Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

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Glossar Psychiatrie / Psychosomatik / Psychotherapie / Neurologie / Neuropsychologie
 

Medien und Gewalt

Fakten zu einem kontroversen Thema. Es ist bisher keine Aussage darüber möglich, welchen Anteil die Mediengewalt generell an der Entstehung von Jugendgewalt und der Gewalt in der Gesellschaft allgemein hat. Real erlebte Gewalt und Perspektivlosigkeit beinhaltet vermutlich deutlich größere Risiken als Mediengewalt. Auch mangelhafte soziale Einbindung durch Scheidung der Eltern und allgemeine Vereinzelung in der Gesellschaft spielen möglicherweise eine bedeutsamere Rolle. Wechselwirkungen zwischen diesen Faktoren lassen darüber hinaus die einzelnen Ursachen schwer von einander trennen. Dennoch ist inzwischen eindeutig, dass Massenmedien zur Gewaltenstehung in unserer Gesellschaft wesentlich beitragen. Die Entwicklung der Medienkompetenz hinkt erheblich hinter dem Konsum der Medien hinterher. Reale und fiktive Informationen werden von Kindern und Jugendlichen oft schlecht getrennt, Werbung wird unkritisch mit der Realität vermengt. Helden aus den Medien haben die Eltern in der Vorbildfunktion für einen Großteil der Kinder nach verschiedenen  Umfragen in westlichen Ländern überrundet. Gut inszenierte mehrfach geprobte Auftritte der Helden werden leicht mit realen Emotionen und Leistungen verwechselt. Zweidimensionaler geruchloser zuverlässiger Erfolg der Medienhelden bieten scheinbare Nähe und emotionale Sicherheit. Als Folgen können auch die oberflächlichen und labilen Emotionen der Medienhelden die Affektivität der unkritischen kindlichen und jugendlichen Betrachter prägen.  Instabile Selbstbilder und Oberflächlichkeit in Bindungen kann die Folge sein. Mangelnder Tiefgang wird durch auffälliges Verhalten kompensiert. Hoher Fernsehkonsum ist nicht nur manchmal Folge zerrütteter Familien, er fördert vermutlich auch die Zerrüttung der Familien. Fast jeder Haushalt hat ein oder mehrere Fernsehgeräte, Fernsehen und Videospiele gehören bei Erwachsenen wie Kindern zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten mit weiter zunehmender Tendenz. In den USA soll es mehr Fernsehgeräte als Toiletten geben. Eltern nehmen vergleichsweise wenig Einfluss auf die Auswahl der Fernsehsendungen oder Computerspiele durch Kinder. Das gemeinsame Fernsehprogramm am Abend wird bei jüngeren Kindern häufig von den Fernsehgewohnheiten der Eltern bestimmt, die Kinder werden durch diese Sendungen oft überfordert. Kinder übernehmen die Fernsehgewohnheiten ihrer Eltern. Andererseits zeigen gerade die Cartoonsendungen für Kinder eine besondere Häufung von verharmloster Gewalt. Fernsehgewalt hat einen Gewöhnungsaspekt, je mehr man sieht, um so mehr braucht man für den erwarteten Kick. Gewaltsame Todesfälle (Mord, Suizid...) zählen bei Kindern zu den häufigsten Todesursachen, vor den häufigen Krankheiten oder Krebs. Weit über 3500 Studien wurden bisher zu den Folgen von Gewalt in den Medien durchgeführt. Die weit überwiegende Anzahl der Autoren kommt zu dem Schluss, dass es einen Zusammenhang zwischen der Summe der von Kindern im Fernsehen gesehenen Gewalt und der Wahrscheinlichkeit von aggressivem Verhaltensweisen bei diesen Kindern gibt. Dass Mediengewalt besonders bei Kindern und Jugendlichen einen Einfluss auf deren Aggressivität hat, ist inzwischen als gesichert anzusehen. Je jünger die Kinder sind umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Schaden entsteht. Kleinkinder sind leichter zu beeindrucken, können schlechter zwischen Realität und Fiktion unterscheiden (bis zum 8 Lebensjahr gilt dies in besonderem Maße) und lernen in besonderem Maße durch Beobachten und Imitation. Bis ein Kind 18 Jahre alt ist, hat es durchschnittlich im Fernsehen 200,000 Gewalttaten und 40,000 Morde gesehen (Daten aus den USA 1992). 61% der Fernsehprogramme enthalten Gewalt, in 43% der Gewaltszenen sind diese mit irgendeiner Art von Humor verknüpft. Dies gilt in ganz besonderem Maße für Comics. Die Gewalttäter werden in 43% als attraktiv dargestellt, die Opfer werden nicht selten als hässlich dargestellt. Die Identifizierung mit dem Gewalttäter wird hierdurch eher gefördert als die Identifikation mit dem Opfer. Die Auswirkungen von Sensationsberichten über reale Gewalttaten sind möglicherweise noch schädlicher als die Fiktion. 
In 73 % folgt auch die Gewaltszenen in Filmen keine unmittelbare Bestrafung, oft hat die Gewalt gar keine negativen Folgen. Gewalt in Filmen geht häufig von den Helden aus, was besonders zur Identifikation einlädt. Die Helden werden fast nie für ihre Gewalttätigkeiten bestraft. Auch die bösen Jungs müssen nur in weniger als 2/3 der Fälle Konsequenzen ihrer Aggression hinnehmen. Die Hälfte der Opfer in Filmen zeigen keinen Schmerz und kein Leiden, weitere 35% zeigen unrealistisch wenig Leiden und Schmerzen. Nur 15% der der Sendungen zeigen auch die langfristigen Auswirkungen der Gewalt auf die Opfer oder deren Familie. Nur 4% der Sendungen mit Gewaltthemen haben ein eindeutiges Anliegen Gewalt zu ächten. Neben der Identifikation tritt durch den hohen Konsum eine Abstumpfung ein, Gewalt wird als etwas normales begriffen. Die Anteilnahme an Opfern nimmt ab, Gafferverhalten wird gefördert. Gewalt wird eher als Möglichkeit zur Lösung von Konflikten akzeptiert. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass weil die Welt als generell gewalttätig begriffen wird, allgemeine Ängste und besonders Ängste im Kontakt zunehmen. Die Hypothese, dass die Ansicht von Gewalt in der Flimmerkiste eher die innere Anspannung und damit die Gewaltbereitschaft reduziert, im Sinne einer Katharsis, wird von den meisten Wissenschaftlern auf diesem Gebiet als widerlegt angesehen. Interessant ist eine Studie die in Science 2002 veröffentlicht wurde, hier wurden Kinder aus 707 Familien ab 1975 bis zum Jahr 2000 beobachtet und regelmäßig befragt (Eltern und Kinder getrennt, auch Nachbarn, Vorstrafenregister wurden herangezogen). Gewalt nahm dabei besonders bei Jungen proportional zum Fernsehkonsum zu. Dies auch wenn man alle anderen denkbaren Ursachen, wie soziale Herkunft, Misshandlungen, Schulbildung der Eltern etc mit berücksichtigte. Studien zeigen auch, dass Kinder und Jugendliche, die gewalttätige Videospiele spielen vermehrt zu gewalttätigem Verhalten neigen. 60-90% der meistverkauften Videospiele und Computerspiele sind gewalttätig. Die meisten Kinder sagen bei Befragungen, dass ihre Lieblingsspiele Gewaltthemen haben. Die Auswirkungen der gewalttätiger Video- und Computerspiele ist deutlich schlechter untersucht als die Auswirkungen der Fernsehgewalt. Manche Forschen vermuten, dass die Auswirkungen gravierender sein könnten als bei reinem Fernsehkonsum. Vermutet wird, dass hier auch eher eine Art Suchtcharakter über eine Aktivierung des Hirnbelohnungssystems eine Rolle spielen könnte. Spiele fördern das Lernen aggressiver Lösungsstrategien in Konflikten und verändern möglicherweise die Grundpersönlichkeit der Spieler in Richtung vermehrter Aggressivität. Direkt nach einem Videospiel werden auf Befragen auch vermehrt aggressive Gedanken berichtet. Möglicherweise wird dieser Effekt durch realistischere Grafiken neuerer Spiele akzentuiert, die Risiken einer Identifikation mit den Spielfiguren steigt hierdurch an und spielen dann möglicherweise eine erheblich größere Rolle als beim Fernsehen. Allerdings sagen zumindest ältere Studien, dass die durchschnittlichen Kids die Computerspielen intelligenter sind und in ihrer Kontaktfähigkeit und sonstigen Interessen nicht eingeschränkt sind. Einzelne Studien sehen aber auch ein Nachlassen der Schulleistungen bei Kindern mit vermehrtem Konsum von Videospielen. Nicht nur Filme und Computerspiele, auch Nachrichtenberichterstattung wird gewalttätiger. Nach neueren  Untersuchungen waren 1996 noch 10% aller Einstellungen in Nachrichtensendungen und rund 20% der Beiträge gewalthaltig, diese Werte stiegen bis zum Jahr 2002 auf rund 20% der Einstellungen und rund 30% der Beiträge. Die privaten Sender gehen bei allen diesen Entwicklungen voran, die öffentlichrechtlichen folgen ihnen im Abstand von etwa vier Jahren
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Zuviel Fernsehen führt zum schlechteren Bildungsabschluss bei Kindern und Jugendlichen.

Fernsehen wirkt sich nach einer amerikanischen Studie bei Kindern bis 3 Jahren negativ auf die geistige Entwicklung aus. Die Kinder wurden im Alter von 6-7 Jahren nachuntersucht und waren gegenüber Gleichaltrigen abhängig vom Fernsehkonsum in allen gemessenen kognitiven Leistungen schlechter.  Vor dem 2. Geburtstag sollte deshalb nach Expertenmeinung der Fernseher überwiegend tabu sein. Bei den 3-5 jährigen war der Schaden geringer, und es zeigte sich sogar eine kleine positive Wirkung auf die Lesekompetenz. Die Kleinkinder hatten im Durchschnitt bis zum 3. Geburtstag 2,2 Stunden pro Tag und anschließend bis zum 5. Geburtstag 3,3 Stunden pro Tag vor dem Fernseher verbracht.  Unabhängig von dem Risiko, dass unkontrollierter Fernsehkonsum das Gewaltrisiko steigern kann, vermindert der Fernsehkonsum von Kindern offensichtlich deren Bildungschancen erheblich. Die bisher einzige prospektive und qualitativ hochwertige Studie zu diesem Thema befragte 1000 unselektierte 1972/73 geborene Kinder regelmäßig vom 5. bis zum 26. Lebensjahr nach ihren Fernsehgewohnheiten und dem Schulerfolg.  Pro Stunde Fernsehkonsum am Tag sank die Chance auf einen höheren Bildungsabschluss um den Faktor 1,43. Dies galt auch wenn andere mögliche Ursachen wie Verhaltensstörungen oder der sozioökonomische Status der Herkunftsfamilie herausgerechnet wurden. Dies gilt nicht für das gezielte Ansehen von Bildungssendungen, die möglicherweise einen positiven Effekt auf die Schulleistungen haben können. Unkontrollierter Fernsehkonsum verschlechtert damit recht eindeutig nachhaltig die Bildungsaussichten der Kinder und sollte kritisch überdacht werden. Nach einer Untersuchung der KidsVerbraucherAnalyse nutzen Kinder das Internet überwiegend zunächst sinnvoll. Unter den 6-13 jährigen recherchierten 79% für die Schule, 64% für die Freizeit, 55% nutzten Emails, 50% Onlinespiele, 45% Chats, 27% downloaden Musik, 24% Spiele und Programme, 12% Filme, 10% kaufen via Internet ein. Die Zahlen zeigen dennoch, Aufsicht und Beratung durch die Eltern und Schulen ist dringlich auch für die jungen Internetnutzer sinnvoll und notwendig.
 

Quellen / Literatur:

  • Tapert, Susan. F., Cheung, E. H., Brown, G. G., Frank, L. R., Paulus, M. P., Schweinsburg, A. D., Meloy, M. J., Brown, S. A. (2003). Neural Response to Alcohol Stimuli in Adolescents With Alcohol Use Disorder. Arch Gen Psychiatry 60: 727-735 [Abstract] [Full Text]
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