Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

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Epidemiologie (Häufigkeit) in Deutschland

80000 -120000 MS-Patienten gesamt
Prävalenz 100 - 150 (pro 100000 Einwohner)
3000 - 5000 Neuerkrankungen pro Jahr
Inzidenz 4 - 6 (Neuerkrankungen pro 100000 Einwohner)
Erstdiagnose mit 25-35 Jahren
Verhältnis Frauen / Männer 2 : 1

Die Prävalenz (aktuell gegebene Häufigkeit) der MS nimmt mit Entfernung zum Äquator zu.

Hochrisikozonen mit einer Prävalenz > 30: Nordeuropa, der Norden der USA, Südkanada, Südaustralien, Neuseeland.

Mittleres Erkrankungsrisiko:
Süden der USA, Südeuropa,
der größte Teil Australiens.

Niedriges Erkrankungsrisiko:
Asien, Lateinamerika und der größte Teil Afrikas und des mittleren Ostens.

Was als Ursachen diskutiert wird

Genetische Prädisposition

Rasse

Umweltfaktoren

Ernährung

Autoimmunmechanismen

Virusinfektionen in der Kindheit

 

 

Die häufigsten Erstsymptome   bei Multipler Sklerose nach Scheinberg und Smith:
  1. 33 % Gefühlsstörungen in Armen oder Beinen
  2. 18 % Gang- und Gleichgewichtsstörungen
  3. 17 % Sehminderung eines Auges 
  4. 13 % Doppelbilder
  5. 10 % Kraftlosigkeit
  6. 03 % Gefühlsstörungen im Gesicht
  7. 02 % Schmerzen
Häufigkeitsverteilung der späteren Verlaufssymptome:
  1. 78 % Gang- und Gleichgewichtsstörungen
  2. 71 % Gefühlsstörungen
  3. 65 % verstärkte Ermüdung
  4. 62 % Störungen beim Wasserlassen
  5. 60 % Störungen beim Geschlechtsverkehr
  6. 55 % Sehminderung eines  Auges
  7. 52 % Schwäche eines Armes oder Beines
  8. 45 % Koordinationsstörungen der Arme oder Beine
  9. 43 % Doppelbilder
  10. 25 % Schmerzen
  11. 15 % Schwäche der Gesichtsmuskulatur
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