Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

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Glossar Psychiatrie / Psychosomatik / Psychotherapie / Neurologie / Neuropsychologie
 

Borrelien

Der Erreger wurde erst vor etwas mehr als 20 Jahren entdeckt, die Krankheitsymptome waren allerdings schon zuvor bekannt. Drei verschieden Arten von B. sind für die Erkrankung verantwortlich: B. burgdorferi, B. afzelii, und B. garinii. In den USA ist es ausschließlich B. burgdorferi, in Europa vorwiegend B. afzelii und B. garinii, letztere beiden Arten sind in Asien ausschließlich verantwortlich. In unterschiedlichen Regionen der Erde sind unterschiedliche Zeckenarten für die Übertragung verantwortlich. In Europa, ist der Hauptüberträger die Ixodes ricinus, in Asien die I. persulcatus bei können auch die Frühjahrs/ Sommer Meningoenzephalitis übertragen. Die bei uns verantwortlichen Schildzecken sind bei Temperaturen unter 10°C inaktiv, sie kommen bis zu 1000m über dem Meeresspiegel vor. Am häufigsten sitzen sie in hohen Gräsern, die Larven der Schildzecke sind zu 1% infiziert, die Nymphen zu 20%, Erwachsene Schildzecke zu 50% infiziert. Das Erregerreservoir an dem sich die Zecken anstecken, sind überwiegend die Rötel- und Gelbhalsmäuse. Das Immunsystem der Maus toleriert die Borrelien, sie sind lebenslange Bakterienträger ohne krank zu werden. Der Stich einer Zecke wird meist nicht bemerkt, da sie eine lokalanästhetische Substanz im Speichel haben, die beim Einstich die Schmerzreaktion verhindert. Die Borrelien wandern während der Blutmahlzeit aus dem Mitteldarm der Zecken in die Speicheldrüsen ein. Die dauert etwa einen Tag, damit steigt die Infektionswahrscheinlichkeit nach einem Tag erheblich an, wenn die Zecke nicht zuvor entfernt wird. Der direkte Erregernachweis wird selten durchgeführt. In der Regel wird zunächst im Serum mittels eines mittels ELISA, Immunfluoreszenztests oder Hämagglutinationstest nach Borrelien-spezifischen Antikörpern (IgM bei frischen Infekt, dann IgG) gesucht. Ist dieser Suchtest positiv muss wegen der Kreuzreaktivität der Borrelien-Antigene ein Bestätigungstest durch Nachweis von Borrelien-spezifischen Antigenen im Western-Blot Test erfolgen.

Die Bezeichnung „Lyme-disease“ „Lyme-borreliosis“ (nach dem Ort in den USA)wird Synonym für die Erkrankung verwendet. Eine Häufung von Gelenkentzündungen bei Kindern 1974/75 in der amerikanischen Stadt Lyme/Connecticut wurden als Folge einer Borrelieninfektion identifiziert. Die Erkrankung tritt bevorzugt in bewaldeten Gebieten Mitteleuropas und Skandinaviens auf, besonders in Deutschland, Österreich, Slowenien und Schweden. Auch in Russland, China und Japan gibt es Borreliosen. In den USA ist der Nordosten von Maine bis Maryland, im mittleren Westen Wisconsin und Minnesota, und im Westen der Norden Kaliforniens und Oregon betroffen.

Das Risiko, an Borreliose zu erkranken ist relativ schwierig anzugeben, Schätzungen sprechen von etwa 300 pro 100 000 Einwohner jährlich in Deutschland. In den USA geht man von 15 000 Erkrankten pro Jahr aus. Damit ist die Borreliose die häufigste durch Vektoren übertragene Erkrankung in Europa und bestimmten Staaten der USA. In Deutschland ist nach bisherigen Erkenntnissen des RKI nach einem Zeckenstich bei 1,5–6 % der Betroffenen mit einer Infektion (einschließlich der klinisch inapparenten Fälle) und bei 0,3–1,4 % mit einer manifesten Erkrankung zu rechnen. Die Infektion kann von März bis Oktober erfolgen (bei entsprechenden Witterungsbedingungen evtl. auch früher oder später), ein Gipfel besteht in den Monaten Juni und Juli für das Erythema migrans und Juli und August für die akute Neuroborreliose. Die Frühmanifestationen (wie Erythema migrans und frühe Neuroborreliose Stadium II) treten also wegen der kurzen Inkubationszeit saisonal gehäuft auf. Bezüglich der Krankheitssymptome gibt es regionale Unterschiede, mindestens 80´% der Patienten in den USA haben zu Beginn ein sich langsam ausbreitendes Erythema migrans an der Stelle des Zeckenbisses, dabei treten dann meist auch grippeartige Symptome, ein allgemeines Krankheitsgefühl und Müdigkeit auf. Die regionalen Lymphknoten sind in der Regel geschwollen. Erythema migrans ist damit das häufigste Symptom der Borreliose. Es entwickelt sich typischerweise ein bis zwei Wochen ( Spielraum 3- 30 Tage) nach dem Zeckenbiss. Es handelt sich um eine rasch an Größe zunehmende runde oder ovale, flache oder leicht erhobene Hautrötung, die nach innen blasser wird- meist im Maximaldurchmesser 5cm oder größer. Meist handelt es sich um einzelne Hautläsionen, durch hämatogene Aussaat können aber auch mehrere am Körper auftreten. Betroffen ist meist die Achselhöhle, die Kniekehle, der Rücken, Bauch oder die Leiste. In Europa, verursacht das Erythema migrans oft keine Schmerzen, in den USA tritt meist eine erhebliche entzündliche Reaktion und mehr systemische Krankheitszeichen auf. Das Erythema migrans heilt innerhalb von 4 Wochen spontan ab. 60% der nicht behandelten Patienten mit einem Erythema migrans bekommen Gelenkschwellungen und Gelenkentzündungen an einem oder mehreren Gelenken.

Nur etwa jeder 10. Patient mit einem unbehandelten Erythema migrans entwickelt eine Neuroborrreliose- am häufigsten eine Fazialisparese. In 5% der Patienten mit einem unbehandelten Erythema migrans entwickelt sich eine Herzbeteiligung. Viele Menschen mit einer Neuroborreliose haben vor allem nachts, brennenden, stechenden oder ziehenden Schmerzen, häufig begleitet von Missempfindungen, wobei die Schmerzen sich attacken- oder wellenförmig steigern starke, nächtlich betont Schmerzen die im Intervall fast verschwinden mit anschließender Lähmung im Zeitfenster von 48 Stunden sollen häufig sein. Bei Kindern sind Fazialisparesen häufig. Andere Syndrome wie eine zunehmende Gangstörung, emotionale Labilität, Müdigkeit, Konzentrations- und Merkfähigkeitsstörungen treten weitaus seltener auf. Eine serologische Testung ist bei typischem Erythema migrans entbehrlich (N Engl J Med 2006;354:2794-801, bei atypischen Fällen sollte der Bluttest nach Besserung der Symptome wiederholt werden, da der erste Test trotz Erkrankung negativ sein kann. Bei Patienten mit typischen Symptomen einer Neuro- Borreliose besteht zum Zeitpunkt der ersten klinischen Untersuchung ein kleines, aber reales Risiko falsch negativer serologischer Befunde. Bei negativem serologischen Ergebnis mit einem Stamm sollte bei solchen Patienten der Test mit anderen Stämmen von Bb wiederholt werden. Kaiser R, J Med Microbiol 2000 Oct;49(10):911-5 Bei Verdacht auf eine Beteiligung des ZNS ist in der Regel eine Lumbalpunktion indiziert. Dabei wird der intrathekale Antikörper-Index (speziellen Liquor-Serum-Quotienten, der auf eine Antikörperproduktion des ZNS hinweist) bestimmt. Blutuntersuchungen auf Borrelien-Antikörper sind bei der Neuroborreliose in der Regel nicht ausreichend. Wenn eine Lumbalpunktion gemacht wird, werden um andere Erkrankungen (MS, Enzephalitis, Infekt mit anderen Erregern die häufiger das ZNS befallen) auch die oligoklonalen IgG-Banden sowie andere neurotrope Erreger bestimmt. Grundsätzlich wird die Diagnose einer Neuroborreliose sowohl anhand laborchemischer Untersuchungen als auch anhand der klinischen Symptomatik gestellt. Das ist deshalb wichtig, da Antikörper in Liquor und Serum in der Frühphase der Erkrankung noch nicht, nach Infektion aber über Jahre hinweg nachweisbar sein können. Oft bleibt unklar, was die Serologie tatsächlich bedeutet, wann und wie behandelt wird ist noch kontrovers.

Ob vorhandene Symptome im Einzelfall auf die Borrelien zurückgehen ist oft schwer zu entscheiden. Ein bis elf Jahre nach der Diagnose einer Lyme -Erkrankung berichteten in einer Studie mit 678 Patienten zwar viele Patienten der Kohorte über eine Zunahme der Symptome u/o eine Verstärkung der Schwierigkeiten bei typischen täglichen Aktivitäten, doch entsprach die Häufigkeit dieser Berichte weitgehend der bei den altersentsprechenden Kontrollprobanden ohne Lyme-Krankheit. Seltzer EG, Gerber MA, Cartter ML,JAMA 2000 Feb 2;283(5):609-16 Die Ergebnisse des ELISA - Tests müssen immer durch einen Westernblot - Test bestätigt werden. Der Antikörper- Index für Bb im Liquor sagt mehr aus als die einfachen spezifischen Antikörpertiter. Die PCR ist noch immer ein Instrument für den Bereich der Forschung und darf nicht ohne Berücksichtigung des klinischen Hintergrundes angewendet werden. Alle serologischen Tests ebenso wie die PCR bleiben auch nach erfolgreicher Behandlung noch lange positiv, auch nach Jahren sollen bei erfolgreicher Behandlung nicht nur IgG sondern auch IgM Antikörper nachweisbar sein. Zu häufige Diagnose und Behandlung lassen sich durch strikte Befolgung von Richtlinien minimal halten. Prasad A, Sankar D Postgrad Med J 1999 Nov;75(889):650-6 Fast alle von einer Borreliose betroffenen Menschen können mit einer 2-3 wöchigen antibiotischen Behandlung ( Doxycyclin oder Amoxicillin) geheilt werden, bei Patienten mit einer Arthritis sind möglicherweise 4 Wochen Behandlung notwendig. Doxycyclin, Amoxicillin, und Cefuroximaxetil gelten als ähnlich wirksam in der Primärbehandlung des Erythema migrans, Ceftriaxon ist bei massivem Spirochätenbefall etwas effektiver, aber auch wesentlich teurer und mit mehr Nebenwirkungen behaftet. Makrolide wie Erythromycin, Azithromycin, oder Roxithromycin gelten als weniger wirksam als die Standardtherapie, Cephalexin und andere Cephalosporine der ersten Generation gelten als unwirksam. (N Engl J Med 2006;354:2794-801). Nur ein sehr kleiner Teil der Behandelten entwickelt weiter anhaltende Symptome wie Müdigkeit, Gelenkschmerzen und andere Schmerzen, Konzentrations- und Schlafstörungen, und manchmal auch einschießende und brennende Schmerzen. 5 -15% der Patienten geben solche subjektiven Symptome an, 10% sogar noch 5 Jahren später. Es handelt sich um Symptome, die allerdings in der Allgemeinbevölkerung ähnlich häufig sind. Aussagekräftige Studien die beweisen, dass Menschen nach Borrelieninfektion diese Symptome häufiger haben als eine Vergleichsgruppe fehlen bisher. Antibiotika in der Langzeitanwendung sind gegen diese Beschwerden nicht wirksam. Die Benennung dieser chronischen Beschwerden als chronische Borreliose ist irreführend, da suggeriert wird, dass dem eine chronische Infektion zugrunde liegt, was nicht der Fall ist. Es handelt sich um postinfektiöse Beschwerden. Vorbeugend ist in Europa bisher nur der Schutz vor dem Zeckenbiss durch entsprechende Kleidung möglich, sofortigen Entfernung der Zecke mindert das Infektionsrisiko erheblich, nach spätestens 72 Stunden hat eine infizierte Zecke den Betroffenen den Erreger übertragen.

Häufigste klinische Symptome der europäischen und asiatischen Formen ( B. afzelii oder B.garinii)

Haut

Erythema migrans langsam ausbreitend (Tage oder Wochen), wenig intensive Entzündungszeichen, lange Dauer, im Vergleich zur Amerikanischen Form seltenere hämatogene Dissemination, aber mögliche regionale oder ansteckende Ausbreitung auf andere Körperregionen. Chronisch: Acrodermatitis chronica atrophicans in Europa häufiger, hauptsächlich durch B. afzelii. in den USA selten

Nervensystem

Schlimme radikuläre Schmerzen, Radikuloneuropathie, lymphozytäre Meningitis bzw. Liquorpleozytose; seltener Kopfweh, Nackensteifigkeit, Hirnnervenlähmung (z.B ein oder beidseitige Fazialisparesen), besonders bei B. garinii. Auch cerebelläre Ataxien , Myelitis, Neuritis des N. optikus, Hirndruckerhöhung mit Zeichen des Pseudotumor cerebri sind beschrieben. B garinii kann eine chronische Enzephalomyelitis mit spastischer Paraparese, Hirnnervenausfällen auslösen, auch akut beginnende Polyneuropathien, die die proximalen wie distalen Nerven gleichermaßen betreffen sind beschrieben. Nur 5 -10 % der unbehandelten Infekte mit B. burgdorferi gehen in eine chronische Neuroborreliose über, dies oft erst nach sehr langer Zeit, ähnlich wie bei der Syphilis. Hier kommen auch leichte schwer fassbare kognitive Störungen vor.

Nervensystem chronisch

Leichte sensorische Polyneuropathie an den Gebieten die von der Acrodermatitis betroffen sind, Schwere Encephalomyelitis (intrathekale Produktion von Antikörpern gefordert für die Diagnose), Kopfschmerzen, bei Kindern Gewichtsabnahme, Spastik, kognitive Auffälligkeiten, und deutliche intrathekale Antikörperproduktion besonders durch B. garinii, selten diffuse chorea - artige Dyskinesien Piccolo I, Thiella G, Ital J Neurol Sci 1998 Aug;19(4):235-9 Chronisches Müdigkeitssyndrom, Treib J, Grauer MT, Haass A, Langenbach J, Holzer G, Woessner R Eur Neurol 2000;43(2):107-9, Neuronitis vestibularis. Ishizaki H, Pyykko I, Nozue M Acta Otolaryngol Suppl 1993;503:67-9, sensorineuraler Hörsturz. Sabini P, Sclafani AP Otolaryngol Head Neck Surg 2000 Apr;122(4):469-76 und Peltomaa M, Pyykko I, Sappala I, Viitanen L, Viljanen M Eur Arch Otorhinolaryngol 2000; 257(6):317-22

Auge Die Lyme- Borreliose kann zu einer Reihe verschiedener Manifestationen am Auge führen, die sich hauptsächlich im späten Stadium
der Erkrankung entwickeln. Photophobie und schwere, periodisch auftretende Augenschmerzen sind charakteristische Symptome der Lyme-Borreliose. Bei der Differentialdiagnose der retinalen Vaskulitis, sollte die Lyme-Borreliose vor allem in endemischen Gebieten in Betracht gezogen werden.
Mikkila HO, Seppala IJ, Viljanen; Peltomaa MP, Karma Ophthalmology 2000 Mar;107(3):581-7
Herz

Atrioventrikulärer Block, blande Myokarditis, Chronisch: dilatative Kardiomyopathie

Gelenke

häufige oligoartikuläre Arthritis ( in den USA mehr als in Europa), Chronisch: anhaltende Arthritis ist selten, wahrscheinlich kein Autoimmungeschehen

häufig in Europa asymptomatisch in einer schwedischen Untersuchung konnten 50% der Patienten mit positiver Serologie keine Symptome erinnern, in den USA weniger als 10% ohne Symptome

Impfung bisher nur in den USA möglich, vor den europäischen Formen der Erreger schützen die bisherigen Impfstoffe nicht ausreichend. Schutz am besten durch dichte Kleidung im Infektionsgebiet und Inspektion der Haut nach dem Spaziergang in der Natur.

Borreliose Behandlung


Symptome, Indikation
Antibiotika
Zeckenbiss Beobachtung, eventuell Serologie 6 bis 8 Wochen nach dem Biss
Erythema Migrans Oral, 14-28 Tage
Akute Meningitis
oder Radikulopathie
Parenteral, 14-28 Tage
Isolierte und akute Hirnnervenlähmung Oral, 14-21 Tage
AV- Block 1. oder 2. Grades Oral, 14-21 Tage
AV- Block 3. Grades Parenteral, 14-21 Tage
Spätes Stadium
Gelenkentzündung Oral, 28-42 Tage
Therapierefraktäre Gelenkentzündung Oral, 28 Tage, or parenteral 14-28 Tage
zentrale oder periphere neurologische Symptome Parenteral, 14-28 Tage
Post- Borreliose Syndrome Symptomatische Therapie
Wormser GP et al. Practice guidelines for the treatment of Lyme disease. Infectious Diseases

Society of North America. Clin Infect Dis 31(Suppl 1):1, 2000

siehe auch und
Der Nutzen einer Behandlung einer chronischen Borreliose mit Antibiotika (nach Antibiose der akuten Erkrankung) ist nicht sicher belegt. Eine 90 tägige Behandlung zeigte in einer Studie keinen Effekt auf die Symptome, Muskel- und Gelenkschmerzen oder diverse kognitive Störungen. Die Patienten erhielten Ceftriaxone, 2 g täglich für 30 Tage iv und Doxycyclin, 200 mg täglich für 60Tage. Nachbeobachtung 180 Tage. Eine ältere Studie hatte allerdings bei langfristiger Doxycyclinbehandlung einen Erfolg gesehen. Donta ST. Gerade bei den chronischen Fällen bleibt die Frage ob es tatsächlich eine Borreliose ist oft offen.

Antibiotika, Dosis bei Borreliose

Applikation Substanz Erwachsenendosis
Oral Doxycyclin
Amoxicillin
Cefuroxim
100 mg 2x tägl
500 mg 3x tägl
500 mg 2x tägl
Parenteral Ceftriaxon
Cefotaxim
Penicillin G
2 gm 1x tägl
2 gm 3x tägl
18-24 Millionen
U/Tag in 4 stündigen Intervallen
Wormser GP et al. Practice guidelines for the treatment of Lyme disease. Infectious Diseases Society of North America. Clin Infect Dis 31(Suppl 1):1, 2000

Die Diagnose “chronische Borreliose oder chronische Lymekrankheit" wird meistens nur von bestimmten Ärzten verwendet, die entgegen der überwiegenden Auffassung in der medizinischen Literatur und entgegen Studienergebnissen davon ausgehen, dass dieser Zustand einer langdauernden antibiotischen Behandlung bedarf und in vielen Fällen unheilbar ist. Gemeint sind in der Regel Patienten, die nach einer Borreliose/oder auch ohne eine solche durchgemacht zu haben, über anhaltende Schmerzen, neurokognitive Symptome, Müdigkeit oder alle diese Symptome klagen. (N Engl J Med 2007;357:1422-30). Obwohl in der Regel von einer chronische Infektion mit B. burgdorferi ausgegangen wird, soll bei manchen Diagnostikern der objektive Nachweis einer solchen Infektion nicht erforderlich sein um die Diagnose zu stellen. Oft werden spezielle Labortests in speziellen darauf spezialisierten Labors verwendet, deren diagnostische Kriterien als nicht evidence-based gelten. Neben der von den meisten Experten als unnötig erachteten oft jahrelangen Behandlung mit Antibiotika erfolgt oft auch eine Behandlung mit anderen "alternativen" Methoden bis hin zur Infektion der Betroffenen mit dem Malariaerreger. Die jahrelangen Behandlungen mit Antibiotika widersprechen allem was man aus der Behandlung von anderen chronischen Infekten wie Neurosyphilis oder TBC kennt.

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Symptome unbekannter Ursache, ohne Hinweis auf eine Infektion mit Borrelia burgdorferi Eine gut definierte Erkrankung ohne Zusammenhang zu einer Infektion mit Borrelia burgdorferi Symptome unbekannter Ursache, mit Antikörper gegen Borrelia burgdorferi aber ohne eine Vorgeschichte oder klinische Zeichen die für eine Borrelien- Infektion sprechen würden. Post–Borreliose- Syndrom
Gefahr unzureichender Diagnostik und des Übersehens einer anderen Krankheit oder einer psychischen Störung. Nicht spezifische Symptom wie Müdigkeit, Nachtschweiß, Halsweh, geschwollene Drüsen, steifer Nacken, Gelenkschmerzen, Muselschmerzen, Herzklopfen, Bauchweh, Schwindel, Durchfall, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Rückenschmerzen, Reizbarkeit und Depressionen, Kopfschmerzen, wie sie bei vielen Menschen vorkommen und entweder harmlos sind oder auf eine andere Krankheit hinweisen werden fehlinterpretiert. Gefahr, dass die tatsächlich vorhandene Krankheit oder psychische Störung nicht behandelt wird und chronifiziert. Oft handelt es sich um Erkrankungen, die die Patienten selbst für sich schlecht akzeptieren können, wie eine Multiple Sklerose, eine Somatisierungsstörung, Gefahr unzureichender Diagnostik und des Übersehens einer anderen Krankheit oder einer psychischen Störung. Den Patienten sollte bei einer probatorischen 3-4 wöchentlichen Antibiotischen Behandlung gesagt werden, dass die Diagnose unsicher ist und die Behandlung wahrscheinlich die Symptome nicht bessert. Es ist bisher nicht bekannt ob die unspezifischen Symptome wie Müdigkeit, Nachtschweiß, Halsweh, geschwollene Drüsen, steifer Nacken, Gelenkschmerzen, Muselschmerzen, Herzklopfen, Bauchweh, Schwindel, Durchfall, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Rückenschmerzen, Reizbarkeit und Depressionen, Kopfschmerzen, bei Menschen nach einer Borreliose häufiger vorkommen als in der Allgemeinbevölkerung. Keine der diesbezüglichen Studien hat eine Kontrollgruppe eingeschlossen, bzw wurden bei älteren Studien die zu fordernden diagnostischen Standards nicht eingehalten. .
Gefahr gravierender Nebenwirkungen durch die Dauerantibiotikabehandlung, Heranzüchtung resistenter Keime, sekundäre Pilzinfektionen, ...... Ständiges Krankheitsgefühl durch die Behandlung, sekundäre Ängste und psychische Störungen.
Modifiziert nach: Henry M. Feder, et al., Review article, Current Concepts, A Critical Appraisal of “Chronic Lyme Disease” october 4, 2007 N Engl J Med 2007;357:1422-30. Extract | FREE Full Text | PDF

Die letzte Studie zur Langzeit- Antibiotika- Behandlung ??

Im Oktober 2007 publiziert die Zeitschrift Neurology eine randomisierte kontrollierte Doppelblindstudie zur Behandlung von Patienten mit einer "chronischen Neuroborreliose" mit leichten bis mäßigen kognitiven Störungen, deutlicher Fatigue, Schmerzen und deutlicher körperlicher Behinderung. Die Studie wurde von bekannten Befürwortern der Langzeitbehandlung durchgeführt. Obwohl die Studie vom NIH finanziert wurde und öffentlich nach Patienten gesucht wurde, gelang es den Studienärzten nach 4 Jahren und Screening von 3368 potentiellen Patienten nur 37 Patienten in die Studie aufzunehmen, - 8 weniger als geplant. Die meisten Patienten weigerten sich, weil die Borreliose doch nicht bestätigt werden konnte oder die Patienten schon schlechte Erfahrungen mit der Langzeitbehandlung gemacht hatten. Dies obwohl in Bevölkerungsstudien bis zu einem Drittel solche Symptome angeben und 2% davon angeben schwer kognitiv beeinträchtigt zu sein. Nachdem in den ganzen USA nach Teilnehmern gesucht worden war, erstaunt somit bereits die geringe Ausbeute. Die Patienten wurden doppelblind in eine Gruppe die 10 Wochen i.v. Ceftriaxon oder eine Plazebogruppe unterteilt. Mehr als ein Viertel der antibiotisch behandelten Patienten hatte Nebenwirkungen, die zum Abbruch der Studie zwangen. Nach 12 und 24 Wochen zusammengenommen waren die Veränderungen in den neuropsychologischen Tests zwischen mit Ceftriaxon und Plazebo-behandelten Patienten nicht statistisch signifikant unterschiedlich, beide besserten sich leicht. Nur nach 12 Wochen gaben die einzelnen Patienten mit besonders schweren subjektiven Beschwerden, die mit Ceftriaxon behandelt wurden, eine etwas größere Besserung an, die allerdings statistisch nicht signifikant war und nach 24 Wochen nicht mehr nachweisbar war. Die Autoren machten dann nach Schilderung des Editor der Zeitschrift soviele post hoc Analysen, bis ein kleiner nicht signifikanter Effekt für eine kleine Subgruppe nachweisbar war. Der Editor der Zeitschrift John J. Halperin kommentiert die Studie am Ende mit "Wie die anderen 3, zeigt diese Studie eindeutig die Abwesenheit von jeglicher anhaltender Wirkung (der Langzeit- Antibiotika- Behandlung) auf die geistige Leistungsfähigkeit. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass erhebliche Risiken einer Langzeit- Antibiotika- Behandlung bestehen, ist es Zeit mit anderen Behandlungsmethoden nach einer wirksamen Hilfe für Patienten, mit subjektiven anhaltenden kognitiven Symptomen nach einer Behandlung einer Borreliose, zu suchen. - Eindeutig, genug ist genug. "

Syndrome und Behandlungsoptionen bei Borreliose nach der Leitlinie der American Academy of Neurology 2007
Syndrom Behandlungsoption
Meningitis Parenteral (Infusion), besonders bei schwerer Meningitis, Doxycyclin oral
Jedes neurologische Syndrom mit Liquorpleozytose Parenteral (Infusion), besonders bei schweren Symptomen, Doxycyclin oral
Peripherer Nerv, (Radikulopathie, Mononeuritis multiplex, Hirnnervenläsion, mit normalem Liquor) Doxycyclin oral
Enzephalomyelitis Parenteral (Infusion)
Enzephalopathie Parenteral (Infusion)
Lyme- Syndrom nach antibiotischer Behandlung  Keine Antibiotika indiziert, nur symptomatische Behandlung
Nach europäischer Datenlage sind in Europa bei Neuroborreliose orales Doxycyclin und parenterales Ceftriaxon gleich wirksam bei der Borrelienmeningitis. Konsens ist, dass bei fehlender Beteiligung des ZNS in den meisten Fällen eine orale Behandlung der Neuroborreliose ausreichend ist. Orales Amoxicillin oder Cefuroxim- Axetil sind eventuell wirksam bei Menschen, die Doxycyclin nicht vertragen, aber nicht ausreichend untersucht. Nach: Practice Parameter: Treatment of nervous system Lyme disease (an evidence-based review) Report of the Quality Standards Subcommittee of the American Academy of Neurology, NEUROLOGY 2007;69:91–102

Vorsicht bei der Diagnose der chronischen Neuroborreliose oder des Post-Lyme Syndroms, was häufig übersehen wird :

-nach einer Untersuchung von 76 Patienten mit diesen Diagnosen durch M. Djukic et al. (DGN 2008 Hamburg V49) hatten über die Hälfte der Patienten eine andere gesicherte Krankheit. Nur bei 11% der Patienten wurde die Diagnose eines Post-Lyme Syndroms bestätigt.

Häufig genannte Symptome 

 Woran man zum Beispiel denken sollte
Müdigkeit bzw. Fatigue, Leistungsminderung Sind auch typische Symptome von Infekten (auch HIV; Tuberkulose, Syphilis, Hepatitis...) und Depressionen, Angst-, und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes m. Schilddrüsenunterfunktion, kommt aber auch bei Tumoren, Multipler Sklerose usw. vor
Verwirrtheit und Verlust des Kurzzeitgedächtnisses, Vergesslichkeit, Sprachstörungen, Konzentrationsstörungen Werden häufig angegeben, wenn sie selbst berichtet werden, sind sie im Gegensatz zur Fremdanamnese eher ein Hinweis auf Angst- oder Depressionen als auf tatsächliche Verwirrtheit oder tatsächliche gravierendere Gedächtnisstörungen.  Wirkliche Verwirrtheitszustände und Gedächtnisstörungen lassen sich aber, wenn sie vorhanden sind objektivieren. Dies sollte im Zweifel auch getan werden. Dann muss daraus eine umfassende neurologische Abklärung folgen. Man denke an eine Demenz, Schlaganfall,  MS ...
 Reizbarkeit und Depression, Weinkrämpfe Sind auch typische Symptome von Infekten und  Depressionen, Angst-, und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes m. Schilddrüsenunterfunktion usw. 
Kopfdruck, Kopfschmerzen,  Sollten an Spannungskopfschmerzen denken lassen, sind auch typische Symptome von Infekten und  Depressionen, Angsterkrankungen, diese Symptome gehören jedenfalls neurologisch abgeklärt.
Gefühlsstörungen Sind mit neurologischer Untersuchung und Messung der Nervenleitgeschwindigkeiten und den klinischen Befund objektivierbar (z.B.: bei Polyneuropathie) wenn sie organisch bedingt sind, dann Abklärungsbedürftig hinsichtlich der Grunderkrankung, wenn kein Befund zu erheben ist und diese Beschwerden intervallartig für kurze Zeiträume auftreten, muss an eine Hyperventilation (bei Aufregung oder Angst) oder auch an andere körperliche Krankheiten bis hin zur MS gedacht werden.
Übelkeit, Stuhlunregelmäßigkeiten sind  ein häufiges Angstsymptom, funktionelle Magendarmbeschwerden die häufigsten somatoformen Syndrome. Andere Erkrankungen bis zum Hirntumor müssen ausgeschlossen werden.
Tachykardie ist ein häufiges Angstsymptom, aber auch an Schilddrüsenüberfunktion, Herzerkrankungen usw. muss gedacht werden.
Schwindel, ist ein häufiges Angstsymptom (ca. 50% der Schwindelsymptome hängen mit Angst zusammen)
grippeähnliche Symptome, sind unspezifisch können aber auf eine Vielzahl von Erkrankungen hinweisen. Sie sollten näher objektiviert werden und dann abgeklärt werden.
verschiedene Hauteffloreszenzen Alleine Allergien betreffen 40% der Bevölkerung, auch andere Hautauschläge sind häufig.
Arthralgien, Myalgien, Muskelschwäche Kommen neben den rheumatischen Erkrankungen bei Angstkrankheiten, andere Infekten vor. Auch sehr ernsthafte neurologische Krankheiten wie eine ALS können sich dahinter verbergen.

Auch Kombination der Symptome bleibt unspezifisch und trifft für viele Erkrankungen zu.


 

Quellen / Literatur:

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