Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

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Symptome

Häufigkeit

Ursachen

Medikamentöse Behandlung

dopaminerge Medikamente

Benzodiazepine

Niederpotente Opioide

Antiepileptika                                                       

Das Restless legs Syndrom
Das Restless legs Syndrom ist eine der häufigsten Ursachen für Schlafstörungen. Etwa 80% der Patienten mit  Restless Legs Syndrom leiden an quälenden Durchschlafstörungen.
Fragen die helfen die Diagnose zu klären
  1. Haben Sie manchmal oder auch häufig unangenehme Missempfindungen an Ihren Beinen, wenn Sie sich hinsetzen oder hinlegen? 
  2. Empfinden Sie manchmal, wenn Sie sich hingesetzt oder hingelegt haben, ein Bedürfnis Ihre Beine zu bewegen
  3. Falls diese Missempfindungen und dieses Bedürfnis nach Bewegung auftritt, werden die Missempfindungen besser, wenn Sie aufstehen und herumgehen (für die Zeit des Gehens)?  
  4. Sind diese Missempfindungen und dieses Bedürfnis nach Bewegung abends und nachts schlimmer als morgens?
  5. Wie viel Tage in der Woche sind diese Missempfindungen und dieses Bedürfnis nach Bewegung im letzten Jahr durchschnittlich aufgetreten?
  6. Beobachten Sie geringe Bewegungen Ihrer Füße und Zehen, wenn sie ruhig daliegen?
  7. Ist Ihnen langes Sitzen im Auto, Kino, bei Flügen sehr unangenehm?
  8. Nehmen die Symptome gegen Nachmittag oder Abend zu?
  9. Leiden Sie unter Tagemüdigkeit?
  10. Haben Sie unangenehme Missempfindungen an den Beinen und man hat bei ärztlichen Untersuchungen nichts gefunden?
  11. Haben Angehörigen ähnliche Symptome?
Symptome
"Restless legs Syndrom" (RLS) ist die 1945 von K.A. Ekbom (7) in die Literatur eingeführte Bezeichnung für einen Symptomenkomplex, der schon seit drei Jahrhunderten bekannt ist und auch "Unruhige Beine" bezeichnet wird. Diagnose des Restless Legs-Syndroms  wird anhand der klinischen Symptome gestellt. Charakteristisch sind, bei unauffälligem neurologischem Befund, in Ruhe, hauptsächlich nachts auftretende, kribbelnde, ziehende oder als Spannung empfundene Missempfindungen in den Beinen und in manchen Fällen auch in den Armen, die von einem starken Bewegungsdrang begleitet werden. Die Missempfindungen werden überwiegend nicht oberflächlich oder hautnah gespürt, sondern eher "tief in den Muskeln oder Knochen". Solange die Missempfindungen anhalten, ist es fast unmöglich die Beine ruhig zu halten, wobei dieser Zustand als äußerst unangenehm geschildert wird. Auf psychischen Gebiet bestehen oft Nervosität, innere Spannung und Verunsicherung. Ob dies ein Symptom der Erkrankung oder Folge davon ist, ist unklar.
Typisch ist, dass sie ausschließlich in Ruhe und im entspannten Zustand auftreten, besonders abends und nachts, während bei einzelnen Patienten am Tag völlige Beschwerdefreiheit bestehen kann. Je nach Studie und Genauigkeit der Befragung treten aber bei bis zu 95% der Patienten auch am Tage bei entspanntem Sitzen oder Liegen dieses Beschwerden auf. Allerdings empfinden viel Patienten die Parästhesien am Tag als weniger belastend und unerträglich als abends, wenn sie zu Bett gehen.
Typisch ist, dass die Missempfindungen 5-30 Minuten nach dem Zubettgehen auftreten. Die Symptome fangen meist vor dem 30. Lebensjahr an, werden aber nach dem 50. Lebensjahr schlimmer. Je nach Schweregrad halten sie einige Stunden bis zum Morgen an. Fast immer bessert sich die Symptomatik letztendlich, so dass der Patient gegen morgen ein bis zwei Stunden Schlaf findet. Bewegung, in welcher Form auch immer, ist die einzige Möglichkeit die Beschwerden kurzfristig zu lindern. Nur bei ganz milden Verläufen ist es den Patienten möglich trotz der Missempfindungen zu schlafen. Der Bewegungsdrang ist so drängend, dass die Patienten ständig die Beine bewegen oder massieren. Die meisten müssen aus dem Bett aufstehen und umhergehen, "wie ein Bär im Käfig".  Nach einem bestimmten Zeitintervall, das sich von einigen Minuten bis zu einer Stunde erstrecken kann, verringern sich die Beschwerden und der Patient geht wieder zu Bett. Meistens erscheinen die Beschwerden in der Einschlafphase jedoch erneut.  Dieses wiederholt sich mehrmals in einer Nacht. Bei manchen Patienten treten außerdem sichtbare Muskelzuckungen auf,  vergleichbar mit Muskelkrämpfen. Solche Muskelzuckungen können auch tagsüber auftreten und sind nicht unbedingt periodisch, wie bei den typischen Periodischen Beinbewegungen.  Bei alten und dementen Patienten kann die Diagnose schwieriger sein, ständiges befingern der Beine, ständige Beinbewegungen im Bett, Schwierigkeiten ruhig zu sitzen, vor allem nächtliche Unruhe, Besserung bei Bewegung können auch bei dementen Patienten hinweisend auf das Krankheitsbild sein. Dies ist in sofern wichtig, als das Nichterkennen bei diesen Patienten dazu führen kann, dass mit Neuroleptika versucht wird ruhig zu stellen und dadurch eine Verschlimmerung eintritt. Auch diese Verschlimmerung kann bei Alterspatienten hinweisend sein. Ein Behandlungsversuch mit Dopaminergika ist auch im Alter oft gerechtfertigt. Unnötige Fixierungen im Pflegeheim oder Krankenhaus können so vermieden werden.
 
Andere Ursachen von  Beschwerden an den Beinen müssen ausgeschlossen werden. Z.B.: Polyneuropathie, Wurzelreizsyndrome, Claudicatio intermittens spinalis, Engpaßsyndrome peripherer Nerven, Varikosis, Teleangiektasien, Erythromelalgie, Periphere arterielle Verschlusskrankheit, Nächtliche Wadenkrämpfe, Syndrom der schmerzhaften Wurzelfaszikulationen, Parkinson Syndrom, Akathisie (durch Neuroleptika), selten auch vorübergehende Folge  einer Spinalanästhesie,.  B. Frauscher, B. Högl, K. Seppi, H. Ulmer , W. Poewe  Inzidenz des Restless Legs-Syndroms nach Spinalanästhesie, RLS Symptome kommen auch bei primärer Amyloidose, schlecht eingestelltem Diabetes mellitus, Urämie, chronischen Lungenerkrankungen Leukämie, und rheumatoider Arthritis gehäuft vor. Akathisien als Folge von Neuorleptikagaben sind nicht selten, häufig werden sie vom Patienten nicht zugeordnet, da er gar nicht weiß, dass ihm sein Arzt ein solches Medikament verordnet hat. Ein typisches Beispiel sind die häufig als "Aufbauspritzen" deklarierten Fluspirileninjektionen, bei empfindlichen Patienten können aber sogar Magenmedikamente wie MCP das Symptom auslösen. Unter Akathisie versteht man das subjektive innere Gefühl der Beunruhigung, das von objektiven Zeichen der Erregung wie Umherlaufen oder der Unfähigkeit ruhig zu sitzen begleitet wird.  Es handelt sich um ein weit verbreitetes und früh einsetzendes extrapyramidales Symptom, das vor allem mit der Anwendung von Standardantipsychotika in Verbindung gebracht wird. Es ist ähnlich wie das restless legs Syndrom eine extrapyramidale Bewegungsstörung im Sinne einer Sitz-, Geh- und Stehunruhe. Im Gegensatz zur Agitiertheit ist eher der untere Teil und weniger der obere Teil des Rumpfes betroffen. Bei der akuten Akathisie handelt es sich dabei um ein sehr unangenehmes Gefühl eines Bewegungsdrangs ohne dass bei Bewegung eine wesentliche Erleichterung auftritt. Eine Akathisie tritt meist 5-60 Tage nach Beginn einer Neuroleptika- (Antipsychotika-) Einnahme auf. Typisch ist ein Schaukeln und Wippen von einem Fuß auf den Anderen im Sitzen, die Betroffenen sind meist kaum in der Lage zu stehen ohne umherzugehen., die Beine sind auch im Liegen in Bewegung. Eine weitere Variante ist die Pseudoakathisie hierbei handelt es sich um eine motorische Manifestation der Akathisie ohne das subjektive Unruhegefühl, diese Pseudoakathisie tritt meist bei älteren Patienten nach langjähriger Antipsychotikaeinnahme auf, sie ist häufig mit Dyskinesien vergesellschaftet. Chronische Akathisien haben keinen zeitlichen Zusammenhang mit dem Beginn der Einnahme oder der Dosiserhöhung von Antipsychotika und können auch bei Absetzen dieser Medikamente auftreten. Manche Autoren nehmen an, dass es sich um eine Entwicklung handelt, bei der zunächst akute Akathisien , dann Pseudoakathisien und schließlich chronische Akathisien auftreten. Üblicherweise wird versucht, das Antipsychotikum zu wechseln, wenn diese Nebenwirkung auftritt, falls dies nicht möglich ist, werden Betablocker wie Propranolol oder Benzodiazepine eingesetzt. Systematische Ablenkung unterstützt von Verhaltenstherapie für diese Symptom kann ebenfalls lindernd sein. Siehe auch Mattoo SK, Singh G, Vikas A. Akathisia – diagnostic dilemma and behavioral treatment . J Postgrad Med [serial online] 2003 [cited 2003 Dec 14 ];51:254-256 Available from:  http://www.neurologyindia.com/article.asp?issn=0028-3886;year=2003;volume=51;issue=2;spage=254;epage=256;aulast=Mattoo 

Menschen mit RLS leiden 2-5x häufiger an Depressionen als die Durchschnittsbevölkerung. J Neuropsychiatry Clin Neurosci 20:101-105  Sleep 2005; 28:891–898 Journal of Neurology 2005, vol. 252, 67-71  Die Tatsache, dass manche Antidepressiva die Symptome verschlimmern können, erschwert die Behandlung der depressiven Symptome. ähnliches gilt für Angststörungen. Der Zusammenhang zwischen RLS und Antidepressiva wird häufig anekdotisch berichtet, ist aber weiter unklar. In einer Studie mit RLS Patienten hatten 56% zusätzlich auch eine Depression,  38% wurden mit antidepressiven Medikamenten behandelt. Es wurde kein Zusammenhang zwischen der Antidepressiva- Einnahme und RLS für kein Antidepressivum gesehen. Ein Zusammenhang bestand zur Therapie einer Schilddrüsenunterfunktion, Patienten die Betablocker erhielten hatten seltener RLS. Eine andere Untersuchung berichtet über einen Zusammenhang zu Mirtazapin bei gleichzeitiger Gabe von Domperidon. Wobei Domperidon wegen seiner Wirkung auf die Dopaminrezeptoren auch alleine RLS- Symptome auslösen kann. Einzelfallberichte gibt es zu fast allen Antidepressiva, zuverlässige Studiendaten zur Bewertung des Zusammenhangs fehlen bisher. Letztere wären wegen des häufigen Vorkommens von Depressionen bei RLS- Patienten sehr wünschenswert. Bis dahin bleibt im Einzelfall nur der individuelle Versuch, ob das Antidepressivum beim individuellen Patienten das RLS verschlimmert oder nicht. Überdosierungen sollten auch durch Serumspiegelbestimmungen vermieden werden.  Trotz der Behandlungsschwierigkeiten, kann die kombinierte Behandlung von RLS und psychischen Störungen in Kombination für viele Betroffene ein Gewinn sein.

Antidepressiva und RLS bzw. periodische Beinbewegungen im Schlaf
Antidepressiva die RLS begünstigen können Antidepressiva die PMLS begünstigen können
Mianserin, Mirtazapin, Citalopram,  Fluoxetin, Paroxetin, Sertralin,  Duloxetin, Escitalopram, Clomipramin, Imipramin, Trimipramin, Mianserin, Mirtazapin, Citalopram,  Fluoxetin, Paroxetin, Sertralin,  Duloxetin
Antidepressiva die sich nicht negativ auf RLS auswirken oder eher lindern Antidepressiva die sich nicht negativ auf PMLS auswirken oder eher lindern
Amitriptylin, Doxepin, Trazodon, Bupropion Nortriptylin, Doxepin, Trazodon, Bupropion

Auswirkung auf RLS und PMLS nicht bekannt

Reboxetin, die MAO-Hemmer Moclobemid und Tranylcypromin, Desipramin, Dosulepin, Opipramol, Maprotilin
Übersicht in S. Cohrs et al., Restless-legs-Syndrom, periodische Gliedmaßenbewegungen im Schlaf und Psychopharmakologie, Nervenarzt 2008 · 79:1263–1272 DOI 10.1007/s00115-008-2575-2
Im Zweifel sollte auf ein Antidepressivum mit diesbezüglich günstigerem Nebenwirkungsprofil gewechselt werden

 Brown LK, Dedrick DL, Doggett JW, Guido PS. Antidepressant medication use and restless legs syndrome in patients presenting with insomnia.Sleep Med. 2005 Sep;6(5):443-50, Chang CC, Shiah IS, Chang HA, Mao WC.Does domperidone potentiate mirtazapine-associated restless legs syndrome? Prog Neuropsychopharmacol Biol Psychiatry. 2006 Mar;30(2):316-8. Epub 2005 Nov 23. Yang C, White DP, Winkelman JW. Antidepressants and periodic leg movements of sleep. Biol Psychiatry. 2005 Sep 15;58(6):510-4. Epub 2005 Jul 7. Leutgeb U, Martus P. Regular intake of non-opioid analgesics is associated with an increased risk of restless legs syndrome in patients maintained on antidepressants. Eur J Med Res. 2002 Aug 30;7(8):368-78. Hargrave R, Beckley DJ. Restless leg syndrome exacerbated by sertraline. Psychosomatics. 1998 Mar-Apr;39(2):177-8. Markkula J, Lauerma H. Mianserin and restless legs. Int Clin Psychopharmacol. 1997 Jan;12(1):53-8.Sanz-Fuentenebro FJ, Huidobro A, Tejadas-Rivas A. Restless legs syndrome and paroxetine. Acta Psychiatr Scand. 1996 Dec;94(6):482-4. Bakshi R. Fluoxetine and restless legs syndrome. J Neurol Sci. 1996 Oct;142(1-2):151-2. M. J. Sateia Update on Sleep and Psychiatric Disorders
Chest, May 1, 2009; 135(5): 1370 - 1379.
[Absract]

 

Ursachen: Die Ursache des Restless legs Syndrom´s ist nur zum Teil bekannt. Sicher ist, dass erbliche Faktoren an der Entstehung beteiligt sind. Meist findet man keine Ursache für die Beschwerden,  eine erbliche Veranlagung (meist autosomal dominanter Erbgang) spielt aber eine Rolle, die Häufigkeit der Erblichkeit ist noch strittig. Erblichkeit scheint besonders dann eine Rolle zu spielen, wenn das Syndrom schon im jungen Alter auftritt. Es sind RLS Familien mit Veränderungen am Chromosomenlocus 12q, 14q und 9p bekannt. Störungen im Eisenstoffwechsel im Gehirn spielen zumindest bei manchen Patienten eine Rolle.  Unzweifelhaft ist dass bei RLS eine abnormale Übererregbarkeit des Rückenmarks besteht, die von absteigenden dopaminergen Bahnen aus dem Hirnstamm moduliert wird. Ob Veränderungen dieses vom Hirnstamm absteigenden dopaminergen System immer oder nur bei manchen Patienten etwas mit Veränderungen im Eisenstoffwechsel zu tun hat ist noch nicht sicher geklärt.

Es ist bekannt, dass Blutspender, Frauen am Ende der Schwangerschaft und Patienten im Endstadium einer Niereninsuffizienz häufiger unter RLS leiden, gemeinsam ist diesen Patienten ein Eisenmangel. 25–30% der Menschen mit Eisenmangel im Rahmen der Schwangerschaft, bei Niereninsuffizienz und bei Eisenmangelanämien entwickeln nach Untersuchungen ein RLS.   Im Liquor (Nervenwasser) findet sich bei RLS-Patienten ein erniedrigter Ferritinspiegel und ein erhöhter Transferrinspiegel. Man nimmt deshalb an, dass die Menge an Eisen im Gehirn von  RLS-Patienten erniedrigt ist. Bei Untersuchungen an kleinen Patientengruppen mittels Messungen mit Kernspintomographen und bei Untersuchungen von Gehirnen Verstorbener hat sich ein solcher Eisenmangel im Gehirn bestätigt.  Dieser Mangel soll in der Substantia nigra und im Putamen besonders ausgeprägt sein, das Ausmaß des Mangel soll mit der Schwere der Symptome parallel gehen. Der Eisenmangel muss sich dabei noch nicht in einer Blutarmut (Anämie) zeigen. (Movement Disorders Vol. 22, Suppl. 18, 2007, pp. S440–S448) In wie weit bei normalen Blutwerten eine Substitution von Eisen das RLS bessert ist noch nicht sicher bekannt, zumindest aber möglich. Einigermaßen gesichert ist der Nutzen der Eisengabe für Patienten im Endstadium einer Niereninsuffizienz und nachgewiesenem Eisenmangel. Hier bessert sich die RLS-Symptomatik durch Eisengabe.   Auch bei Eisenmangelanämie, verschiedene Stoffwechsel- Störungen, wie Porphyrie, Amyloidose, Urämie und Diabetes mellitus, außerdem bei Poliomyelitis, Prostatitis, Hyperthyreose, Folsäuremangel, nach Magenoperation, während der Schwangerschaft und nach Kälteexposition können die Beschwerden auftreten  Man vermutet, dass bei den Formen, bei denen keine Ursache gefunden wird spezifische Rezeptoren für den Eisentransport in der Substantia nigra im Mittelhirn fehlen. So jedenfalls aktuelle Forschungsergebnisse, die noch einer Bestätigung bedürfen. Diese Hypothese würde erklären, warum die Dopamin produzierenden Zellen dort nicht richtig funktionieren und warum Parkinsonmedikamente helfen. Einen Grund ohne Mangel im Blut Eisen zu substituieren gibt es allerdings bisher nicht,  bei Patienten mit einem Serumferritinspiegel im unteren Normbereicht oder darunter (unter 45 mg/l) ist aber der Versuch mit einer Eisenbehandlung gerechtfertigt. (James Connor,APSS: Study). bei der Diffenzialdiagnose müssen zumindest Blutbild, Ferritin, Transferrin und Serumeisen, Nierenwerte, TSH, Schilddrüsenhormone, Blutzucker, Vit. B12 und Folsäure bestimmt werden. Eisenmangel ist in Entwicklungsländern bei Frauen und Kindern fast die Regel. In den Industrieländern ist Eisenmangel bei Frauen und Kindern ebenfalls nicht selten.  In Großbritannien sollen 21% der weiblichen Teenager zwischen 11und 18 Jahren und 18% der Frauen zwischen 16 und 64 Jahren unter Eisenmangel leiden. In den USA, 9–11% der nicht schwangeren Frauen zwischen 16 und 49 Jahren mit einer Häufung in den ärmeren Bevölkerungsschichten, und den bei den Menschen mit geringer Bildung. 2–5% davon haben eine Eisenmangelanämie.  Bei schwangeren Frauen in den USA beträgt die Häufigkeit der Eisenmangelanämie im ersten Schwangerschaftsdrittel 2% im 3. Trimester sogar 27%. In Frankreich wird  die Eisenmangelanämie bei 29% der Bevölkerung angegeben und bei 4% der Kinder die jünger als 2 Jahre sind. In den USA sollen 2% der Kinder zwischen 1 und 2 Jahren eine Eisenmangelanämie haben. Die klinische und elektrophysiologische Untersuchung muss eine Polyneuropathie ausschließen. Da die Einnahme von Eisentabletten durchaus mit erheblichen Nebenwirkungen einhergehen kann und sich bei manchen Patienten zumindest das RLS auf Eisen sogar verschlimmert, kann eine generelle Eisengabe bisher nicht empfohlen werden.  Die Diagnose eines Eisenmangels sollte auch wenn dieser nicht selten ist, vor der Behandlung erfolgen. Bei Kindern ist eine Verwechslung mit dem Hyperaktivitätssyndrom nicht selten. RLS ist bei ADHS, essentiellem Tremor und einzelnen Formen der Ataxie häufiger, auch Menschen, die unter Folsäuremange, B12- Mangel, erblichen Polyneuropathien, Nierenversagen, Diabetes, Krebserkrankungen, Amyloidose, Schädigungen des lumbosakralen Plexus leiden haben häufiger RLS. Möglicherweise ist RLS auch bei Rheuma häufiger. Bei den erworbenen Polyneuropathien ist RLS im Gegensatz zu den erblichen Polyneuropathien nach einer neuen Studie nicht häufiger als in der Allgemeinbevölkerung,  Viele Hypothesen gehen davon aus, dass auf eine Dysfunktion der dorsoposterioren hypothalamisch dopaminergen Neurone zurückgeht. Andere Untersucher gehen von einer  Störung des dopaminergen Systems auf  Rückenmarksebene aus. Tierexperimentelle Untersuchungen des dopaminergen Systems an Mäusen lassen auch letztere Schlussfolgerung zu. Eine pathlogische Untersuchung mit dem Vergleich des Gehirns Verstorbener mit RLS und Gesunden stützt die Hypothese, dass Eisenmangel im Gehirn ursächlich für die Dopaminstoffwechseltstörung ist. Die in dieser Studie nachgewiesenen Veränderungen im Gehirn entsprechen denen, die man im Tierversuch durch Eisenmangel auslösen kann. Brain 2009 132: 2403-2412; doi:10.1093/brain/awp125 [Abstract]  CJ Earley et al. Abnormalities in CSF concentrations of ferritin and transferring in restless legs syndrome. Neurology 2000 54: 1698-1700. ER Sun et al. Iron and the restless legs syndrome. Sleep 1998 21: 381-387. MH Kryger et al. Low body stores of iron and restless legs syndrome: a correctable cause of insomnia in adolescents and teenagers. Sleep Medicine 2002 3: 127-132. RP Allen et al. MRI measurement of brain iron in patients with restless legs syndrome. Neurology 2001 56: 263-265. JR Connor et al. Neuropathological examination suggests impaired brain iron acquisition in restless legs syndrome. Neurology 2003 61: 304-309. A Akyol et al. Iron deficiency anaemia and restless legs syndrome: is there an electrophysiological abnormality? Clinical Neurology and Neuroscience 2003 106: 23-27. Sloand et al. Am J Kidney Dis 2004 43: 663-670.  Stefan Clemens, David Rye, and Shawn Hochman, Restless legs syndrome, Revisiting the dopamine hypothesis from the spinal cord perspective NEUROLOGY 2006;67:125–130 Michael B Zimmermann, Richard F Hurrell, Nutritional iron deficiency Lancet 2007; 370: 511–20 Eric Hattan, Is there a higher risk of restless legs syndrome in peripheral neuropathy? Neurology 2008 ahead of publ.

 

Wenn keine Ursache erkennbar ist (meistens), gehen bisherige neurophysiologische, bildgebende und pharmakologische Untersuchungen davon aus, dass es sich wahrscheinlich um ein komplexes Zusammenspiel zentraler und peripherer Strukturen handelt. Die Höhe der Integration zentraler und peripherer Mechanismen im Nervensystem ist unbekannt. Eine wesentliche Rolle scheint eine veränderte Erregbarkeit auf Rückenmarks- Ebene zu spielen, die möglicherweise durch den Einfluss supraspinaler Rhythmen auf Hirnstammebene moduliert wird. Bei der Erkrankung lässt sich keine anatomisch fassbare strukturelle Lesion finden, es handelt sich pathophysiologisch um eine passagere funktionelle zirkadiane Störung der dopaminergen oder/und auch opioidergen Neurotransmission. Eine Veranlagung und damit Erblichkeit des Restless legs Syndrom ist wahrscheinlich, Forscher haben mindestens 3 Orte auf den  Chromosomen (12q, 14q und 9) ausgemacht,  wobei vermutlich noch andere Gene mitverantwortlich sind. Oft handelt es sich um eine autosomal dominante Vererbung, so dass statistisch die Hälfte der Kinder beiderlei Geschlechts betroffen wäre. Bei der bisher einzigen Zwillingsstudie war die Konkordanz bei den eineiigen Zwillingen 83.3%. Das Alter des ersten Auftretens und der Schweregrad waren aber bei den eineiigen Zwillingen unterschiedlich. Erbliche (familiäre) Fälle beginnen meist in jüngerem Alter und haben häufiger als bei den sporadischen Fällen auch Probleme mit RLS in der Schwangerschaft.   Arch Neurol. 2005;62:591-596.  Claudia Trenkwalder et al., The restless legs syndrome Lancet Neurology 2005; 4:465-475 Maria Teresa Bonati et al., Autosomal dominant restless legs syndrome maps on chromosome 14q  Brain Brain 2003 126: 1485-1492; doi:10.1093/brain/awg137 [Abstract] [FREE Full Text] [PDF]

 

Die periodischen Beinbewegungen im Schlaf (PLMS) stellen das Äquivalent bzw. die Erweiterung des unruhigen Beine Syndroms in den Schlaf dar. Fast alle RLS Patienten (80–90%) zusätzlich an diesen periodischen Beinbewegungen während des Schlafes.

  • Beobachten Sie oder Ihr Partner im Schlaf plötzliche Zuckungen der Beine oder ein plötzliches Beugen Ihrer Beine im Schlaf?
  • Beobachten Sie oder Ihr Partner plötzliche Bewegungen oder Zuckungen die alle 5 bis 90 Sekunden auftreten und nur 0,5 bis 10 Sekunden dauern?
  • Wachen Sie an solchen Bewegungen auf, oder stören diese den Schlaf Ihres Partners?
  • Die Bewegungen können gering oder ausfahrend sein, meist sind nur die Arme oder Beine betroffen, es kann aber auch der Mund oder der Bauchraum betroffen sein. 

Die Patienten berichten über einen unruhigen Schlaf, der nicht mehr erholsam scheint, sie bemerken allerdings meist die periodischen Beinbewegungen nicht selbst. Bei der Befragung des Partners beschreiben diese ein häufiges Zucken der Extremitäten, das in unregelmäßigen Zeitabständen über die Nacht verteilt auftritt. .Bei diesen Muskelzuckungen kommt es zur Dorsiflexion (Rückbeugung) des Fußes und zur Beugung des Beines im Knie und in Hüftgelenk. (Coleman et al.,) Zur Diagnose der Erkrankung und dem Schweregrad der Ausprägung ist eine Somnopolygraphie notwendig, die die motorischen Parameter (durch eine Elektromyographie des M. tibialis ant. als Standard) anhand der Kriterien von Coleman beurteilt. Nach diesen Kriterien werden nur Aktivierungen gezählt, deren Dauer zwischen 0,5 und 5 Sekunden liegt und die in einer Serie von mindestens 4 Bewegungen auftreten. Es lässt sich dabei eine Rhythmizität beobachten, die in Abständen der Einzelbewegungen von 4 bis 90 (meist alle 20-40) Sekunden und dem Auftreten von Clustern über die Nacht resultieren. Der Index über die Nacht (alle Ereignisse/Schlafdauer) wird mit > 5 pro Stunde als pathologisch gewertet, wobei zusätzlich der Einfluss der Bewegungen auf die Schlafkontinuität (Arousal Index) eine Rolle spielt. (Behandlung identisch wie RLS).  34% der über 60jährigen sollen unter periodischen Beinbewegungen im Schlaf leiden. Neben dem Restless Legs Syndrom kommen sie auch bei Schlafapnoe und Narkolepsie vor. Einschlafmyoklonien, fragmetarischer Myoklonus, REM-Schlaf-Verhaltensstörung, nächtliche paroxysmale Dystonie, und nächtliche epileptische Anfälle müssen als Diffenzialdiagnose bedacht werden.
 

Andere Störungen des Schlaf-Wach-Überganges beinhalten rhythmische Bewegungen Jactatio nocturnus,  Einschlafzuckungen (hypnagoge Myoklonien), das Sprechen im Schlaf und nächtliche Wadenkrämpfe. Diese Phänomene sind als Diagnosen zu beschreiben und benötigen bis auf die Vermeidung von möglichen Verletzungen bei rhythmischen Bewegungen (Jactatio capitis mit Abschürfungen und Haarverlust durch mechanische Belastung) in den meisten Fällen keine Behandlung.

 

 

 

Mythen Fakten
RLS führt zu einer massiven Beeinträchtigung der Lebensqualität Dies trifft für manche Patienten zu. Viele Patienten haben allerdings nur gelegentliche oder gut erträgliche Beschwerden. Die Diagnose RLS ist nicht gleichbedeutend mit einer schweren Erkrankung, dies trifft nur im Ausnahmefall zu.  Sorgen wegen des RLS verschlimmern das RLS.
Restless legs lässt sich mittels Schlaflabor, Kernspintomographie oder Laborbefunden nachweisen Es gibt keine apparative Untersuchung mit der RLS nachweisbar ist. Die Diagnose stützt sich ausschließlich auf die Beschwerdeschilderung der Betroffenen. Laborbefunde können ausschließlich ein sekundäres RLS ausschließen. Laboruntersuchungen sind dennoch sinnvoll. Beispielsweise kann die Behandlung eines Eisenmangels durchaus eine Besserung bewirken.
RLS muss behandelt werden Ein RLS bedarf nur dann der Behandlung, wenn die Lebensqualität deutlich beeinträchtigt ist. Viele RLS Patienten kommen ganz oder zeitweise ohne Behandlung aus. Besonders die älteren Patienten und die Patienten mit schweren Symptomen müssen behandelt werden.
Spezielle Diäten helfen Bei manchen Patienten ist besonders der Verzicht auf Koffein (Kaffee, Schwarztee, grüner Tee, Cola Energydrinks)  am Nachmittag und der Verzicht auf Alkohol sinnvoll. Sonstige Diäten sind wenig hilfreich. Massagen, Wechselduschen, Entspannungsübungen, ein regelmäßiger Tagesrhythmus, gute Schlafhygiene helfen. 
Medikamente heilen RLS Medikamente können nur die Symptome von RLS bessern. Der langfristige Verlauf wird dadurch nicht verbessert.
RLS führt zu Parkinson Bisher gibt es keine Daten, die einen Zusammenhang belegen würden, Studien oder Beobachtungen werden durchgeführt, bisher mit widersprüchlichen Ergebnissen. Ein enger Zusammenhang wird nicht herauskommen.
Dopaminagonisten sind L-Dopa überlegen oder besser verträglich  L- Dopa ist bisher am besten untersucht und in der Regel auch bei RLS gut verträglich. Im Gegensatz zu Parkinsonpatienten sind bei Beibehaltung der empfohlenen Dosis von 200-300mg keine Dyskinesien bei der Langzeitgabe zu erwarten. Manche Dopaminagonisten haben den Vorteil einer länger dauernden Wirkung nach der Einnahme. Manche Patienten vertragen Dopaminagonisten besser oder sprechen von vorne herein nicht, oder nach längerer Gabe nicht mehr, auf L-Dopa an. Nur dann ist eine Umstellung erforderlich. Dopaminagonisten haben teilweise eigene erhebliche Risiken. Manche  Dopaminagonisten können beispielsweise Herzklappenveränderungen hervorrufen. Auch andere Medikamentengruppen wie Benzodiazepine, Opiate und Antiepileptika haben ihre eigenen Langzeitrisiken.  Die Indikation für ein Medikament sollt genau mit dem Behandler besprochen werden. In einer Übersicht über die neueren Studien gibt der Bandolier die NNT für Ropinirol mit 8, für Pergolid mit 1,9 an. Pergolid scheint dabei also deutlich wirksamer, bei Pergolid ist wegen der Möglichkeit von Herzklappenveränderungen besondere Vorsicht geboten. („NNT " number needed to treat ist die Zahl der Patienten, die ein Jahr lang behandelt werden muss, um ein Krankheitsereignis zu lindern).

 

 

Differenzialdiagnosen des Restless-Legs-Syndroms
- Polyneuropathie
- Radikulopathien, Wurzelreizsyndrome
- Engpaßsyndrome peripherer Nerven,
- Spinale Prozesse, Claudicatio intermittens spinalis,
- Nächtliche Wadenkrämpfe
- Syndrom der schmerzhaften Muskelfaszikulationen nach körperlicher Aktivität
- Periphere arterielle Verschlusskrankheit
- Chronisch venöse Insuffizienz
- Einschlafmyoklonien
- Akathisie
- Parkinson Syndrom

 

Eine aktuelle Umfrage (6) bei 1803 Männer und Frauen über 18 Jahre ergab folgende Häufigkeit von restless legs (RLS)                 

Alter in Jahren Häufigkeit in %
18-29 3
30-79 10%
über 80 19%

 

Restless legs waren signifikant häufiger mit zunehmendem Alter, Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer, Übergewicht (body mass index), niedrigem Einkommen (aber nicht abhängig vom Bildungsgrad), Rauchen (ab einer Packung Zigaretten pro Tag), mangelnde Bewegung, niedrigem Alkoholkonsum (Ursache des Zusammenhangs unklar) und Diabetes (4x häufiger). Es tritt allerdings auch bereits bei Kindern auf. Bei 13–23% ist der Erkrankungsbeginn vor dem 10. Lebensjahr, bei 25% zwischen dem 10. und 20. Lebensjahr. Kaffee, Cola und andere koffeinhaltige Getränke verschlimmern die Symptome, Verminderung des Alkoholkonsums bessert die Symptome. Trizyklische Antidepressiva wie Amitriptylin, Doxepin oder Imipramin, manche Antiepileptika, Selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer (SSRI), Lithium, und manche Medikamente gegen Erkältungen können die Beschwerden auslösen oder verschlimmern.
Häufigkeit der Symptome Prozent der Befragten (n=1803)
nie 80,6
selten (<1x pro Monat) 2,4
manchmal (2-4x pro Monat) 7,6
oft (5-15x pro Monat) 3,5
sehr oft (mehr als15x pro Monat) 5,9

 

 

Diagnosekriterien des RLS
Klinische/anamnestische Minimalkriterien
- Bewegungsdrang, üblicherweise assoziiert mit sensiblen Symptomen (Missempfindungen in den Extremitäten [ein- oder beidseitig] wie Kribbeln, Ziehen, Reißen, Jucken, Brennen, Krämpfe oder Schmerzen). Diese Beschwerden
sind tief in den Muskeln lokalisiert, meistens in den Waden oder Oberschenkeln und werden durch Bewegung der Beine deutlich gebessert. Patienten mit mittelgradigen bis schweren Symptomen müssen oft im Bett aufstehen und umhergehen, um diese für sie unerträglichen Beschwerden zu mildern
Motorische Unruhe (Ruhelosigkeit, Dehnen oder Bewegen der Beine, Umhergehen, Drehen und Wenden im Bett, Reiben oder Massieren der Beine). Die Patienten fühlen sich gezwungen, sich zu bewegen und nutzen unterschiedliche motorische Strategien, um ihre unangenehmen Sensationen in den Beinen zu erleichtern. Die motorische Unruhe ist durch Drehen und Wälzen im Bett charakterisiert, Schütteln der Beine, Ausstrecken der Waden, Massieren, Reiben und Umhergehen. Diese Bewegungen sind unter willentlicher Kontrolle, aber schwer zu unterdrücken, weil der Patient sich gezwungen fühlt, diese willentlichen Bewegungen zur Erleichterung durchzuführen.
Auftreten oder Verstärkung der Symptome in Ruhe (Bewegung reduziert die Beschwerden vorübergehend). Die Patienten empfinden ihre Symptome ausschließlich, wenn sie sich entspannen, wenn sie abends ins Bett gehen oder wenn sie längere
Zeit tagsüber sitzen. Patienten mit schwererem RLS können die Symptome auch im Auto, im Flugzeug oder bei längeren Busfahrten als unerträglich empfinden.
Verstärkung der Symptomatik gegen Abend oder Nacht.Es besteht eine Tagesrhythmik mit der größten Intensität in den Abendstunden und in der Nacht und einer Symptomerleichterung gegen Morgen. Dieses tageszeitliche Muster scheint unabhängig vom Schlaf zu sein und tritt ungefähr jeden Tag zur selben Zeit auf. Nach Behandlung, insbesondere mit L-Dopa, kann es zu Änderungen in diesem tageszeitlichen Muster kommen, sodass die Symptome auch früh am Morgen oder am früheren Nachmittag bereits auftreten können
Zusätzliche, ergänzende Kriterien
Schlafstörungen (Ein- und/oder Durchschlafstörungen, Tagesmüdigkeit, Erschöpfung)
Unwillkürliche Bewegungen (Periodische Beinbewegungen im Schlaf/Wachzustand in Ruhe [ein- oder beidseitig])
- Klinischer Verlauf (initial meist fluktuierend, im Verlauf kontinuierlich oder progredient Exazerbationen/Auftreten durch: Niereninsuffizienz, Eisenmangel, Schwangerschaft, Medikamente)
- Eventuell positive Familienanamnese (autosomal-dominante Vererbung) bei
Angehörigen 1. Grades von RLS-Patienten ist die Erkrankungswahrscheinlichkeit 3- bis 5-mal so hoch wie bei Personen ohne RLS.
Das Ansprechen auf dopaminerge Therapie bestätigt die Diagnose. Fast alle RLS-Patienten sprechen zumindest anfangs auf L-Dopa oder auf niedrige Dosen von Dopaminagonisten an. Dieser Effekt hält leider nicht immer an.
Der Verlauf ist wechselhaft, vor dem 50. Lebensjahr ist der Verlauf in der Regel schleichend, nach dem 50. Lebensjahr ist der Verlauf häufig schneller fortschreitend.
Nach Restless-Legs-Syndrom: Die vergessene Krankheit www.aerzteblatt.de/archiv/artikel.asp?id=24884
Oertel, Prof. Dr. med. Wolfgang H.; Stiasny, Dr. med. Karin; Wetter, Thomas C.;
Trenkwalder, Claudia Deutsches Ärzteblatt 2000, C.Trenkwalder et al., Diagnosekriterien der internationalen RLS study group, Nervenarzt, 2001 · 72:425–436

 

 

Typische Situationen, in denen RLS-Symptome bemerkt werden
RLS-Symptome bemerkt werden
- Ruhiges Liegen oder Sitzen
- Längere Autofahrten oder Busreisen
- Langstreckenflüge
- Bettlägerigkeit bei Krankenhausaufenthalten
- Gipsverband
- Kino- oder Theaterbesuche
- Fernsehen
- Entspannungsübungen
- Dialysebehandlung
- Schwangerschaft
Medikamente, die ein RLS auslösen können:
Dopamin-D2-Rezeptor-Antagonisten
Butyrophenone
Metoclopramid
Atypische Neuroleptika wie Olanzapin
Tri- und tetrazyklische Antidepressiva,Mianserin
Lithium
H2-Blocker (z.B. Cimetidin)
Östrogene
 

 

Medikamentöse Behandlung
Viele Medikamente sind in der Behandlung erfolgreich erprobt, eine Zulassung für diese Indikation hat bisher kein Medikament. weder in Deutschland noch in den USA. Da diese Medikamente teuer sind, droht unter den Budgetbedingungen eine schlechtere Versorgung. Für alle Medikamentengruppen gilt, dass die Verträglichkeit bei Einnahme über sehr lange Zeit weiter unklar ist.  Bei Gabe von Benzodiazepine und Opiaten sollten wochenlange Pausen möglichst 2-4x jährlich erwogen werden um der Gewöhnung entgegen zu wirken.
1.) dopaminerge Medikamente
In erster Linie werden in der Behandlung des RLS dopaminerge Medikamente die sonst beim Parkinsonsyndrom eingesetzt werden benutzt. Für diese Medikamente ist die Datenlage auch am besten.  Dies bedeutet nicht, dass es sich bei dem Krankheitsbild um eine Form des Parkinsonsyndrom handelt.  Auch bei diesen Medikamenten besteht, wenn sie längere Zeit hoch dosiert werden das Risiko, dass die Symptome durch die Behandlung zunehmen. Mann nennt dies eine Therapie induzierte Augmentation der Symptome des Restless Legs Syndroms. Möglicherweise ist diese Behandlungskomplikation bei L-Dopa häufiger als bei den Dopaminagonisten, sicher ist dieser Unterschied aber nicht. Bis zu 60% der Patienten die mit höheren Dosen von Levodopa oder Dopaminagonisten behandelt werden, bekommen dieses Problem zu spüren. Auslösend ist vermutlich eine stark erhöhte Dopaminkonzentration im Zentralnervensystem und eine Überstimulation der Dopamine D1 Rezeptoren verglichen mit den D2 und D3-Rezeptoren im Rückenmark was zu D1 generierten periodischen Beinbewegungen führen kann. Besonders bei Eisenmangel besteht eine diesbezügliche Gefährdung.  Wahrscheinlicher Hintergrund ist eine verminderte Funktion der Dopamintransporter. Die Dosis der L-Dopa und Dopaminagonistenbehandlung sollte deshalb niedrig gehalten werden. Ob überhaupt und wie groß das Risiko der Augmentation und damit der langfristigen Verschlimmerung der Symptome unter den langwirkenden Dopaminagonisten ist, ist noch nicht ausreichend untersucht.  Eisensubstitution (bei Eisenmangel) kann vermutlich die Häufigkeit der Augmentation der Symptome verringern, alternativ kommt ansonsten die Behandlung mit Opiaten in Betracht, für die es allerdings auch eine Gewöhnung gibt. Unter den Opioiden ist Tramadol am ehesten untersucht, die Datenlage ist aber schlecht- Langzeitkomplikationen sind auch hier nicht auszuschließen. Einzelfälle einer Augmentation sind auch unter Tramadol berichtet worden (Sleep Med 2007; 8: 520–30). Empfehlung ist deshalb die L-Dopa Dosis (und auch die Dopaminagonistendosis) bei maximal 20% der Höchstdosis von Parkinsonpatienten zu belassen, das entspricht etwa 200–300 mg L-Dopa.  (Lancet Neurol 2006; 5: 878–86).  Dass Dopaminagonisten bei Parkinsonkranken nicht ganz selten eine Spielsucht auslösen, ist seit mehreren Jahren immer wieder beschrieben worden. Dass eindeutig die Medikation und nicht die Krankheit schuld ist, belegt die Tatsache, dass Spielsucht inzwischen auch bei Restless legs Patienten unter einer solchen Behandlung beschrieben wurde. Die Patienten haben dabei teilweise deutlich über 100 000 Euro verspielt, die Spielsucht sistierte nach dem Absetzen der Dopaminagonisten. NEUROLOGY 2007;68:301–303 Falls Sie als Patient oder Angehöriger also bemerken, dass sich eine Spielsucht unter der Behandlung des RLS entwickelt sollten Sie Ihren Arzt darauf ansprechen, und ggf. sollte die Medikation umgestellt werden.
Für alle Medikamente gibt es Kontraindikationen und sie können nicht beliebig kombiniert werden. Deshalb muss die Behandlung durch einen erfahrenen Arzt überwacht und gegebenenfalls angepasst werden.  Empfehlung: Hände weg vor Medikamentenhandel im Internet!
Gängige L- Dpa Präparate
L-Dopa+Decarboxylasehemmer 4:1 Benserazid
normal Release fast Release slow Release
Levo dopa comp, Madopar 62,5 und 125 (Kapseln),
Madopar 125 T und 250 (Tablette)
Madopar LT Madopar Depot
L-Dopa+Decarboxylasehemmer 4:1 Carbidopa
normal release slow Release
Levoddop neuroaxph, Levo C, Levo carb, Levo C Azu, Nacom 100,
Isicom mite und Striaton
Nacom 100 Retard, 200 Retard

 

 

Praktische Therapieempfehlungen

Wann therapieren?
- Bei starkem Leidensdruck des Patienten
- Bei schweren Schlafstörungen
- Wenn Tagesmüdigkeit etwa die berufliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigt
Wie therapieren?
- Zunächst eine Testdosis L-DOPA/Dopadecarboxylasehemmer (100/25 mg) um ein Ansprechen zu prüfen
- Bei Einschlafstörungen: ½ bis 1 Tablette L-DOPA/ DDI (100/25 mg) etwa eine Stunde vor dem Schlafengehen, maximal 2 Tabletten
- Bei Durchschlafstörungen: zusätzlich zur Abenddosis 1 bis 2 Tabletten/Kapseln retardiertes L-DOPA/DDI
- Bei Beschwerden tagsüber, beispielsweise während der Dialyse: 1 Tablette schnell anflutendes L-DOPA/DDI eine halbe Stunde vor Dialysebeginn
- In schweren Fällen oder Augmentation unter L-DOPA oder bei Überschreiten der täglichen L-DOPA- Maximaldosis von 300 mg Kombination mit oder Umstellung auf einen Dopaminagonisten (einschleichend dosieren)
Modifiziert nach Restless-Legs-Syndrom: Die vergessene Krankheit www.aerzteblatt.de/archiv/artikel.asp?id=24884 Oertel, Prof. Dr. med. Wolfgang H Stiasny, Dr. med. Karin, Wetter, Thomas C. Trenkwalder, Claudia Deutsches Ärzteblatt 2000, Dosis verändert nach neuen Erkenntissen (Lancet Neurol 2006; 5: 878–86)

 

 

Nebenwirkungen der Dopamin-Agonisten
Häufig:  Hypotonie, 0rthostase, Übelkeit, Erbrechen, Dyskinesien, Psychosen (häufig visuelle Halluzinationen)
Selten: Vasospasmen, Magenblutungen, Erythromelalgie, Schlafstörungen,
Kontraindikationen: Frischer Herzinfarkt, Magenulzera
   

 

psychische Störungen als Nebenwirkung der Dopaminagonisten
Störung der Impulskontrolle. Dopaminagonisten führen etwa bei einem von 15 Patienten zu einer Störung der Impulskontrolle. Das Risiko ist bei allen Dopaminagonisten ähnlich häufig. Etwa mit der selben Häufigkeit treten dabei krankhafte Spielsucht oder sexuelle dranghaftes und auch persönlichkeitsfremdes Verhalten auf. Das Risiko ist dosisabhängig. Besonders gefährdet sind Patienten, die zuvor schon Störungen der Impulskontrolle hatten. Ggf muss die Dosis reduziert werden. Patienten müssen vor Aufnahme der Behandlung darüber informiert werden.  Arch Neurol. 2006;63:969-973
Visuelle Halluzinationen bei ungetrübtem Sensorium, Halluzinationen mit Verwirrung, Manie, Hypersexualität, paranoide Psychosen, Alpträume Reduzieren oder ausschleichen der Dopaminagonisten

unter L-Dopa treten weniger Halluzinationen oder Psychosen auf als unter Dopaminagonisten, ggf mehr L-Dopa und weniger Dopaminagonisten

 

 

 

Nebenwirkungen  von L-Dopa ( die wichtigsten)
Gastrointestinal: Übelkeit, Erbrechen, Obstipation bei 20-30 % zu Beginn der Behandlung. Therapie: Motilum 3x10-20 mg
Kardiovaskulär: Orthostatische Hypotonie, Arrhythmie, Tachykardie, Tachyarrhythmie (meist bei kardialer Vorschädigung), unter Anästhesie plötzliche unerwartete RR-Schwankungen (Unterbrechen der L-Dopa-Therapie 12 Stunden vor Operation)
Pollakisurie, Inkontinenz, vermehrtes Schwitzen
Selten Steigerung der Libido, Geschmacksstörungen
Späte Nebenwirkungen  Wirkungsschwankungen, Dyskinesien, Dystonien, Schlafstörungen, Agitiertheit, intensive Träume, visuelle Verkennung, Halluzinationen (meist optisch) paranoid-halluzinatorische Symptome 

 

 

Antiparkinson-Medikamente (Beispiele wichtiger Substanzen) Für alle Medikamente gibt es Kontraindikationen und sie können nicht beliebig kombiniert werden. Deshalb muss die Behandlung durch einen erfahrenen Arzt überwacht und gegebenenfalls angepasst werden.  Empfehlung: Hände weg vor Medikamentenhandel im Internet!
Amantadine Amantadin-HCL, Amantadinsulfat,
MAO-B-Hemmer, L-Deprenyl (Selegilin) (Movergan)
Bromocriptin (Pravidel, Kirim) 7,5 - 40 mg
Lisurid (Dopergin) 0,4 - 1,6 mg
L-Dopa/DDC-Hemmer L-Dopa/Benserazid (Madopar)   L-Dopa/Carbidopa (Nacom)
Budipin (Parkinsan)
COMT- Hemmer Entacapon (Comtess)
Pergolid (Parkotil) langsam einschleichen bis 5 mg  Tag maximal  Herzklappenuntersuchung Pflicht!
Cabergolin Vorteil lange Wirksamkeit
Alpha-Ergotcyptin (Almirid,Cripar)
Ropinirol (Requip) langsam einschleichen bis 3 mg /Tag maximal zwischenzeitlich relativ gut untersucht bei RLS
Pramipexol (Sifrol) sehr langsames Einschleichen bis 3,3 mg maximal
Rotigotinpflaster noch neu, durch die Pflasterapplikation anhaltende Wirkung auch über den Tag, allerdings bei 40% Reizerscheinungen auf der Haut an der Stelle der Pflasterapplikation, etwa 10% brachen in Studien wegen schwerer Hautreaktionen ab. (Lancet Neurol 2008; 7: 595–604)
L-Dopa hilft leider nicht immer auf Dauer, ist aber das einzige Medikament, das für diese Indikation zugelassen ist.  Die so genannten Dopaminagonisten sind vermutlich alle wirksam. Ihre Nebenwirkungen unterscheiden sich. Für die Ergotaminpräparate wie Almirid, Cripar, Cabaseril, Pergolid etc. gilt, dass sie möglicherweise Angina pectoris,  Fibrosen und Herzklappenerkrankungen auslösen können. Cabaseril hat den Vorteil einer Wirksamkeit über 24 Stunden. Für Pergolid ist der Wirksamkeitsnachweis am besten, NNT=1,9 (Zum Vergleich hat Ropinirol nach Studienlage eine NNT= 8, was bedeutet, dass 8 Patienten behandelt werden müssten, damit einer davon profitiert. Die Zahlen der untersuchten Patienten sind aber bisher zu klein für eine endgültige Bewertung.  Die genannten Risiken der Ergotaminpräparate lassen aber andere Dopmaninagonisten als sinnvoller erscheinen. Rotigotinpflaster sind eine ein Alternative für Patienten die Schluckstörungen haben oder massive Symptome auch tagsüber haben, die Hautreaktionen können aber im Einzelfall ein Problem sein.   Für alle Dopaminagonisten gilt, dass sie in höhere Dosis psychiatrische Symptome einschließlich Halluzinationen auslösen können,  Schläfrigkeit u. plötzliches Einschlafen sind bei allen möglich und können die Fahrtauglichkeit beeinträchtigen. Bei schweren psychiatrischen Erkrankungen, insbesondere psychotischen Störungen kann die Anwendung zu einer Verschlimmerung der Psychose führen. Bei schweren kardiovaskulären Erkrankungen können besonders zu Therapiebeginn Blutdruckschwankungen mit der Gefahr der Ohnmacht auftreten.  Die Indikation muss immer von einem Arzt gestellt werden, der auch die anderen Erkrankungen des Patienten kennt. Meist sind sie aber gut verträglich. Oft wirken Dopaminagonisten besser als L-Dopa und die Wirkung ist auch anhaltender. Da die Zulassung fehlt, muss im Einzelfall die Kostenübernahme bei der Krankenkasse beantragt werden. Aktuell lehnen die Krankenkassen mit Hinweis auf ein BSG Urteil häufig ab, hier sind auch die Pharmafirmen gefragt, bessere Studien durchzuführen.  Expert Opin Pharmacother. 2003 Oct;4(10):1727-38.  Sleep Med. 2004 Jan;5(1):9-14.  Sleep. 2003 Nov 1;26(7):819-21. Neurology. 1999 Mar 23;52(5):938-43.    Eur J Neurol. 2000 May;7 Suppl 1:27-31.   Mayo Clin Proc. 1998 Jun;73(6):497-500.  Neuropsychobiology. 2004;50(1):65-70.  Ann Pharmacother. 2001 May;35(5):627-30.  Eur Arch Psychiatry Clin Neurosci. 2002 Aug;252(4):185-94  J Neural Transm. 2003 Jun;110(6):611-26.   Mov Disord. 2003 Oct;18(10):1184-9. Neuropsychobiology. 2000;41(4):181-9.  Neurology. 1999 Mar 23;52(5):944-50.   J Neural Transm. 1997;104(4-5):461-8. Aktuelle Übersicht nach den Kriterien der Evidence-based Medizin, Stand der Studien, in Bandolier 2004 Restless legs: impact and treatment

 

 

2.) Benzodiazepine

Benzodiazepine (gesprochen Benzo-dia-zepine) gehören zu den Beruhigungsmitteln (Tranquilizer). Da sie sehr schnell und stark wirksam sind und die Wirkung von den Patienten zunächst einmal als sehr angenehm empfunden wird, gehörten die Benzodiazepine schon bald nach ihrer Entdeckung Ende der fünfziger Jahre zu den meistverkauften Arzneimitteln der Welt. Der Erfolg der Benzodiazepine wurde schon mit dem des Penicillin oder des Aspirin verglichen. Schnell zeigte sich, dass dieses anscheinend ideale Mittel gegen krankhafte Ängste und Schlafstörungen nicht so ungefährlich ist, wie es zuerst den Anschein hatte: Die Wissenschaftler beobachteten schwere Entzugserscheinungen und Suchtgefahr nach längerem Gebrauch. Trotz dieser negativen Wirkungen und obwohl die Benzodiazepine 1984 von der WHO in das Verzeichnis der besonders zu überwachenden Medikamente aufgenommen wurde, gehören sie immer noch weltweit zu den am häufigsten verschriebenen Arzneimitteln.

Wie wirken sie?

Benzodiazepine wirken direkt auf das Zentrale Nervensystem. Je nach Höhe der Dosis lösen sie vorhandene Angst, entspannen, beruhigen, helfen beim Einschlafen und wirken krampflösend. Sie vermindern oder beseitigen psychovegetative Beschwerden, also zum Beispiel Herzklopfen, Zittern oder Verkrampfungen, die seelische Ursachen haben. Entsprechend diesen Wirkungen werden sie von Ärzten vor allem eingesetzt bei allen möglichen Ängsten, Unruhe, Anspannung, Schlafstörungen, bei Krampfanfällen, vor Narkosen, aber eben auch bei körperlichen Beschwerden, die seelische Ursachen haben.

Die Vorteile der Benzodiazepine Sie wirken sicher, schnell, haben meist wenig spürbare unangenehme Nebenwirkungen und werden deshalb von den Patienten geradezu als erlösend empfunden.

Es gibt zahlreiche Abkömmlinge der chemischen Substanz Benzodiazepin. Ob sie allerdings tatsächlich unterschiedlich wirken, ist noch nicht sicher.

Verkauf benzodiazepinhaltiger Arzneimittel in Deutschland 1997
Handelsname Wirkstoff Verkaufte
Packungen
Wirktyp Wirkdauer
Adumbran Oxazepam 2,40 Mio. Tranquilizer mittel
Diazepam Ratiopharm Diazepam 2,30 Mio. Tranquilizer lang (20-30 Std. Halbwertszeit)
Rohypnol Flunitrazepam 2,00 Mio. Hypnotikum* lang (20-30 Std Halbwertszeit)
Noctamid Lormetazepam 1,70 Mio. Hypnotikum* mittel (8-12 Std. Halbwertszeit)
Radedorm Nitrazepam 1,50 Mio. Hypnotikum* mittel
Tavor Lorazepam 1,30 Mio. Tranquilizer mittel
Musaril Tetrazepam 1,10 Mio. Relaxans mittel
Lendormin Brotizolam 1,00 Mio. Hypnotikum* kurz
Oxazepam Ratiopharm Oxazepam 0,95 Mio. Tranquilizer mittel
Normoc Bromazepam 0,90 Mio. Tranquilizer mittel
Faustan Diazepam 0,83 Mio. Tranquilizer lang (20-30 Std. Halbwertszeit)
Lexotanil Bromazepam 0,80 Mio. Tranquilizer mittel
Bromazanil Bromazepam 0,79 Mio. Tranquilizer mittel
Remestan Temazepam 0,76 Mio. Hypnotikum* mittel
Halcion Triazolam 0,70 Mio. Hypnotikum* kurz (1,5-5,5 Std.Halbwertszeit)

Anmerkungen. *Sinnvoll sind vor allem Mittel mit mittlerer Wirkdauer, solche mit langer Wirkdauer verursachen Hang-Over-Effekte am nächsten Morgen; Die Halbwertszeit gibt an, nach welcher Zeit noch die Hälfte der Substanz im Körper ist. Man bedenke die Auswirkung auf die Fahrtüchtigkeit. Quelle: Jahrbuch Sucht '99.

 

Am ehesten kann man die einander sehr ähnlichen Benzodiazepine anhand ihrer Halbwertszeit unterscheiden. Die Halbwertszeit ist die Zeit, die der menschliche Körper braucht, um eine Substanz zur Hälfte auszuscheiden oder abzubauen. (Bis ein Stoff ganz aus dem Körper verschwunden ist, vergehen vier bis fünf Halbwertszeiten.) Allerdings sind solche Halbwertszeiten nur ungenaue Anhaltspunkte, da sie stark von Alter, Geschlecht, Gewicht, Gesundheitszustand des Patienten und noch anderen Faktoren abhängig sind.

Die Halbwertszeit eines Benzodiazepins ist in der Praxis deshalb so wichtig, weil sie darüber entscheidet, wie lang die Wirkung eines Medikamentes anhält. Kurz gesagt: Je niedriger die Halbwertszeit, desto kürzer die Wirkung.

Wer sollte Benzodiazepine nicht nehmen?

Nicht nehmen sollte Benzodiazepine, wer unter schwerer Muskelschwäche (Myasthenie gravis, schwerem Leber- und Nierenschaden oder einer Überempfindlichkeit gegen Benzodiazepine leidet. Auch in der Schwangerschaft und in der Stillzeit dürfen Benzodiazepine nicht genommen werden, da sie dem Kind schaden können. So besteht der Verdacht (der bisher allerdings nicht eindeutig bestätigt wurde), dass Benzodiazepine im ersten Drittel der Schwangerschaft die Entstehung von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten begünstigen können. Kurz vor oder während der Geburt genommen, können sie beim Neugeborenen zum sogenannten »Floppy-Infant-Syndrom« führen. Das Baby ist dann besonders schlaff, hat Atemstörungen, Schwierigkeiten, seine Körpertemperatur zu halten, und sein Saugreflex ist gestört. Nimmt die Mutter in der Schwangerschaft regelmäßig Benzodiazepine, so kann das Neugeborene regelrechte Entzugserscheinungen bekommen

Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer dürfen keine Benzodiazepine nehmen, da sie die Aufmerksamkeit stark einschränken können, vor allem am Anfang der Behandlung. Gefährlich kann es schließlich werden, wenn jemand Benzodiazepine einnimmt, der auf irgendeine Weise suchtgefährdet ist. Denn Benzodiazepine machen sehr leicht süchtig, besonders leicht natürlich Menschen, die dafür ohnehin anfällig sind - zum Beispiel ehemalige Alkoholkranke.

Diese Nebenwirkungen gibt es

Wie schon am Anfang des Kapitels erwähnt, sind Benzodiazepine im Vergleich zu anderen Beruhigungsmitteln sehr gut verträglich. Allerdings leiden besonders am Anfang viele Patienten unter Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Einschränkung der Aufmerksamkeit und sind schlapp. Besonders bei höherer Dosierung können folgende Nebenwirkungen auftreten:

Vorübergehende Gedächtnislücken (Anterograde Amnesie),

Appetitzunahme,

Minderung des sexuellen Interesses,

Menstruationsstörungen

Bei einer akuten Überdosierung kann es zu folgenden Symptomen kommen:

Schwindel und Übelkeit,

Kopfschmerzen,

Doppelbilder,

Sprach- und Sehstörungen,

Bewegungsstörungen,

Muskelschwäche,

verlangsamte Bewegungen,

Apathie,

Schläfrigkeit,

vorübergehende Gedächtnislücken (Anterograde Amnesie).

Nimmt ein Mensch über längere Zeit hohe Dosen von Benzodiazepine zu sich, so können zusätzlich Verstimmungszustände, Vergeßlichkeit, Leberschäden und extreme Muskelschwäche auftreten. Manchmal kommt es auch zu paradoxen Reaktionen wie Erregungszuständen, Schlaflosigkeit, aggressivem Verhalten oder euphorischer Stimmung.

 

Die gefährlichste Nebenwirkung der Benzodiazepine aber ist die Suchtgefahr. Benzodiazepine können süchtig machen, körperlich wie seelisch, in niedrigen wie in hohen Dosen. Ein Mensch braucht gar nicht generell suchtgefährdet zu sein, um in eine Benzodiazepinabhängigkeit zu geraten. Es reicht, von Ängsten gequält zu werden. Benzodiazepine überdecken die höchst unangenehmen Gefühle erst einmal, ohne selbst offensichtliche Nebenwirkungen zu haben. Der Patient gewöhnt sich an die Einnahme und nimmt das Benzodiazepinpräparat über Monate, eventuell sogar über Jahre. Er meint vielleicht, dass er nicht süchtig ist, weil er die Dosis nie steigern musste. Die Abhängigkeit offenbart sich häufig erst, wenn entweder die Nebenwirkungen zunehmen oder aber der Patient versucht, ohne das Präparat auszukommen. Entzugserscheinungen stellen sich ein, in leichteren Fällen vermehrte Angst und innere Unruhe, Verstimmungen, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Muskelverspannungen, Übelkeit, Erbrechen, Zittern, Herzrasen und Schweißausbrüche.

Bei etwa 20 Prozent der Patienten, die unter Entzugserscheinungen leiden, kommt es sogar zu Krampfanfällen, Verwirrtheitszuständen, Zittern, verzerrter Wahrnehmung, gesteigerter Empfindlichkeit auf Licht, Geräusche, Gerüche und Berührungen, Gefühlen der Unwirklichkeit und der Selbstentfremdung, psychoseartigen Zuständen mit Depressionen, ängstlichen Gefühlen und Halluzinationen.

Solche Entzugserscheinungen können Tage bis Wochen dauern. Typisch für die Benzodiazepine ist es, dass die Beschwerden, wegen derer man sie zuerst eingenommen hat, beim plötzlichen Absetzen verstärkt wieder einsetzen. Das Risiko, dass es zu Entzugserscheinungen kommt, steigt, wenn Benzodiazepine länger als vier Wochen regelmäßig eingenommen werden - auch in niedrigen Dosen

Woran erkennt man, ob man abhängig ist?

Bei der Abhängigkeit von Benzodiazepine muss man unterscheiden zwischen der Niedrigdosisabhängigkeit und der massiven Sucht nach hohen Dosen. Die Sucht nach hohen Dosen zeigt sich ganz deutlich an mehreren Verhaltensweisen: Die Betroffenen leiden unter den oben beschriebenen Symptomen der Überdosierung, sie versuchen sich um jeden Preis das Medikament zu beschaffen, eventuell mit Selbstmorddrohungen bei mehreren Ärzten. Sie schaffen es nicht mehr, ohne das Medikament auszukommen, verwahrlosen, nehmen ab und sind generell seelisch wie körperlich apathisch. Meist müssen sie die Dosis zur Erhaltung der Wirkung immer weiter steigern. Solche massive Sucht ist meist mit der nach anderen Rauschmitteln, zum Beispiel Alkohol, verbunden.

Weniger auffällig, dafür aber wesentlich häufiger ist die Niedrigdosisabhängigkeit. Die Betroffenen nehmen über längere Zeit niedrige Dosen eines vom Arzt verschriebenen Benzodiazepins ein (sogenannte therapeutische Dosen). Sie leiden wenig oder gar nicht unter Nebenwirkungen und denken häufig gar nicht daran, dass sie medikamentenabhängig sein könnten. Wer länger als ein bis zwei Monate Benzodiazepine - oder ein Kombinationspräparat, das Benzodiazepine enthält - nimmt, sollte sich folgende Fragen stellen

:- Kann ich ohne Tablette einschlafen?

- Achte ich immer darauf, dass ich genügend Tabletten dabeihabe, zum Beispiel, wenn ich aus dem Haus oder auf Reisen gehe?

- An wie vielen Tagen in der vergangenen Woche habe ich keine Tablette genommen?

- Wie fühle ich mich bei dem Gedanken, ohne Tabletten auskommen zu sollen?

- Habe ich schon einmal vergeblich versucht, keine Tablette mehr zu nehmen?

Als ich versucht habe, keine Tabletten mehr zu nehmen, habe ich da vermehrte Angst oder Entzugserscheinungen gespürt?

Benzodiazepine sollten immer nur von einem Arzt verordnet werden, der dann auch den Überblick über die eingenommene Dosis hat. Nie von mehreren Ärzten gleichzeitig verordnen lassen.

Was tun, wenn man schon abhängig ist?

Wer aufgrund der oben genannten Symptome oder Fragen feststellt, dass er abhängig von Benzodiazepine ist und nicht allein von ihnen loskommt, sollte einen Arzt um Hilfe bitten.

 

3.) Opiate

Niederpotente Opioide

 

Wirkstoff Medikament Wirkdauer Dosis
Tramadol Tramal
Tramundin
Tramal long
Tramundin retard
4h
(8-) 12h
ED: 15-50 mg
zum Vergleich Tages Dosis bei Tumor- Patienten: 300-600 mg/d
Dihydrocodein DHC 8-12h ED: 15-60 mg
zum Vergleich Tages Dosis bei Tumor- Patienten: 120-360 mg/d
Tilidin+Naloxon Valoron N 4h ED: 15-50 mg
zum Vergleich Tages Dosis bei Tumor- Patienten: 300-600 mg/d
Die häufigsten Nebenwirkungen einer Opioidtherapie sind initial Übelkeit und Erbrechen sowie dauerhaft Verstopfung.
Für Übelkeit und Erbrechen ist ein Rückgang dieser Symptome nach 2-4 Wochen beschrieben, anschließend sollte die Gabe von Antiemetika erneut geprüft werden. Es ist nicht auszuschließen, dass Antiemetika übe eine Akathisie das RLS wieder verstärken.
Antiemetika (Medikamente gegen Erbrechen, Beispiele)
Wirkstoff Medikament Tagesdosis
Metoclopramid Paspertin, MCP 30 mg
Triflurpromazin Psyquil 20-50 mg

 

Keine Toleranzentwicklung existitiert bei der Verstopfung, dies bedeutet sie bleibt während der Einnahme.  Lactulose sollte schon zu Beginn der Opioidtherapie prophylaktisch verordnet werden. Bei unzureichender Stuhlfrequenz muss dieses evtl. mit Natriumpicosulfat ergänzt werden.
Laxantien (Abführmittel)
Wirkstoff Medikament Tagesdosis
Lactulose Bifiteral 2-6 Eßlöffel
Natriumpicosulfat Laxoberal 10-15 Tropfen


Weiterer Nachteil: Gewöhnungs- oder Abhängigkeitsrisiko.
Wie hoch dieses ist, ist noch Schlecht untersucht. Morphium bei Patienten ohne Tumorerkrankung. Ist wirklich kein Abhängigkeitsrisiko gegeben. Der Ruf nach mehr Morphium fürs Volk wird seitens der Schmerztherapeuten immer lauter. Die Forderung ist wöchentlich in der Tagespresse zu lesen.  Macht es tatsächlich nicht abhängig?
Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang eine Veröffentlichung in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Schmerz . Der Autor ging allen erreichbaren Quellenangaben aus 4 aktuellen, willkürlich ausgewählten deutschen Fachbüchern zur Schmerztherapie (2-5) nach. Alle Quellen, die als Beleg für die fehlende Gefahr einer Suchtentwicklung bei Schmerzpatienten angeführt werden, wurden von ihm recherchiert und gelesen. Das Ergebnis der Überprüfung der Behauptung, Morphins oder Opiate in der Schmerztherapie seien ohne Abhängigkeitsrisiko ist mehr als ernüchternd. Resümee des Autors (M.Mindach,2000)(1): Die Bücher  entziehen sich in der Frage der Opioidabhängigkeit einer wissenschaftlichen Diskussion.  Die Quellen wurden  z. T. entstellt wiedergegeben. Die Datenbasis für die im dargelegten Schlussfolgerungen erwies sich als brüchiger, als es zunächst den Anschein hatte. Die unisono aufgestellte These, eine chronische Opioidgabe führe bei Schmerzpatienten zu keiner Abhängigkeit, kann sich offenbar bisher noch nicht auf überzeugende empirische Belege stützen. Auf einer Schmerzkonferenz in New York im Januar 1998 wurde festgestellt, dass es keine prospektiven, gut kontrollierten, längerfristigen (>6 Monate) Studien zur ärztlich induzierten Opioidabhängigkeit beim chronischen Schmerz gibt.

Antiepileptika

Sie scheinen ebenfalls manchmal wirksam zu sein. Am besten untersucht ist Gabapentin (Neurontin) und Carbamazepin. Es liegen hier weniger Untersuchungen vor als zu den anderen Substanzklassen. Insbesondere Gabapentin (600-2400mg) kann aber inzwischen als wirksam gelten (NNT =3). Antiepileptika sind Mittel der 3. Wahl in der Behandlung des RLS.
Häufige Nebenwirkungen von Antiepileptika Medikament
Blutbildveränderungen Carbamazepin, Felbamat, Phenytoin, Clonazepam
Doppelbilder bei praktisch allen Medikamenten möglich
Erbrechen besonders Felbamat und Valproinsäure
Gangunsicherheit bei praktisch allen Medikamenten möglich
Gewichtsabnahme Felbamat, Topiramat
Gewichtszunahme Valproinsäure, selten Carbamazepin,
Gleichgewichtsstörungen bei praktisch allen Medikamenten möglich
Haarausfall Valproinsäure,Clonazepam
Hautausschlag, Juckreiz Carbamazepin,
Konzentrationsstörungen bei praktisch allen Medikamenten möglich
Kopfschmerzen bei praktisch allen Medikamenten möglich
Leberschäden Carbamazepin, Felbamat und Valproinsäure
Lymphknotenschwellung Phenytoin,Carbamazepin,
Missbildung (ungeborenes Kind) Valproinsäure
Müdigkeit bei praktisch allen Medikamenten möglich
Nierensteine Topiramat
psychische Störungen (u.a. Reizbarkeit aber auch Depressionen und Psychosen.) Clonazepam, Ethosuximid, Gabapentin, Mesuximid, Phenobarbital, Primikon, Tiagabin, Topiramat, Vigabatrin
Schläfrigkeit bei praktisch allen Medikamenten möglich
Schlaflosigkeit Felbamat, Lamotrigen
Schluckauf Ethosuximid
Schwindel bei praktisch allen Medikamenten möglich
Sprachstörungen Topiramat
Vergröberung der Gesichtszüge Phenytoin
Zahnfleischwucherung Phenytoin
Zittern (Tremor) Valproinsäure, selten Carbamazepin,

 

Clonidin wirkt bei manchen Patienten, wird aber allgemein schlecht vertragen.
 
 
Augmentation - ein Behandlungsproblem.  Unter Augmentation versteht man eine allgemeine Verschlimmerung der RLS- Symptome im Laufe der Behandlung, die Symptome treten dann meist auch schon früher am Tag auf. Augmentation tritt am häufigsten bei den RLS-Patienten auf, die eine positive Familienvorgeschichte mit RLS haben und die keine Polyneuropathie haben. Augmentation ist unter L-Dopapräparaten und Dopaminagonisten etwas gleich häufig und betrifft in manchen Studien fast die Hälfte der Patienten. Bisher ist keine eindeutige Behandlungsstrategie bekannt, die eine Augmentation verhindern kann.
  1. Claudia Trenkwalder, Efficacy of rotigotine for treatment of moderate-to-severe restless legs syndrome: a randomised, double-blind, placebocontrolled trial Lancet Neurol 2008; 7: 595–604 Summary  
  2. Schade, R., Andersohn, F., Suissa, S., Haverkamp, W., Garbe, E. (2007). Dopamine Agonists and the Risk of Cardiac-Valve Regurgitation. NEJM 356: 29-38 [Abstract] [Full Text]  
  3. Tison, F., Crochard, A., Leger, D., Bouee, S., Lainey, E., El Hasnaoui, A. (2005). Epidemiology of restless legs syndrome in French adults: A nationwide survey: The INSTANT Study. Neurology 65: 239-246 [Abstract]
  4. Thorpy, M. J. (2005). New paradigms in the treatment of restless legs syndrome. Neurology 64: S28-S33 [Abstract]
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Albis Restles Leg Syndrome (RLS) Restless Legs mini fact sheet Therapie Uni München

http://www.neurogeriatrie.de/seiten/arzt/rle01.htm     Stichwortartig  die wichtigsten Begriffe

Deutsche Selbsthilfegruppen nach Region http://www.restless-legs.org/RLSeV/RegioAddys/RegKarte.html  Deutsche Restless Legs Vereinigung RLS Dachverband Österreich   Schweiz  Österreich

Aktuelle Übersicht nach den Kriterien der Evidence-based Medizin, Stand der Studien, in Bandolier Restless legs: impact and treatment

http://www.postgradmed.com/issues/1999/03_99/evidente.htm   How to help patients with restless legs syndrome VOL 105 / NO 3 / MARCH 1999 / POSTGRADUATE MEDICINE

National Institutes of Health, "Restless Legs Syndrome: Detection and Management in Primary Care" (Adobe Acrobat format - pdf 1.3MB) www.rls.org/pdf/NIH_primary_care_2000.pdf

http://www.rls.org/about_rls/default.asp   Restless Legs Syndrome Foundation    About RLS

Fact sheet on RLS U.S. Department of Health and Human Services' im PDF Format www.nhlbi.nih.gov/nhlbi/sleep/gp/rls.pdf

RLS The National Institute of Neurological Disorders and Stroke informative page on the. www.ninds.nih.gov/patients/disorder/restless/restless.htm

http://www.wemove.org/rls.html   Restless legs we move Englisch

http://www.restless-legs.org/info/    Deutsche Restless Legs Vereinigung (RLS e.V.),   allgemeine Fragen zum RLS, Mitgliederzeitschrift,  ,,Hotline" für Betroffene.

 

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