Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

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Glossar Psychiatrie / Psychosomatik / Psychotherapie / Neurologie / Neuropsychologie
 

Hautreaktionen auf Psychopharmaka

Allergische Reaktionen oder andere Hautveränderungen können sehr lästig und unangenehm sein. Manchmal sind sie auch lebensgefährlich. Im Zweifel sollte immer sofort ein Arzt konsultiert werden. Hautveränderungen kommen als Nebenwirkung zahlreicher medizinischer Behandlungen vor. Glücklicherweise sind die schweren Erkrankungen- oder Nebenwirkungen selten.

Hautreaktionen auf Psychopharmaka- tabellarisch ohne Anspruch auf Vollständigkeit

Alprazoloam, Photosensibilität, Steven- Johnson- Syndrom
Aripiprazol Erythrodermie
Barbiturate Exantheme, Lyell-Syndrom, einschließlich fixer Arzneimittelexantheme auch bei vielen Schmerzmitteln und Antibiotika, selten bei Allopurinol.......
Bupropion Erythema Multiforme, Steven- Johnson- Syndrom, Erythrodermie, Alopezie
Carbamazepin, Oxcarbazepin Exantheme, fixe Arzneimittelexantheme, lichenoide Reaktionen, Steven- Johnson- Syndrom (6/10,000- bei Asiaten 10x häufiger), Vaskulitis, Erythema nodosum, Erythrodermie, Carbamazepin-Hypersensitivitäts- Syndrom (siehe bei Phenytoin),
Chlorpromazin Photosensibilität, Pigmentierungsreaktionen, Steven- Johnson- Syndrom
Clonazepam Alopezie
Clozapin Erythema Multiforme, Steven- Johnson- Syndrom, Vaskulitis
Diazepam Vaskulitis
Duloxetin Erythema Multiforme, Steven- Johnson- Syndrom, Erythrodermie
Fluoxetin, Paroxetin, Fluvoxamin Photosensibilität, Alopezie, Erythema Multiforme, Steven- Johnson- Syndrom, Vaskulitis, Erythema nodosum, Erythrodermie
Johanniskraut Photosensibilität,
Haloperidol Vaskulitis, Alopezie
Lamotrigin Steven- Johnson- Syndrom (8/1,000), Akne, Alopezie, Erythrodermie
Lithium Akne, Alopezie, Erythrodermie
Maprotilin, Vaskulitis, Alopezie
Mianserin Erythema Multiforme
Methylphenidat Erythema Multiforme, Erythrodermie
Mirtazapin Erythrodermie
Olanzapin Alopezie, Pigmentierungsreaktionen im Sinne einer Hyperpigmentierung,
Phenothiazine Exantheme, Pigmentierungsreaktionen im Sinne einer Hyperpigmentierung, Erythrodermie
Phenytoin Lyell-Syndrom,, Phenytoin- Hypersensitivitäts- Syndrom, Schweres Krankheitsbild mit Lymphknotenschwellung, Multiorganbeteiligung (Anstieg der Leberenzyme, Niereninsuffizienz, Splenomegalie..), Leukozytose, Fieber bis zu septisch verlaufenden Temperaturen, multiformes Exanthem (kann sich zum Stevens-Johnson- oder auch Lyell-Syndrom entwickeln), meist innerhalb von 3 Wochen nach Beginn der Behandlung, gibt es auch ähnlich bei Carbamazepin, genetischer Defekt im p450- System. Sofort absetzen, da sehr gefährlich. Systemische Behandlung mit Kortikosteroiden soll die Genesung fördern.
Quetiapin Erythema Multiforme, Steven- Johnson- Syndrom, Erythrodermie
Risperidon Photosensibilität, Erythema Multiforme, Erythrodermie, Alopezie
Sertralin Erythema Multiforme, Steven- Johnson- Syndrom, Vaskulitis
Temazepam fixe Arzneimittelexantheme,
Thioridazin Vaskulitis
Topiramat Erythema Multiforme, Steven- Johnson- Syndrom
Trazodon Erythema Multiforme, Vaskulitis
Trizyklika Erythrodermie, Alopezie
Valproat Steven- Johnson- Syndrom,
Venlafaxin, Alopezie, Erythema Multiforme, Steven- Johnson- Syndrom, Erythema nodosum, Erythrodermie
Ziprasidon Erythrodermie
Zonisamid Steven- Johnson- Syndrom
Zopiclon Erythema Multiforme
Bitte bedenken Sie alle genannten Hauterscheinungen können auch durch andere Medikamente verursacht werden, teilweise spontan auftreten oder teilweise durch Infektionen der Haut begünstigt sein. Auch eine Reihe frei verkäuflicher Arzneimittel kann ähnlich Hauterscheinungen auslösen. Sie sollten daher, wenn sie wegen einer Hautveränderung unter Psychopharmaka zum Arzt gehen immer alle Medikamente, die Sie einnehmen angeben. Besonders häufig machen Antibiotika, Schmerzmittel (auch ASS oder Aspirin häufig mit Asthmaanfall, bei Kindern ist das Risiko des Lyell-Syndroms erhöht) ACE-Hemmer (Angioödem) schwere Hauterscheinungen. Manchmal sind Arzneimittelekzeme zusätzlich begünstigt durch Alkohol und Drogenkonsum oder bestimmte Infekte wie mit dem EBV, CMV, HHV-6. Auch diverse Lebensmittel und Insektenstiche können schwere Allergien auslösen.

Alopezie- Meist Ausfall der Haare in der letzen Phase des Haarzyklus (Telogenphase). Kann noch nach Jahren der regelmäßigen Einnahme beginnen. Die Alopezie soll nach manchen Berichten auch bei weiterer Einnahme manchmal zurückgehen,

Das Stevens-Johnson Syndrom ist eine möglicherweise lebensbedrohliche Komplikation, kann nach vielen verschiedenen Medikamenten oder auch als Folge einer Infektion auftreten. Es beginnt mit Grippeartigen Symptomen, gefolgt von einer Entzündung der Schleimhäute des Mundes und der Augenbindehäute,. Es treten dann manchmal tief rote Flecken, die ein nekrotisches Zentrum haben auf. Die Haut löst sich ab, wenn mehr als 30% der Haut abgelöst sind, spricht man von einer toxischen Epidermolyse oder Lyell-Syndrom, . Die Toxic Epiderolyse wurde erstmals 1956 von Lyell beschrieben. Es kommt zu schwerer Blasenbildung der Haut, mit Konjunktivitis Schleimhautentzündung im Mund, an den Genitalien und dem Enddarm. Epidermolyse oder Nekrolyse meint dabei ein Absterben und Abheben der Haut mit allen Schichten wie bei einer schweren Verbrennung mit entsprechenden Allgemeinsymptomen und Komplikationen. Letztere kann auch zu einer Sepsis führen. Man spricht erst dann von einem Lyell-Syndrom wenn die Erosionen mehr als 20% der Körperoberfläche betreffen. Die Haut schält sich dabei in Größenordnungen von >3 cm². Die Behandlung besteht in sofortigem Absetzen, und der Gabe von Flüssigkeit und systemischen Glukokortikoiden, eventuell auch intravenösen Immunglobulien, je nach Ausmaß ist eine stationäre Behandlung - manchmal dringlich- indiziert. Bilder des Stevens-Johnson Syndroms bei Dermis

Photosensibilität kann als Photoallergie und Phototoxizität auftreten. Phototoxizität zeigt sich mit einem Erythem (Hautrötung), Ödem (Schwellung) und einer Hyperpigmentierung ein bis zwei Tage nach Beginn der Behandlung. Photoallergie setzt einen früheren Kontakt mit dem Medikament voraus. Sie zeigt sich mit juckenden roten geschwollenen Flecken, Blasen, und kann in den ersten Wochen der Behandlung beginnen. Absetzen der Medikamente und Kortisonsalben bessern die Hauterscheinungen meist schnell. Selten ist eine stationäre Behandlung erforderlich.

Links zu Bildern zu den Hautveränderungen Erythrodermie bei Dermis, Vaskulitis bei Dermis Erythema Multiforme im Atlas der Hautkrankheiten Arzneimittelexanthem bei Dermis, Lyell-Syndrom bei Dermis


 

Quellen / Literatur:

Meldebogen für unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW)   Checkliste Arzneitherapiesicherheit im Krankenhaus

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