Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

Glossar: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y
Inhaltsverzeichnis  |  Suche  |  Startseite

 


Glossar Psychiatrie / Psychosomatik / Psychotherapie / Neurologie / Neuropsychologie
 

Raucher

Abhängiges Rauchen gehört zu den „psychischen Verhaltensstörung durch psychotrope Substanz“, sowohl in der Definition nach dem ICD 10 der WHO als auch im DSM IV. Beim Rauchen einer Zigarette wird das Nikotin sehr schnell und sehr vollständig in den Lungen resorbiert, bereits nach 10-16 Sekunden ist das Nikotin im Gehirn, schneller als dies bei jeder intravenösen Injektion der Fall wäre. Das Ergebnis funktioneller Kernspinaufnahmen zeigt: Beim Rauchen der ersten täglichen Zigarette nimmt der Blutfluss im visuellen Cortex (Sehrinde) und im Cerebellum zu, gleichzeitig kommt es zu einer Abnahme des Blutflusses im vorderen Gyrus cinguli, dem rechten Hippocampus, und dem ventralen Striatum, einschließlich des Nucleus accumbens. Das Ausmaß des Verlangens oder des Suchtdrucks korreliert mit der Veränderung des regionalen Blutflusses im dorsalen anterioren Cingulum und dem rechten Hippocampus. Weniger deutlich sieht man diese Auswirkungen auch bei der 2. Zigarette oder einer Nikotinfreien Zigarette. Rauchen führt also nicht nur zu einem Anstieg der Durchblutung in den Hirngebieten, in denen es reichlich nikotinische cholinerge Rezeptoren gibt, sondern auch im Hirnbelohnungssytem in den Hirngebieten, die für die Belohnung bei Drogen oder Alkoholmissbrauch angesprochen werden. Außerdem werden beim Verlangen nach der Zigarette (Craving) bei chronischen Rauchern die Hirngebiete aktiviert, die für Schlüsselreize auf Drogen verantwortlich sind (rechter Hippocampus) und das Hirngebiet, das für das Drogencraving und Rückfälle bei Abhängigen verantwortlich sind. Diese Tatsache der schnelle Resorption und Wirkung ist ähnlich wie beim Heroin wesentlich für die schnelle Suchtentwicklung. Nikotin verbreitet sich in 15-20 Minuten dann im ganzen Körper, nach 2 Stunden ist die Hälfte wieder aus dem Körper heraus. Es werden also sehr schnell hohe Konzentrationen im Körper erreicht, man benötigt etwa jede Stunde ein neue Zigarette um die Konzentration von Nikotin aufrecht zu erhalten. Unabhängig von der Stärke der Zigarette wird die Nikotinkonzentration durch den Raucher über die Stärke des individuellen Zuges recht genau reguliert. Light Zigaretten haben deshalb keine Vorteil. Mit den tieferen Zügen wird dann auch die selbe Menge Teer inhaliert, wie zuvor bei den stärkeren Zigaretten. Über Nacht sinkt die Nikotinkonzentration praktisch auf die eines Nichtrauchers ab. Schon in der Kindheit findet eine Gewöhnung an Nikotin statt, die Nikotinkonzentration im Blut von Kindern korreliert mit deren Wahrscheinlichkeit zu Rauchern zu werden. Nikotin hat vielfältige Wirkungen im Gehirn, es aktiviert die nikotinischen Acetylcholinrezeptoren (nAchRs), die im Gehirn weit verbreitet sind. Nikotin aktiviert die Freisetzung von Dopamin im Nukleus accumbens, dieser Effekt ähnelt anderen Drogen wie Amphetaminen und Kokain, man macht ihn für die abhängig machende Komponente verantwortlich. Nikotin ist psychomotorisch stimulierend, bei nicht daran gewöhnten Nutzern beschleunigt es wie andere Stimulantien die Leistung bei Aufmerksamkeitstests. Es entwickelt sich allerdings schnell eine Gewöhnung und Toleranz in Bezug auf diese Wirkung. Die Wirkung auf Aufmerksamkeit, Stimmung und Hirnleistung ist also nur vorübergehend, bis die Gewöhnung eintritt. Im Gegensatz zur Meinung der meisten Raucher dämpft Nikotin hauptsächlich die selbst induzierten Entzugssymptome, es beruhigt also nur die Entzugserscheinungen im Stress. Bereits wenige Stunden nach der letzten Zigarette tritt im Entzug Unruhe und eine leichte Depression auf. Diese Entzugserscheinungen werden in jedem Raucherleben tausendfach durchlebt, und wieder durch Zigaretten gemildert. Im Entzug tritt ein für 2 Tage ein Leeregefühl im Kopf auf, Schlafstörungen können eine ganze Woche dauern, Konzentrationsstörungen und der schlimme Suchtdruck können 2 Wochen anhalten, Reizbarkeit, reaktive Depressionen, Unruhe und Aggressivität halten bei manchen Menschen 4 Wochen an, reaktive Depressionen, die Appetitsteigerung hält meist 10 Wochen an. 70 Rauchen verursacht eine 10fach höhere Morbidität und Mortalität als alle anderen missbrauchten Drogen (außer Alkohol) zusammen [Smoking tobacco and health. A fact book. Washington DC: U.S. Department of Health and Human Services, revised October 1989. DHHS publication CDC 87-8397. ]. 33,4 Prozent aller Männer und 20,4 Prozent aller Frauen in Deutschland konsumieren im Jahr 140 Milliarden Zigaretten. Ihre Lebenserwartung liegt zwischen drei und acht Jahren unter der von Nichtrauchern. 90 % aller Lungenkrebserkrankungen, 73 % der chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen, 33% aller koronaren Herzerkrankungen sind durch Rauchen verursacht. Rauchen ist auch an vielen schweren Erkrankungen und anderen Todesursachen wesentlich ursächlich beteiligt. Von häufigen Infekten zu Impotenz und Unfruchtbarkeit, häufigeren Rückenschmerzen, faltiger Haut im Alter, verschiedensten Krebserkrankungen über Schlaganfälle bis zur Osteoporose, Rauchen vergrößert das Risiko erheblich. Die Hälfte aller lebenslangen Raucher wird an den Folgen des Rauchens sterben. Rauchen kommt in niedrigen sozialen Schichten häufiger vor. Raucher fehlen krankheitsbedingt häufiger am Arbeitsplatz. Europaweit sterben jährlich rund 500 000 Menschen an Erkrankungen, die durch das Rauchen verursacht werden. In Deutschland sterben täglich etwa 340 Raucher an den Folgen ihrer Nikotinsucht, jährlich sind es in Deutschland 140 000 Nikotin-Tote. Weltweit tötet Tabak jeden zehnten Erwachsenen. Für Großbritannien schätzt man, dass Passivrauchen am Arbeitsplatz pro Tag 2 Menschen im arbeitsfähigen Alter tötet. (617 Tote pro Jahr), davon alleine 54 im Gaststättengewerbe. Jedes Jahr sterben in Großbritannien 2700 weitere Menschen im Alter zwischen 20-64 Jahren und 8000 über 65 jährige an den Folgen des Passivrauchens. BMJ 2005;330:812  Tabakrauchen ist damit eine der wichtigsten Todesursachen überhaupt. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar, wenn mehr Menschen über die gesundheitlichen Gefahren des Rauchens informiert wären. Mit dem Rauchen aufzuhören lohnt sich jederzeit. Wenn beispielsweise ein Risiko für den plötzlichen Herztod vorhanden ist, haben Raucher ein verdoppeltes Risiko, bei Exrauchern normalisiert sich dies in kurzer Zeit. Hierzu können die Medien einen wichtigen Beitrag leisten. Aus diesem Grund wurde 1997 der Pressedienst „Blauer Dunst“ entwickelt. Er veröffentlicht regelmäßig Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeiten aus aller Welt in knapper, verständlicher Sprache und schickt sie an rund 1500 Journalisten in Deutschland, Österreich und Luxemburg.DKFZ- Heidelberg- Blauer_Dunst Nur 3%, all derer die einen ernsthaften Versuch machen aufzuhören, sind nach einem Jahr noch abstinent. Eine Entwöhnung vom Rauchen hat positive Auswirkungen auf die Gesundheit (innerhalb eines Monats: Abnahme von Symptomen und Infektionen des Respirationstraktes; nach einem Jahr und später: Abnahme des Risikos von Herzinfarkten und anderen kardiovaskulären Ereignissen um 50% und mehr [The health benefits of smoking cessation. A report of the Surgeon General. Washington DC: U.S. Department of Health and Human Services, 1990. ]). Das Wissen über die gesundheitlichen Gefahren des Rauchens und auch unmittelbar erfahrene gesundheitliche Nachteile haben offensichtlich bei vielen Menschen keinen Einfluss auf die Nikotinabhängigkeit. Kinder mit Asthma rauchen beispielsweise sogar häufiger als gesunde Kinder. Precht Pediatrics 2003; 111: e562-e568. [Abstract]. Rauchen ist nicht nur verantwortlich für Atemwegerkrankungen, Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen, Rauchen begünstigt beispielsweise auch Knochenbrüche und erhöht dabei das Risiko auf das 1,3-1,8 fache des Risikos von Nichtraucher. Auch hier handelt es sich um einen Langzeiteffekt. P Vestergaard Journal of Internal Medicine 2003 254: 572-583.  Tabakwerbung ist besonders bei Jugendlichen erfolgreich und stiftet zum Rauchen an. (Cochrane Review Issue 4, 2003) Aufhören mit dem Rauchen lohnt sich auch im Hinblick auf das Krebsrisiko. Man geht sogar derzeit davon aus, dass die Zahl der Todesfälle durch Lungenkrebs deutlicher vom Rauchverhalten der Rauchern im mittleren Alter abhängt als von den Jugendlichen die das Rauchen beginnen. Screeninguntersuchungen für Lungenkrebs werden derzeit in manchen Ländern heftig propagiert. Die Kosten/Nutzenanalyse vieler Experten zu diesem Thema besagt bisher, dass der Schaden für die Patienten eher größer ist. Insbesondere ist neben den finanziellen Kosten die hohe Rate an verdächtigen Befunden zu vermerken, die zu operativen Eingriffen und massiver radiologischer Diagnostik führen. Manche Autoren werfen deshalb die Frage auf, ob hier nicht mehr Krebs durch die Diagnostik verursacht wird, als hierdurch verhindert wird.

Rückgang des Lungenkrebsrisikos bis zum Alter von 75 Jahren bei Beendigung des Rauchens mit X Jahren

  Anteil der Raucher die an Lungenkrebs erkranken
Lungenkrebsrisiko für männliche Raucher bis 70 Jahre  16%
Lungenkrebsrisiko bei Beendigung des Rauchens mit 60 Jahren  10%
bei Beendigung des Rauchens mit 50 Jahren  6%
bei Beendigung des Rauchens mit 40 Jahren  3%
bei Beendigung des Rauchens mit 30 Jahren  2%
Peto R, Darby S, Deo H, Silcocks P, Whitley E, Doll R. Smoking, smoking cessation, and lung cancer in the UK since 1950: combination of national statistics with two case-control studies. BMJ. 2000;321:323-329.
Entwöhnungsversuche, die ca. 3/4 der Raucher jedes Jahr gern unternehmen würden, sind mit sehr hohen Rückfallraten von ca. 65% innerhalb von 3 Monaten und über 80% im 1. Jahr assoziiert. Obwohl viele Raucher irgendwann mit dem Rauchen aufhören, sind hierfür in der Regel mehrere Versuche erforderlich. Mit der Anzahl der Versuche aufzuhören steigt die Chance auf Erfolg. In einer Studie von 630 Rauchern, die aus Eigenmotivation, ohne Hilfe das Rauchen einstellten hielten 33% 2 Tage durch, 24% 7 Tage, 22% 14 Tage, 19% einen Monat, 11% 3 Monate, 8% 6 Monate, und 3% 6 Monate bei biochemischer Überprüfung. Slipping (ab und zu eine Zigarette, dabei weniger als durchschnittlich eine am Tag) war häufig (9-15%) und zeigte eine schlechte Prognose an. Allerdings hatten dies auch 23% von denen, die wirklich irgendwann endgültig aufhörten an irgendeinem Zeitpunkt getan. Mit dem Rauchen aufzuhören ist also meistens nicht ganz einfach. Hughes, John R.;Health Psychology. 1992 Vol 11(5) 331-334 Rauchen ist Folge einer Nikotinabhängigkeit. Aus Untersuchungen bei Jugendlichen ist bekannt, dass Abhängigkeitssymptome sich bereits innerhalb von wenigen Tagen oder Wochen entwickeln. Bei 2/3 treten diese bereits auf, vor zum regelmäßigen Rauchen übergegangen wird. Genetische Ursachen spielen eine erhebliche Rolle. Vom CYP2A6-Gen sind 14 Varianten bekannt, Nichtraucher haben nach einer Studie wesentlich häufiger inaktive CYP2A6-Enzyme als Raucher. Starke Raucher hatten dagegen häufig überaktive Enzyme, so dass mehr Zigaretten für denselben konstanten Nikotinspiegel nötig sind. Der Nikotinkonsum ist weniger von Umgebungsreizen abhängig als die meisten Raucher denken, entscheidend sind die Entzugserscheinungen. (Journal of Abnormal Psychology, 2002, Vol. 111, No. 4, 556–567). Alleine eine Telefonberatung erhöht die Abstinenzrate. Britt J, . J Consult Clin Psychol. 1995;63:1005-1014. Ungeborene Kinder rauchen bereits mit, die Kinder von Rauchern sind nach der Geburt reizbarer, zeigen Stress und Entzugssymptome an verschiedenen Organen. Rauchen fördert Missbildungen und Frühgeburten. Da die Verhaltenstherapie mit kognitiven Elementen ­ meist in Gruppensitzungen ­ allein die Abstinenzrate zwar auf ca. 30% für das 1. Jahr erhöht, aber für den einzelnen immer noch eine größere Wahrscheinlichkeit für einen Rückfall als für Abstinenz beinhaltet, sind Zusatzbehandlungsverfahren dringend notwendig. Einerseits hat der Einsatz transdermaler Nikotinapplikationen und Nikotinkaugummis zur Verringerung von Entzugssymptomen gerade in Kombination mit Verhaltenstherapie die Abstinenzraten erhöht, andererseits konnte die Wirksamkeit von verschiedenen Antidepressiva (Doxepin, Fluoxetin u.a.) in diesem Zusammenhang auch bei Rauchern ohne Depression nachgewiesen werden. Kaugummis scheinen wirksamer als Pflaster in der Unterdrückung von Entzugsymptomen. Wesentlich ist allerdings die Beratung und Beachtung des Umgangs mit den Nikotinersatzmitteln. Pflaster haben seltener Nebenwirkungen als Kaugummi. Nikotin wird durch das Leber- Cytochrom P450 (CYP) 2A6 zu Cotinin, und Cotinin zu 3'-Hydroxycotinin (3-HC) verstoffwechselt. Menschen die schneller verstoffwechseln rauchen mehr und haben schlechtere Resultate bei der Entwöhnung mit Niktionpflaster, bei Benutzung des Nikotinnasensprays spielt dies keine Rolle. Clinical Pharmacology & Therapeutics June 2006 79(6) 600-8 Da Nikotin im ZNS seine Hauptwirkung außer im Locus coeruleus im mesolimbischen dopaminergen System entfaltet, lag es nahe, zur Rückfallprophylaxe eine dopaminerg wirksame Substanz einzusetzen. Bupropion ist ein in den USA zugelassenes Antidepressivum, das hauptsächlich als Dopaminwiederaufnahmehemmer und relativ schwacher Aufnahmehemmer für Noradrenalin wirkt. Bupropion hemmt die Monoaminooxidase nicht. Der für die Raucherentwöhnung verantwortliche Mechanismus ist noch unklar, könnte aber mit der Wiederaufnahmehemmung von Dopamin zusammenhängen. Auch andere Antidepressiva besonders Nortryptilin sind wirksam. Die häufigsten unerwünschten Wirkungen sind Schlaflosigkeit und Kopfschmerzen. Es hat seine Wirksamkeit als Entwöhnungsmedikament bei Rauchern im Vergleich zu Plazebo bereits in einer großen kontrollierten Studie gezeigt [Hurt RD, N Engl J Med 1997;337:1195­202. ]. Bupropion, das über 9 Wochen gegeben und dann wieder abgesetzt wurde, entweder allein oder in Kombination mit einem Nikotinpflaster ist einer Therapie mit Nikotinpflaster allein oder Plazebo überlegen. In der Bupropionststudie betrugen die Abstinenzraten nach 6 bzw. 12 Monaten in der Plazebogruppe 18,8 bzw. 15,6%, in der Gruppe mit Nikotinpflaster 21,3 bzw. 16,4%, in der Bupropiongruppe 30,3% bzw. 35,5% (p < 0,001 im Vergleich zu Plazebo), in der Gruppe mit Bupropion und Nikotinpflaster 38,8 bzw. 35,5% (p < 0,001 im Vergleich zu Plazebo). Nach 7 Wochen hatten die Probanden in der Plazebogruppe durchschnittlich 2,1 kg an Körpergewicht zugenommen, im Vergleich zu 1,6 kg in der Gruppe mit Nikotinpflaster, 1,7 kg in der Bupropiongruppe und 1,1 kg in der Gruppe mit Kombinationsbehandlung (p < 0,05 im Vergleich zu Plazebo). Die Gewichtszunahme nach 7 Wochen war in der Gruppe mit Kombinationsbehandlung signifikant geringer als in der Bupropion- und in der Plazebogruppe (p < 0,05 für beide Vergleiche) Jorenby DE, Leischow SJ, Nides MA, et al. A controlled trial of sustained-release bupropion, a nicotine patch, or both for smoking cessation. N Engl J Med 1999;340: 685­91.Im 8 Jahres Follow up waren in einer Studie noch die Hälfte derer die mit Nikotinpflaster abstinent geworden waren weiter Nichtraucher. (BMJ 2003). Neuerdings sind die Suizidversuche unter Antidepressiva besonders ins Gespräch gekommen. (genaueres) . Zyban ist ein Antidepressivum, wie bei allen Antidepressiva gilt, dass in den ersten 10 Tagen keine Wirkung sondern nur Nebenwirkungen zu erwarten sind. Dies gilt auch für Zyban. Auch Nikotin ist antidepressiv wirksam. Bei Absetzen von Nikotin und zeitgleichem Beginn von Zyban tritt vorübergehend eine Verschlechterung der Befindlichkeit auf, die bei manifester Depression auch Suizidalität begünstigen kann. Wenn Zyban, ist deshalb der Beginn der Nikotinabstinenz am sinnvollsten erst nach 10 Tagen. (siehe auch) Neue Hoffnung auf eine medikamentöse Unterstützung bei der Raucherentwöhnung ergibt sich aus ersten Studien bezüglich des Medikamentes Vareniclin (Chantix®) , einem partiellen nikotinischen Azetylcholinrezeptoragonisten, die Erfolgsraten scheinen höher als unter Bupropion, die Verträglichkeit scheint akzeptabel. Viele Studienteilnehmer litten allerdings unter Schwindel, Kopfschmerzen, Erbrechen, Blähungen, Schlaflosigkeit, abnormen Träumen und Geschmackstörungen. Ein Medikament alleine wird auch in diesem Fall nicht ausreichen um stabil nikotinabstinent zu werden. Vareniclin ist in den USA bereits zugelassen, Hersteller ist die Firma Pfizer. Stress ebenso wie Rauchen unterdrückt die Neubildung von Nervenzellen in dem für das Gedächtnis wichtigen Hippokampus. Zwar hebt Rauchen ähnlich wie Stress die Aufmerksamkeit, es schädigt aber langfristig das Gedächtnis. Ähnlich erhöhen auch die Acetylcholinesterasehemmer die Aufmerksamkeit, auch sie wirken an den nikotinergen Rezeptoren. Bei Rauchern verändern sich diese Rezeptoren dauerhaft. Rauchen schädigt auch die Nervenzellen im Locus coeruleus, was Raucher bei Aufgabe des Rauchens anfällig für Depressionen macht. Rauchen aktiviert kurzfristig das körpereigene Belohnungssystem, dies führt dazu, dass Menschen mit Depressionen ihren Nikotinkonsum oft steigern. Inzwischen ist eindeutig, dass Rauchen auch die Angehörigen erheblich gefährdet und deren Risiko am Herzinfarkt zu sterben erhöht, auch Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden senken eindeutig die Herzinfarktrate in der betroffenen Gegend, auch für Nichtraucher. (BMJ 2004) Tabakrauchen beinhaltet nicht nur medizinische, sondern auch soziale und wirtschaftliche Folgen. Allein in Deutschland erkranken jährlich 80.000 bis 90.000 Raucher an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ca. 30.000 Raucher an Bronchialkarzinom. (844 kb). Die USA und Deutschland sind die Länder, die sich der Antiraucherkampange der WHO entgegenstellten. Wirtschaftliche Interessen gehen hier vor Gesundheitsinteressen. Die Bundesregierung hat offensichtlich Sorgen, dass bei einer Preiserhöhung zu viele Raucher das Rauchen einstellen könnten und damit die Steuererhöhungen zurückgehen könnten. Raucherprävention und Behandlung ist offensichtlich von Seiten unserer Regierung nicht gewollt. Ob man die Bundesregierung angesichts solch offensichtlicher Begünstigung der Nikotinsucht für die Folgen haftbar machen kann, ist allerdings zweifelhaft, wenn es auch wünschenswert wäre. Dass auch versteckte Zigarettenwerbung in Filme Jugendliche zum Rauchen animiert ist nach einer neuen Studie (Lancet 2003) gesichert, sollte die Bundesregierung gegen die Eindämmung der Tabakwerbung sein um dem entgegen zu arbeiten?.

 

Quellen / Literatur:

US Surgeon General: Tobacco Cessation Guideline   Quitnet.com Health Canada: Quitting Smoking and Health UK   Leitlinie Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) Tabakbedingte Störungen - "Leitlinie Tabakentwöhnung"

  1. Ahluwalia, J. S., Harris, K. J., Catley, D., Okuyemi, K. S., Mayo, M. S. (2002). Sustained-Release Bupropion for Smoking Cessation in African Americans: A Randomized Controlled Trial. JAMA 288: 468-474 [Abstract] [Full Text]  
  2.  Tabakabhängigkeit  [PDF] Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (1. Auflage 2001)
  3. Karen L. Law, Laura R. Stroud, Linda L. LaGasse, Raymond Niaura, Jing Liu, and Barry M. Lester Smoking During Pregnancy and Newborn Neurobehavior Pediatrics 2003; 111: 1318-1323. [Abstract] [Full text] [PDF]  
  4. Steinhoffs Nichtraucher-Tagebuch http://www.stern.de/wissenschaft/koerper/index.html?eid=501405&nv=ex_L3_sn Stern-Reporter Jürgen Steinhoff beschreibt in seinem Tagebuch  Schwierigkeiten und Erfolge bei seinem Kampf gegen den Glimmstängel
  5. Anderson, J. E., Jorenby, D. E., Scott, W. J., Fiore, M. C. (2002). Treating Tobacco Use and Dependence : An Evidence-Based Clinical Practice Guideline for Tobacco Cessation. Chest 121: 932-941 [Abstract] [Full Text]  
  6. Linkliste der Nichtraucher-Initiative Deutschland e.V. http://www.hippie-online.de/nid/smoke.html http://www.ni-d.de/
  7. Anderson, J. W., Greenway, F. L., Fujioka, K., Gadde, K. M., McKenney, J., O'Neil, P. M. (2002). Bupropion SR Enhances Weight Loss: A 48-Week Double-Blind, Placebo- Controlled Trial. Obes Res 10: 633-641 [Abstract] [Full Text]  
  8. Barnes, P. J. (2000). Chronic Obstructive Pulmonary Disease. N Engl J Med 343: 269-280 [Full Text]  
  9. Benowitz, N. L. (2002). Smoking Cessation Trials Targeted to Racial and Economic Minority Groups. JAMA 288: 497-499 [Full Text]  
  10. Britton, J., Jarvis, M. J (2000). Bupropion: a new treatment for smokers. BMJ 321: 65-66 [Full Text]  
  11. Britt J, Curry SJ, McBride C, Grothaus L, Louie D. , Miguez MC, Vazquez FL, Becona E., Curry SJ, McBride C, Grothaus LC, Louie D, Wagner EH.. A randomized trial of self-help materials, personalized feedback, and telephone counseling with nonvolunteer smokers. J Consult Clin Psychol. 1995;63:1005-1014
  12. Brody, A. L., Mandelkern, M. A., London, E. D., Childress, A. R., Lee, G. S., Bota, R. G., Ho, M. L., Saxena, S., Baxter, L. R. Jr, Madsen, D., Jarvik, M. E. (2002). Brain Metabolic Changes During Cigarette Craving. Arch Gen Psychiatry 59: 1162-1172 [Abstract] [Full Text]  
  13.  Bupropion alone or with a nicotine patch increased smoking cessation rates. Evid Based Ment Health 2: 74-74(1999). [Full Text]  
  14. Calverley, P., Bellamy, D. (2000). Issues at the interface between primary and secondary care in the management of common respiratory disease bullet 5: The challenge of providing better care for patients with chronic obstructive pulmonary disease: the poor relation of airways obstruction?. Thorax 55: 78-82 [Full Text]  
  15. Coleman, T (2001). Smoking cessation: integrating recent advances into clinical practice. Thorax 56: 579-582 [Abstract] [Full Text]  
  16. Coleman, T., West, R. (2001). Newly available treatments for nicotine addiction. BMJ 322: 1076-1077 [Full Text]  
  17. Corelli, R. L, Hudmon, K. S. (2002). Medications for smoking cessation. eWJM 176: 131-135 [Full Text]  
  18. Covey, L. S., Glassman, A. H., Stetner, F., Rivelli, S., Stage, K. (2002). A Randomized Trial of Sertraline as a Cessation Aid for Smokers With a History of Major Depression. Am. J. Psychiatry 159: 1731-1737 [Abstract] [Full Text]  
  19. da Costa, C. L., Younes, R. N., Lourenco, M. T. C. (2002). Stopping Smoking* : A Prospective, Randomized, Double-Blind Study Comparing Nortriptyline to Placebo. Chest 122: 403-408 [Abstract] [Full Text]  
  20. DeGraff, A. C. Jr (2002). Pharmacologic Therapy for Nicotine Addiction. Chest 122: 392-394 [Full Text]  
  21. Denny, J. T., Ginsberg, S., Papp, D., Browne, G., Morgan, S., Kushins, L., Solina, A. (2002). Hospital Initiatives in Promoting Smoking Cessation* : A Survey of Internet and Hospital-Based Programs Targeted at Consumers. Chest 122: 692-698 [Abstract] [Full Text]  
  22. Ferguson, G. T., Enright, P. L., Buist, A. S., Higgins, M. W. (2000). Office Spirometry for Lung Health Assessment in Adults: A Consensus Statement From the National Lung Health Education Program. Chest 117: 1146-1161 [Abstract] [Full Text]  
  23. Fiore MC, Bailey WC, Cohen SJ, et al. Treating Tobacco Use and Dependence. Clinical Practice Guideline. Rockville: Public Health Service, US Dept of Health and Human Services; 2000. http://www.surgeongeneral.gov/tobacco/treating_tobacco_use.pdf.
  24. Gluckman, R. (2000). . eWJM 173: 186-186 [Full Text]  
  25. Goodman, E., Capitman, J. (2000). Depressive Symptoms and Cigarette Smoking Among Teens. Pediatrics 106: 748-755 [Abstract] [Full Text]  
  26. Hall, S. M., Humfleet, G. L., Reus, V. I., Munoz, R. F., Hartz, D. T., Maude-Griffin, R. (2002). Psychological Intervention and Antidepressant Treatment in Smoking Cessation. Arch Gen Psychiatry 59: 930-936 [Abstract] [Full Text]  
  27. Harrison, C., Kinnell, H. G, Richardson, W., Vautrey, R., Britton, J., Jarvis, M. (2001). Bupropion for smokers. BMJ 322: 431-431 [Full Text]  
  28. Hesse, L. M., Venkatakrishnan, K., Court, M. H., von Moltke, L. L., Duan, S. X., Shader, R. I., Greenblatt, D. J. (2000). CYP2B6 Mediates the In Vitro Hydroxylation of Bupropion: Potential Drug Interactions with Other Antidepressants. Drug Metab. Dispos. 28: 1176-1183 [Abstract] [Full Text]  
  29. Hiatt, W. R. (2001). Medical Treatment of Peripheral Arterial Disease and Claudication. N Engl J Med 344: 1608-1621 [Full Text]  
  30. Hughes, J. R., Jorenby, D. E., Fiore, M. C., Baker, T. B. (1999). Smoking Cessation. N Engl J Med 341: 610-611 [Full Text]  
  31. Hughes, John R.; Gulliver, Suzy B.; Fenwick, James W.; Valliere, William A.; et al , Smoking cessation among self-quitters. Health Psychology. 1992 Vol 11(5) 331-334  
  32. Hurt, R. D., Krook, J. E., Croghan, I. T., Loprinzi, C. L., Sloan, J. A., Novotny, P. J., Kardinal, C. G., Knost, J. A., Tirona, M. T., Addo, F., Morton, R. F., Michalak, J. C., Schaefer, P. L., Porter, P. A., Stella, P. J. (2003). Nicotine Patch Therapy Based on Smoking Rate Followed by Bupropion for Prevention of Relapse to Smoking. J Clin Oncol 21: 914-920 [Abstract] [Full Text]  
  33. Hurt RD, Sachs DPL, Glover ED, et al. A comparison of sustained- release bupropion and placebo for smoking cessation. N Engl J Med 1997;337:1195­202.
  34. Jain, A. K., Kaplan, R. A., Gadde, K. M., Wadden, T. A., Allison, D. B., Brewer, E. R., Leadbetter, R. A., Richard, N., Haight, B., Jamerson, B. D., Buaron, K. S., Metz, A. (2002). Bupropion SR vs. Placebo for Weight Loss in Obese Patients with Depressive Symptoms. Obes Res 10: 1049-1056 [Abstract] [Full Text]  
  35. Joseph, A. M., Antonnucio, D. O. (1999). Lack of Efficacy of Transdermal Nicotine in Smoking Cessation. N Engl J Med 341: 1157-1158 [Full Text]  
  36. Khuri, F. R., Kim, E. S., Lee, J. J., Winn, R. J., Benner, S. E., Lippman, S. M., Fu, K. K., Cooper, J. S., Vokes, E. E., Chamberlain, R. M., Williams, B., Pajak, T. F., Goepfert, H., Hong, W. K. (2001). The Impact of Smoking Status, Disease Stage, and Index Tumor Site on Second Primary Tumor Incidence and Tumor Recurrence in the Head and Neck Retinoid Chemoprevention Trial. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev 10: 823-829 [Abstract] [Full Text]  
  37. Lam, S., MacAulay, C., le Riche, J. C., Dyachkova, Y., Coldman, A., Guillaud, M., Hawk, E., Christen, M.-O., Gazdar, A. F. (2002). A Randomized Phase IIb Trial of Anethole Dithiolethione in Smokers with Bronchial Dysplasia. J Natl Cancer Inst 94: 1001-1009 [Abstract] [Full Text]  
  38. Lancaster, T., Stead, L., Silagy, C., Sowden, A. (2000). Regular review: Effectiveness of interventions to help people stop smoking: findings from the Cochrane Library. BMJ 321: 355-358 [Full Text]  
  39. LINGFORD-HUGHES, A., NUTT, D. (2003). Neurobiology of addiction and implications for treatment. Br J Psychiatry 182: 97-100 [Full Text]  
  40. Luty, J. (2002). Nicotine addiction and smoking cessation treatments. Adv Psychiatr Treat 8: 42-48 [Full Text]  
  41. Madeline A Dalton, James D Sargent, Michael L Beach, Linda Titus-Ernstoff, Jennifer J Gibson, M Bridget Ahrens, Jennifer J Tickle, Todd F Heatherton Effect of viewing smoking in movies on adolescent smoking initiation: a cohort study The Lancet, online June 10, 2003 http://image.thelancet.com/extras/03art1353web.pdf 
  42. Mapel, D. W., Picchi, M. A., Hurley, J. S., Frost, F. J., Petersen, H. V., Mapel, V. M., Coultas, D. B. (2000). Utilization in COPD : Patient Characteristics and Diagnostic Evaluation. Chest 117: 346S-353 [Abstract] [Full Text]  
  43. Melvin, C. L, Dolan-Mullen, P., Windsor, R. A, Whiteside, H P. Jr, Goldenberg, R. L (2000). Recommended cessation counselling for pregnant women who smoke: a review of the evidence. Tob Control 9: 80i-84 [Abstract] [Full Text]  
  44. Miller, D. K., Sumithran, S. P., Dwoskin, L. P. (2002). Bupropion Inhibits Nicotine-Evoked [3H]Overflow from Rat Striatal Slices Preloaded with [3H]Dopamine and from Rat Hippocampal Slices Preloaded with [3H]Norepinephrine. J. Pharmacol. Exp. Ther. 302: 1113-1122 [Abstract] [Full Text]  
  45. Miller, D. K., Wong, E. H. F., Chesnut, M. D., Dwoskin, L. P. (2002). Reboxetine: Functional Inhibition of Monoamine Transporters and Nicotinic Acetylcholine Receptors. J. Pharmacol. Exp. Ther. 302: 687-695 [Abstract] [Full Text]  
  46. Nicotine patches and the subjective effects of cigarette smoking: US Pharmacist zu Nikotinersatz
  47. Nonprescription Options for Smoking Cessation
  48. Okuyemi, K. S., Ahluwalia, J. S., Harris, K. J. (2000). Pharmacotherapy of Smoking Cessation. Arch Fam Med 9: 270-281 [Abstract] [Full Text]  
  49. Orleans, C T., Barker, D. C, Kaufman, N. J, Marx, J. F (2000). Helping pregnant smokers quit: meeting the challenge in the next decade. Tob Control 9: 6i-11 [Full Text]  
  50. Orleans, C T., Johnson, R. W., Barker, D. C, Kaufman, N. J, Marx, J. F (2001). Helping pregnant smokers quit: meeting the challenge in the next decade. eWJM 174: 276-281 [Full Text]  
  51. Orme, M. E, Hogue, S. L, Kennedy, L. M, Paine, A. C, Godfrey, C. (2001). Development of the health and economic consequences of smoking interactive model. Tob Control 10: 55-61 [Abstract] [Full Text]  
  52. P. J. Mahadevia, L. A. Fleisher, K. D. Frick, J. Eng, S. N. Goodman, and N. R. Powe Lung Cancer Screening With Helical Computed Tomography in Older Adult Smokers: A Decision and Cost-effectiveness Analysis JAMA, January 15, 2003; 289(3): 313 - 322. [Abstract] [Full Text] [PDF]
  53. Pauwels, R. A. (2000). National and International Guidelines for COPD : The Need for Evidence. Chest 117: 20S-22 [Abstract] [Full Text]  
  54. Petty, T. L. (2000). Scope of the COPD Problem in North America : Early Studies of Prevalence and NHANES III Data: Basis for Early Identification and Intervention. Chest 117: 326S-331 [Abstract] [Full Text]  
  55. Pierce, J. P., Gilpin, E. A. (2002). Impact of Over-the-Counter Sales on Effectiveness of Pharmaceutical Aids for Smoking Cessation. JAMA 288: 1260-1264 [Abstract] [Full Text]  
  56. Pride, N B (2001). Smoking cessation: effects on symptoms, spirometry and future trends in COPD. Thorax 56: ii7-10 [Full Text]  
  57. Rauhut, A. S., Mullins, S. N., Dwoskin, L. P., Bardo, M. T. (2002). Reboxetine: Attenuation of Intravenous Nicotine Self-Administration in Rats. J. Pharmacol. Exp. Ther. 303: 664-672 [Abstract] [Full Text]  
  58. Rennard, S. I., Daughton, D. M. (2000). Smoking Cessation. Chest 117: 360S-364 [Abstract] [Full Text]  
  59. Rigotti, N. A. (2002). Treatment of Tobacco Use and Dependence. N Engl J Med 346: 506-512 [Full Text]  
  60. Shiffman, S., Paty, J. A., Rohay, J. M., Di Marino, M. E., Gitchell, J. (2000). The Efficacy of Computer-Tailored Smoking Cessation Material as a Supplement to Nicotine Polacrilex Gum Therapy. Arch Intern Med 160: 1675-1681 [Abstract] [Full Text]  
  61. Swensen SJ, Jett JR, Sloan JA, et al. Screening for lung cancer with low-dose spiral computed tomography. Am J Respir Crit Care Med. 2002;165:508-513.
  62. US Department of Health and Human Services. Women and Smoking: A Report of the Surgeon General. Rockville, Md: Office on Smoking and Health, Centers for Chronic Disease Prevention and Health Prevention, Centers for Disease Control and Prevention, Public Health Service, US Dept of Health and Human Services; 2001. http://www.cdc.gov/tobacco/sgr_forwomen.htm.
  63. V. R. Grann and A. I. Neugut Lung Cancer Screening at Any Price? JAMA, January 15, 2003; 289(3): 357 - 358.  [Full Text] [PDF] 
  64. WAGENA, E J, HUIBERS, M J H, VAN SCHAYCK, C P (2001). Antidepressants in the treatment of patients with COPD: possible associations between smoking cigarettes, COPD and depression. Thorax 56: 587a-588 [Full Text]  
  65. Weiner, E., Ball, M. P., Summerfelt, A., Gold, J., Buchanan, R. W. (2001). Effects of Sustained-Release Bupropion and Supportive Group Therapy on Cigarette Consumption in Patients With Schizophrenia. Am. J. Psychiatry 158: 635-637 [Abstract] [Full Text]  
  66. West, R., McNeill, A., Raw, M. (2000). Smoking cessation guidelines for health professionals: an update. Thorax 55: 987-999 [Abstract] [Full Text]  
  67. Zieliñski, J., Bednarek, M. (2001). Early Detection of COPD in a High-Risk Population Using Spirometric Screening. Chest 119: 731-736 [Abstract] [Full Text]  
  68. Dorthe Hansen Precht, Lis Keiding, and Mette Madsen, Smoking Patterns Among Adolescents With Asthma Attending Upper Secondary Schools: A Community-Based Study, Pediatrics 2003; 111: e562-e568. [Abstract] [Full text] [PDF]
  69. Patricia Yudkin, Kate Hey, Sarah Roberts, Sarah Welch, Michael Murphy, and Robert Walton Abstinence from smoking eight years after participation in randomised controlled trial of nicotine patch BMJ 2003; 327: 28-29. [Full text] [PDF]  
  70. Anjali Jain, Extracts from BestTreatments: Treating nicotine addiction, BMJ  2003;327:1394-1395, doi:10.1136/bmj.327.7428.1394 [Full text] [PDF]
  71. Impact of tobacco advertising and promotion on increasing adolescent smoking behaviours (Cochrane Review Issue 4, 2003)
  72. Smoking cessation for the secondary prevention of coronary heart disease (Cochrane Review Issue 4, 2003)
  73. Tim Coleman, John Britton, Jim Thornton Nicotine replacement therapy in pregnancy BMJ  2004;328:965-966, doi:10.1136/bmj.328.7446.965 [Full text] [PDF
  74. Richard P Sargent, Robert M Shepard, Stanton A Glantz Reduced incidence of admissions for myocardial infarction associated with public smoking ban: before and after study BMJ  2004;328:977-980, doi:10.1136/bmj.38055.715683.55 (published 5 April 2004) [Abstract] [Full text] [PDF
  75. Sarah Hill, Tony Blakely, Ichiro Kawachi, Alistair Woodward Mortality among "never smokers" living with smokers: two cohort studies, 1981-4 and 1996-9BMJ  2004;328:988-989, doi:10.1136/bmj.38070.503009.EE (published 5 April 2004) [Full text] [PDF] [extra: Security statement
  76. Patricia Yudkin, Marcus Munafò, Kate Hey, Sarah Roberts, Sarah Welch, Elaine Johnstone, Michael Murphy, Siân Griffiths, Robert Walton  Effectiveness of nicotine patches in relation to genotype in women versus men: randomised controlled trial BMJ  2004;328:989-990, doi:10.1136/bmj.38050.674826.AE (published 19 March 2004) [Full text] [PDF]
  77. Fracture risk and smoking Bandolier Journal 4/2004
  78. National Cancer Institute. Risks Associated With Smoking Cigarettes With Low Machine-Measured Yields of Tar and Nicotine.
  79. Jon-Kar Zubieta, et al. Regional Cerebral Blood Flow Responses to Smoking in Tobacco Smokers After Overnight Abstinence
    Am J Psychiatry 2005 162: 567-577.
    [Abstract] [Full Text]
  80. Konrad Jamrozik, Estimate of deaths attributable to passive smoking among UK adults: database analysis BMJ 2005;330:812  doi:10.1136/bmj.38370.496632.8F (published 1 March 2005)
  81. Derek Yach, Martin McKee, Alan D Lopez, Tom Novotny, for Oxford Vision 2020, Improving diet and physical activity: 12 lessons from controlling tobacco smoking, BMJ 2005;330:898-900, doi:10.1136/bmj.330.7496.898 [Extract] [Full text] [PDF]  
  82. Margaret R. Becklake, Heberto Ghezzo, and Pierre Ernst, Childhood predictors of smoking in adolescence: a follow-up study of Montréal schoolchildren, CMAJ 2005 173: 377-379; doi:10.1503/cmaj.1041428 [Abstract] [Full Text] [PDF
  83. David Gonzales et al., Varenicline, an Nicotinic Acetylcholine Receptor Partial Agonist, vs Sustained-Release Bupropion and Placebo for Smoking Cessation: A Randomized Controlled Trial, JAMA. 2006;296:47-55.ABSTRACT | FULL TEXT | PDF
  84. Douglas E. Jorenby et al., Efficacy of Varenicline, an 42 Nicotinic Acetylcholine Receptor Partial Agonist, vs Placebo or Sustained-Release Bupropion for Smoking Cessation: A Randomized Controlled Trial, JAMA. 2006;296:56-63.ABSTRACT | FULL TEXT | PDF
  85. Serena Tonstad; et al., Effect of Maintenance Therapy With Varenicline on Smoking Cessation: A Randomized Controlled Trial, JAMA. 2006;296:64-71, ABSTRACT | FULL TEXT | PDF
  86. Robert C. Klesges, Varenicline for Smoking Cessation: Definite Promise, But No Panacea, JAMA. 2006;296:94-95.EXTRACT | FULL TEXT | PDF
  87.  Statistisches Bundesamt Rauchgewohnheiten
  88.  V. R. Grann 2003; Full Text   P. J. Mahadevia,  2003;
  89. Swensen SJ,  Am J Respir Crit Care Med. 2002;165:508-513.I
  90. lan Goldenberg; Michael Jonas; Alexander Tenenbaum; Valentina Boyko; Shlomi Matetzky; Avraham Shotan; Solomon Behar; Henrietta Reicher-Reiss Current Smoking, Smoking Cessation, and the Risk of Sudden Cardiac Death in Patients With Coronary Artery Disease Arch Intern Med. 2003;163:2301-2305.ABSTRACT | FULL TEXT | PDF  
     

 

Glossar: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y
Inhaltsverzeichnis  |  Suche  |  Startseite

 

Wichtiger Hinweis: Sämtliche Äußerungen auf diesen Seiten erfolgen unter Ausschluss jeglicher Haftung für möglicherweise unzutreffende Angaben tatsächlicher oder rechtlicher Art. Ansprüche irgendwelcher Art können aus eventuell unzutreffenden Angaben nicht hergeleitet werden. Selbstverständlich erheben die Aussagen keinen Anspruch auf allgemeine Gültigkeit, es wird daneben eine Vielzahl vollkommen anderer Erfahrungen und Auffassungen geben. Ich distanziere mich ausdrücklich von den Inhalten der Webseiten und Internetressourcen, auf die ich mit meinen Links verweise. Die Haftung für Inhalte der verlinkten Seiten wird ausdrücklich ausgeschlossen. Bitte lesen sie auch den Beipackzettel der Homepage, dieser beinhaltet das Impressum, weiteres auch im Vorwort. Das Glossar wurde unter Verwendung von Fachliteratur erstellt. Insbesondere dem ICD 10, dem DSM IV, AMDP- Manual, Leitlinien der Fachgesellschaften, Lehrbuch VT von J.Mragraf, Lehrbuch der analytischen Therapie von Thomä und Kächele, Lexika wie dem Pschyrembel, verschiedene Neurologie- und Psychiatrielehrbücher, Literatur aus dem Web, außerdem einer Vielzahl von Fachartikeln aktueller Zeitschriften der letzten 10 Jahre.Möglicherweise sind nicht alle (insbesondere kleinere) Zitate kenntlich gemacht. Durch Verwendung verschiedener Quellen konnte eine Mischung aus den unterschiedlichen Zitate nicht immer vermieden werden. Soweit möglich wird dies angezeigt. Falls sich jemand falsch oder in zu großem Umfang zitiert findet- bitte eine E-Mail schicken. Bitte beachten Sie: Diese Webseite ersetzt keine medizinische Diagnosestellung oder Behandlung. Es wird hier versucht einen Überblick über den derzeitigen Stand der medizinischen Forschung auch für interessierte Laien  zu geben, dies ist nicht immer aktuell möglich. Es ist auch nicht möglich, dass ein Arzt immer auf dem aktuellsten Stand der medizinischen Forschung in allen Bereichen seines Faches ist.  Es ist immer möglich, dass die medizinische Forschung hier noch als wirksam und ungefährlich dargestellte Behandlungsmaßnahmen inzwischen als gefährlich oder unwirksam erwiesen hat. Lesen Sie bei Medikamenten immer den Beipackzettel und fragen Sie bei Unklarheiten Ihren behandelnden Arzt. Medikamentöse Behandlungen auch mit freiverkäuflichen Medikamenten bedürfen ärztlicher Aufsicht und Anleitung. Dies gilt auch für alle anderen Behandlungsverfahren. Die hier angebotenen Informationen können nicht immer für jeden verständlich sein. Um Mitteilung, wo dies nicht der Fall ist, bin ich dankbar. Fragen Sie hierzu immer Ihren behandelnden Arzt. Dieser weiß in der Regel über die hier dargestellten Sachverhalte gut Bescheid und kann Ihren individuellen Fall und Ihre Beschwerden besser einordnen- was für einen bestimmten Patienten nützlich ist, kann einem anderen schaden.  Selbstverständlich gibt es zu den meisten Themen unterschiedliche Auffassungen. Soweit möglich wird hier dargestellt, woher die Informationen stammen. In den meisten Fällen mit einem entsprechenden Link (da diese oft ohne Ankündigung geändert werden, sind diese leider nicht immer aktuell zu halten). Leider ist die zitierte Literatur nicht immer kostenfrei zugänglich. Die Beschränkung auf kostenfrei zugängliche Literatur würde manches sehr oberflächlich lassen. In der Regel versuche ich mich in der Darstellung an deutschen oder internationalen Leitlinien der Fachgesellschaften und Metaanalysen der Literatur zu orientieren. Auch dies ist nicht überall möglich. Zum einen gibt es nicht überall solche Leitlinien, zum anderen werden diese mir nicht immer sofort bekannt. Manche Leitlinien sind lange nicht aktualisiert worden und von neuerer Literatur überholt, bzw, ergänzungsbedürftig.  Wenn möglich sind im Text Links zu solchen Leitlinien eingebaut. Auch Leitlinien sind nur Orientierungen, sie schließen nicht aus, dass generell oder im Einzelfall Fehler enthalten sind oder diese im Einzelfall nicht anwendbar sind. Ziel der Darstellung ist hier definitiv nicht, mich als Experten für irgendeines der in der Homepage dargestellten Krankheitsbilder auszuweisen. Ich gehe davon aus, dass alle vergleichbaren Fachärzte für Neurologie, Psychotherapeutische Medizin und Psychiatrie ihre Patienten sorgfältig und genau so gut wie ich behandeln. Sollten Sie über eine Suchmaschine direkt auf diese Seite gekommen sein, werden Sie gebeten auch die Hauptseite aufzusuchen. Dort finden Sie einen Link zu den zuständigen Ärztekammern. Jeder Nutzer ist für die Verwendung der hier gewonnenen Informationen selbst verantwortlich, es handelt sich definitiv um keine Anleitung zur Selbstbehandlung. Es wird keinerlei Haftung weder für die hier angebotenen Informationen noch für die in den Links angebotenen Informationen übernommen. Sollten Sie Links finden, die nicht (oder nicht mehr) seriös sind, teilen Sie mir dies bitte mit, damit ich diese löschen kann. Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Autor, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des Autors kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Autor behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Seiten oder das gesamte Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen. Veränderungen erfolgen dabei ständig in Anpassung an neue Literatur oder weil sich meine Auffassung zu einem Thema aus anderen Gründen geändert hat.  Dieser Haftungsausschluss ist als Teil des Internetangebotes zu betrachten, von dem aus auf diese Seite verwiesen wurde. Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieses Textes der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen sollten, bleiben die übrigen Teile des Dokumentes in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit davon unberührt.  Sollte sich jemand durch die Homepage in irgendeiner Form beleidigt, benachteiligt oder in sonst einer Form geschädigt fühlen, bitte ich um eine persönliche Kontaktaufnahme per E-Mail  oder telefonisch bzw. per Post. Bitte nennen Sie bei Mitteilungen Ihren vollständigen Namen und Ihre Adresse. Bei Mitteilungen von Kollegen bitte auch Tatsache, dass sie Kollege sind, sowie die Fachbezeichnung. Anonyme Mitteilungen sind in der Regel nicht willkommen. Karl C. Mayer