Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

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Glossar Psychiatrie / Psychosomatik / Psychotherapie / Neurologie / Neuropsychologie
 

MRSA

Methicillin-resistente Staphylococcus aureus. Staphylococcus aureus ist an sich schon ein Krankenhauskeim, er kommt auf den Schleimhäuten der Nase, des Mundes, Rachens, aber auch in der Leistenregion von Gesunden vor. 3,5-9% aller Krankenhauspatienten erwerben dort einen Krankenhauskeim. Bis zu 20% der Normalbevölkerung , und bis zu 30 des medizinischen Personals (je nach Häufigkeit des Kontaktes mit Wunden) ist mit dem Keim besiedelt. Bei Menschen, die auf einer Intensivstation arbeiten sind es bis zu 70%. In Europa sterben jedes Jahr 25.000 Menschen an Infektionen durch multiresistente Erreger, die   gesamtgesellschaftlichen Kosten werden hierfür  laut EMEA und ECDC  auf  jährlich 1,5 Milliarden Euro geschätzt.  Der Keim überlebt monatelang auf Oberflächen auch in trockener Umgebung. Überall dort wo es nass ist, wächst der Keim gerne und schnell. Dies betrifft alle Wunden, schweißnasse Hautgebiete etc. Auch auf feuchten Handtüchern und Waschlappen gedeiht der Keim gut und freut sich auf eine weitere Ausbreitung bei der nächsten Nutzung. Auch Lebensmittel verschmäht der Keim nicht, und kann zu Lebensmittelvergiftungen führen. Der Keim ist einer der Hauptauslöser für Wundinfektionen. Das macht Menschen ohne Wunden nicht unbedingt krank und wenn, ist der Infekt meist gut behandelbar. Durch häufige unnötige Verordnung von Antibiotika sprechen aber manche dieser Keime nicht mehr auf bestimmte Antibiotika an. Eine besondere Variante davon ist der Methicillin-resistente Staphylococcus aureus = MRSA. Auch diese Keime kommen bei Gesunden im Nasen- und Rachenbereich vor. Besonders gerne halten sie sich in Wunden auf. Die Keime können auch im Urin und Blut zu finden sein. Gesunde Menschen werden durch den Erreger selten krank. Dies bedeutet aber auch, dass Gesunde ohne es zu wissen, den Keim weitergeben können. Bei offenen Wunden oder Hautausschlägen, kann der Keim aber auch für Gesunde zum (oft sehr großen) Problem werden. Eine aktuelle Studie aus den USA geht davon aus dass die Inzidenzrate 2005 von invasivem MRSA 31.8/100 000 betrug, bei über 65 jährigen 128/100 000. Die USA gehen von 18000 Toten pro Jahr aus. 2005 starben in den USA mehr Patienten an MRSA als an AIDS. In Krankenhäusern ist die Infektionsrate vom Hygienestandard und von der Häufigkeit des Antibiotikaeinsatzes abhängig. Positive Beispiele sind Holland und die skandinavischen Ländern, in denen vor allem der Gebrauch von Antibiotika zurückhaltender gehandhabt wird. In Deutschland sind 20,7% der im Krankenhaus erworbenen Staphylococcus aureus Methicillin-resistente Keime, in Holland und den skandinavischen Ländern sind es weniger als 1%. Die Ausbreitung in Schulen und anderen Einrichtungen in den Städten gewinnt zunehmend an Bedeutung. Staphylococcus aureus ist also ein häufiger Mitbewohner der menschlichen Schleimhäute. Etwa 80% der Menschen, die eine S. aureus Infektion haben, haben den selben Erreger auch in der Nase oder an anderen Köperstellen. Träger des Keimes haben ein doppelt so hohes Risiko wie andere Menschen nach einer Operation eine S aureus Infektion zu erleiden. Die Keimträger entwickeln andererseits auch Antikörper gegen den Keim. Jahrelange Keimträger sterben seltener an dem Infekt als andere, sie können aber andere anstecken. N Engl J Med. 2001;344(1):11-16.

Antibiotikaresistenzen entstehen durch :

  • Unnötige Verordnung von Antibiotika beispielsweise bei Erkältungen oder anderen Virusinfekten, die nicht auf Antibiotika ansprechen oder von alleine ausheilen.
  • Antibiotika in Lebensmitteln—Antibiotika werden routinemäßig in der Tierzucht verwendet.
  • Bakterienmutation—Bakterien die eine Antibiotikabehandlung überleben, können Resistenzen gegen dieses und ähnliche Antibiotika entwickeln.

Risikofaktoren für eine MRSA Infektion
• Krankenhausaufenthalt
• Alten- oder Pflegeheimaufenthalt, Gefängnisaufenthalt,
• Invasive medizinische Eingriffe
• Kürzliche oder langanhaltende Antibiotikabehandlung
• Kinder mit noch nicht ausreichend kompetentem Immunsystem
• Kontaktsportarten
• Gemeinsame Nutzung eines Handtuchs oder von Sportgeräten
• Schwaches Immunsystem, wie bei HIV/AIDS- Patienten

In Krankenhäusern und Heimen sollte man sich unbedingt an die Isolationsvorschriften für solche Patienten halten. Handschuhe, Masken und Kittel sollten wie vorgeschrieben angezogen werden. Hände waschen, und hygienische Händedesinfektion ist nicht nur für medizinisches Personal, sondern auch für Besucher in Krankenhäusern und Heimen generell häufig sinnvoll.

Jeder fünfte Haushaltsangehörige erwirbt MRSA vom Mitbewohner, wenn dieser den Keim aus dem Krankenhaus mitbringt. Auch zuhause ist es nicht unbedingt sinnvoll, wenn der MRSA Patient kocht, eigene Handtücher, Waschlappen etc. sollten bei MRSA auch zuhause benutzt werden. Möglicherweise ist es sogar sinnvoll zuhause die selben Regeln einhalten, wie dies in Kliniken angewendet wird. Arch Intern Med. 2009;169(15):1372-1378

MRSA spricht häufig noch auf bestimmte Antibiotika an. Am häufigsten wird Vancomycin verwendet, aber es gibt auch Vancomycin-resistente MRSA.

Aus San Francisco wird eine neue Variante der MRSA- Infektion berichtet. Diese Variante scheint sich als sexuell übertragbare Krankheit auszubreiten und unabhängig vom Einsatz von Antibiotika oder früherer MRSA Infektion zu sein. Die Infektion breitet sich wie HIV in den Anfangszeiten hauptsächlich unter homsexuellen Männer aus, was nicht bedeutet, dass eine sexuelle Übertragung nicht auch im heterosexuellen Verkehr möglich wäre. Die Infektion soll sich oft als Abszess oder Entzündung im Bereich des Gesäßes, der Genitalien oder der Leistenregion manifestieren.

Diep et al., Emergence of Multidrug-Resistant, Community-Associated, Methicillin-Resistant Staphylococcus aureus Clone USA300 in Men Who Have Sex with Men early online Annals of Internal Medicine accessed 25.01.08.

Auch Haustiere wie Katzen und Hunde können Überträger von MRSA sein, auf diesen Übertragungsweg sollte besonders geachtet werden, wenn der Keim trotz Behandlung nicht aus der Familie verschwindet. Zu bedenken ist dieser Übertragungsweg auch, wenn wie neuerdings häufig, in Altenheimen Haustiere gehalten werden. (NEJM 2008; 358: 1200-1201)

Unkooperative oder nicht kooperationsfähige Patienten mit MRSA oder Clostridium difficile ausgelösten Darmsymptomen müssen im Krankenhaus wie im Heim in Einzelzimmern mit eigener Nasszelle versorgt werden.

Ein verwandtes Problem stellt die zunehmende Häufigkeit der nach Antibiotikabehandlung auftretenden durch Clostridium difficile ausgelösten Durchfälle und Dickdarmentzündungen bis hin zur pseudomembranösen Kolitis mit der Gefahr eines toxischen Megakolons dar. In der gesunden Allgemeinbevölkerung sind ca. 3% C.-difficile-Träger, C.-difficile-Sporen widerstehen den üblichen Desinfektionsmitteln in Krankenhäusern. Neben der Vermeidung von unnötigen Antibiotikabehandlungen ist auch bei dieser Infektion Händewaschen nach Patientenkontakt ohne Handschuhe vorbeugend, insbesondere hinsichtlich einer Weitergabe an andere Patienten. Asymptomatische Träger werden nicht behandelt. In der kalten Jahreszeit mit vermehrter, nicht immer indizierter Verschreibung von Antibiotika bei Atemwegsinfektionen steigt auch die Häufigkeit dieser Erkrankung in deutschen Kliniken wie ambulant an. Fluorchinolone, Cephalosporine, Clindamycin und Makrolide andere β-Laktame, schädigen die normalen Darmbakterien und führen zu einer Ausbreitung des Erregers Clostridium difficile, dessen Toxin verantwortlich für die dann schwer behandelbare Darmerkrankung ist. Neben der Antibiotikaeinnahme sind schlechter Allgemeinzustand, Krebserkrankung und Einnahme von Protonenpumpenhemmern und H2-Blockern Risikofaktoren für diese Infektion. Die Sterblichkeit auch mit Behandlung wird mit bis zu 6% angegeben.
 

Quellen / Literatur:

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