Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

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Glossar Psychiatrie / Psychosomatik / Psychotherapie / Neurologie / Neuropsychologie
 

Cyberbullying, Cybermobbing und Cyberstalking

Wenn ein Kind gequält, terrorisiert oder systematisch zum Opfer gemacht wird durch seine Peers, liegt Bullying  vor. Diese Form des Mobbings auf dem Schulhof gab es schon immer, und sie hat zu allen Zeiten einen vermutlich bis heute unterschätzten Schaden angerichtet.  Cyberbullying ist eine Sonderform des Bullying, das unter Nutzung elektronsicher Medien wie Handys und Internet zustande kommt. Cyberbullying ist damit die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien um willentlich und wiederholt feindseliges Verhalten gegenüber einer Person oder Gruppe durchzuführen mit dem Ziel den anderen zu schaden.  Cybermobbing und Cyberstalking sind Synonyme. Cyberbullying und Bullying betrifft meist die selben Personen und unterscheidet sich hauptsächlich in den Mitteln. Beleidigen, Lächerlich machen, Hänseln, Bloßstellen und Diffamieren von Personen mittels Digitalfoto, Video im Internet oder per Handy, sind sehr häufig geworden, der Schaden wird oft unterschätzt.

Cyberbullying ist noch relativ neu und daher trotz nachgewiesen großer Verbreitung schlecht untersucht. Unter Berücksichtigung des "Gedächtnisses" und der Verbreitung des Internet, liegt die Vermutung nahe, dass der Schaden langfristig größer sein wird, als beim Bullying auf dem Schulweg. In Einzelfällen sind bereits gravierende Konsequenzen für die Opfer bis zum Suizid bekannt geworden. Manche Untersucher vergleichen den gesundheitlichen Schaden und die psychischen Folgen für die Opfer mit den Folgen sexuellen Missbrauchs.  Traumatology 13: 16-26  Im Gegensatz zum Bullying auf dem Schulhof sind die Interventionsmöglichkeiten für erwachsene Autoritätspersonen wie Eltern und Lehrer geringer. Auch Cyberbullying ist oft ein lokales Phänomen, das die Schüler eine Klasse oder eines Dorfes betrifft, nicht selten kommt es aber zu einer sonst nie dagewesenen Ausbreitung.    Das Publikum ist oft quasi unendlich groß, Fotos und Videos im Internet lassen sich oft nur schwer, wenn überhaupt endgültig löschen, selbst so genannte Hasswebseiten in denen andere an den Pranger gestellt werden,  sind schwer zu beseitigen. Bloßstellende Aufnahmen mit dem Handy verbreiten sich per Bluetooth schnell in der ganzen Schule oder Stadt. Wie bei jeder neuen Technologie, lassen sich moderne Kommunikationstechnologien mit der Möglichkeit weltweit Kontakte zu knüpfen und in "Soziale Netzwerken"  zu erschwinglichen Preisen zu halten, auch zum Schaden anderer nutzen, der enorme Vorteil der ständigen Verfügbarkeit unendlicher Informationen rund um den Globus wird hier für viele zum Fluch. Juristisch sind die Möglichkeiten dagegen vorzugehen bisher eingeschränkt.

Auch wenn die Benutzung der Termini Opfer und Täter in diesem Zusammenhang problematisch sein kann, wird dies in diesem kurzen Artikel der Übersichtlichkeit wegen so getan. Es handelt sich beim Bullying allgemein aber nicht um ein Problem einzelner Individuen, sondern um ein Gruppenphänomen mit einer komplizierten sozialen Dynamik. Die "Täter" zeichnen sich zunächst durch die Macht aus, andere zu Opfern zu machen.  Diese Macht im Gruppengefüge ist den erwachsenen Autoritätspersonen oft nicht bewusst und nicht bekannt.  Diese Macht resultiert oft aus der Körpergröße, Kraft, höherem Sozialstatus in einer Peergruppe, oder zahlenmäßiger Übermacht (beispielsweise einer Schülergruppe, die sonst einen Minderheitenstatus hat in einem entsprechenden Einzugsgebiet einer Schule). Bullying geschieht in der Regel nicht einmalig sondern wiederholt sich meist über lange Zeiträume ständig. Die Machtdynamik verselbstständigt sich.   Die "Täter" lernen Macht und Aggression einzusetzen um andere zu kontrollieren und zu demütigen, die "Opfer" werden immer ohnmächtiger und unfähiger sich zu verteidigen. Die "Zuschauer" neigen oft dazu sich auf die Seite der Täter zu schlagen oder selbst zu Tätern zu werden, auch um selbst einem Opferstatus zu entgehen.  "Zuschauer" werden auch durch wegsehen zu "Mittätern"

Die Zahlen der Opfer und Täter schwankt in Studien zwischen 3% und 20% der Kinder und Jugendlichen. Damit handelt es sich um eine signifikante Anzahl von Kindern und Jugendlichen die entweder selbst ihrer Altergenossen per Handy oder Internet oft massiv mobben oder Opfer davon geworden sind. Drohungen oder Verhöhnungen per Handy und Internet sind keine Ausnahme mehr, Cyberbullying ist ein relevantes psychologisches und psychiatrisches Problem, zahlenmäßig inzwischen wesentlich relevanter als Stalking.  Die Zahlen sind soweit vergleichbar weiter steigend. Opfer werden bevorzugt Kinder und Jugendliche. Ein Mobbing und Stalking gegen Lehrer ist aber ebenfalls beliebt. Die absichtliche Schädigung Dritter per Cyberbullying ist auch in der ausschließlichen Erwachsenenwelt, selbst innerhalb von akademischen Berufsgruppen keine Seltenheit mehr.

Die Opfer sind in den Schulen häufig Kinder, die irgendeine erkennbare Schwäche haben. Defizite im Umgang mit und Erkennen von Emotionen, motorische Ungeschicklichkeiten, Übergewicht, jüngeres Alter, mangelnde soziale Unterstützung vom Elternhaus, Lehrern oder Mitschülern, jede Schwäche, die die Position in einer Gruppe beeinträchtigt,  kann zum Opferstatus prädestinieren.  Die Opfer lassen oft in ihren Schulleistungen nach, fehlen häufiger in den Schulen, und verlieren Freunde.  Die Opfer werden häufiger körperlich krank, fühlen sich gedemütigt, unglücklich, wütend, depressiv, ängstlich und nervös, viele entwickeln behandllungsbedürftige psychische Störungen. Psychosomatische Symptome und Verhaltensänderungen bei Kindern sollten daher Anlass sein, nach Bullying oder Cyberbullying zu fragen. So mancher Kopfschmerz und Bauchschmerz hat hier seine Ursache, und wächst sich dann schnell zur Schulphobie und psychischen Störungen aus.   Bullying begünstigt psychische Störungen und insbesondere Kinder und Jugendliche mit psychischen Störungen werden auch häufiger Opfer von Cyberbullying, hier bildet sich nicht selten ein Kreislauf sich hochschaukelnder psychischer Störungen.  Noch Jahrzehnte später ist die Häufigkeit von Depressionen unter Bullyingopfern höher als unter ihren Altersgenossen, die nicht Opfer des Mobbings auf dem Schulhof wurden. The European Journal of Public Health 2009 19(1):111-116;  Eine neue Untersuchung gibt sehr eindeutige Hinweise, dass zumindest chronisches Bullying bei Kindern psychotische Symptome bei Jugendlichen begünstigt und möglicherweise sogar ein Auslöser für Schizophrenien sein könnte. (Arch Gen Psychiatry. 2009;66(5):527-536.)   Die Beziehungsfähigkeit wird oft massiv beeinträchtigt. Die Opfer haben später häufiger selbst ein Problem mit Aggressionen, passen sich schlechter an die Gesellschaft an, sogar Suizide und Morde sind bei chronischen Opfern berichtet. Kinder auf ungünstigen sozialen Verhältnissen werden häufiger Opfer von Bullying wie Cyberbullying. Auch wenn das Offenbaren persönlicher Angelegenheiten in Blogs seine eigenen Nebenwírkungen hat und langfristigen Schaden anrichten kann, ist dies sehr selten ein Auslöser für Cyberbullying. Die meisten Opfer von Cybermobbing kennen die Täter und wissen von wem die Verleumdungen oder Drohungen kommen. Oft ist die Cybervariante teil eine auch handfesten Mobbings im realen Leben. (Deviant Behav 2008; 29:129–156, J Sch Health 2008; 78:496–505, Child Abuse Neglect 2008; 32:277–294

Eine verschmähte Liebe, eine schlechte Note, eine Persönlichkeitsstörung beim Täter, eine Kränkung, selbst Opfer geworden sein, oder einfach Spaß am quälen- allein oder gemeinschaftlich, die Motive der Täter sind vielfältig. Viele der Täter zeigten bereits als Kleinkinder eine besonders auffällige Aggressivität, besonders Kinder und Jugendliche die intensives Bullying betreiben werden überdurchschnittlich häufig später kriminell.  Kinder und Jugendliche, die sich häufig am Bullying beteiligen werden entwickeln häufiger als andere Kinder später eine antisoziale Persönlichkeit, einen Substanzmissbrauch, Depressionen und Angststörungen. PEDIATRICS 120;2,   2007, 397-404 (doi:10.1542/peds.2006-2704) 

Bullying verursacht bereits heute enormes lebenslanges Leid bei den Betroffenen und hohe Folgekosten für die Gesellschaft. Die Zunahme von Cyberbullying kann durch die  Nutzung von modernene Informations- und Kommunikationstechnologien zu einer Vervielfältigung des Schadens führen. Eltern sollten ein Auge auf die Nutzung neuer Technologien durch ihre Kinder haben. Verhaltensänderungen, häufige Infekte oder andere körperliche Symptome sollten Eltern und Ärzte misstrauisch machen, ob nicht Bullying im Spiel ist. Angesichts gravierender Langzeitfolgen, sollten alle in der Gesellschaft gegenüber jeder Art von Bullying konsequent ablehnend sein. Die Verhinderung oder Reduktion des Bullying auf dem Schulhof wie im Cyberspace könnte eine wichtige Vorsorgemaßnahme sein, die sich nachhaltig auf die Gesundheit der heranwachsenden Generation auswirkt und damit auch eine lohnende Aufgabe für Politik, Schulen, Juristen und Ärzte.  Auch beim Cyberbullying  gilt: Wer mitlacht, macht sich mitschuldig. Aufmerksame Eltern, Aufklärung in Schulen und eine darauf ausgerichtete Gesetzgebung und Strafverfolgung könnten den Schaden mindern. Wenn Kinder oder Jugendlicher nach der Nutzung des Internets oder des Handys verstört, oder gereizt sind, lohnt es sich nachzufragen.  Soweit die Schule der Herkunftsort des Mobbings ist, ist auch die Schule zuständig, Konsequenzen zu ergreifen. Die Eltern der Täter sind selten Verbündete, sie schützen ihr eigenes Kind, und selbst wenn sie es bestrafen, muss in der Regel das Opfer dafür büßen. Wenig haben Eltern auch von einer direkten Konfrontation der Tätern zu erwarten, dies schwächt meist nur die Position des eigenen Kindes. Dort wo Straftaten vorliegen sollte Anzeige erstattet werden. Ggf sollten auch die Jugendämter eingeschaltet werden.  Die Staftatbestände, Verleumdung, Beleidigung, üble Nachrede oder Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Verbreiten von Fotos ohne Zustimmung der Fotografierten gelten im Internet genauso wie sonst auch.  Internetfirmen sollen sich verpflichtet haben “melde Missbrauch” Knöpfe einzurichten, die es auch den "Zuschauern" erleichtern, eine Verleumdung das Lächerlichmachen oder  Beleidigungen anderer zu melden und so dafür sorgen, dass die Provider die Seiten überprüfen und ggf. löschen.   Neben Mobbing sind auch sexuelle Belästigungen von Jugendlichen im Internet nicht selten. Trotz vermehrter Nutzung von Filtern in den Familen, sehen nach Umfragen mehr als ein Drittel von jugendlichen  Internetusern sexuelle Bilder, die sie nicht sehen wollten,  15% erhielten eindeutige sexuelle Angebote im letzten Jahr.

youtube- video Bullied to death
 

Quellen / Literatur:

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  4. GEW mit  Informationen,Tipps und Hinweise zum Umgang mit Mobbing via Internet, E-Mail und Mobiltelefon
  5. Einen guten Überblick bietet die kanadische Seite http://www.cyberbullying.ca/
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