Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

Glossar: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y
Inhaltsverzeichnis  |  Suche  |  Startseite

 


Glossar Psychiatrie / Psychosomatik / Psychotherapie / Neurologie / Neuropsychologie
 

REM - Parasomnie

Nicht immer ist es von Vorteil, wenn Träume Realität werden. Während wir träumen wird die Hirnstrom-Aktivität dann wieder schneller. Die Natur hat es so eingerichtet, dass unsere Muskulatur während wir träumen erschlafft. Dies schützt uns üblicherweise davor, dass was wir während des Schlafes träumen ausführen. Da in dieser Schlafphase üblicherweise schnelle Augenbewegungen zu beobachten sind, nennt man sie auch REM Phase (Rapid eye movement). Das Hirnstrombild zeigt hier keine Verlangsamung wie in den oben genannten Schlafphasen sondern Wellengeschwindigkeiten ähnlich dem Wachzustand, weshalb hier auch von paradoxem Schlaf gesprochen wird. Die in dieser Phase auftretende Schlafstörung nennt man REM- Schlaf- Verhaltensstörung oder REM- Parasomnie. Beschrieben wurde die Störung zuerst 1975 in Japan bei Menschen im Alkoholentzug, der amerikanische Schlafforscher Schenck gab ihr den Namen und veröffentlichte viele Einzelfallberichte, 1997 eine Serie von 52 Patienten, andere Untersucher folgten. Menschen mit REM- Parasomnie haben nicht häufiger unter Schlafwandeln gelitten als andere Menschen. Komplexe Verhaltensmuster werden über Betroffenen berichtet, besonders häufig werden sexuelle und gewalttätige Träume in die Realität umgesetzt. Schlagen, Beißen, Stoßen, Weglaufen und Sexualakte kommen vor. Manche schlagen vor, die sexuellen Verhaltensweisen als eine eigene Kategorie zu fassen. Der Spiegel titulierte die Betroffenen jüngst Gewaltschläfer. Nach einer amerikanischen Telefonumfrage zu urteilen könnten 0,5% der Bevölkerung oder einer von 200 davon betroffen sein. Ältere Männer ab 60 sind am häufigsten betroffen in der größten veröffentlichten Serien von 93 Patienten waren nur 13% Frauen. Dort wo die Gewalttätigkeiten zu Verletzungen führen, verletzt ein Drittel der Patienten sich selbst, zwei Drittel verletzten ihre Bettpartner oder Ehefrauen durch unkontrollierte Bewegungen, an den Haaren ziehen, um sich schlagen, stoßen, würgen etc. Ein Betroffener soll in einem solchen Zustand mit dem Auto zu seinen Schwiegereltern gefahren sein, die Schwiegermutter ermordet haben und den Schwiegervater verletzt haben. Sexueller Missbrauch und Misshandlungen von Kindern und Vergewaltigungen der Ehefrauen sollen vorgekommen sein. Manche sollen ihr Bett angezündet haben oder mit einer Waffen einfach um sich geschossen haben. In einer großen Serie von 83 Patienten, die mit Partnerin im Bett schlafen haben immerhin 15% der Partnerinnen sich entschlossen in einem anderen Zimmer zu schlafen. Auch Selbstmordversuche von psychisch gesunden Menschen ohne Grund für eine solche Handlung werden berichtet. In Einzelfällen sollen Gerichte nach entsprechenden Gutachten Schuldunfähigkeit für diese Verbrechen anerkannt haben. Wie immer bei neuen Krankheiten, die viel Medieninteresse erlangen, wird allerdings auch hier vermutet, dass sich Trittbrettfahrer die Schilderungen zunutze machen.

Diagnostische Kriterien der REM- Parasomnie nach der International Classification of Sleep Disorders
● Vorhandensein von REM Schlaf ohne Atonie: exzessive Anzahl von anhaltenden oder intermittierenden Erhöhungen des  submentalen elektromyographischen Tonus oder exzessive phasische submental Extremtiätenmuskelninnverationen. l
● Mindestens eines der folgenden:
1. Vorgeschichte mit schlafassozierten verletzenden, potentiell verletzenden oder Unruhe stiftenden Verhaltens
2. Abnormales REM-Schlafverhalten wurde in der Polysomnographie dokumentiert
● Fehlen von elektroenzephalographischer epileptiformer Aktivität während des REM- Schlafs, außer die
REM- Parasomnie kann klar von der Epilepsie abgegrenzt werden. Neben der Erhebung der Vorgeschichte können Schlaflaboruntersuchungen die Diagnose bestätigen. Die verantwortliche Hirnstoffwechselstörung ist im Hirn- SPECT nachweisbar, diese Untersuchung mit einem speziellen radioaktiven "Kontrastmittel" kann allerdings ebenfalls die Störung nicht beweisen. Diese REM- Parasomnien sind zumindest zum Teil auf Störungen im Dopamintransport zwischen Hirnstamm und den Kerngebieten im Großhirn zurückzuführen. Sie sind möglicherweise bei einem Teil der Patienten ein Vorbote der Parkinsonerkrankung und anderer damit verwandter Krankheitsbilder. Am häufigsten kommen sie bei den seltenen so genannten Multisystematrophien vor. Allerdings entwickeln nur 15% der Parkinsonkranken eine REM- Parasomnie und nur ein Drittel der Patienten mit einer REM- Parasomnie erkrankt Jahre später an einer Parkinsonkrankheit. Das koordinierte Absterben von Neuronen Hirnstamm und den Kerngebieten im Großhirn verhindert bei den meisten Parkinsonpatienten, dass solche Symptome auftreten. REM- Parasomnien kommen auch in Verbindung mit anderen Störungen des Schlafes wie der Narkolepsie und auch im Rahmen einer Demenz vor. Dabei können die nächtlichen Verhaltensstörungen der Demenz um Jahre vorausgehen. Ein Vorkommen bei MS und Hirnstammtumoren ist ebenfalls berichtet. Fazit: REM- Parasomnien treten am häufigsten bei älteren Männern ab 60 auf, auch komplexe Bewegungen sind möglich, bei Erwecken während des Ereignisses wird ein Traum erinnert. Die Frontal Lobe Epilepsy and Parasomnias (FLEP) Scale kann helfen eine Parasomnie von einer Epilepsie zu unterscheiden. Nächtliche Frontallappenanfälle (NFLE) treten sporadisch oder als erbliche Form (autosomal dominante NFLE [ADNFLE]) auf. (ADNFLE = autosomal dominant nocturnal frontal lobe epilepsy, NFLE = nocturnal frontal lobe epilepsy) Mutationen von 2 Genes die die [alpha]4 und [beta]2 Untereinheiten des neuronalen nicotinischen Acetylcholinrezeptors (CHRNA4 und CHRNB2) enkodieren sind vermutlich verantwortlich für die ADNFLE. Bei der NFLE können bizarre klinische Symptome mit Rufen, komplexen Automatismen, und Aufstehen auftreten. Das EEG und die Kernspintomographie zeigen meist keine Auffälligkeiten. Die führt häufig zu Fehldiagnosen, die Ereignise werden oft als psychogene Pseudoanfälle oder Parasomnie fehlgedeutet, teilweise wurden sie früher auch als “paroxysmale nächtliche Dystonien bezeichnet. Da einige Parasomnien sehr lebhafte Handlungen beinhalten, kann es leicht zu Verwechslungen mit der NFLE kommen, mit der Folge einer inadäquaten Behandlung. Carbamazepin führt bei jedem 5. Patienten zum völligen sistieren der Anfälle, und führt bei weiteren 50% zu einer mindestens 50%igen Verminderung der Anfallsfrequenz.

Frontal Lobe Epilepsy and Parasomnias (FLEP) Scale

Alter bei Beginn    
In welchem Alter hatte der Betroffene das erste Ereignis <55 Jahre

>55 Jahre

0

-1

Dauer des typischen Ereignisses <2min

2-10min

>10min

+1

0

-2

Cluster

was ist die typische Anzahl der Ereignisse in einer Nacht

1 oder 2

3-5

>5

0

+1

+2

Timing - Zu welcher Nachtzeit treten die Ereignisse meistens auf Innerhalb der ersten 30 min nach dem Einschlafen

andere Zeiten, oder ohne zeitliches Muster

+1

0

Symptome    
mit typischer Aura Ja

Nein

+2

0

wandert der Patient während der Ereignisse außerhalb des Schlafzimmers Ja

Nein

-2

0

macht der Patient zielgerichtete Handlungen wie Anziehen oder Gegenstände aufheben während der Ereignisse Ja

Nein

-2

0

Gibt es eine eindeutige Vorgeschichte mit dystonen Bewegungen des Rumpfes, tonischem Strecken der Gliedmaßen oder Krämpfe bei den Ereignissen Ja

Nein

+1

0

Stereotypie    
Sind die Ereignisse jeweils in hohem Maße identisch oder sehr variabel in hohem Maße identisch

etwas variabel/ unklar

sehr unterschiedlich

+1

0

-1

Erinnerung- erinnert der Patient die Ereignisse ja sehr klare Erinnerung

nein, oder vage Erinnerung

+1

0

Lautäußerungen    
Spricht der Patient während der Ereignisse und wenn ja erinnert er sich daran Nein

Ja, Töne oder einzelne Silben oder Wörter

ja ganze zusammenhängende Sätze mit wenig oder gar keiner Erinnerung

ja ganze zusammenhängende Sätze mit voller Erinnerung

0

0

-2

+2

  Gesamtpunkte  
+1 oder größer weist auf die Diagnose einer Epilepsie hin, 0 oder kleiner auf eine Parasomnie.
Nach Derry et al. Distinguishing Sleep Disorders From Seizures: Diagnosing Bumps in the Night;  Arch Neurol, Volume 63(5).May 2006.705–709 ABSTRACT
Prävalenz von REM- Parasomnien und REM-Schlaf ohne Atonie

M. Parkinson

15–34%, 58% haben REM- Schlaf ohne Atonie

Multisystematrophie

fast alle

Demenz vom Lewybody- Typ

sehr häufig

Progressive supranukleäre Lähmung

wenige Fälle, wenige haben REM- Schlaf ohne Atonie

Alzheimerkrankheit

selten, wenige haben REM- Schlaf ohne Atonie

Kortikobasale Degeneration

wenige haben REM- Schlaf ohne Atonie

Pick’sche Erkrankung

bisher keiner

Pallidopontonigrale Degeneration

bisher keiner
Nach Jean-François Gagnon et al., Lancet Neurol 2006; 5: 424–32
Was es sonst noch sein könnte Die Unterscheidung zu anderen Störungen ist nicht immer einfach. REM- Parasomnien werden, wie die Störungen mit denen sie verwechselt werden können, manchmal durch Alkohol, Übermüdung oder bestimmte Medikamente begünstig. Zum verwechseln ähnliche Symptome wie bei REM- Parasomnien können auch bei bestimmten Arten von Epilepsie (mit autosomal dominant erblichen ausschließlichen Anfällen im Schlaf) aber auch bei psychischen Störungen auftreten. In beiden Fällen besteht wie bei den REM- Parasomnien meist ein Erinnerungsverlust für die Ereignisse. Behandlung Angst vor Parkinsonkranken muss man in Kenntnis dieser Störungen nicht haben, sie sind nicht gefährlicher als andere Menschen. Die meisten Misshandlungen in Partnerschaft werden weiterhin von wachen Menschen durchgeführt, die wissen was sie tun. Eine bisher übersehene Epidemie liegt nicht vor. Die Verhaltensauffälligkeiten treten auch bei Betroffenen nicht regelmäßig und eher selten so auf, dass etwas schlimmes passiert. Die meisten fallen einfach aus dem Bett, schlagen im Bett gegen Möbel oder einfach um sich. Die Diagnose lohnt sich, denn die Behandlung ist meistens erfolgreich. Das Beruhigungsmittel Clonazepam, das auch als Schlafmittel und in der Behandlung von Epilepsien eingesetzt wird, beseitigt die REM- Parasomnien meistens (Gewöhnungs- und Abhängigkeitsgefahr). Bei manchen Patienten helfen Medikamente gegen Epilepsie besser. Es gibt auch Berichte über den Einsatz von Melatonin und bestimmte Antidepressiva. Andererseits sollen Antidepressiva manchmal dafür verantwortlich sein, dass die Störung auftritt. Entspannungsübungen mit Autosuggestion gegen die Verhaltensauffälligkeiten sind ebenfalls wirksam. Die Entfernung gefährlicher Gegenstände aus dem Schlafzimmer ist immer ratsam.
REM Schlaf- Verhaltensstörung- Screening Fragebogen
  Ja Nein
1. Ich habe teilweise sehr lebhafte Träume.    
2. Meine Träume haben des öfteren aggressiven oder aktionsgeladenen Inhalt.    
3. Die Trauminhalte stimmen meist mit meinem nächtlichen Verhalten überein.    
4. Mir ist bekannt, dass ich meine Arme oder Beine im Schlaf bewege.    
5. Es ist dabei vorgekommen, dass ich meinen Partner oder mich selbst (beinahe) verletzt habe.    
6. Bei mir treten oder traten während des Träumens folgende Erscheinungen auf:
  1. laut Sprechen, Schreien, Schimpfen, Lachen
  2. plötzliche Bewegungen der Gliedmaßen,„Kämpfen“
  3. Gesten, Bewegungsabläufe, die im Schlaf sinnlos sind wie z.B. winken, salutieren, Mücken verscheuchen, Stürze aus dem Bett
  4. um das Bett herum umgefallene Gegenstände wie z.B. Nachttischlampe, Buch, Brille
   
   
   
   
7. Es kommt vor, dass ich durch meine eigenen Bewegungen wach werde.    
8. Nach dem Erwachen kann ich mich an den Inhalt meiner Träume meist gut erinnern.    
9. Mein Schlaf ist häufiger gestört.    
10. Bei mir liegt/lag eine Erkrankung des Nervensystems vor (z.B. Schlaganfall, Gehirnerschütterung, Parkinson, RLS, Narkolepsie, Depression, Epilepsie, entzündliche Erkrankung des Gehirns), welche?    

Score

   
Ab mehr als 5 Punkten könnte eine REM Schlaf- Verhaltensstörung vorliegen    

Karin Stiasny-Kolster, Geert Mayer, Sylvia Schäfer, Jens Carsten Möller, Monika Heinzel-Gutenbrunner, and Wolfgang H. Oertel, The REM Sleep Behavior Disorder Screening Questionnaire—A New Diagnostic Instrument  Movement Disorders
Vol. 22, No. 16, 2007, pp. 2386–2393


 

 

Glossar: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y
Inhaltsverzeichnis  |  Suche  |  Startseite

 

Wichtiger Hinweis: Sämtliche Äußerungen auf diesen Seiten erfolgen unter Ausschluss jeglicher Haftung für möglicherweise unzutreffende Angaben tatsächlicher oder rechtlicher Art. Ansprüche irgendwelcher Art können aus eventuell unzutreffenden Angaben nicht hergeleitet werden. Selbstverständlich erheben die Aussagen keinen Anspruch auf allgemeine Gültigkeit, es wird daneben eine Vielzahl vollkommen anderer Erfahrungen und Auffassungen geben. Ich distanziere mich ausdrücklich von den Inhalten der Webseiten und Internetressourcen, auf die ich mit meinen Links verweise. Die Haftung für Inhalte der verlinkten Seiten wird ausdrücklich ausgeschlossen. Bitte lesen sie auch den Beipackzettel der Homepage, dieser beinhaltet das Impressum, weiteres auch im Vorwort. Das Glossar wurde unter Verwendung von Fachliteratur erstellt. Insbesondere dem ICD 10, dem DSM IV, AMDP- Manual, Leitlinien der Fachgesellschaften, Lehrbuch VT von J.Mragraf, Lehrbuch der analytischen Therapie von Thomä und Kächele, Lexika wie dem Pschyrembel, verschiedene Neurologie- und Psychiatrielehrbücher, Literatur aus dem Web, außerdem einer Vielzahl von Fachartikeln aktueller Zeitschriften der letzten 10 Jahre.Möglicherweise sind nicht alle (insbesondere kleinere) Zitate kenntlich gemacht. Durch Verwendung verschiedener Quellen konnte eine Mischung aus den unterschiedlichen Zitate nicht immer vermieden werden. Soweit möglich wird dies angezeigt. Falls sich jemand falsch oder in zu großem Umfang zitiert findet- bitte eine E-Mail schicken. Bitte beachten Sie: Diese Webseite ersetzt keine medizinische Diagnosestellung oder Behandlung. Es wird hier versucht einen Überblick über den derzeitigen Stand der medizinischen Forschung auch für interessierte Laien  zu geben, dies ist nicht immer aktuell möglich. Es ist auch nicht möglich, dass ein Arzt immer auf dem aktuellsten Stand der medizinischen Forschung in allen Bereichen seines Faches ist.  Es ist immer möglich, dass die medizinische Forschung hier noch als wirksam und ungefährlich dargestellte Behandlungsmaßnahmen inzwischen als gefährlich oder unwirksam erwiesen hat. Lesen Sie bei Medikamenten immer den Beipackzettel und fragen Sie bei Unklarheiten Ihren behandelnden Arzt. Medikamentöse Behandlungen auch mit freiverkäuflichen Medikamenten bedürfen ärztlicher Aufsicht und Anleitung. Dies gilt auch für alle anderen Behandlungsverfahren. Die hier angebotenen Informationen können nicht immer für jeden verständlich sein. Um Mitteilung, wo dies nicht der Fall ist, bin ich dankbar. Fragen Sie hierzu immer Ihren behandelnden Arzt. Dieser weiß in der Regel über die hier dargestellten Sachverhalte gut Bescheid und kann Ihren individuellen Fall und Ihre Beschwerden besser einordnen- was für einen bestimmten Patienten nützlich ist, kann einem anderen schaden.  Selbstverständlich gibt es zu den meisten Themen unterschiedliche Auffassungen. Soweit möglich wird hier dargestellt, woher die Informationen stammen. In den meisten Fällen mit einem entsprechenden Link (da diese oft ohne Ankündigung geändert werden, sind diese leider nicht immer aktuell zu halten). Leider ist die zitierte Literatur nicht immer kostenfrei zugänglich. Die Beschränkung auf kostenfrei zugängliche Literatur würde manches sehr oberflächlich lassen. In der Regel versuche ich mich in der Darstellung an deutschen oder internationalen Leitlinien der Fachgesellschaften und Metaanalysen der Literatur zu orientieren. Auch dies ist nicht überall möglich. Zum einen gibt es nicht überall solche Leitlinien, zum anderen werden diese mir nicht immer sofort bekannt. Manche Leitlinien sind lange nicht aktualisiert worden und von neuerer Literatur überholt, bzw, ergänzungsbedürftig.  Wenn möglich sind im Text Links zu solchen Leitlinien eingebaut. Auch Leitlinien sind nur Orientierungen, sie schließen nicht aus, dass generell oder im Einzelfall Fehler enthalten sind oder diese im Einzelfall nicht anwendbar sind. Ziel der Darstellung ist hier definitiv nicht, mich als Experten für irgendeines der in der Homepage dargestellten Krankheitsbilder auszuweisen. Ich gehe davon aus, dass alle vergleichbaren Fachärzte für Neurologie, Psychotherapeutische Medizin und Psychiatrie ihre Patienten sorgfältig und genau so gut wie ich behandeln. Sollten Sie über eine Suchmaschine direkt auf diese Seite gekommen sein, werden Sie gebeten auch die Hauptseite aufzusuchen. Dort finden Sie einen Link zu den zuständigen Ärztekammern. Jeder Nutzer ist für die Verwendung der hier gewonnenen Informationen selbst verantwortlich, es handelt sich definitiv um keine Anleitung zur Selbstbehandlung. Es wird keinerlei Haftung weder für die hier angebotenen Informationen noch für die in den Links angebotenen Informationen übernommen. Sollten Sie Links finden, die nicht (oder nicht mehr) seriös sind, teilen Sie mir dies bitte mit, damit ich diese löschen kann. Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Autor, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des Autors kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Autor behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Seiten oder das gesamte Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen. Veränderungen erfolgen dabei ständig in Anpassung an neue Literatur oder weil sich meine Auffassung zu einem Thema aus anderen Gründen geändert hat.  Dieser Haftungsausschluss ist als Teil des Internetangebotes zu betrachten, von dem aus auf diese Seite verwiesen wurde. Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieses Textes der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen sollten, bleiben die übrigen Teile des Dokumentes in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit davon unberührt.  Sollte sich jemand durch die Homepage in irgendeiner Form beleidigt, benachteiligt oder in sonst einer Form geschädigt fühlen, bitte ich um eine persönliche Kontaktaufnahme per E-Mail  oder telefonisch bzw. per Post. Bitte nennen Sie bei Mitteilungen Ihren vollständigen Namen und Ihre Adresse. Bei Mitteilungen von Kollegen bitte auch Tatsache, dass sie Kollege sind, sowie die Fachbezeichnung. Anonyme Mitteilungen sind in der Regel nicht willkommen. Karl C. Mayer