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Beispiele gängiger Neuroleptika Generelle
Dosierungsempfehlungen sind nicht möglich. Die Dosierung ist immer auch
individuell. Vieles bezüglich der Dosierung wandelt sich. Überwiegend wurden die
Dosisempfehlungen in den letzten Jahren nach unten korrigiert. Die Ausrichtung ist in der
akuten Phase der Erkrankung einfacher als die Bestimmung der noch wirksamen Minimaldosis
zur Prophylaxe. Je besser die Betreuung und die Kooperation um so niedriger kann sie sein.
Eine zu früh vorgenommene Dosisreduktion kann zu einem Rückfall führen, zu lange zu
hoch dosiert begünstigt Nebenwirkungen und damit über sinkende Motivation zu Kooperation
ebenfalls zum Rückfall. Dies gilt für alte wie neue Antipsychotika.
Substanz |
Markennamen (z.B.) |
übliche Dosis in mg |
niedrigpotente Neuroleptika in niedriger bis
mittlerer Dosierung geringe antipsychotische Wirkung bei deutlicher bis ausgeprägter
Sedierung |
Chlorprothixen |
Truxal |
15 300 |
Levomepromazin |
Levomepromazin-neurax
Neurocil |
10 200 besonders stark blutdrucksenkend |
Melperon |
Eunerpan |
10 150 niedrige Dosen in der
Geriatrie |
Pipamperon |
Dipiperon |
20 360 niedrige
Dosen in der Geriatrie |
Promethazin |
Atosil
Promethazin neuraxpharm |
10 300 niedrige
Dosen in der Geriatrie |
Prothipendyl |
Dominal-forte |
40 160
überwiegend schlafanstoßend |
| Thioridazin
oder 1 |
Melleril
Thioridazin-neurax |
25 250 |
Triflupromazin |
Psyquil |
25 150 |
mittelpotente Neuroleptika gute antipsychotische Wirkung mit mäßiger
Sedierung |
Amisulprid |
Solian |
50 500 selten bis 1200 |
| Olanzapine |
Zyprexa |
5 20 selten auch höher |
Perazin |
Taxilan
-Perazin neuraxpharm |
25 300 |
Zotepin |
Nipolept |
55 300 selten bis 450 |
Zuclopenthixol |
Ciatyl-Z
|
20 80 |
| Quetiapin |
Seroquel |
300-
600 selten bis 800 |
hochpotente Neuroleptika in niedriger bis mittlerer
Dosierung gute antipsychotische Wirkung ohne Sedierung. |
Benperidol |
Benperidol-neurax
Glianimon |
1 8 |
Bromperidol |
Impromen |
1 8 |
Clopenthixol |
Ciatyl |
10 150 |
| Clozapin-
nur zugelassen wenn andere Neuroleptika nicht in Frage kommen und unter Auflage einer
regelmäßigen Blutbildkontrolle |
Leponex
-Elcrit
-Clozapin neuraxpharm |
12,5 200 selten bis 800 mg,
niedrige Dosen in der Geriatrie auch beim
Parkinsontremor und Nebenwirkungen der Parkinsonmedikamente (Psychosen). |
Flupentixol |
Fluanxol |
0,5 10 |
Fluphenazin |
Dapotum
Fluphenazin neuraxpharm |
2,5 15 |
Haloperidol oder 1 |
HaldoI-Janssen
Haloperidol-GRY
Haloperidol-ratiopharm
Haloperidol-Stada
Sigaperidol |
1 15 |
Perphenazin |
Decentan
Perphenazin-neurax |
1 16 |
Pimozid |
Orap (forte) |
1 8 |
| Risperidon |
Risperdal |
0,5 10 niedrige Dosen in der Geriatrie |
| Wichtiger Hinweis: Medizin und
Wissenschaft unterliegen ständigen Entwicklungen. Der Autor verwendet
größtmögliche Sorgfalt, damit alle Angaben dem aktuellen Wissensstand entsprechen. Eine
Gewähr für die Richtigkeit der Angaben im Text und besonders
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| Bitte bedenken Sie immer einen Arztbesuch oder die Stellung
einer richtigen Diagnose kann das Internet nicht ersetzen.
Entsprechend sind bisher auch keine "Arztbesuche" via Internet möglich.
Hiergegen sprechen nicht nur ganz erhebliche juristische Bedenken, für eine ärztliche
Behandlung ist immer noch ein persönlicher Kontakt entscheidend. Für die
Diagnosenstellung benötigt ihr Arzt alle seine fünf Sinne. Apparative Befunde wie
Röntgenbilder oder Laborwerte lassen sich inzwischen per Internet gut übermitteln, zur
Stellung einer Diagnose bleiben sie weiterhin nur Hilfsmittel, die ausschließlich
in einem Gesamtzusammenhang eine Bedeutung haben. Die meisten Diagnosen werden im
ärztlichen Untersuchungsgespräch (Anamnese) gestellt. Auch jede Behandlung
muss auf das
Individuum abgestimmt werden. |
| Medikamente sollte man in der Regel nicht im Internet
bestellen. Neben oft unzureichender Qualität, fehlt
vor allem die Indikationsstellung und die korrekte Aufklärung, von Haftungsfragen bei
gravierenden Nebenwirkungen abgesehen. |
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| Karl C. Mayer
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Hyperprolaktinaemie durch Neuroleptika ein unterschätztes Problem
Prolaktinserumspiegelerhöhungen spielen als Nebenwirkung vor allem auch
neuerer atypischer Antipsychotika eine wichtige Rolle bei den Nebenwirkungen.
Die Prolaktin-Spiegelerhöhung kann dabei auch bei sehr niedrigen Dosen
entstehen. Clozapin, Quetiapin, und Olanzapin, haben keinen oder nur
einen geringen Effekt auf das Serumprolaktin, wahrscheinlich spielt dabei die
Affinität zu hypophysären D2 Rezeptoren und möglicherweise die
regionale Selektivität eine Rolle. Der Prolaktinspiegel kann dabei
bis zu 3 Wochen nach Beendigung der Einnahme hoch bleiben, bei Depotneuroleptika
sind Zeiträume bis zu einem halben Jahr beschrieben.
Galactorrhoe (Milchfluss) und Amenorrhoe (Ausbleiben der Regel)
oder Oligomenorrhoe, werden bei bis zu 50% der Frauen unter Behandlung mit
bestimmten Atypika angegeben.
Galaktorrhoe dabei in einem Prozentsatz bis zu
14-19% (Windgassen K, Wesselmann U, Schulze Monking H.,Galactorrhea
and hyperprolactinemia in schizophrenic patients on neuroleptics: frequency and
etiology.
Neuropsychobiology 1996;33(3):142-6) .
Daneben kommen trockene Vagina, vaginale Atrophie, Infertilität, Hirsutismus, und
Akne vor. Brustveränderungen als Folge der Hyperprolaktinaemie kommen bei
Männern selten vor. Die Praevalenz (30-60% der Patienten (nach Sullivan
G, Lukoff D.))
sexueller Dysfunktionen ( Erektions- und Ejakulationsstörungen, Verminderung der
Libido, und Priapismus bei Männern und verminderte Libido, Orgasmusstörungen bei
Frauen) bei Männern und Frauen ist aber hoch, kann aber im Einzelfall auch auf
die Grunderkrankung zurückgehen. Insgesamt scheinen sexuelle
Funktionsstörungen bei Männern deutlich häufiger zu sein, bei Frauen sind am
häufigsten Menstruationsstörungen zu finden. Langfristig negative
kognitive und kardiovaskuläre Folgeerscheinungen sind wahrscheinlich. Der aus
der
Prolaktinserumspiegelerhöhung entstehende
Oestrogenmangel vor und nach der
Menopause ist auch ein Risikofaktor für die Entwicklung einer Osteoporose, dies
ist auch von
Hypophysenadenomen mit Prolaktinsekretion bekannt.
Dabei entsteht die Osteoporose durch die Gonadendysfunktion und nicht durch das
Prolaktin direkt, ist also behandelbar und unter Hormonbehandlung reversibel.
Allerdings beinhaltet eine Hormongabe ein Thromboembolierisiko. Verschlimmert
wird das Knochenproblem durch den häufigen
sekundären Alkohol und Nikotinmissbrauch.
- Michelson, D., Stratakis, C., Hill, L.,
Reynolds, J., Galliven, E., Chrousos, G., Gold, P. (1996). Bone Mineral
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[Full Text]
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[Full
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With Premenstrual Dysphoric Disorder Prone to Osteoporosis?. Psychosom Med 63:
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[Full
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- Wieck, A., Haddad, P. (2002).
Hyperprolactinaemia caused by antipsychotic drugs. BMJ 324: 250-252
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- Ott, S. M., Scholes, D., LaCroix, A. Z.,
Ichikawa, L. E., Yoshida, C. K., Barlow, W. E. (2001). Effects of
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- Wieck, A., Haddad, P. (2002).
Hyperprolactinaemia caused by antipsychotic drugs. BMJ 324: 250-252
[Full Text]
Absetzsymptome bei Psychopharmaka- Warum
man fast alle ausschleichen und nicht einfach absetzen sollte
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Syndrom
|
Symptome
|
Zeitpunkt des Auftretens/Verlauf
|
nach Absetzen von
|
| SSRI Absetzsymptome |
Schwindel, Übelkeit, Müdigkeit Kopfschmerzen, Leeregefühl
im Kopf, Gangstörungen und Schlafstörungen, Konzentrations- und
Merkfähigkeitsstörungen, Ängstlichkeit, Dystonien |
innerhalb der ersten Tage |
kurz wirkenden SSRI am häufigsten bei Paroxetin |
| Anticholinerger Rebound |
Krankheitsgefühl, Magen- Darm- Symptome, Angst, Unruhe |
innerhalb der ersten Tage |
niedrig- oder mittelpotente Neuroleptika und Clozapin,
trizyklische Antidepressiva oder Anticholinergika (abruptes Absetzen) |
| Rebound Akathisie |
typische Akathisie (nicht ruhig sitzen können), manchmal
nur schwer von psychotischen Symptomen oder Angst zu unterscheiden. |
innerhalb der ersten Tage/ bildet sich allmählich zurück |
Neuroleptika oder Anticholinergika, trizyklische
Antidepressiva |
| Rebound Parkinsonismus |
typische Parkinson- Symptome |
erste Woche |
Hochpotentes Neuroleptikum und Anticholinergikum zur
gleichen Zeit |
| Absetzdyskinesie |
choreoathetoide Bewegungen, von Spätdyskinesien nicht zu
unterscheiden |
nach 1-4 Wochen/ vorübergehend/ bei Dauer länger als 3
Monate Diagnose Spätdyskinesie |
Langzeitmedikation mit hochpotenten Neuroleptika |
| Entzugsymptome bei Benzodiazepinen (Beruhigungsmitteln).
Im Gegensatz zu den oben genannten Absetzsymptomen liegt hier eine
Abhängigkeit zugrunde. |
Meistens vermehrte Angst und innere Unruhe, Verstimmungen,
Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Muskelverspannungen, Übelkeit,
Erbrechen, Zittern, Herzrasen und Schweißausbrüche. Bei schwereren
Entzugsymptomen in 20 Prozent der Patienten, Krampfanfälle,
Verwirrtheitszustände, Zittern, verzerrter Wahrnehmung, gesteigerter
Empfindlichkeit auf Licht, Geräusche, Gerüche und Berührungen,
Gefühle der Unwirklichkeit und der Selbstentfremdung, psychoseartigen
Zuständen mit Depressionen, ängstlichen Gefühlen und Halluzinationen. |
Je nach Kumulation und Halbwertszeit nach Stunden bis 2
Wochen |
Alle Benzodiazepine auch Muskelrelaxantien wie Tetrazepam
bei regelmäßiger Einnahme länger als 3 Wochen |
Links
Bei psychiatrischen Patienten, die mit Neuroleptika behandelt wurden,
beträgt die Prävalenz tardiver Dyskinesien im Durchschnitt 24 %, die jährliche Inzidenz
bei jüngeren Erwachsenen 45%, bei älteren Erwachsenen 30%. Sichere Ausnahme:
Clozapin. Clozapin beeinflusst sogar einen Teil der Dyskinesien positiv.
Unwahrscheinlicher aber nicht ausgeschlossen sind Dyskinesien unter den anderen Atypika
Dopamin-Rezeptorblocker
(DRB)-induzierte Bewegungsstörungen |
| Akute dystone Reaktionen: |
| okulogyre Krisen (tonische konjugierte Blickwendung nach oben),
Blepharospasmus, linguale Dystonie (Zungenprotrusionen) ,
phayrngeale/laryngeale Dystonie (Schlundkrämpfe"), oromandibuläre
Dystonie (Kieferöffnungs-, Schließungstyp) zervikale Dystonie: Mischbilder aus
Retro- (am häufigsten), Torti-, Antero- Laterocollis axiale Dystonie, Pisa-Syndrom
(axiale Dystonie mit Neigung zu einer Seite), Tortipelvis, Opisthotonus (extreme
dorsalkonkave Rumpfbeugung nach hinten), generalisierte Dystonie mit bizarrren
Extremitätenhaltungen |
| Akathisie: (Unfähigkeit zu sitzen"), akut,
subakut, chronisch, tardiv |
| marching in place"-Syndrom, Pseudoakathisie (motorische
Unruhe ohne innerliche Unruhe), |
| Medikamentöses Parkinson-Syndrom: |
| Rabbit-Syndrom" (Mümmeln", Variante des
medikamentösen Parkinson-Syndroms, Ruhetremor im Mund-, Kinn-, Kieferbereich), |
| Tardive Syndrome (persistierend): |
| tardive Dyskinesie (klassische Form, orobukkolingual betont), oft mit
fly catchers tongue" (schwere Form mit Zungenprotrusionen),
Klavierspielphänomen (Extensions-, Flexionsbewegungen der Finger), Beteiligung der Atmung
(respiratorische Dyskinesie) und mit rhythmisch, wippenden Beckenbewegungen
(kopulatorische Dyskinesie), tardive Dystonie (fokal, segemental, generalisiert), typisch
jüngere Männer mit Retrocollis, tardive Akathisie, weitere tardive Syndrome:
tardive Tics, okulogyre Krisen, Myoklonus, Tremor, Tourette, tardiver Parkinson |
| Andres O.Ceballos-Bauman Tardive Dyskinesien und medikamentöses
Parkinson-Syndrom NeuroTransmitter 9 ·2000 |
| Serumspiegelbestimmungen
nach Therapeutisches Drug Monitoring von Psychopharmaka C Hiemke H
Weigmann S Härtter K MannNeuroTransmitter 11 ·2000 |
| Antipsychotika |
Halbwertszeit
[h] |
Serumspiegel
bei Anwendung wirksamen Dosen* |
als
Routineuntersuchung** |
| Amisulprid
|
1520
|
150400 ng/ml
|
ungeklärt, ob
sinnvoll |
| Chlorpromazin
|
2337
|
30100 ng/ml
|
sinnvoll |
| Clozapin
|
1216
|
350600 ng/ml
|
sinnvoll |
| Flupentixol
|
2040
|
über 2 ng/ml
|
wahrscheinlich
sinnvoll |
| Haloperidol
|
1236
|
515 ng/ml
|
sinnvoll |
| Levomepromazin
|
24 |
1560 ng/ml
|
wahrscheinlich
sinnvoll |
| Olanzapin
|
2739
|
1045 ng/ml
|
wahrscheinlich
sinnvoll |
| Perazin
|
35 |
100230 ng/ml
|
| Perphenazin
|
812
|
0,6 2,4
ng/ml |
sinnvoll |
| Quetiapin
|
7 |
300460 ng/ml
|
ungeklärt, ob
sinnvoll |
| Risperidon
|
3±1 |
2060 ng/ml**
|
ungeklärt, ob
sinnvoll |
| Sulpirid
|
8 |
2001000
ng/ml |
ungeklärt, ob
sinnvoll |
| Zotepin |
14-16 |
12-120 ng/ml
|
ungeklärt, ob
sinnvoll |
| Jugendliche Schizophrenie und Lebensqualität: nach einer Studie die
auf dem DGPPN Kongress 2000 Aachen, 20. - 23.9.2000-von B. Röpcke, Ch.
Eggers(Essen, D) vorgestellt wurde |
| Thema: Objektive psychosoziale Lebensbedingungen und subjektive Lebenszufriedenheit
jugendlicher Schizophrenien 15 Jahre nach Erkrankungsbeginn. Methode: Katamnestische
Untersuchung von 44 Patienten, die in den Jahren 1979 bis 1988 in der Essener Klinik
mit der Diagnose "Schizophrene Psychose" konsekutiv aufgenommen und stationär
behandelt worden sind. Ergebnisse: 1. 35/44 (79,5 %) sind von öffentlicher oder
familiärer Förderung abhängig, 29/44 (65,9 %) leben ohne feste Partnerschaft, 38/44
(86,3 %) sind kinderlos, 29/44 (65,9 %) werden medikamentös behandelt. Die sozialen
Lebensbedingungen sind signifikant schlechter als in gesunder Kontrollgruppe. 2.
Subjektive Lebenszufriedenheit weist in 5 von 8 Bereichen keine signifikanten Unterschiede
zwischen Patienten und gesunden Kontrollen auf. Patienten sind unzufriedener mit sozialen
Kontakten und psychischer Gesundheit, Kontrollen sind unzufriedener mit Finanzen.
Diskussion: Die Unterschiede in der subjektiven Zufriedenheit sind geringer, als es die
objektiven Unterschiede erwarten lassen. Vor allem in den Bereichen Gesundheit, Finanzen
und Freizeit bestehen zwischen Patienten und Kontrollgruppe objektiv gravierende
Unterschiede, die subjektiv nicht als Zufriedenheitswerte ausgedrückt werden. Es ist zu
vermuten, daß die Patienten ein eigenes Bezugssystem heranziehen und sich nicht unbedingt
mit der gesunden Altersgruppe vergleichen. Außerdem entstand bei der Befragung der
Eindruck, daß einige der schwer beeinträchtigten Patienten aus einer gewissen
Indifferenz heraus eine überraschend hohe Zufriedenheit formulierten. |
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Anschrift des Verfassers: (Praxisadresse) |
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Karl C. Mayer |
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