Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

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Glossar Psychiatrie / Psychosomatik / Psychotherapie / Neurologie / Neuropsychologie
 

Vollmond 

Mondsüchtig- was ist dran. Der Aberglauben im Bezug auf den Mond ist so alt, wie schriftliche Aufzeichnungen überhaupt. Medizinische und psychologische Forscher sind diesem Thema seit 50 Jahren nachgegangen. Auch der Kampf der Kirche gegen den Aberglauben seit dem 7. Jahrhundert konnte ihn nicht ausrotten, die Aufklärung hat ihn allerdings merklich dezimiert, wenn auch nicht gänzlich vertrieben. Der vermeintliche Zusammenhang zwischen dem Phasenwechsel des Mondes und dem irdischen Geschehen hat schon immer die Menschen sehr beschäftigt. Schon die alten Römer glaubten an einen Einfluss der Sterne und des Mondes auf das menschliche Gemüt. Jede Zeit und jede Gegend hat ihre eigenen Mondmythen. Sein Einfluss ist für viele auch heute noch Gewissheit. Die Anziehungskraft des Mondes auf das Menschliche Gemüt lässt sich auch heute noch Umsatzfördern nutzen. Z.B. versuchen Brauereien Öko- Bier bei Vollmond gebraut, teilweise sogar in speziellen Vollmond- Gaststätten, unter die Leute zu bringen. Bis heute versuchen Literaten, Sänger und Filmemacher die die bezüglichen Mythen und Ängste verkaufsfördernd zum Thema zu machen. Jahrhunderte alt sind die auch heute noch anerkannten Beobachtungen, dass die Einwirkung seines Lichtes auf Schlafende einen unruhigen Schaf bewirkt. Diese Wirkung des Lichtes ließ die Menschen schließlich von einer im Mond enthaltenen anziehenden Kraft reden, vermittels derer der Mond die Menschen aus dem Bett zöge. Dies ist die häufigste (aber bei weitem nicht einzige) volkstümliche Erklärung der sog. Mondsucht. Letztere wird oft als ein Synonym für Geisteskrankheiten verwendet. In 50 Jahren psychiatrischer Forschung bezüglich des Zusammenhangs zwischen Vollmond und psychiatrischen Erkrankungen konnte kein spezieller Zusammenhang nachgewiesen werden. Einzelne Untersuchungen sahen zwar eine geringe Symptomzunahme bei schizophrenen Patienten, diese Ergebnisse ließen sich allerdings in anderen Studien nicht bestätigen. Auf psychiatrischen Stationen ließ sich in Studien kein Zusammenhang zwischen Gewaltbereitschaft und dem Mondzyklus nachweisen. Auch eine Untersuchung von einer Viertelmillion Autounfällen fand keinen Zusammenhang zum Mondzyklus. Einzelne Studien sehen auch einen "kleinen vorbeugenden Effekt" des Vollmondes mit Abnahme der Suizidhäufigkeit, allerdings fehlt auch hier die Bestätigung durch andere Untersucher. Der Glaube dass Vollmond etwas mit Geisteskrankheiten oder Epilepsie zu tun habe, ist dennoch geblieben. Eine neue Studie wertete 770 Anfälle davon 470 epileptische und 300 psychogene, nicht-epileptische Anfälle nach deren Auftreten nach Mondphasen aus. In der Gesamtanalyse häuften sich die Anfälle bei bestimmten Mondphasen nicht. Wie jedoch festgestellt wurde, traten die nicht epileptischen Anfälle während der Vollmondphase (p = 0,008), die epileptischen Anfälle dagegen im letzten Viertel häufiger auf (p = 0,001). Vollmond wäre demnach für an Epilepsie leidende einer relativ sichere Zeit. Epilepsy Behavior 2004; 25. Mai Online. Die Bedeutung dieser Häufung ist allerdings gering und bedarf der Bestätigung durch andere Untersuchungen. Im Mondschein schlafen ist daher nach dieser abergläubigen Auffassung gefährlich; Kinder vor allem müssen diesem Einfluss entzogen werden und dürfen nicht in den Mondschein. Diese gemütsstörende Wirkung des Mondlichtes wird immer wieder in den abergläubischen Regeln hervorgehoben. So soll auch das Ehebett vor Mondschein bewahrt werden. Schwängerung bei Mondschein hat, so hieß es früher in der Oberpfalz, blöde und mondsüchtige Kinder zur Folge. Schwangere Frauen sollten nicht in den Mondschein sehen oder sich von ihm bescheinen lassen dürfen, um Mondsucht des Kindes zu vermeiden. Und wenn ein Mann sein Wasser lässt und danach zum Weibe geht, so wird es, sagt man mondschwanger; sie gebiert dann eine Missgeburt, ein Mondkalb, im besten Falle ein blödes Kind. Im Böhmerwald soll man laut Handbuch des deutschen Aberglaubens Band 6, "wetterwendige Leute, besonders hysterische Weiber, wenn Erregtheit sehr deutlich wird, „mondscheini“" nennen. Selbst den "Missgeburtshypothesen" wurde wissenschaftlich nachgegangen, auch gab es zwar in einer nigerianischen Untersuchung ein geringe Häufung der Geburtstage von Schizophrenen Patienten an Vollmond, allerdings war diese schon in der Studie nicht statistisch signifikant und der Zusammenhang wurde von keinem anderen Untersucher sonst gefunden. Der Mond reflektiert nur 7% des Sonnenlichtes, damit weniger als die meisten Planeten. Durch seine Nähe zur Erde sind diese Lichtstrahlen allerdings für die Beleuchtung der Erde zur Nacht dennoch bedeutsam. Vor der allgemeinen Verbreitung der Glühbirne, neonbeleuchteter Innenstädte und moderner Möglichkeiten der Abdunkelung der Schlafzimmer hatte die nächtliche Beleuchtung durch den vollen Mond sicherlich einen Einfluss auf den Schlaf- Wach- Rhythmus. Schlafstörungen und Schlafmangel waren damals sicherlich zu Zeiten des Vollmondes etwas häufiger. Schlafmangel kann ebenso ein Auslöser für Manien bei Patienten mit manisch depressiven Erkrankungen sein, wie auch für Anfälle bei Menschen, die an einer Epilepsie leiden, oder die Migräneattacke beim Migräniker. Eine Einwirkung des Mondlichtes auf den Schlaf- Wach- Rhythmus könnte also bei diesen Erkrankungen in früheren Zeiten durchaus eine (wenn auch geringe) Relevanz gehabt haben und zur Bildung des Aberglaubens beigetragen haben. Neben bedrohlichen werden dem Mond schon immer auch heilende Kräfte zugesprochen. Z.B.: soll ein Warzenvertreibungsrezept aus Polen so funktionieren: Man sieht den Vollmond an und spricht: Was ich sehe, das bestehe, was ich nicht sehe, das vergehe. Dann macht man mit einem Strohhalm dreimal das Kreuz über die Warzen und geht nach Hause, ohne sich umzusehen. Darauf dass der Mondaberglaube auch gesundheitsschädlich sein kann, weist ein kurioses Beispiel hin: Unter Äthiopiern soll es nach einer Untersuchung den Aberglauben geben, dass Geschlechtskrankheiten entstehen, wenn bei Vollmond uriniert wird. Solche Mythen können erhebliche negative Folgen haben. Die langjährige Weigerung auch von südafrikanischen Politikern AIDS als Infektionskrankheit zu sehen, ist z.B. mitverantwortlich für die dortige mangelnde Vorsorge und katastrophale Verbreitung der Krankheit. Angesichts des noch heute weit verbreiteten Mondaberglaubens hat sich auch die moderne Medizin dieses Themas in seriösen wissenschaftlichen Studien angenommen. In einer englischen Studie wurde die Häufigkeit von Hundebissen mit der Mondphase in Bezug gesetzt. Dabei ließ sich in der Notfallambulanz eines Krankenhauses tatsächlich eine signifikante Zunahme bei Vollmond beobachten. Ähnliche, wenn auch geringfügige, Zusammenhänge wurden auch für die allgemeine Inanspruchnahme von Notfalldiensten, kindliche Asthmaanfälle und Herzrhythmusstörungen in einzelnen Studien berichtet. Allerdings sind die diesbezüglichen Häufigkeitsangaben in den Studien mit einer Zunahme von 1-5% meist sehr gering und deren Signifikanz ist fraglich. Interessant ist, dass die selben Untersuchungen in den Notfalldiensten keine Zunahme psychiatrischer Notfälle berichten. Untersuchungen mit größeren Patientenzahlen haben diesen Vollmondeffekt meist nicht nachweisen können. Mehrere Untersuchungen konnten keinen Zusammenhang zwischen der Inanspruchnahme psychiatrischer Hilfe oder der Konsultation des Hausarztes wegen Depressionen und Angst und dem Mondzyklus nachweisen. Die überwiegende Zahl von Untersuchungen in geburtshilflichen Abteilungen sehen keine Häufung von Geburten bei Vollmond.
 

Quellen / Literatur:

Links zum Mond: Was die NASA über den Mond ins Netz stellt Inconstant Moon alles über den Mond mit vielen Links Mondbilder  von Prof. Dr. rer. nat. Johannes M. Ohlert

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