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Schwindel
Seite 11
Links zu Schwindel
Schwindel durch Medikamente (als
Nebenwirkung)
Schwindel
tritt bei
Medikamenten
häufig
durch eine
Absenkung
des
Blutdrucks
auf, beim
Aufstehen
aus dem
Sitzen
oder
Liegen
können die
Blutgefäße
nicht
schnell
genug
reagieren
um dem
Druck zu
halten und
der
Blutdruck
sinkt ab.
Langsam
aufstehen
vermindert
den
Schwindel
und
verhindert
Stürze.
Mit der
Gewöhnung
an das
Medikament
werden die
Schwindelgefühle
meist von
alleine
besser.
Anders
wenn das
Medikament
das
Gleichgewichtsorgan
schädigt.
Hier tritt
meist
Drehschwindel
auf; in
diesen
Fällen
muss das
Medikament
abgesetzt
werden.
Auch
Herzrhythmusstörungen
können
durch
Medikamente
ausgelöst
werden und
sich als
Schwindel
äußern.
Sprechen
Sie auf
jeden Fall
mit Ihrem
Arzt, wenn
unter
Behandlung
mit einem
Medikament
Schwindel
als
Nebenwirkung
auftritt.
Ihr Arzt
kann Ihnen
oft
schnell
sagen, ob
es sich um
eine
harmlose
oder gar
gefährliche
Nebenwirkung
handelt.
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Schwindel |
Tinnitus |
| Acetylcystein (ACC, Bromuc) |
|
+ |
| Acetylsalicylsäure
(Aspirin, ASS) |
+ |
+ |
| Allopurinol (Allopuren,
Zyloric) |
+ |
|
| zentral wirksame Analgetika |
+ |
|
| ACE-Hemmer (Xanef, Lopirin,
Tensobon) |
+ |
+ |
| Baclofen (Lioresal) |
+ |
|
| Barbiturate (Evopan,
Luminal) |
+ |
|
Benzo-
diazepine (Mogadan, Tavor,
Dormicum) |
+ |
|
Beta-Rezeptoren-Blocker (Beloc,
Lopresor, Sotalex) |
+ |
|
Calciumantagonisten (Nifedipin,
Dilzem,
Isoptin) |
+ |
|
| Carbamazepin (Sirtal,
Tegretal) |
+ |
|
| Chinidin (Chinidin-Duriles) |
+ |
+ |
| Chinin |
|
+ |
| |
Schwindel |
Tinnitus |
| Chloroquin, Mefloquin,
Hydroxychloroquin (Quensyl, Resochin) |
+ |
+ |
| Cinnarizin (Stutgeron) |
+ |
|
| Clofibrinsäure, -Derivate (Cedur) |
+ |
|
| Clonidin (Catapressan) |
+ |
|
| Codein (Codipront,Paracodin) |
|
+ |
| Cromoglicinsäure(Aarane,
Tilade) |
+ |
|
| Diuretika (Bumetanid,
Ethacrynsäure, Furosemid...) |
+ |
+ |
| Disopyramid (Disonorm,
Rythmodul) |
+ |
|
| Dopaminantagonisten (Atosil,
Neurocil) |
+ |
|
| Eprazinon |
+ |
|
| |
Schwindel |
Tinnitus |
Griseofulvin (Fulcin,
Griseo) |
+ |
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| Guaifenesin (Gufen) |
+ |
|
| Guanethidin (Ismelin) |
+ |
|
| Gyrasehemmer (Tarivid,
Ciprobay) |
+ |
+ |
| H2-Rezeptorenblocker (Sostril,
Zantic, Tagamet) |
+ |
|
Isoniazid (Isozid,
Tebesium) |
+ |
|
| Jodhaltige
Röntgenkontrastmittel |
+ |
|
| Lidocain (Xylocain) |
+ |
+ |
| Lokalanästhetika (parentral) |
+ |
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| Loperamid (Imodium) |
+ |
|
| MAO-Hemmer (Parnate) |
+ |
|
| Naftidrofuryl (Dusodril,
Naftipuren) |
+ |
|
| Neuroleptika |
+ |
|
Nichtsteroidale
Antiphlogistika (Ibuprofen,
Diclofenac) |
+ |
|
| Nitrofurantoin (Cystit,
Uro-Tablinen) |
+ |
|
| Nitroimidazole (Metronidazol
u. a.) |
+ |
|
| Östrogene (Progynon,
Presomen) |
+ |
|
| Paromomycin (Humatin) |
+ |
|
| Pentoxifyllin (Pentopuren,
Trental) |
+ |
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Schwindel |
Tinnitus |
| Phenazopyridin |
+ |
|
| Phenytoin (Phenhydan,
Zentropil) |
+ |
|
| Piracetam (Nootrop) |
+ |
|
| Polymyxin B, Colistin |
+ |
|
| Procain (oral) |
+ |
|
| Protionamid (Ektebin) |
+ |
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| Pyrimethamin (Primaquin) |
+ |
|
| Pyritinol (Encephabol) |
+ |
|
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Schwindel |
Tinnitus |
| Rifampicin (Rifa, Rimactan) |
+ |
+ |
| Schleifendiuretika (Lasix
u. a.) |
+ |
|
Sulfonamide (Pallidin,
Longum) |
+ |
|
Sympathomimetika
(Arterenol, Suprarenin) |
+ |
+ |
| Terizidon |
+ |
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| Tetracyclin (Supramycin,
Tetracyclin) |
+ |
+ |
| Thiazidderivate (Esidrix) |
+ |
|
| Thyreostatika (Carbimazol,
Favistan, Irenat) |
+ |
|
| Triamteren (Triampur,
Nephral) |
+ |
|
| Tri- und Tetracyclische
Antidepressiva (Anafranil, Aponal, Saroten, Tofranil) |
+ |
+ |
Als
bilaterale
Vestibulopathie
bezeichnet
man eine
beidseitige
Labyrinthschädigung
z.B. durch
ototoxische
Antibiotika,
M.Meniere,
Cogan-Syndrom,
degenerativen
Erkrankungen,
nach so
genanntem.
idiopathischem
beidseitigen
Labyrinthausfall,
Meningitis
oder einen
anderen
Schädigungsmechanismus
. Die
Patienten
klagen
über
Stand- und
Gangunsicherheit
besonders
bei
Dunkelheit
oder auf
unebenem
Grund, der
Einbeinstand
ist
erschwert,
sie
bemerken
sowie über Oszillopsien
(illusorisches
Bewegungssehen,
meist ohne
Desorientierungsgefühl).
Bei
Prüfung
des vestibulookulären
Reflexes
finden
sich dann
meist
Refixationssakkaden.
Ein
echter
Migräne-Schwindel
ist
bei
Erwachsenen
selten.
Zwar haben
viele
Migränepatienten
einen
leichteren
diffusen
Schwindel
bei ihren
Migräneattacken,
ein
wirklicher
Drehschwindel
tritt aber
nur bei
einer
Minderheit
auf.
Die
Diagnose
wird
gestellt,
wenn ein
Migräne-Syndrom
nach IHS-Kriterien
vorliegt
und
episodisch
vestibulärer
(Dreh-)
Schwindel
auftritt
und beide
während
mindestens
zweier
Attacken
gemeinsam
aufgetreten
sind.
Meist
handelt es
sich bei
dem
Drehschwindel
um ein
Aurasymptom,
das also
vor dem
Beginn der
Kopfschmerzen
im Rahmen
der
Migräneattacke
auftritt.
Seltener
tritt der
Schwindel
wie andere
neurologische
Begleitsymptome
der
Migräne
auch ohne
begleitenden
Kopfschmerzen
oder am
Ende der
Migräneattacke
auf. Ein Lagerungsschwindelsyndrom oder ein Gefühl wie bei einer Seekrankheit
kommen vor. Die
Behandlung
unterscheidet
sich nicht
von der
sonstigen
Migränebehandlung,
teilweise
wird aber
über eine
Wirkung
von dem Carboanhydrasehemmer
Acetazolamid
auf die
Drehschwindelattacken
berichtet,
ausreichende
Studien
liegen
aber nicht
vor.
Grad
der
Behinderung
im
Schwerbehindertenrecht
Gleichgewichtsstörungen
(Normabweichungen in den apparativ erhobenen neurootologischen
Untersuchungsbefunden bedingen für sich allein noch keinen GdB/F-Grad)
|
GdB |
ohne wesentliche
Folgen
beschwerdefrei, allenfalls Gefühl der Unsicherheit bei
alltäglichen Belastungen (z.B. Gehen, Bücken, Aufrichten, Kopfdrehungen,
leichte Arbeiten in wechselnder Körperhaltung)
leichte Unsicherheit, geringe Schwindelerscheinungen
(Schwanken) bei höheren Belastungen (z. B. Heben von Lasten, Gehen im
Dunkeln, abrupte Körperbewegungen)
stärkere Unsicherheit mit Schwindelerscheinungen (Fallneigung,
Ziehen nach einer Seite) erst bei außergewöhnlichen Belastungen (z. B.
Stehen und Gehen auf Gerüsten, sportliche Übungen mit raschen
Körperbewegungen)
keine nennenswerten Abweichungen bei den Geh- und
Stehversuchen |
0-10 |
mit leichten
Folgen
leichte Unsicherheit, geringe Schwindelerscheinungen wie
Schwanken, Stolpern, Ausfallsschritte bei
alltäglichen Belastungen,
stärkere Unsicherheit und Schwindelerscheinungen
bei höheren Belastungen
leichte Abweichungen bei den Geh- und Stehversuchen erst auf
höherer Belastungsstufe |
20 |
mit mittelgradigen
Folgen
stärkere Unsicherheit, Schwindelerscheinungen mit Fallneigung
bereits bei alltäglichen Belastungen,
heftiger Schwindel (mit vegetativen Erscheinungen,
gelegentlich Übelkeit, Erbrechen) bei höheren und außergewöhnlichen
Belastungen
deutliche Abweichungen bei den Geh und Stehversuchen bereits
auf niedriger Belastungsstufe
|
30-40 |
mit schweren
Folgen
heftiger Schwindel, erhebliche Unsicherheit und
Schwierigkeiten bereits
bei Gehen und Stehen im Hellen und anderen alltäglichen
Belastungen,
teilweise Gehhilfe erforderlich |
50-70
|
| bei Unfähigkeit, ohne
Unterstützung zu gehen oder zu stehen |
50-70 |
|
aus den
"Anhaltspunkten für die ärztliche Gutachtertätigkeit im sozialen
Entschädigungsrecht und nach dem Schwerbehindertengesetz" (1996) |
|
Ausführliches in Buchform
Brandt Th, Vertigo. Its Multisensory Syndromes. Springer 2.Aufl. 1999
Ratgeber:
Wirksame Hilfe bei Schwindel. Was dahinter steckt und wie Sie ihn wieder los
werden. Trias (August 1999)-
von Thomas Lempert
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Anschrift des Verfassers: (Praxisadresse) |
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Feedback: |
Karl C. Mayer |
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Gästebuch |
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69115 Heidelberg |
Zurüc
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