysenadenom
Dies ist ein gutartiger, langsam wachsender Tumor der Hypophyse. Er repräsentiert 8 % aller intrakranieller Tumore. Das Hypophysenadenom tritt am häufigsten bei Erwachsenen jungen oder mittleren Alters auf. Das Hypophysenadenom wird... [Weiterlesen]


Hypophysenapoplexie
in 2/3 der Fälle entsteht sie durch Blutungen, in 1/3 durch Ischämie. Ursächlich ist meist ein Hypophysenadenom. Das Hypophysenadenom ist meist vorbekannt. Eine Sonderform entsteht durch massiven Blutverlust bei Frauen durch die Geburt... [Weiterlesen]


Hypothalamus
Dem Hypothalamus kommt eine wesentliche Funktion für die Aufrechterhaltung des inneren Milieus zu. Er gehört zum Zwischenhirn und liegt unterhalb des Thalamus in enger Nachbarschaft zum 3. Ventrikel. Zellen des Hypothalamus können somit... [Weiterlesen]


Hypothermie
Untertemperatur, Absinken der Körperkerntemperatur unter 36°C, wenn diese spontan, nicht durch physikalische (z.B. Alkohol- und Drogenmissbrauch mit Einschlafen in kalter Umgebung, feuchte Kleidung im Winter, Tauchen, Seenotfälle oder... [Weiterlesen]


Hysterie
Hysterie der Begriff "Hysterie" wird sowohl in der Alltags- als auch in der Wissenschaftssprache auch heute noch häufig verwendet, wegen seiner negativen Konnotation und der Gefahr der Stigmatisierung sollte er jedoch vermieden. In der Antike ging... [Weiterlesen]


Hypoliquorrhoesyndrom
Spontane Hypoliquorrhoesyndrome oder auch spontane Liquorunterdruck-Syndrome ohne bekannte Ursache. Inzidenz 5:100000. Neben oft heftigen lageabhängigen Kopfschmerzen kommen Tinnitus, Hörstörungen und selten Hirnnervenparesen, leichter Meningismus,... [Weiterlesen]


Hämochromatose
Eisenspeicherkrankheit oder Eisenüberladung der Leber und des Organismus. Die primäre autosomal rezessiv vererbte Hämochromatose ist bei Menschen nordeuropäischer Abstammung nicht selten. Eine Homozygotie für die C282Y Mutation findet sich bei 5 von... [Weiterlesen]


HTLV-1
Human T-Lymphotropic Virus type 1, HTLV-1. Weltweit sind etwa 20 Millionen Menschen mit HTLV-1 infiziert. HTLV-1 ist eine Retrovirusinfektion ähnlich der AIDS- Infektion, es ist das erste menschliche Retrovirus das... [Weiterlesen]


Hirntumorverdacht - wann ist eine dringliche Untersuchung sinnvoll?
Nicht immer hat die frühzeitige Entdeckung eines Hirntumors positive Konsequenzen für den Patienten. Ein niedrigmaligner Tumor wird oft nur überwacht. Bei den bösartigen Tumoren ist trotz der Fortschritte der Radiochirurgie und der Chemotherapie... [Weiterlesen]


Hinzuverdienstgrenzen in der Rentenversicherung
Hinzuverdienstgrenzen in der Rentenversicherung laut Bundesministerium für Arbeit und Soziales Rentenarten Hinzuverdienstgrenze in €/Monat Altersrenten   Regelaltersrente ab dem 65.... [Weiterlesen]


Hautreaktionen auf Psychopharmaka
Allergische Reaktionen oder andere Hautveränderungen können sehr lästig und unangenehm sein. Manchmal sind sie auch lebensgefährlich. Im Zweifel sollte immer sofort ein Arzt konsultiert werden. Hautveränderungen kommen als Nebenwirkung... [Weiterlesen]


Hirnorganisches Psychosyndrom
Kein exakter Begriff, manchmal als „Hops“ abgekürzt und oft als diskriminierende Bezeichnungen empfunden. Der Begriff stammt aus einer Zeit, in der man die Ursache von akuten und chronischen Einschränkungen der geistigen Leistungsfähigkeit oder... [Weiterlesen]


Herpes simplex Virus Typ 2 oder Genitalherpes
Herpes simplex Virus Typ 2 (HSV-2) wird entweder bei der Geburt von der Mutter auf das Neugeborene übertragen oder meistens (aber nicht ausschließlich) durch Sexualkontakt übertragen. Die akute Infektion verläuft meistens ohne Symptome und... [Weiterlesen]


Hippel-Lindau Krankheit (von)
Die von Hippel-Lindau Krankheit ist eine seltene Erbkrankheit mit erblichen Krebserkrankungen in verschiedenen Organsystemen u.a. dem Nervensystem. Sie geht zurück auf eine Mutation des VHL Tumoursuppressorgens auf dem kurzen Arm des... [Weiterlesen]


Hirayama Krankheit
Die Hirayama Krankheit ist eine seltene nicht progressive juvenile spinale Muselatrophie der distalen oberen Extremitäten. Synonyme: zervikale Flexionsmyelopathie, juvenile Muskelatrophie der distalen oberen Extremitäten, monomelische... [Weiterlesen]


Hyperparathyroidismus
Hyperparathyroidismus geht auf eine vermehrte Aktivität der Nebenschilddrüsen (Epithelkörperchen)  zurück, entweder als Folge einer vermehrten Aktivität der Nebenschilddrüsen aus intrinischen (unbekannten) Gründen, die in den Nebenschilddrüsen... [Weiterlesen]


Hwa-byung
Koreanisches kulturgebundenes Syndrom, in der Regel Selbstdiagnose von koreanischen Frauen in den Wechseljahren. Interpretation als Ärger oder Wut die nach innen gekehrt ist, und aufgestaut hinter der Brust oder im Bauch quasi als Raumforderung... [Weiterlesen]


Hyperprolaktinämie
Stress (direkt der Blutabnahme vorausgehender Sport, sexuelle Aktivität, Infekte..) Bruststimulation (Piercing, Brustentzündung, Herpes zoster, Trauma etc.), Schwangerschaft und Stillzeit, Hypothyreose, ... [Weiterlesen]



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Das Glossar wurde unter Verwendung von Fachliteratur erstellt. Insbesondere dem ICD 10, dem DSM IV, AMDP- Manual, Leitlinien der Fachgesellschaften, Lehrbuch VT von J.Mragraf, Lehrbuch der analytischen Therapie von Thomä und Kächele, Lexika wie dem Pschyrembel, verschiedene Neurologie- und Psychiatrielehrbücher, Literatur aus dem Web, außerdem einer Vielzahl von Fachartikeln aktueller Zeitschriften der letzten 10Jahre. Möglicherweise sind nicht alle (insbesondere kleinere) Zitate kenntlich gemacht. Durch Verwendung verschiedener Quellen konnte eine Mischung aus den unterschiedlichen Zitate nicht immer vermieden werden. Soweit möglich wird dies angezeigt. Falls sich jemand falsch oder in zu großem Umfang zitiert findet- bitte eine E-Mail schicken.

 

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