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| Einnahmehäufigkeit | Schmerzmittel | Migränemittel | |
| männliche Bevölkerung in % |
|
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| täglich | 1,5 | 0,1 | |
| mehrmals wöchentlich | 1,0 | 0,2 | |
| 1 bis 2mal wöchentlich | 2,5 | 0,2 | gefährdete Männer |
| Gesamt | 5,00 | 0,50 |
5,50% |
| Einnahmehäufigkeit | Schmerzmittel | Migränemittel | |
| weibliche Bevölkerung in % | |||
| täglich | 2,0 | 0,2 | |
| mehrmals wöchentlich | 1,9 | 0,3 | |
| 1 bis 2mal wöchentlich | 4,8 | 1,0 | gefährdete Frauen |
| Gesamt | 8,7 | 1,5 |
10,2% |
| Quelle Bundes-Gesundheitssurvey 1998 | |||
Nach dem Bundes-Gesundheitssurvey 1998 ergibt dass 5,5% der Männer und 10,2% der Frauen in Deutschland mindestens 1-2x wöchentlich ein Schmerzmittel einnehmen. Dieser Personenkreis zählt damit schon zur Risikogruppe für die Entwicklung von Schmerzmittelinduzierten Kopfschmerzen. Bei immerhin 1,6% der Männer und 2,2% der Frauen besteht eine tägliche Schmerzmitteleinnahme. (Siehe Tabelle)
Auch wenn Schmerzmittel nicht primär für die Kopfschmerzen eingenommen werden, besteht dieses Risiko vor allem für Patienten, die schon unter Kopfschmerzen leiden. Beispielsweise berichtet eine Studie über Patienten, die Opiate nach einem chirurgischen Eingriff wegen Colitis ulcerosa überwiegend zur Darmberuhigung einnahmen. Alle Patienten in dieser Studie, die zuvor eine Migräne hatten, entwickelten im Verlauf eines Jahres tägliche Kopfschmerzen unter den Opiaten. Wilkinson SM, Becker WJ, Heine JA. Opiate use to control bowel motility may induce chronic daily headache in patients with migraine. Headache. 2001;41:303-309 Die regelmäßige Einnahme von Kopfschmerztabletten ebnet den Weg für eine chronische Schmerzsymptomatik. Das beweisen auch Langzeitstudien. Individuen die eine tägliche oder wöchentliche Einnahme von Schmerzmitteln angeben berichten bei einer Nachuntersuchung 11 Jahre später häufig über chronische Schmerzen. Bei chronischer Migräne war dies am eindrücklichsten (RR = 13.3, 95% CI: 9.3 to 19.1), weniger deutlich bei chronischen nichtmigränösen Kopfschmerzen (RR = 6.2, 95% CI: 5.0 to 7.7), und am niedrigsten (mit immerhin mehr als doppelt so hohem Risiko) bei chronischen Nackenschmerzen (RR = 2.4, 95% CI: 2.0 to 2.8) oder chronischen Rückenschmerzen (RR = 2.3, 95% CI: 2.0 to 2.8). Bei Patienten mit chronischen Schmerzen mit Analgetikaabusus war in der selben Studie die RR bei 37.6 (95% CI: 21.3 to 66.4) für eine chronische Migräne, 14.4 (95% CI: 10.4 to 19.9) für chronische nicht migränöse Kopfschmerzen, 7.1 für chronische Nackenschmerzen und 6.4 für Rückenschmerzen.J.-A. Zwart, G. Dyb, K. Hagen, S. Svebak, and J. Holmen Analgesic use: A predictor of chronic pain and medication overuse headache: The Head–HUNT Study Neurology 2003 61: 160-164. Abstract
Patienten, die zuvor Ergotamin mißbräuchlich einnahmen, tendieren dazu,
auch Triptane täglich oder fast täglich einzunehmen. Der Mechanismus der
Abhängigkeit scheint hier der selbe zu sein. Es sieht so aus, als würden die ZNS-gängigen Triptane wie Naratriptan und Rizatriptan dieses Phänomen sogar noch
schneller hervorrufen als Sumatriptan für das die Abhängigkeit als erstem
Triptan auch zuerst beschrieben (weil zuerst untersucht) wurde.(Gaist
D. Use and overuse of sumatriptan. Pharmacoepidemiological studies based on
prescription register and interview data. Cephalalgia 1999;19:735-761.)
Der Missbrauch und damit die durch Schmerzmittel hervorgerufenen Kopfschmerzen
stellten sich nach einer neueren Untersuchung bei Triptanen mit
1,7 Jahren am schnellsten ein, bei Ergotaminen nach 2,7 Jahren, bei normalen
Schmerzmitteln nach 4,8 Jahren. Dabei waren bei den Triptanen 18 Einzeldosen pro
Monat, bei Ergotaminen 37 und bei normalen Analgetika durchschnittlich 114
erforderlich. Die meisten Patienten dieser Studie hatten wenn sie Ergotamine
oder normale Schmerzmittel missbrauchten ursprünglich einen
Spannungskopfschmerz, bei Triptanmissbrauch lag meist eine Migräne zugrunde. Sie
entwickelten entsprechen tägliche migräneartige Kopfschmerzen und eine Zunahme
der Migränehäufigkeit. V. Limmroth, Z. Katsarava, G. Fritsche, S.
Przywara, and H.-C. Diener, Features of
medication overuse headache following overuse of different acute headache drugs,
Neurology 2002 59: 1011-1014.
Es werden
Auch die anderen Gefahren von Schmerzmittel sind den meisten Menschen nicht bewusst. Rezeptfreiheit wird häufig mit Harmlosigkeit verwechselt. Auch jungen Menschen können bereits durch regelmäßige Schmerzmitteleinnahme schwere Nierenschäden erleiden. Dabei ist ein akutes Nierenversagen, eine akute allergische interstitielle Nephritis, eine akute toxische Tubulusnekrose, eine chronisch interstitielle Nephritis (Analgetikanephropathie), und schließlich ein chronisches Nierenversagen mit Dialysepflicht möglich. Beispiel: Eric Jochum und Ulf Janssen Chronisch-interstitielle Nephritis bei einem 18-Jährigen durch Einnahme eines Mischanalgetikums Medizinische Klinik 2006 DOI: 10.1007/s00063-006-1111-z; Kidney International (1978) 13, 79–92; doi:10.1038/ki.1978.11 Überdosierungen von Paracetamol können akut ein Leberversagen, bis zu tödlichem Ausgang hervorrufen. Zumindest in den USA gilt Paracetamol als der Hauptgrund für akutes Leberversagen. Eine Maximaldosis von Paracetamol ist auch bei einem Erwachsenen bereits mit 6-8 Tabletten a 500mg erreicht. Bei etwa 40% aller Vergiftungen in Deutschland sind Medikamente die Ursache, unter diesen gehören vor allem bei den jüngeren Menschen die Schmerzmittel zu den häufigsten Ursachen. Fast die Hälfte aller Vergiftungen bei Erwachsenen erfolgen in suizidaler Absicht. Leider gehören frei verkäufliche Schmerzmittel dabei zu den gefährlichen Substanzen.
Barbiturate oder Opiate erhöhen Chronifizierungsrisiko bei Patienten mit
Migräne erheblich.
Headache
Volume 48 Issue 8, Pages 1157 - 1168
Die Therapie der Wahl ist der
Medikamentenentzug. Die typischen Entzugserscheinungen nach der
Beendigung der symptomatischen Medikation dauern im Schnitt nur 3,5 Tage und
umfassen den Entzugskopfschmerz, Übelkeit, Erbrechen,
Blutdruckregulationsstörungen, Herzklopfen, Schlafstörungen, Unruhe, Angst und
Nervosität Erfolgsquote nach 6 Monaten bei etwa 73% liegt und im Langzeitverlauf
zwischen 60 und 70%. Als Erfolg ist hier definiert, wenn eine Reduktion der
Kopfschmerztage um 50% und mehr/Monat erreicht wird. Neben Trizyklischen
Antidepressiva kann auch Kortison den Medikamentenentzug erleichtern.
Prednisone as initial treatment of analgesic-induced daily
headache. Cephalalgia 2000;20:107-113
Der Verbrauch von Schmerzmitteln in der Selbstmedikation ist sicherlich auch beeinflusst durch Laienwerbung, wobei die Fernsehwerbung aufgrund vieler Untersuchungen den höchsten Effekt aufweist. Etwa 1 Milliarde DM haben sich pharmazeutische Hersteller die Werbung für rezeptfreie Arzneimittel 1996 kosten lassen, davon entfielen 140 Mio. DM auf die Werbung für rezeptfreie Schmerzmittel. Eine besonders große Bedeutung für die zukünftige Entwicklung kommt der Einnahme von Arzneimitteln bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu. Besonders auffällig ist der steigende Schmerzmittekonsum bei Kindern und Jugendlichen. Unter den Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung (GVK) bekommen Kinder bis zum 5. Lebensjahr im Durchschnitt eine Tablettenmenge verordnet, die genauso hoch ist wie die Verordnungsmenge für die 45 - 49jährigen Versicherten. Darunter werden Schmerzmittel so häufig verordnet wie niemals mehr sonst im späteren Leben.
Etwa 70% der Patienten sind nach dem Medikamentenentzug frei von Dauerkopfschmerzen oder leiden nur noch unter gelegentlichen Migräneattacken; 30% werden rückfällig. Günstige Voraussetzungen für einen Therapieerfolg sind:
• Migräne als primärer Kopfschmerz,
• Dauer des täglichen Kopfschmerzes weniger als 5 Jahre,
• Isolierte Einnahme von Ergotamin, Dihydroergotamin oder Sumatriptan
Therapieversager sind am häufigsten bei:
• Mangelnde Einsichtsfähigkeit,
• Kombination von Analgetika mit Benzodiazepinen,
• Dauer der täglichen Kopfschmerzen mehr als 5 Jahre
• chronischer Spannungskopfschmerz als primärer Kopfschmerz,
• sekundärer Krankheitsgewinn,
• mehrfache erfolglose Selbstentzüge,
• mangelnde Unterstützung durch die Familie,
• nicht abgeschlossene Renten- oder Versicherungsverfahren bei posttraumatischen Kopfschmerzen. Nach Göbel, Kiel, T. Graf-Baumann,M.Zenz, G. Haag, H. Baar, K.-H. Grotemeyer, V. Pfaffenrath, M.-J. Ribbat, H.-C. Diener, Prophylaxe und Therapie des medikamenteninduzierten Dauerkopfschmerzes Therapieempfehlung der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft Schmerz 1999 · 13:52–57 © Springer-Verlag 1999
In der Kopfschmerzklinik Göteborg in Schweden wurde jetzt eine retrospektive
Studie an 101 erwachsenen Patienten durchgeführt, bei denen ambulant eine
Entzugstherapie durchgeführt worden war. Es handelte sich um 74 Frauen und 27
Männer im Alter zwischen 16 und 72 Jahren. Die minimalen Dosierungen, die pro
Tag an Medikamenten eingenommen wurden, betrugen 1-2 g Acetylsalicylsäure, 1-2 g
Paracetamol, 60 mg Coffein, 50 mg Codein, 1 mg Ergotamin oder 200 mg Sumatriptan
oral. Die mittlere Häufigkeit der Kopfschmerzen betrug 27 Tage/Monat. Drei
Monate nach dem Entzug waren 57 Patienten, dies entspricht 56%, deutlich
gebessert, d.h., die Tage mit Kopfschmerzen nahmen um mehr als 50% ab. Über die
gesamte Population betrachtet hatten 41% der Patienten 1-10 Tage mit
Kopfschmerzen, 37% 11-20 Tage und 22% 21-30 Tage. Patienten, bei denen bei der
Kontrolluntersuchung immer noch sehr häufige Kopfschmerzen bestanden, wurden mit
Amitriptylin behandelt. Hierbei kam es dann bei der Hälfte der so behandelten
Patienten nochmals zu einer deutlichen Besserung der Kopfschmerzhäufigkeit.
Linton-Dahlöf P, Linde M, Dahlöf C. Withdrawal therapy improves chronic daily
headache associated with long-term misuse of headache medication: a
retrospective study. Cephalalgia 2000;20:658-662
Aspirin z.B. ist in manchen Lebenslagen für viele berechtigterweise fast ein Vitamin geworden. Bei Kindern, Allergikern, Asthmatikern und Patienten mit einem empfindlichen Magen kann es schwerwiegende Komplikationen machen. Der Beipackzettel ist bei freiverkäuflichen Medikamenten wichtiger als bei ärztlich verordneten. Sie tragen hier selbst die Verantwortung. Nehmen sie die Werbung wörtlich, fragen Sie Ihren Arzt!!!
Medikamente die besonders häufig akute Kopfschmerzen auslösen sind z.B.
| Strategien gegen Medikamenten- Missbrauch nach Elkind AH. Drug abuse and headache. Med Clin N Amer. 1991;75:717-731. | |
| Prinzip | Kommentar |
| Koffein Konsum einschränken | Eine Tasse Kaffee Pro Tag (umstrittenes Prinzip) |
| Begrenzung des Gebrauchs von Schmerzmitteln, Opiaten, und Opiatabkömmlingen | Ausführliche Patienten- Aufklärung |
| Wenn möglich Monosubstanzen keine Mischarzneimittel | Mischarzneimittel werden häufiger missbraucht |
| Ergotamine allerhöchstens 2x wöchentlich | Ausführliche Patienten- Aufklärung über Reboundkopfschmerzen |
| Frühzeitig an eine medikamentöse Prophylaxe denken | Ab 2x wöchentlich Schmerzmittelbedarf oder bei schwerer Beeinträchtigung |
Auch Opiate können besonders bei Migränepatienten zu einem Dauerkopfschmerz führen. 28 Patientinnen, die Kodein oder andere Opiate einnahmen, wurden untersucht um die Darmmotilität nach Kolektomie zu kontrollieren. Anhand eines Fragebogens ermittelten sie, ob in der Vergangenheit Migränebeschwerden vorlagen, ob und wieviel Opiate sie einnahmen und ob sich chronische Kopfschmerzen entwickelten. Vom Patientenkollektiv erfüllten acht Patientinnen die diagnostischen Kriterien der Studie. Zwei Patientinnen mit Migränebeschwerden in der Vergangenheit entwickelten chronische Kopfschmerzen. Sechs weitere, die keine Migräne-Anamnese aufwiesen, entwickelten trotz der täglichen Opiat-Einnahme keine chronischen Kopfschmerzen. Das endgültige Langzeitrisiko von Opiaten ist weiter schlecht untersucht. Quelle:Dr. W.J. Becker et al. Headache 2001, 41, 303-309
Nicht jeder Dauerkopfschmerz ist durch Medikamente ausgelöst:
Differentialdiagnose:
Neu aufgetretene tägliche anhaltende Kopfschmerzen NDPH New daily persistent headache (NDPH) ist eine Unterform der chronischen täglichen Kopfschmerzen. Es ist ein seltenes Syndrom unbekannter Ursache möglicherweise spielen Infekte eine Rolle in der Entstehung. Frauen zwischen 20 und 40 scheinen häufiger betroffen zu sein. Typisch sollen tägliche Kopfschmerzen mit migräneartigen Symptomen sein. Chronische tägliche Kopfschmerzen (CDH) sind generell eine heterogene und häufige (4-5% der Bevölkerung) Gruppe von Kopfschmerzen die sowohl primäre (ohne bekannte Ursache) als auch sekundäre Kopfschmerzen einschließen. Die Aufteilung erfolgt ansonsten in solche von kurzer Dauer (weniger als 4 Std wie z.B. chronische Cluster- Kopfschmerzen) und solchen von langer Dauer. Oft verbergen sich hinter CDH von langer Dauer zu Schmerzmittelinduzierten Kopfschmerzen umgewandelte Migränen, Spannungskopfschmerzen oder eine Hemicrania continua. Schmerzmittel und Ergotaminmissbrauch sind generell häufig (80%) bei allen Unterarten von chronischen Kopfschmerzen. Am schnellsten scheinen sich dabei bei Einnahme von Triptanen tägliche Kopfschmerzen auszubilden (1 bis 2 Jahre nach der ersten Einnahme), länger dauert es bei Ergotaminen (3 Jahre nach der ersten Einnahme), und am längsten für normale Schmerzmittel (5 Jahre nach der ersten Einnahme). Sehr niedrige Dosen von ASS 100-300mg beugen eher Kopfschmerzen vor. Homonbehandlungen in der Menopause fördern Migräneattacken bei Migränepatientinnen. Entzug, Kopfschmerztagebuch, medikamentöse Prophylaxe und evtl. Verhaltenstherapie sind die idealen Behandlungen. Immerhin Drittel bleibt nach einem Entzug langfristig frei von Kopfschmerzen und einem Rückfall in die tägliche Kopfschmerzmitteleinnahme. Abzugrenzen ist ein Melkersson-Rosenthal Syndrom D Li1 & TD Rozen2 The clinical characteristics of new daily persistent headache Cephalalgia Volume 22 Issue 1 Page 66 - February 2002, Rozen T.Melkersson-Rosenthal syndrome presenting as a new daily persistent headache: relief with dapsone.Cephalalgia. 2001 Nov;21(9):924-5. Pascual J, Colas R, Castillo J.Epidemiology of chronic daily headache.Curr Pain Headache Rep. 2001 Dec;5(6):529-36. Review. Diener HC, Katasarva Z. Analgesic/abortive overuse and misuse in chronic daily headache.Curr Pain Headache Rep. 2001 Dec;5(6):545-50. Hans-Christoph Diener and Volker Limmroth Review.Medication-overuse headache: a worldwide problem, Lancet Neurol 2004; 3: 475–83
| IHS ICHD-II Kode | WHO ICD-10NA Kode (deutsch) | Diagnose |
|---|---|---|
| 8. | [G44.4 or G44.83] | Kopfschmerz zurückzuführen auf eine Substanz oder deren Entzug |
| 8.1 | [G44.40] | Kopfschmerz induziert durch akuten Substanzgebrauch oder akute Substanzexposition |
| 8.1.1 | [G44.400] | Kopfschmerz induziert durch Stickoxid(NO)-Donatoren [X44] |
| 8.1.1.1 | [G44.400] | Sofortiger Kopfschmerz induziert durch Stickoxid(NO)-Donatoren [X44] |
| 8.1.1.2 | [G44.400] | Verzögerter Kopfschmerz induziert durch Stickoxid(NO)-Donatoren [X44] |
| 8.1.2 | [G44.40] | Kopfschmerz induziert durch Phosphodiesterase(PDE)-Hemmer [X44] |
| 8.1.3 | [G44.402] | Kopfschmerz induziert durch Kohlenmonoxid [X47] |
| 8.1.4 | [G44.83] | Kopfschmerz induziert durch Alkohol [F10] |
| 8.1.4.1 | [G44.83] | Sofortiger Kopfschmerz induziert durch Alkohol |
| 8.1.4.2 | [G44.83] | Verzögerter Kopfschmerz induziert durch Alkohol [F10] |
| 8.1.5 | [G44.4] | Kopfschmerz induziert durch Nahrungsbestandteile und -zusätze |
| 8.1.5.1 | [G44.401] | Kopfschmerz induziert durch Natriumglutamat [X44] |
| 8.1.6 | [G44.83] | Kopfschmerz induziert durch Kokain [F14] |
| 8.1.7 | [G44.83] | Kopfschmerz induziert durch Cannabis [F12] |
| 8.1.8 | [G44.40] | Kopfschmerz induziert durch Histamin [X44] |
| 8.1.8.1 | [G44.40] | Sofortiger Kopfschmerz induziert durch Histamin [X44] |
| 8.1.8.2 | [G44.40] | Verzögerter Kopfschmerz induziert durch Histamin [X44] |
| 8.1.9 | [G44.40] | Kopfschmerz induziert durch Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP) [X44] |
| 8.1.9.1 | [G44.40] | Sofortiger Kopfschmerz induziert durch CGRP [X44] |
| 8.1.9.2 | [G44.40] | Verzögerter Kopfschmerz induziert durch CGRP [X44] |
| 8.1.10 | [G44.41] | Kopfschmerz als akute Nebenwirkung zurückzuführen auf eine Medikation eingesetzt für andere Indikationen [Kode zur Spezifizierung der Substanz] |
| 8.1.11 | [G44.4 oder G44.83] | Kopfschmerz zurückzuführen auf akuten Gebrauch oder Exposition einer anderen Substanz [Kode zur Spezifizierung der Substanz] |
| 8.2 | [G44.41 oder G44.83] | Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch |
| 8.2.1 | [G44.411] | Kopfschmerz bei Ergotaminübergebrauch [Y52.5] |
| 8.2.2 | [G44.41] | Kopfschmerz bei Triptanübergebrauch |
| 8.2.3 | [G44.410] | Kopfschmerz bei Analgetikaübergebrauch [F55.2] |
| 8.2.4 | [G44.83] | Kopfschmerz bei Opioidübergebrauch [F11.2] |
| 8.2.5 | [G44.410] | Kopfschmerz bei Übergebrauch von Schmerzmittelmischpräparaten [F55.2] |
| 8.2.6 | [G44.410] | Kopfschmerz zurückzuführen auf den Übergebrauch einer anderen Medikation [Kode zur Spezifizierung der Substanz] |
| 8.2.7 | [G44.41 oder G44.83] | Wahrscheinlicher Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch [Kode zur Spezifizierung der Substanz] |
| 8.3 | [G44.4] | Kopfschmerz als Nebenwirkung zurückzuführen auf eine Dauermedikation [Kode zur Spezifizierung der Substanz] |
| 8.3.1 | [G44.418] | Kopfschmerz induziert durch exogene Hormone [Y42.4] |
| 8.4 | [G44.83] | Kopfschmerz zurückzuführen auf den Entzug einer Substanz |
| 8.4.1 | [G44.83] | Koffeinentzugskopfschmerz [F15.3] |
| 8.4.2 | [G44.83] | Opioidentzugskopfschmerz [F11.3] |
| 8.4.3 | [G44.83] | Östrogenentzugskopfschmerz [Y42.4] |
| 8.4.4 | [G44.83] | Kopfschmerz zurückzuführen auf den Entzug anderer chronisch eingenommener Substanzen [Kode zur Spezifizierung der Substanz] |
|
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Anschrift des Verfassers: (Praxisadresse) |
| Feedback: | Karl C. Mayer |
| Gästebuch | Bergheimerstraße 56a |
| 69115 Heidelberg |