Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

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Sexualität und Schwangerschaft bei Frauen die an einer einer Schizophrenie leiden

Sexualität

Schizophrenie an sich vermindert nicht die sexuelle Lust und/oder die sexuelle Aktivität von Menschen. Manche Antipsychotika können aber die sexuelle Lust vermindern.  Nach den vorhandenen Studien haben Frauen die an einer einer Schizophrenie leiden ein ähnliches Alter beim ersten Sexualverkehr, wie ihrer gesunden Altergenossen, sie haben in ihrem Leben aber signifikant mehr Sexualpartner, leben dennoch häufiger alleine ohne stabile Partnerschaft oder noch bei den Eltern, sind weniger zufrieden mit ihrer Sexualität, berichten häufiger über Vergewaltigungen, und haben häufiger riskanten Sexualverkehr mit dem Risiko mit HIV angesteckt zu werden. Nur wenige schizophrene Menschen leben in unserer Gesellschaft in stabilen Ehen. Sie sind häufig schlechter informiert über Verhütung, wenden diese auch unzuverlässiger und seltener an, werden häufiger ungewollt schwanger.  Sie haben häufiger mehrere Sexualpartner, die keine Kondome benutzen. Auch ohne Behandlung sind bei Frauen und Männern im Rahmen einer psychotischen Episode die Sexualhormonspiegel oft erniedrigt. Sexuelle Funktionsstörungen als Nebenwirkung der Medikamente sind ein häufiger Grund warum betroffene Patienten ihre Medikamente vorzeitig absetzen, etwa jeder 2. Mann, der mit Antipsychotika behandelt wird hat Libido- und Potenzstörungen, bei den Frauen ist dieser Prozentsatz möglicherweise noch höher. Bei Behandlung mit atypischen Antipsychotika sind diese sexuellen Nebenwirkungen (je nach Medikament) etwas seltener. Umgekehrt bedeutet dies, dass die Hälfte bis zu 2 Drittel der mit einem Antipsychotikum behandelten Menschen unter keiner sexuellen Funktionsstörung leidet. Ein Gespräch über diese Medikamentennebenwirkungen verbessert die Mitarbeit des Patienten in der Behandlung. Nicht sehr häufig, wenn aber gravierend können Wahninhalte das Sex- und Liebesleben betreffen. Beispiele sind der erotische Beziehungswahn bzw. Liebeswahn oder der Eifersuchtswahn. In diesen Fällen kann es zu erheblichen Belästigungen im Sinne eine Stalking bis hin zu gravierenden Straftaten kommen.  Sexualstraftäter finden sich unter Menschen, die an einer  Schizophrenie leiden eher selten.  Auch gibt es die psychotische Vorstellung, die eigene Sexualität sei von anderen erzwungen oder kontrolliert, oder Betroffene glauben unfreiwillig Opfer einer Geschlechtsumwandlung geworden zu sein. Vorstellung das Genitale sei verändert worden oder Stimmen, mit sexuellem Inhalt, bzw. sexuelle Leibhalluzinationen kommen ebenfalls vor.
 

Schwangerschaft

Frauen die an einer einer Schizophrenie leiden werden genauso oft schwanger, wie ihre gesunden Altersgenossinnen, diese Schwangerschaften sind allerdings häufiger ungewollt und ungeplant. Sie werden häufiger in der Schwangerschaft misshandelt, und haben seltener eine vollständige Schwangerenvorsorge. Bezüglich ihrer Schwangerschaft und der Geburt haben sie mehr Ängste und weniger Zutrauen in ihre Fähigkeiten als Mutter.  Sowohl die Positiv- als auch die Negativsymptome können zu speziellen Risiken während der Schwangerschaft führen. Manchmal wird die Schwangerschaft wahnhaft verleugnet, ein wahnhafte Überzeugung schwanger zu sein, ohne dass dies der Fall ist kommt ebenfalls gehäuft vor. Die Wahnhafte Verleugnung einer Schwangerschaft birgt dabei besondere Risiken für Mutter und Kind. Die beginnenden Wehen werden häufiger nicht erkannt.  Die kann in seltenen Fällen auch zum Kindsmord führen. 

Wochenbett

Im Wochenbett und im ersten Jahr nach der Geburt besteht ein deutlich erhöhtes Risiko für eine erneute Krankheitsepisode, mehr als die Hälfte der Frauen ist nach Studien davon betroffen. Gerade bei den psychotischen Episoden im Wochenbett besteht ein besonderes Risiko für die Mutter- Kindbeziehung. Frauen die an einer einer Schizophrenie leiden haben größere Schwierigkeiten die Emotionen und Bedürfnisse ihrer Kinder zu erkennen,   Durchschnittlich treten die Symptome eher später auf als bei den affektiven Störungen.  Oft beziehen sich Wahnwahrnehmungen und Halluzinationen dann auf das Baby, dies muss in der Behandlung speziell abgefragt werden, da hiervon auch eine akute Gefahr für das Baby ausgehen kann.

Versorgung und Erziehung eines Kindes

Die Versorgung und Erziehung eines Kindes stellt Mütter die an schizophrenen Psychosen leiden vor besondere Probleme. 30-70% können oder dürfen ihr Kind nicht selbst versorgen.   Oft löst dies schwere Krisen bei den Betroffenen aus, die sich wie andere Mütter auf ihr Kind gefreut haben. Besonders Frauen die früh an einer Psychose erkrankt sind, haben oft schlecht ausgeprägte eigene soziale Fertigkeiten. Fast alle Mütter an schizophrenen Psychosen leiden benötigen Unterstützung von außen. Auch ältere Kinder werden oft in Wahnsymptome oder Halluzinationen eingebunden. Mütter die an schizophrenen Psychosen leiden sind oft überfordert und benutzen ihre Kinder frühzeitig als Partnerersatz und Kinder werden oft früh zu "schützenden Aufsichtspersonen".  Im Interesse des Kindes muss auch hier frühzeitig interveniert werden.

Die medikamentös antipsychotische Behandlung

Die medikamentös antipsychotische Behandlung ist auch in der Schwangerschaft und im Wochenbett unabdingbar, auch wenn Antipsychotika teratogen sein können. Nur in Ausnahmefällen ist bei der individuellen Abwägung eine alleinige Beobachtung sinnvoll. In der Schwangerschaft muss die medikamentöse Behandlung in besonderem Maße von einer Psychoedukation begleitet sein.  Eine frühzeitige Zusammenarbeit mit Jugendamt, Großeltern etc ist sehr sinnvoll. 

Niederpotente Neuroleptika: Die von mehreren Studien gepoolten Daten (75.000 Geburten, darunter 2.591 Behandelte) ergaben ein statistisch signifikant erhöhtes relatives Missbildungsrisiko: normal 2% kongenitale Anomalien, mit niederpotenten Neuroleptika 2,4% (=4 in 1.000 zusätzliches Risiko). Es konnte dagegen kein spezifisches organbezogenes Risiko ermittelt werden, ev. ist auch hier eher die Psychose selbst als die antipsychotische Medikation für das erhöhte Risiko verantwortlich. Atypika verursachen in der Schwangerschaft vermutlich eine vermehrte Gewichtszunahme der Kinder und begünstigen auch den Schwangerendiabetes. Br J Psychiatry 2008 192: 333-337. [Abstract]

Medikamentöse Behandlung der Schizophrenie während der Schwangerschaft

Wirkungen der Neuroleptika beim Neugeborenen: Bei den Niederpotenten Antipsychotika: Tachykardie, gastrointestinale Funktionsstörungen, Sedierung, und Hypotension (niedriger Blutdruck). Je nach Dosis halten diese Nebenwirkungen  selten länger als ein paar Tage an.   Extrapyramidale Symptome treten nur bei hohen mütterlichen Dosen von hochpotenten Antipsychotika auf und äußern sich als Hyperaktivität, gesteigerte Reflexe, Unruhe, und abnormale Bewegungen, diese Nebenwirkungen können mehrere Monate anhalten. Zusätzlich können  Tremor, erhöhter Muskeltonus, ungewöhnlich heftiges Saugen, schrilles Schreien etc. auftreten. 
Teratogene Wirkung: Haloperidol, Perphenazin, Thiothixen und Trifluoperazin haben nach Tierversuchen keine bekannte teratogene Wirkung, es liegen nicht ausreichend Daten zu Menschen vor, aus den vorliegenden Daten lässt sich keine Teratogene Wirkung ableiten.

Die Niederpotenten Antipsychotika besonders Chlorpromazin , sind von einigen Autoren als teratogen angschuldigt worden, Überwachungsdaten für Chlorpromazin, Prochlorperazin, Triflupromazin oder Thioridazin habe aber keine keine Teratogene Wirkung gezeigt. Die meisten Antipsychotika verursachen nach dem derzeitigen Wissen keine strukturellen Missbildungen.  Studien bei Tieren lassen aber vermuten, dass Verhaltensstörungen möglich sind, dies ist beim Menschen bisher nicht verifiziert worden, bisher auch kein Nachweis kognitiver Störungen.

Zu den neueren Antispsychotika und Clozapin gibt es weniger Daten als zu den alten typischen Antispsychotika. Olanzapine, Risperidon etc, sind daher in der Schwangerschaft gegenüber Haldol oder Perazin eher 2. Wahl.  Es scheint so zu sein, dass die Atypika häufiger zu Metabolischen Syndromen bei den Schwangeren und zu schweren Babys führen, auch dies ist ein Grund, warum die Antipsychotika der ersten Generation in der Schwangerschaft eher vorzuziehen sind. (Schizophrenia Bulletin, doi:10.1093/schbul/sbn107 )

Bei guter Einstellung auf ein Atypikum muss aber individuell gut abgewogen werden ob eine Umstellung wegen der Schwangerschaft sinnvoll ist.

Nach: AMERICAN ACADEMY OF PEDIATRICS:Use of Psychoactive Medication During Pregnancy and Possible Effects on the Fetus and Newborn  PEDIATRICS Vol. 105 No. 4 April 2000, pp. 880-887 PEDIATRICS Vol. 121 No. 3 March 2008, pp. 647 (doi:10.1542/peds.2007-3639)

Folsäure kann manchmal Neuralrohrschädigung wie eine Spina bifida oder Anenzephalie  vorbeugen

Für die meisten Menschen ist die Einnahme von Folsäure grundsätzlich eher erwünscht, neuerdings geht man von einem schützenden Effekt bezüglich Schlaganfällen und vielleicht auch Herzinfarkten und Demenz aus. Folsäure ist besonders in dunkelgrünem Gemüse wie Broccoli und Vollkornprodukten enthalten Besonders in der Schwangerschaft und bei beabsichtigter Schwangerschaft wird aber die Einnahme von Folsäure zu Vermeidung  Neuralrohrschäden wie der Spina bifida oder der Anenzephalie empfohlen. Die Schädigung tritt hier schon am 25 bis 29. Tag auf, also vor viele wissen, dass sie schwanger sind. Für Schwangere wird die Einnahme von 5 mg Folsäure besonders dann empfohlen, wenn sie an: Diabetes oder Epilepsie leiden  In der Familie und Verwandtschaft eine Neuralrohrschädigung wie eine Spina bifida oder Anenzephalie vorgekommen ist. Oder Sie selbst schon eine Kind mit Neuralrohrschädigung wie eine Spina bifida oder Anenzephalie geboren haben. Frauen mit Folsäuremangel haben generell ein erhöhtes Risiko des spontanen Aborts. Lena George; James L. Mills; Anna L. V. Johansson; Anna Nordmark; Bodil Olander; Fredrik Granath; Sven Cnattingius.Plasma Folate Levels and Risk of Spontaneous Abortion.JAMA. 2002;288:1867-1873 ABSTRACT  |   FULL TEXT  |   PDF

Schwangerschaft und Elternzeit bei Frauen mit Psychosen bedürfen besonderer Unterstützung, Aufklärung und Überwachung.  Mutter und Kindstationen sind oft eine gute Alternative auch um Basisfertigkeiten im Umgang mit dem Kind zu erlernen und diese Kompetenzen zu beobachten.

 

Ratschläge

  1. Sexualität ist ein wichtiges menschliches Bedürfnis. Wenn Sie an einer psychotischen Erkrankung leiden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt auch über sexuelle Probleme.

  2. Auch wenn Sie an einer psychischen Störung leiden, sollten Sie in der Partnerwahl wählerisch sein und nur mit einem Partner zusammenleben, der sie achtet und respektiert.

  3. Wenn Medikamente ihre sexuelle Lust beeinträchtigen, setzen Sie die Medikamente nicht einfach ab, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über mögliche Alternativen

  4. Auch die psychische Störung an sich kann sexuelle Funktionsstörungen bedingen

  5. Wenn Partner Sie sexuell unter Druck setzen, Sie Dinge tun sollen, die sie nicht möchten, sprechen Sie mit ihrem Arzt.  Lassen Sie sich nicht sexuell ausnutzen.

  6. Alkohol dämpft in höheren Dosen die sexuelle Lust und vermindert die Fähigkeit zum Orgasmus.

  7. Schützen Sie sich vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Vermeiden sie ungeschützten Sex mit Gelegenheitspartnern. Kondome schützen vor AIDS und ungewollter Schwangerschaft.

  8. Wenn Sie schwanger sind, nehmen sie die notwendigen Vorsorgeuntersuchungen wahr, besprechen Sie auch mit dem Frauenarzt ihre psychischen Probleme und ermuntern Sie ihn zu einer Zusammenarbeit mit dem behandelnden Nervenarzt. "Muttersein" heilt Ihre Psychose nicht, sondern ist zunächst ein Stressfaktor.

  9. Fragen Sie sich vor einer möglichen Schwangerschaft, ob Sie der Belastung eines Kindes gewachsen sind, sprechen Sie hierüber auch mit Ihrem Arzt.

  10. Bei einer Schwangerschaft, kümmern Sie sich um Unterstützung auch für die Zeit nach der Geburt. Die psychiatrische Behandlung sollte in dieser Zeit ebenfalls intensiviert werden.

  11. Bei einer Schwangerschaft sprechen Sie mit Ihrem Arzt ob die Medikamente reduziert werden können, tun Sie dies nicht ohne ärztliche Absprache.

  12. Ein Viertel der Frauen die an einer Schizophrenie leiden erkranken nach der Schwangerschaft mit einem erneuten psychotischen Schub, besprechen Sie bereits vorher wie damit umgegangen werden soll.

  13. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt ob Stillen sinnvoll ist.

  14. Besprechen Sie Probleme mit Ihrem Kind umgehend mit ihrem behandelnden Facharzt. Frauen mit Psychosen benötigen immer Unterstützung in der Versorgung ihrer Kinder. Ihre Kinder sollen es einfacher und besser haben als Sie selbst.

  15. Gesunde Frauen haben häufiger Freundinnen, Eltern und Verwandte, die ihnen bei der  Kindererziehung zur Seite stehen, gleichen Sie dies durch die Inanspruchnahme professioneller Hilfe aus.

  16. Die meisten Kinder einer Mutter, die an einer Schizophrenie leiden, werden nicht an dieser schweren psychischen Störung erkranken. Das Risiko hierfür liegt nur bei 10-15%. Andere psychische Störungen als Folge der schlechteren Bemutterung kommen aber vor.

  17. Kinder leiden unter den direkten Auswirkungen der Psychose, Mütter mit Psychosen haben weniger Augenkontakt, können die Signale ihrer Kinder schlechter interpretieren, stehen unter stärkerer Anspannung und fühlen sich häufiger ohne Grund vom Säugling beeinträchtigt. Sichern Sie sich rechtzeitig Unterstützung von Freunden und Verwandten.

  18. Wenn Sie einen schweren Rückfall ihrer psychotischen Erkrankung haben, ist dies das größte Risiko das Kind zu verlieren. Eine gute psychiatrische Behandlung vergrößert die Aussichten das Kind selbst großziehen zu können.

 

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