Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

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Glossar Psychiatrie / Psychosomatik / Psychotherapie / Neurologie / Neuropsychologie
 

narzißtische Störung

(siehe auch unter Psychoanalyse )
Nach der griechischen Mythologie war Narziss der Sohn des Flussgottes Kephisos und der Leiriope (eine Nymphe). Wegen seiner ungemeinen Schönheit war er sehr umworben, wies aber die Liebe der Nymphe Echo zurück. Als Strafe dafür soll er von Aphrodite dazu verdammt worden sein, sich in sein eigene Spiegelbild zu verlieben. An dieser erotischen Liebe zu sich selbst ist Narziss nach der Mythologie auch gestorben. Nach einer Version soll er die von Wellen erzeugten Verzerrungen seines Spiegelbildes für Realität gehalten haben, da er die vermeintliche Hässlichkeit nicht ertragen konnte, starb er. Nach einer anderen Version ertrinkt er beim Versuch sich mit seinem Spiegelbild zu vereinen. In einer dritten Version soll er nachdem er sein Spiegelbild gesehen hatte und dieses seiner Phantasie über seine großartige Schönheit nicht genügte sich selbst erstochen haben. Eine vierte Version geht davon aus, dass er in seine Zwillingsschwester verliebt war und deren Tod nicht ertragen hat. Beim Anblick des Spiegelbildes im Wasser soll er immer an sie erinnert worden sein, was er nicht ertragen habe und ihn in den Selbstmord getrieben habe. Aus seinem Blut soll eine Blume gewachsen sein, die man seit dem Narzisse nennt. Der Begriff der
Narzißtischen Persönlichkeitsstörung im Sinne einer neurotischen Selbstverliebtheit bei gleichzeitig hoher Empfindlichkeit ist in Anlehnung an diese Mythologie entstanden.

Genaue Angaben zur Häufigkeit der Narzißtischen Persönlichkeitsstörung in der Allgemeinbevölkerung gibt es nicht, vermutlich sind aber weniger als 1% der Bevölkerung von dieser Störung betroffen, Männer häufiger als Frauen. Die Narzißtischen Persönlichkeitsstörungen gehören zum Cluster B, den dramatisch emotionalen Persönlichkeitsstörungen. Das Empfinden der eigenen Großartigkeit, gekoppelt mit Anspruchsdenken und dem ausgeprägten Verlangen nach Bewunderung, bei unzureichend ausgeprägter Empathie macht den zwischenmenschlichen Kontakt und die Gestaltung von dauerhaften Beziehungen für Menschen die an Narzißtischen Persönlichkeitsstörungen leiden schwierig. Menschen mit einer Narzißtischen Persönlichkeitsstörung reagieren besonders empfindlich auf Kränkungen. Sie empfinden nicht selten Verachtung für Andere, die ihren hohen Ansprüchen nicht genügen oder von denen sie sich nicht genügend gewürdigt fühlen. Nicht selten kommt es dann zu Gegenangriffen die durch die narzißtische Wut und oft unangemessen heftig ausfallen. Nach häufigen Enttäuschungen und empfundenen Kränkungen ziehen sie sich nicht selten von der Welt zurück. Die Gefühle der Großartigkeit und Überlegenheit scheinen bei diesen Menschen die Gefühle der Nichtigkeit, der Abhängigkeit und des Neides zu kompensieren. Selbstüberschätzung und Minderwertigkeitsgefühle, Idealisierung und Entwertung, selbstgenügsame Autarkie und abhängige Nichtigkeit gehören hier direkt zu einander und bedingen sich gegenseitig. Affektive Störungen insbesondere auch schwere Depressionen, manchmal aber auch nur kurze aber heftige narzißtische Krisen können die Folge sein. Suizidale Krisen und auch chronische Suizidalität sind mögliche Komplikationen. Oft liegen gleichzeitig andere psychische Störungen und insbesondere andere Persönlichkeitsstörungen vor. Besonders häufig sind dies Histrionische, Borderline, Antisoziale und Paranoide Persönlichkeitsstörungen. Kokainmissbrauch soll bei Narzißtischen Persönlichkeitsstörungen häufiger sein. Positiv kann zum Erhalt der Größenideen auch ein großer beruflicher Ergeiz an den Tag gelegt werden, wegen der Kränkungsempfindlichkeit trägt dieser aber häufig keine adäquaten Früchte. Nicht jeder der narzißtische Persönlichkeitszüge hat, leidet an einer Narzißtischen Persönlichkeitsstörung. Von Narzißtischen Persönlichkeitsstörungen spricht man nur, wenn die genannten Eigenschaften unflexibel, unangepaßt und überdauernd sind und in bedeutsamer Weise funktionelle Beeinträchtigungen oder subjektives Leiden verursachen. Narzißtische Persönlichkeitsstörung dar.

Definition nach dem ICD 10

  1. Tiefgreifendes Muster von Großartigkeit (in Phantasien oder Verhalten), Bedürfnis nach Bewunderung und Mangel an Empathie
  2. Die Betreffenden haben ein grandioses Gefühl der eigenen Wichtigkeit, glauben von sich, "besonders" und einzigartig zu sein und legen ein Anspruchsdenken an den Tag, d. h. übertriebene Erwartungen an eine besonders bevorzugte Behandlung oder automatisches Eingehen auf die eigenen Erwartungen.
  3. In zwischenmenschlichen Beziehungen sind die Betreffenden ausbeutend, zeigen einen Mangel an Empathie sowie arrogante, überhebliche Verhaltensweisen oder Haltungen.

Definition nach dem DSM IV:

  • Kriterium 1. Das Hauptmerkmal der Narzißtischen Persönlichkeitsstörung ist ein tiefgreifendes Muster von Großartigkeit, dem Bedürfnis nach Bewunderung und Mangel an Einfühlungsvermögen. Der Beginn liegt im frühen Erwachsenenalter, und die Störung zeigt sich in verschiedenen Situationen. Personen mit dieser Störung nehmen sich in übertriebenem Maße selbst wichtig
  • Kriterium 2.Sie überschätzen regelmäßig ihre Fähigkeiten und übertreiben ihre Leistungen, wodurch sie häufig prahlerisch und großspurig erscheinen. Sie können ungeniert annehmen, daß andere ihren Bemühungen den gleichen Wert zuschreiben und sind dann möglicherweise überrascht, wenn das erwartete und ihrer Meinung nach verdiente Lob ausbleibt. Häufig impliziert die übertriebene Einschätzung ihrer eigenen Leistungen eine Unterschätzung (Abwertung) der Beiträge anderer. Oft sind sie stark eingenommen von Phantasien grenzenlosen Erfolgs, Macht, Glanz, Schönheit oder idealer Liebe
  • Kriterium 3.Es kann geschehen, daß sie über "schon seit langem fällige" Bewunderung und Ehre nachsinnen und sich in vorteilhafter Weise mit berühmten oder privilegierten Menschen vergleichen. Personen mit Narzißtischer Persönlichkeitsstörung glauben, daß sie überlegen, besonders oder einzigartig sind und erwarten von anderen, sie so anzusehen
  • Kriterium 4. Möglicherweise glauben sie, daß sie nur von solchen Menschen verstanden werden und auch nur mit solchen verkehren sollten, die besonders oder von hohem Ansehen sind, und schreiben denjenigen, mit denen sie verkehren, die Eigenschaften "einzigartig", "perfekt" oder "begabt" zu. Individuen mit dieser Störung glauben, daß ihre Bedürfnisse außergewöhnlich sind und sich der Kenntnis gewöhnlicher Menschen entziehen. Ihr eigenes Selbstwertgefühl wird durch den idealisierten Wert, den sie denjenigen zumessen, mit denen sie verkehren, erhöht (d.h. "gespiegelt"). Es liegt nahe, daß sie darauf bestehen, nur von "Top"-Personen (Arzt, Anwalt, Friseur, Ausbilder) behandelt zu werden oder nur den "besten" Institutionen angegliedert zu werden, werten aber den Ruf derer ab, von denen sie enttäuscht wurden. Betroffene mit dieser Störung verlangen im allgemeinen nach übermäßiger Bewunderung
  • Kriterium 5.Ihr Selbstwertgefühl ist fast immer sehr brüchig. Sie sind meist sehr darum besorgt, wie gut sie funktionieren und wie positiv andere von ihnen denken. Dies nimmt häufig die Form eines Bedürfnisses nach ständiger Aufmerksamkeit und Bewunderung an. Sie können erwarten, daß ihre Ankunft mit großem Hallo begrüßt wird, und sind erstaunt, wenn andere ihnen ihren Besitz nicht neiden. Sie können, häufig mit viel Charme, ständig auf Komplimente aus sein. Das Anspruchsdenken der betroffenen Personen wird deutlich in ihrer übertriebenen Erwartung an eine besonders bevorzugte Behandlung
  • Kriterium 6. Sie erwarten, daß man ihnen entgegenkommt, und sind erstaunt oder wütend, wenn dies nicht geschieht. Diese Anspruchshaltung kann in Verbindung mit einem Mangel an Sensibilität gegenüber den Wünschen und Bedürfnissen anderer Menschen zu deren bewußter oder unabsichtlicher Ausnutzung führen
  • Kriterium 7. Sie erwarten, alles zu bekommen, was sie sich wünschen oder zu brauchen meinen, ungeachtet dessen, was dieses für andere bedeutet. Die betroffenen Individuen können zum Beispiel große Zuneigung von anderen erwarten und können sie überbeanspruchen ohne Rücksicht auf die Auswirkungen auf deren Leben. Sie neigen dazu, Freundschaften oder Partnerschaften nur dann einzugehen, wenn die Wahrscheinlichkeit besteht, daß die andere Person ihren Absichten dient oder aber ihr Selbstwertgefühl stärkt. Häufig reißen sie besondere Privilegien und Mittel an sich, die sie aufgrund ihrer Besonderheit zu verdienen glauben. Menschen mit Narzißtischer Persönlichkeitsstörung haben im allgemeinen einen Mangel an Empathie und haben Schwierigkeiten, die Wünsche, subjektiven Erfahrungen und Gefühle anderer zu erkennen
  • Kriterium 8 Sie können annehmen, daß andere sich ganz und gar um ihr Wohl sorgen. Sie neigen dazu, ihre eigenen Angelegenheiten unangemessen detailliert zu besprechen, während es ihnen nicht gelingt zu erkennen, daß andere auch Gefühle und Bedürfnisse haben. Häufig sind sie verächtlich und ungeduldig gegenüber anderen, die über ihre eigenen Probleme und Angelegenheiten sprechen. Die betroffenen Individuen werden sich möglicherweise der Kränkung, die sie mit ihren Bemerkungen verursachen, nicht bewußt . Wenn die Bedürfnisse, Wünsche oder Gefühle anderer erkannt werden, werden sie gern als Zeichen von Schwäche oder Verletzlichkeit abgetan. Diejenigen, die in Beziehung zu Individuen mit Narzißtischer Persönlichkeitsstörung stehen, stellen typischerweise eine emotionale Kälte und einen Mangel an gegenseitigem Interesse fest. Die Betroffenen sind oft neidisch auf andere oder glauben, andere seien neidisch auf sie
  • Kriterium 9. Es kommt vor, daß sie anderen ihre Erfolge oder ihren Besitz nicht gönnen, weil sie meinen, selbst diese Leistungen, Bewunderung oder Privilegien eher zu verdienen. Sie können die Beiträge anderer barsch abwerten, insbesondere dann, wenn jene Anerkennung oder Lob für ihre Leistungen erhalten haben. Arrogante, überhebliche Verhaltensweisen charakterisieren diese Personen. Häufig legen sie eine snobistische, verächtliche oder herablassende Haltung an den Tag

Analytische Theorien: Kohut sieht die Ursache der narzißtischen Störung in einer pathologischen Fixierung an das ,,archaische Größenselbst" und an die archaische ,,idealisierte Eltern-Imago".Im Laufe seiner frühen Entwicklung erfährt das Kind - und dies stellt eine große Frustration und Verunsicherung für es dar -, daß die Mutter ein von ihm unabhängiges Wesen ist, das nicht seiner magischen Kontrolle unterliegt. Um die dadurch hervorgerufene Verunsicherung zu kompensieren, kann es seine illusionären Omnipotenzgefühle entweder dem eigenen Selbst oder den elterlichen Objektrepräsentanzen zuschreiben. Kohut schreibt: ,,Das Gleichgewicht des primären Narzißmus wird durch die unvermeidlichen Begrenzungen mütterlicher Fürsorge gestört, aber das Kind ersetzt die vorherige Vollkommenheit a) durch den Aufbau eines grandiosen und exhibitionistischen Bildes des Selbst: das Größen-Selbst; und b) indem es die vorherige Vollkommenheit einem bewunderten, allmächtigen (Übergangs-)Selbst-Objekt zuweist: der idealisierten Eltern-Imago". Bei der Fixierung an das archaische Größen-Selbst kommt es nach Kohut zu einer ,,Persönlichkeitsspaltung", die den Patienten zwischen Größenideen und Minderwertigkeitsgefühlen, häufig verbunden mit depressiven Verstimmungen und hypochondrischen Befürchtungen, hin- und herschwanken läßt. Bei der Fixierung an die archaische Eltern-Imago mißlingt den Patienten die natürliche Entidealisierung der Eltern und der Aufbau eines soliden Selbstwertgefühles. Sie bleiben zeitlebens abhängig, sei es von Autoritätspersonen oder aber von Stoffen, an die sie suchtartig gebunden sind. Nach Kernberg läßt sich die Entwicklung des pathologischen Narzißmus nicht von der libidinösen und aggressiven Triebentwicklung trennen. Nach Kernberg stellt das Größen-Selbst ein pathologisches Verschmelzungsprodukt von Anteilen des Real-Selbst, des Ideal-Selbst und der Ideal-Objekte dar. Das Real-Selbst beinhaltet nach Kernberg die Vorstellung ,,jemand besonderes zu sein"; das Ideal-Selbst umfaßt Größenphantasien und die Ideal-Objekte beinhalten Phantasien von grenzenlos liebenden und spendenden Elternfiguren. Kernberg (1978) hat auch den Versuch unternommen, die Borderline-Persönlichkeitsstörungen eindeutig einerseits von den Neurosen und andererseits von den Psychosen abzugrenzen. Der Unterschied zwischen den narzißtischen und den Borderline-Persönlichkeits-Störungen besteht darin, daß die narzißtischen Persönlichkeitsstörungen über ein relativ kohärentes Selbst verfügen, während die Kohärenz des Selbst der Borderline- Patienten so mangelhaft ist, daß sie große Schwierigkeiten haben, zwischen Selbst- und Objektrepräsentanzen zu differenzieren, was dann entweder zu massiven Desintegrationsängsten oder aber infolge permanenter Vulnerabilität der ,,individuellen Wirklichkeit" des Patienten zu psychosomatischen Störungen führen kann. Kohut faßt narzißtische Störungen als Störungen des Narzissmus ;,, der Regelung der Binnenverhältnisse des Selbst. Kohut versteht unter Narzissmus wertfrei die Eigenliebe als Pendant der Liebe zu anderen.Der primäre Narzißmus - Erleben eines vollkommenen Gleichgewichts vermittels der mütterl. Fürsorge- wird nach Kohut durch unvermeidl. Begrenzungen der Eltern gestört, aber vom Kind ersetzt durch a.) den Aufbau eines grandiosen und exhibitionistischen Bildes des Selbst, das Grössen-Selbst - einer Struktur innerhalb des Selbst, die grandiose und übersteigerte Vorstellungen von der eige nen Person beinhaltet b.) die Zuweisung der Vollkommenheit an ein idealisiertes, bewundertes, allmächtiges Selbst-Objekt; (Elternfigur, die "narzißtisch besetzt" wird, noch als Teil des Selbst im Sinne von Teil der Selbstregulation, der Regulation der eigenen Befindlichkeit erlebt wird). Aufgabe der gesunden Entwicklung ist dann, die ebenfalls unvermeidlichen Frustrationen zu verarbeiten, die mit dem Erleben der Realität und der Relativierung von a.) und b.) verbunden sind. Hilfreich sind dazu empa thische Eltern, die die Relativierung und "Zähmung" des Grössen-Selbst wie auch das Erkennen ihrer eigenen Begrenzungen behutsam begleiten. Es entsteht dann gesunder Exhibitionismus, Bereitschaft , sich zu exponieren, Erfolg zu haben, sich Ziele zu setzen, eine gesunde Idealisierung von Über-Ich-Inhalten (Werten, Zielen). Eine narzisstische Störung entsteht nach Kohut, wenn diese Integration nicht glückt. Bei schweren Traumen (das Kind wird beschämt, verhöhnt, verlacht, dauernd benachteiligt oder vernachlässigt; Eltern entziehen sich der Idealisierung oder sind nicht mehr verfügbar; Eltern sind psychisch schwer gestört) wird das Grössen-Selbst abgespalten und nicht integriert, so daß es als archaische Struktur fortexistiert. Nach Kohut kann das Grössen-Selbst sowohl vertikal - als auch horizontal abgespalten sein. Wenn ein vertikal abgespaltener Teil existiert, gibt es einen sichtbaren, lärmenden Narzißmus, wenn dieser Teil nicht existiert, nur einen verheimlichten N., der mit Schüchternheit, sozialen Ängsten, Schamneigung einhergeht. Die horiz. Spaltung sieht Kohut bei narzißt. Störungen stets als gegeben an. Daraus resultieren grandiose Erwartungen und unrealistische Forderungen und vor allem die Formen der auf spezifische Weise symbiotischen Beziehungsgestaltung:- Idealisierung der Therapeuten: Sie sind super! Ich habe wirklich einen so hervorragenden Therapeuten verdient!- Zwillingsübertragung: Wir beide sind uns schon einig, wie wir zu den anderen stehen! (Aktivierung des Größenselbst: "Ich und Sie, das kann vielleicht was werden") - Extreme Formen der Idealisierung : Schwärmerei - Aktivierung eines archaischen Größenselbst mit besonderer Arroganz, Herablassung und Unnahbarkeit.

Wie Wilhelm Busch die Selbstkritik empfiehlt

Die Selbstkritik hat viel für sich.
Gesetzt den Fall, ich tadle mich:
So hab ich erstens den Gewinn,
Daß ich so hübsch bescheiden bin;
Zum zweiten denken sich die Leut,
Der Mann ist lauter Redlichkeit;
Auch schnapp ich drittens diesen Bissen
Vorweg den andern Kritiküssen;
Und viertens hoff ich außerdem
Auf Widerspruch, der mir genehm.
So kommt es denn zuletzt heraus,
Dass ich ein ganz famoses Haus

Die Behandlung der Narzißtischen Persönlichkeitsstörungen erfolgt in der Regel durch ambulante Psychotherapie, am ehesten in analytischer Psychotherapie. Bei akuter oder chronischer Suizidalität kann aber auch eine stationäre Behandlung sinnvoll sein.
 

 

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Insbesondere dem ICD 10, dem DSM IV, AMDP- Manual, Leitlinien der Fachgesellschaften, Lehrbuch VT von J.Mragraf, Lehrbuch der analytischen Therapie von Thomä und Kächele, Lexika wie dem Pschyrembel, verschiedene Neurologie- und Psychiatrielehrbücher, Literatur aus dem Web, außerdem einer Vielzahl von Fachartikeln aktueller Zeitschriften der letzten 10 Jahre.Möglicherweise sind nicht alle (insbesondere kleinere) Zitate kenntlich gemacht. Durch Verwendung verschiedener Quellen konnte eine Mischung aus den unterschiedlichen Zitate nicht immer vermieden werden. Soweit möglich wird dies angezeigt. Falls sich jemand falsch oder in zu großem Umfang zitiert findet- bitte eine E-Mail schicken. Bitte beachten Sie: Diese Webseite ersetzt keine medizinische Diagnosestellung oder Behandlung. Es wird hier versucht einen Überblick über den derzeitigen Stand der medizinischen Forschung auch für interessierte Laien  zu geben, dies ist nicht immer aktuell möglich. 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