Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

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Glossar Psychiatrie / Psychosomatik / Psychotherapie / Neurologie / Neuropsychologie
 

Bleivergiftung

Durch die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Blei gab es schon in der Antike 200 Jahre vor Chr. Berichte über Bleivergiftungen. Blei war damals nicht nur in Wasserleitungen, sondern auch in Trinkgefäßen, Schminke, zum Süßen von Wein  etc. eingesetzt worden. Beethoven soll sein Leben lang unter einer  Bleivergiftung gelitten haben und auch daran verstorben sein. Das Verbot von verbleitem Benzin liegt bereits 25 Jahre zurück, die Reste davon in der Umwelt sind allerdings noch eine der Hauptbelastungen für den Menschen. An die Verwendung Bleihaltige Farben bei uns kann sich kaum noch jemand erinnern, in den 60er und weit in die 70er Jahre waren hohe Bleigehalte aber in Farben auch in der Wohnumgebung die Regel.  Der Staub dieser Farben sitzt aber noch zwischen und unter den Dielen vieler Altbauten. Beim Renovieren von Altbauten kann durch Abschleifen und vor allem Abbrennen das Blei leicht in die Atemluft gelangen. Übliche Haushaltsstaubsauger können den Staub dann gleichmäßig in der Wohnung verteilen. (siehe Empfehlungen der EPA)  Noch nicht alle bleihaltigen Wasserrohre sind aus deutschen Häusern verschwunden. Die Stiftung Warentest meldet dass in Deutschland noch Zehntausende Hausanschlussleitungen aus Blei sind. Erst bis zum Jahr 2013 wollen alle Kommunen ihr öffentliches Netz saniert haben. Ein hoher Bleigehalt finde sich weiter in Proben der nord- und ostdeutschen Ballungsgebiete, aber auch die Bonner Gegend und Frankfurt am Main. test.- Tipps zu Blei-im-Trinkwasser vom 27.08.2004 Nach der Trinkwasserverordnung darf die Konzentration von Blei im Trinkwasser noch 25 μg/l betragen ab 2013 wird der Grenzwert für Blei im Trinkwasser auf 10 μg/l  gesenkt.  Als relevantes Umweltgift ist Blei also noch nicht ganz verschwunden, das Schwermetall ist noch in unserer Umwelt präsent. In manchem Altbau haben sich Bleistaubreste in Konzentrationen gehalten, die für Kinder durchaus relevant sind. Sicher kein Blei findet sich in neueren Häusern ab den 80er Jahren.  Blei wird über die Nabenschnur auf die ungeborenen Feten übertragen. Kinder nehmen Blei über die Inhalation von Bleistaub aus dem Straßenstaub und aus dem Staub alter Farben im Haus auf. Darüber hinaus ist eine Aufnahme direkt durch Essen von Dreck, Trinken von Bleihaltigem Wasser, oder Ablutschen von Bleihaltigen Farben möglich. Die Berichte über Bleihaltige Farben in Kinderspielzeug haben das wieder ins Bewusstsein gerufen. Bleistifte und Fensterkitt waren früher nicht seltene Vergiftungsmöglichkeiten. Akute Gefährdungen können auch von der Nutzung glasierter Keramik, Gläser, Bierkrüge, die aus dem Urlaub mitgebracht wurde und als Speise oder Trinkgefäß genutzt wird ausgehen (Beispielfall Dtsch med Wochenschr 2005; 130: 2253-2256).  Aus Afrika, dem mittleren Osten oder Pakistan importierte Schminke kann ebenfalls betroffen sein.(Kohl, Kajal, Al-Kahl, oder Surma).  Mehrere Berichte über Bleivergiftungen nach Nutzung verunreinigter Ayurvedischer oder Chinesische Kräutermedizin  gibt es ebenfalls. (siehe auch Pharmazeutische-Zeitung.2005-29 oder Medizinische Klinik 99/8 2004)  Es soll auch vorgekommen sein, dass Cannabisprodukte mit Blei gestreckt wurden (Vergl. DGS 8.11.2007 ). Erwachsene kommen ansonsten überwiegend bei bestimmten Beruflichen Tätigkeiten -etwa. 150 Berufe haben regelmäßig Umgang mit Blei- wie der Batterieherstellung, in  Akkumulatorenfabriken, Autoreparatur, Korrosionsschützer, Bleischmelzer, Bleilöter, Bleigießer, Porzellanmaler, Restauratoren von Glasmalereien etc in Gefahr. Bleivergiftung kann dann eine Berufskrankheit sein. (Merkblatt zur BK Nr. 1101)

Blei wird über den Magendarmtrakt und über die Atemwege aufgenommen. Bei Inhalation beträgt die Reorptionsquote von 95 %, Aufnahme durch die Nahrung werden nur 5-10 % resorbiert. Nach Bundesgesundhbl. Bd. 39 (6), (1996), 236-241:  werden täglich zwischen 0,5 und 30 μg/kg KG Blei aufgenommen.  Bezogen auf das Körpergewicht ist die Aufnahmemenge bei Kindern höher als bei Erwachsenen. In den USA geht man davon aus, dass die Zahl der Kinder mit toxischen Blut- Bleispiegeln in den letzten 10 Jahren von etwa 4% auf etwa 1% zurückgegangen ist (Daten der CDC Belastung je nach Staat sehr unterschiedlich  Blood Lead Levels by State, Children <72 mos Exceltabelle Übersicht

US-amerikanische Kinder unter 5 Jahren- Entwicklung der Serumbleispiegel
  % der Kinder mit Blei- Blutspiegeln>100 μg/l: Durschnittliche Blutbleikonzentration von Kindern in μg/
1976–1980 88.2 150
1991–1994 4.4 27
1999–2002 1.6 19

Auch für Deutschland wird ein Rückgang gemeldet, wo bei eine umfassende Zusammenstellung nicht vorliegt (siehe Links zu den Referenzwerten) Für 2002 wurde in den USA davon ausgegangen, dass etwa 1:10 000 Erwachsene an einer Bleivergiftung leiden.  BAT-Werte bis 2003 : 400 μg/l, 100 μg/l: (Frauen < 45 J). Sie wurden im Verlauf nach unten korrigiert und werden seit dem nicht mehr festgesetzt, da die Gefährlichkeit zunehmend höher bewertet wird. Obwohl die Zahlen deutlich rückläufig sind, macht die Entwicklung doch deutlich, dass es in der Vergangenheit erhebliche Fehleinschätzungen zur Gefährlichkeit von Blei gab. Dass hier Interessen der Industrie auf Kosten der Gesundheit eine Rolle gespielt haben ist zunächst nur eine Vermutung. Es handelt sich allerdings um eines der gravierenden Beispiele, wie Gesundheitsgefahren nicht ernst genug genommen wurden.

Deutsche Referenzwerte in der Allgemeinbevölkerung ohne berufliche Bleibelastung sind

Männer (18 – 69 Jahre)              90 µg/L

Frauen (18 – 69 Jahre)               70 µg/L

Kinder (6 – 12 Jahre)                 50 µg/L

Bundesgesundheitsbl. – Gesundheitsforsch – Gesundheitsschutz 46 (2003) 1112-1113.Bundesgesundheitsbl - Gesundheitsforsch - Gesundheitsschutz 2005 · 48:1308–1312

Der Knochen ist Hauptspeicher für Blei. Von hier wird das Blei noch über Jahrzehnte ins Blut und in die Weichteile freigesetzt. Da Blei nicht gut wasserlöslich ist, wird es ohne spezielle Medikamente sehr schlecht wieder ausgeschieden. Eine nützliche Funktion von Blei im menschlichen Organismus ist nicht bekannt. Neben dem Blutspiegel können basophile Tüpfelungen der roten Blutkörperchen im Ausstrich und bestimmte Röntgenbefunde hinweisend auf eine Bleivergiftung sein.

Bei akuten Bleivergiftungen kommt es zu blasser-grau-gelber Hautfarbe, Magen-Darm-Beschwerden,  Bauchkrämpfen langsamem Puls,  und hohem Blutdruck. Ab wann man von einer chronischen Bleivergiftung spricht ist im Einzelfall schwer zu entscheiden. Bereits kleine Mengen können die Entwicklung von Kindern beeinträchtigen. (s.u.). Das amerikanische CDC geht davon aus, dass bereits Konzentrationen ab 100 μg/l im Blut bei Kindern zu Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffällgigkeiten führen kann. Neuere Studien gehen davon aus, dass auch Konzentrationen unter 100 μg/l im Blut bei Kindern sich negativ auf die Entwicklung auswirken. Die Bleigehalte im Blut lagen bei den 430 untersuchten Kindern aus Baden-Württemberg 2002/03 zwischen <12,5 und 181 μg/l mit einem Median von 20,7 μg/l. (Umweltbundesamt) Bei Erwachsenen sind leichte kognitive Einschränkungen ab 500 μg/l  nachgewiesen, Enzephalopathien erst etwa ab 1200 μg/lLähmungen (besonders Radialisparesen) auf Grundlage von Bleivergiftungen sind sehr selten geworden. Radialislähmungen, Peronaeuslähmungen und andere Extensorenschwächen sind die häufigsten Folgen einer Bleivergiftung am peripheren Nervensystem. Lernstörungen, Verhaltensstörungen, Bluthochdruck, Parästhesien, Muskel- und Gelenkschmerzen, Schwächegefühl, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Nervosität, Tremor, epileptische Anfälle, Kopfschmerzen und Impotenz kommen vor. Auch Veränderungen an den Augen einschließlich grauer Star sind mit Bleivergiftungen assoziiert . Auch bei Konzentrationen innerhalb der Grenzwerte hat das Schwermetall einen negativen Einfluss auf das Nervensystem insbesondere von Kindern. Blei hat einen eindeutig negativen Effekt auf die Intelligenz von Kindern. Die als ungefährlich geltenden Referenzwerte wurden vor allem deshalb in den letzen 20 Jahren immer weiter nach unten korrigiert. Es scheint diesbezüglich keinen sinnvollen Grenzwert zu geben. Blei beeinträchtigt die Intelligenzentwicklung unserer Kinder, je weniger Blei umso ungestörter die Entwicklung. Blei beeinträchtigt auch die geschlechtliche Entwicklung, auch gering erhöhte Blei Blutspiegel verzögern die Pubertät bei Mädchen. Schädigungen durch Blei sind nicht rückgängig zu machen und führen zu bleibenden Schäden. Der IQ hängt sicher nicht nur an der Art der Wasserleitung, aber je höher die Bleikonzentration umso niedriger der IQ- ohne Grenzwert. Blei schädigt die Gesundheit langfristig und irreversibel.

Mögliche Symptome nach Blei- Blutspiegel
Blutspiegel <100 mg/l bei Kindern <100 -300mg/l  bei Kindern >300mg/l  bei Kindern
  <250 mg/l  bei Erwachsen <250-500 mg/l bei Erwachsen >500 mg/l  bei Erwachsen
Neurologisch Parästhesien, Müdigkeit, Reizbarkeit, Persönlichkeitsveränderungen, Geschmacksstörungen Tremor, verminderte Konzentration, Gedächtnisstörungen, Koordinationsstörungen Enzephalopahtie, Lähmung, Somnolenz, Koma
Muskeln und Gelenke Myalgie, Arthritis Kraftlosigkeit und Erschöpfbarkeit Lähmung
Magen- Darm- Trakt leichte Magen- Darm- Beschwerden Erbrechen Verstopfung, Gewichtsverlust Bleikoliken
Sexuell Verminderte Libido Impotenz  
Modifiziert nach Cristina E. Bello-Quintero, Daniel B. Golden, Lead Toxicity US Pharm. 2007;32(12):70-73.

Am wichtigsten ist die Vorbeugung. Behandelt wird in der Regel bei Männern bei einer Bleikonzentration im Vollblut >250 μg/l, bei Frauen im gebärfähigen Alter bei einer Bleikonzentration im Vollblut >150 μg/l.  Zahlen nach CMAJ 2007;176(1):59-63: Blutbleispiegel 0.,22 mmol/L (4,6 mg/dL) bedeutet einen Bleispiegel unterhalb der 95. Percentile,  ab 0,48 mmol/L oder 10,0 μg/dL sollte man sich Gedanken über die Herkunft (Exposition) machen, ab 1,90 mmol/L oder 40.0 mg/dL sind weitere Untersuchungen oder eine Behandlung sinnvoll. Behandelt wird mit Chelatbildnern wie DMSA (Dimercaptobernsteinsäure), D-Penicillamin, CaNa2EDTA. Irrtümliche Verwendungen von Na2EDTA statt CaNa2EDTA sind beschrieben worden und haben zu lebensbedrohlichen Hypokalzämien geführt.  Die Behandlung ist nicht nebenwirkungsfrei und sollte nur durchgeführt werden, wenn sie erforderlich ist und immer ärztlich verordnet sein. Nebenwirkungen wie  Leberschäden, schwere Blutbildveränderungen, Hautausschläge, Magendarmstörungen, Niereninsuff. Allergien, Verlust anderer wichtiger Mineralien aus dem Körper...kommen vor. In der Regel muss der Therapieerfolg langfristig kontrolliert werden, da immer wieder Blei aus den Knochen mobilisiert werden kann. Neben dem Blutbleispiegel sind auch basophile Tüpfelung im Differentialblutbild hinweisend auf eine noch vorhandene Intoxikation. Es kann im Verlauf mehrfach eine erneute Behandlung indiziert sein. Manche alternativmedizinischen Behandler nutzen Chelatbildner auch dann, wenn sie seitens der wissenschaftlichen Medizin nicht für erforderlich gehalten werden.

Biologische Arbeitsstoff-Toleranz-Wert (höchstzulässige Menge eines Arbeitsstoffes bzw. Arbeitsstoffmetaboliten oder die dadurch ausgelöste Abweichung eines biologischen Indikators von seiner Norm, die nach dem gegenwärtigen Stand der wissenschaftlichen Kenntnis im allgemeinen die Gesundheit der Beschäftigten auch dann nicht beeinträchtigt, wenn sie durch Einflüsse des Arbeitsplatzes regelmäßig erzielt wird.  BAT-Werte dienen insbesondere der Gesundheitsüberwachung am Arbeitsplatz im Rahmen spezieller ärztlicher Vorsorgeuntersuchungen.


 

Quellen / Literatur:

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