Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

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Glossar Psychiatrie / Psychosomatik / Psychotherapie / Neurologie / Neuropsychologie
 

Burnout-Syndrom

Wenn aus enthusiastischem Tatendrang das Gefühl von innerer Leere und des Ausgebranntseins wird.

Schon in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts war der Begriff Burnout bei Leistungssportlern im Gespräch und fand sogar Eingang in Lexika. Der Begriff erlangte 1974 durch eine Veröffentlichung des amerikanischen Arztes und Psychoanalytikers H.J. Freudenberger dann eine weite Verbreitung. Bekannt waren die Symptome des Ausgebranntseins allerdings schon vor hundert Jahren damals als ,,Neurasthenie" benannt. Freudenberger beobachtete als Betreuer von Mitarbeitern in helfenden Berufen, dass die besonders engagierten Personen Symptome von Müdigkeit und Erschöpfung zeigten. Aus den aufopferungsvollen Helfern wurden gegenüber ihren Klienten reizbare und zynische Ansprechpartner. Aufgrund der Verwandtschaft mit anderen Konstrukten wie z.B. Depression, Arbeitsunzufriedenheit, Stress , ,,erlernte Hilflosigkeit" etc., gibt es in der Literatur sehr unterschiedliche Forschungsergebnisse. Pines und Aronson definierten 1988 Burnout als „Zustand der physischen, emotionalen, und mentalen Erschöpfung verursacht durch das langfristige Engagement in emotional fordernde Situationen. Schaufeli und Enzmann (1998)unterteilten in 4 Symptomgruppen: (1) Stressreaktionen, (2) ein Gefühl reduzierter Effizienz, (3) Motivationsprobleme und (4) disfunktionale Einstellungen und Verhaltensweisen bei der Arbeit. Bekannt ist jedoch, dass das Phänomen des Ausgebranntseins nicht erst eine typische Symptomatik dieses Jahrhunderts ist. Barth (1992, S. 13f.) zitiert beispielsweise aus dem ,,Oberpfälzer Schulanzeiger" von 1911, in dem eine ,,moderne Lehrerkrankheit" mit dem Namen ,,Neurasthenie" beschrieben wurde, die sehr ähnliche Symptome wie das Burnout-Syndrom aufweist und deren Wurzeln in den ,,übermäßigen fortgesetzten Anforderungen des Berufs und des gesellschaftlichen Lebens" liegen.

Zur Unterscheidung von Stress und Depression: Symptomatisch werden bei Betroffenen in der Literatur Symptome wie Angst, depressive Verstimmungen und Trauer, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen, chronische Ermüdung, Zynismus, reduzierte persönliche Leistungsfähigkeit, Depersonalisation, Schwächegefühle, psychosomatische Beschwerden und Krankheiten, Hyperaktivität, erhöhter Alkohol- und Medikamentenkonsum, sozialer Rückzug und aggressive Verhaltensweisen, mangelndes Interesse und Rückzugstendenzen angegeben. Die Überschneidung zu Depressionen, psychosomatischen Störungen, Suchterkrankungen und anderen psychiatrischen Diagnosen ist dabei offensichtlich. Entscheidend ist die ursächliche Zuordnung der Symptome. .Es handelt sich beim Burnout um keine psychiatrische Diagnose, sondern um ein komplexes Beschwerde- bzw. Leidensbild. Die Theorie ist, Stress nimmt mit der Arbeitsbelastung zu, je mehr emotionales Engagement umso mehr Stresssymptome im Beruf. Depersonalisation und emotionale Abstumpfung reduzieren den Stress bei der Arbeit, emotionale Erschöpfung, und Abnahme der Leistungsfähigkeit sind die Folgen. Burnout wird meist dadurch von Stress unterschieden, dass Burnout sich auf längerdauernde und anhaltende Bedingungen bezieht, während Stress meistens (aber nicht immer vorübergehender Natur ist. Burnout wäre demnach eine Folge lang dauernden und emotional wie körperlich überforderndem beruflichem Stress. Burnout wird von Depressionen dadurch unterschieden, dass Burnout Probleme und den Bezug einer Person zu deren Arbeit meint, während Depressionen sich in den verschiedensten Aspekten menschlichen Lebens zeigen. Die Übergänge sind in der Realität aber fließend. Die Arbeit ist bei den meisten Menschen ein wesentlicher Teil des Lebens, in dem sie mehr Zeit verbringen als in den meisten privaten Anteilen des Lebens, einschließlich der Partnerschaft. Insoweit ist es auch nachvollziehbar, dass speziell die Arbeitssituation auslösend oder ursächlich für Beschwerden sein kann. Die ursächliche Zuordnung als durch Berufsstress bedingtes Beschwerdebild kann für den Einzelnen Betroffenen gegenüber der Diagnose eines depressiven Syndrom den Vorteil haben, an den Folgen einer heldenhaften Aufopferung für den Beruf zu leiden, und sich damit weniger eigenes Versagen oder eine persönliche Schwäche eingestehen zu müssen. Eine solche ursächliche Zuordnung ist auch weniger mit allgemeinen gesellschaftlichen Vorurteilen behaftet, als depressive Störungen. Auch wenn die ursächliche Zuordnung zutreffend ist, werden Misserfolge im Beruf und Kränkungen am Arbeitsplatz schnell zu persönlichen Niederlagen, die sich auch im Privatleben nicht abschütteln lassen und beeinträchtigen. Dann wird der Übergang zur Depression fließend.

Als Berufe mit besonders hohem Risiko gelten Lehrer, Pflegekräfte und Ärzte. Das Risiko ist am höchsten im Bereich von Langzeitbetreuungen, Intensivstationen und der Betreuung von Schwerkranken. Beschrieben wird das Syndrom aber auch bei Medizinstudenten, Angestellten im Strafvollzug, Sozialarbeiter, Erzieher, Polizisten, Feuerwehrleuten, Soldaten, Spitzensportlern, betreuenden Angehörigen von schwerkranken oder dementen Patienten um nur die in der Literatur am häufigsten genannten Berufsgruppen zu nennen. Ob dies tatsächlich daran liegt, dass Burnout bei den genannten Berufen häufiger ist, als in anderen Berufen ist offen, ausreichend aussagekräftige Vergleichstudien sind mir nicht bekannt. Arbeitsplatzbedingungen und Arbeitsplatzzufriedenheit hängen eng mit einander zusammen. Zuwenig Zeit für Patienten, zu wenig Freiheit adäquate Entscheidungen zum Wohle der anvertrauten Schützlinge oder Patienten zu treffen, das Empfinden, dass die Arbeitsplatzbedingungen den anvertrauten Patienten nicht gerecht werden, aber auch Langeweile, fehlende Anerkennung, schlechtes Klima in der Arbeitsgruppe, schlechtes Gehalt etc. tragen zur Unzufriedenheit und zum Burnout bei. Gesichert ist aus einer Vielzahl von Studien, dass bei Überforderung die Fehlerhäufigkeit steigt. Dies gilt für Krankenpfleger genauso wie für Apotheker oder Ärzte. Überforderung resultiert beispielsweise aus Personalmangel, großem Arbeitsanfall oder Arbeitsüberlastung, Zeitdruck, schlechter Ausbildung etc.. Das subjektive Gefühl der Überforderung hängt allerdings auch von persönlichen Faktoren wie dem Alkoholkonsum in der Freizeit oder privaten Problemen oder der Persönlichkeit ab. Besonders gefährdet sind auch Menschen, deren Empathiefähigkeit zwar Mitempfinden, und Einfühlungsvermögen, beinhaltet, die also eine gut ausgeprägte Fähigkeit haben sich, sich in Gefühle oder Einstellungen ihrer Mitmenschen hineinzuversetzen, die aber eine unzureichende Rollenflexibilität besitzen. Sie können schlecht vom Mitfühlen in die professionell nötige Fähigkeit auch wieder auf Distanz zu gehen wechseln. Grundlage hierfür können zu große Ähnlichkeiten eigener derzeitiger oder vergangener Probleme mit den Problemen der professionell zu betreuenden Menschen sein, die bisher bei sich selbst unzureichend bearbeitet und bewältigt sind. Menschen, die Aufgaben schlecht delegieren können und "unentbehrlich" sind, sind ebenfalls besonders gefährdet. Die Teamfähigkeit kann unter solchen Eigenschaften leiden, der notwendige Rückhalt unter den Kollegen als Ressource fehlt. Der ursprüngliche Traumjob wird zum Alptraum. Menschen die vom Burnout betroffen sind, haben nicht selten schon vor dem Eintritt ins Berufsleben Probleme mit Leistungen und mit sich selbst. Nach einer Studie an Lehramtsanwärtern hatten 60%, die später an im Beruf als Lehrer an Burn-out erkranken, bereits im Studium die Befürchtung den Anforderungen nicht gewachsen zu sein. Von den engagierten Studenten wurden dagegen nur 10 % später vom Burnout geplagt. Laut einer Untersuchung an 1000 Lehramtsstudenten des Pädagogikprofessors Udo Rauin, waren es eher die wenig engagierten, pragmatischen und hedonistischen. Lehrer, die teilweise schon während des Studiums krankhafte Erschöpfungserscheinungen zeigen. Für viele von diesen Betroffenen (25%) war das Leherstudium eine Notlösung, sie waren sich durchaus bewusst, dass sie für diesen Beruf nicht geeignet sind. Dies würde weniger für ein Ausbrennen bei Überengagement sprechen, als für eine falsche Berufswahl und vorbestehende psychische Probleme.

Phasen: Auch wenn man in einer Vielzahl von Veröffentlichungen charakteristische Symptome für ein Burnout findet, so sind diese dennoch nicht spezifisch für ein Burnout- Syndrom. Verminderte Belastbarkeit, Reizbarkeit, Ärger und Zynismus wie auch somatoforme Beschwerden können bei einer Vielzahl von psychischen Störungen oder körperlichen Erkrankungen ganz ähnlich auftreten. Die Symptome klären also nicht die Diagnose, diese fußt auf der ursächlichen Zuordnung. Ähnlich wie bei MCS, chronischem Müdigkeits- bzw. Erschöpfungssyndroms und vielen anderen "neuen Krankheiten" muss die ursächliche Zuordnung nicht immer zutreffend sein. Warnsymptome der Anfangsphase -> reduziertes Engagement, negative oder zynische Einstellung gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden ("depersonalization") -> depressive und aggressive Reaktionen, negative Einschätzung des Sinnes und der Qualität der eigenen Arbeit -> Abbau von Leistungsfähigkeit, Motivation und Kreativität -> Verflachung im geistigen und Gemütsbereich sowie im sozialen Leben -> psychosomatische Reaktionen ( somatoforme Beschwerden wie Herz-Kreislaufbeschwerden, Magen-Darmbeschwerden, Schmerzen ohne ausreichende organische Erklärung, häufige Infekte usw.) -> Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit Depresssion bis hin zur Suizidneigung. Reizbarkeit und Ärger, eine schlechtere Versorgung anvertrauter Patienten oder Schüler, folgenschwere Fehler und Fehleinschätzungen bis hin zum Tod eines Patienten können die Folgen für Schützlinge sein. Das »Ausbrennen« tritt meist nicht als Folge vereinzelter Negativereignisse ein, sondern eher als schleichende psychische bzw. zwischenmenschliche »Auszehrung«. Burnout resultiert selten nur aus einer speziellen Tätigkeit. Private Probleme, mangelndes Lob und mangelnde Anerkennung, unrealistische Erwartungen und Vorstellungen vom Beruf, mangelnde Integration ins Team, ein negativistisch denkendes Team, geringe Unterstützung durch den Vorgesetzten, ängstigend erlebte organisatorische Umstellungen, mangelndes Erfolgsgefühl bei der Tätigkeit, drohende Arbeitslosigkeit, Statusverlust im Beruf, Verlust an Entscheidungsfreiheit, mangelnde soziale Unterstützung, soziale Isolation (auch durch überlange Arbeitszeiten bei übergroßem Engagement), zu große Erwartungen an die Tätigkeit oder die Unterstützung durch die Vorgesetzten oder Kollegen, mangelnder Ausgleich durch andere Interessen, fehlende Fähigkeiten Distanz zur Arbeit zu schaffen etc. sind wesentliche Bedingungen, die ein Burnout begünstigen. Nicht nur die objektiven Arbeitsbedingungen sind dabei entscheidend, sondern auch das subjektive Empfinden im Bezug auf die spezielle Tätigkeit. Ein besonderes Risiko wird gesehen bei hoher Belastung und Eintönigkeit bei gleichzeitig geringer Möglichkeit zur Einflussnahme auf den Arbeitsprozess, "high demand – low influence" – Situationen- geringe Anerkennung bei zugleich starker persönlicher Verausgabung, fehlende soziale Unterstützung durch Vorgesetzte und Kollegen. Auch äußere Faktoren wie Beleuchtung am Arbeitsplatz, Lärm, Rückzugsmöglichkeit, Temperatur, Raumausstattung, Sauberkeit etc. können wesentlichen Einfluss auf die Arbeitsplatzzufriedenheit nehmen. Ein besonderes Risiko haben diejenigen, die einen hohen Leistungsanspruch haben, ehrgeizige berufliche Zielsetzungen, perfektionistische Arbeitseinstellungen, für berufliche Ziele oft private Interessen zurückzustellen, versuchen ihre beruflichen Ziele autonom oder in einer einzelkämpferischen Sonderrolle zu erreichen. Wichtig für die Entstehung ist auch die mangelnde Fähigkeit am Feierabend abzuschalten. Neben dem Leistungsanspruch spielen aber auch persönliche Wertvorstellungen eine Rolle, gesunder Altruismus, Bekenntnis zur persönlichen Verantwortlichkeit, Professionalität können helfen rechtzeitig Grenzen zu setzen, oder einen unerträglichen Arbeitsplatz, an dem es nicht möglich ist, entsprechend der persönlichen Wertvorstellungen zu arbeiten zeitig genug zu verlassen, bevor die eigene Person oder anvertraute Personen Schaden genommen haben.

Burnout wird zu einer Art Grundhaltung, die auch an Neulinge im Betrieb oder Versorgungssystem wie eine ansteckende Krankheit weitergegeben wird. Untersuchungen bestätigen dies. Hinzu kommt, dass selbst wenn die zynischen das Betriebsklima vergiftenden ausgebrannten Kollegen das Team verlassen haben, bleibt deren Einfluss auf den Arbeitsablauf und das Betriebsklima oft noch lange erhalten. In den meisten Institutionen gibt es keine Investition um das Burnout zu verhindern. Burnout ist ein Syndrom der emotionalen Erschöpfung, und des Zynismus, das bei Berufstätigen auftreten kann, die eng mit anderen Personen zusammenarbeiten. Diese Personen sehen sich oft als Abhängige und Opfer, die selbst keine Änderungen ihrer Arbeitssituation herbeiführen können. Hohe Erwartungen an die Versorgungsqualität seitens der Institution, stehen eingeschränkten Arbeitsbedingungen gegenüber, die es dem Betroffenen nicht möglich machen, die eigenen Idealvorstellungen wie auch die Qualitätsanforderungen der Institution zu erfüllen. Zynismus und innere Distanz zu den überfordernden Ansprüchen werden attraktiv, es wird für Kollegen erkennbar, dass es denen besser geht, die von der überfordernden Identifikation mit der Tätigkeit in einen emotionale Distanz und einen Zynismus übergewechselt sind. Selbstverständlich gilt auch bei Zynismus und anderen Folgen des Burnout, dass diese nicht einem Alles oder Nichts- Gesetz gehorchen. Positive soziale Beziehungen im privaten Bereich und am Arbeitsplatz schützen vor dem Ausbrennnen. So trifft es beispielsweise Verheiratete seltener als Ledige. Das entlastende Gespräch mit dem Partner zählt zu den effektivsten Vorbeugmaßnahmen. Dies gilt auch für gute zwischenmenschliche Beziehungen am Arbeitsplatz. Entscheidend hierfür ist die Qualität der Sozialkontakte. Teilzeitbeschäftigte leiden weniger unter Burnout, das gilt auch für niedergelassene Ärzte. Nach amerikanischen Studien gelten 4 freie Tage im Monat als hilfreich, die Ansprüche hieran sind in Deutschland sicherlich höher. (Durchschnittliche Jahresarbeitszeit der Beschäftigten Deutschland 2004 gesamt 1443 Stunden, abhängig beschäftigt Deutschland gesamt 1360 Stunden, Westdeutschland 1341, USA gesamt 1824 Stunden, abhängig beschäftigt USA 1812 Stunden Quelle OECD All dies bei auch deutlich höherer Beschäftigungsrate in den USA). Nicht zu unterschätzen ist auch die Tatsache, dass viele emotionalen Probleme ursächlich dem Arbeitsplatz zugeschrieben werden, bei genauerem Hinsehen sich allerdings private Probleme (und damit häufig Beziehungsprobleme) als im Vordergrund stehend herausstellen, die ursächliche Zuordnung zum Arbeitsplatz aber vordergründig einfacher erscheint. Dies bedeutet allerdings nicht, dass wer seine Eheprobleme zu Problemen, die durch den beruflichen Stress entstanden sind umfunktioniert, nicht auch seine Kollegen anstecken kann. In solchen Fällen erschwert die Zuordnung als Burnout Syndrom die Behandlung und verschlechtert die Prognose. Ob Eheprobleme, Alkoholprobleme etc. Folge oder Ursache von Schwierigkeiten am Arbeitsplatz sind, ist oft nicht zu unterscheiden. Ab einem gewissen Ausmaß muss immer beides angegangen werden.

Behandlung: Vor Personaltrainern und "Motivationsgurus" wird von vielen Untersuchern abgeraten, da sie meist kurze Strohfeuer- Effekte mit erhöhter Arbeits- Effizienz erzielen, die Gefahr eines Burnout- Verschleißes sich dadurch aber mittelfristig eher erhöht (im Fußball als sog. "Magath- Effekt" bezeichnet (Letzter Satz Zitat aus www.dgn.de) Zur Vorbeugung sollten die Erwartungen nicht nur an die Gesellschaft, den Arbeitgeber oder die Kollegen gerichtet werden. Ein verantwortungsvoller Umgang mit sich selbst ist wichtiger als die Erwartung einer Lösung durch Änderung der Institution, des Arbeitgebers oder der Kollegen. Betriebe tun dennoch gut daran, dem Burnout ihrer Mitarbeiter vorzubeugen. Hierzu gehört auch die Alarmsignale bei einzelnen Mitarbeitern oder Teams rechtzeitig zu erkennen und dann zu handeln. Die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage in der Abteilung oder anders begründete Fehlzeiten, erhöhte Anzahl von Arbeitsunfällen, Beschwerden oder offensichtlichen Fehlern sind dringende Warnsignale. Ein Zusammengehörigkeitsgefühl oder Wirgefühl, eine Identifikation mit dem Betrieb, der Tätigkeit oder dem Team kann helfen und sollte durch Wahrnehmung der Verantwortung auch von oben nach unten gefördert werden. Der zunehmende Einsatz von Leiharbeitern muss nach dem bisher Bekannten das Burnout fördern, da es den Zusammenhalt der Arbeitsgruppen vermindert. Burnout ist ansteckend und breitet sich in einer Abteilung- und manchmal sogar in einer ganzen Berufsgruppe nicht selten wie ein Virus aus. Das Zusammengehörigkeitsgefühl sollte vom Arbeitgeber im eigenen Interesse gefördert werden. Das Burnout zu erkennen und zu vermeiden sollte seinen Platz in der Ausbildung zu den als besonders gefährdeten Berufen haben. Supervision ist nicht immer eine gute Lösung. Gerade bei der Teamsupervision am Arbeitsplatz und vom Arbeitgeber unterstützt kann die Vermengung von privaten und beruflichen Problemen für Einzelne sehr belastend werden. So nützlich eine gute Supervision, die auch Grenzen des Klärbaren setzt und den Einzelnen schützt, ist, so sehr kann eine schlechte Supervision auch Schanden anrichten. Der Berufsethos sollte es verbieten, sich auf Arbeitsbedingungen einzulassen, die langfristig fahrlässig andere Menschen und die Beschäftigten gefährden. In Ihren Gesprächen mit Kollegen sollten Sie die Probleme ansprechen, sie sollten aber darauf achten, dass Sie dabei nicht das Betriebsklima verschlechtern. An individueller Vorbeugung ist allgemein gesundes Leben, Sport, soziale Kontakte, reden über die beruflichen Probleme, und auch über andere Interessen etc. gefragt. Im Einzelfall ist Ablenkung oft besser als das ständige Kreisen um das Problem. Hobbys sollten trotz beruflichem Stress erhalten werden. Kurze Pausen am Arbeittag, die zeitige Planung eines freien Tages, das Verlassen des Arbeitsplatzes in der Mittagspause etc. helfen. Man kann lernen bei der Verteilung neuer Aufgaben auch mal anderen den Vortritt zu lassen, auch wenn man dadurch etwas entbehrlicher wird. Aus eigenem Antrieb den Teamgeist und Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Kollegen zu fördern, fördert auch die eigene Einbindung ins Team und gibt Rückhalt. Humor muss nicht aus Zynismus bestehen. Ein Entspannungstraining kann helfen abzuschalten. Wenn Sie eine Zunahme ihres Konsums von Alkohol, Beruhigungs- und andere Suchtmitteln bemerken ist dies ein Alarmsymptom, Suchtmittel werden schnell zum eigenständigen Problem, unternehmen Sie zeitig etwas dagegen. Die Leistungsfähigkeit von Menschen ist unterschiedlich, nicht jeder ist einer besonders fordernden Arbeitsstelle gewachsen. Manchmal kann die Wahl einer Arbeit, die weniger fordernd ist, sinnvoll sein. Es ist nie zu spät auch eigene unrealistische Erwartungen an den Beruf zu erkennen. Wenn Überforderung aus Zwanghaftigkeit, Ängstlichkeit und Perfektionismus resultieren, kann eine Psychotherapie sinnvoll sein. Notwendig ist eine Psychotherapie häufig, wenn bereits Symptome da sind. Nicht immer ist es ein Burnout, manchmal verstecken sich hinter einem scheinbaren Burnout auch gravierende andere psychische Störungen, diese sollten speziell behandelt werden. Im Zweifel sollte Rücksprache mit dem Facharzt genommen werden und eventuell eine spezielle Diagnostik eingeleitet werden.

Verlaufsmodelle in der Tabelle

Freudenberger Lauderdale Edelwich Maslach Cherniss
1. Empfindendes 1. Verwirrung 1. Idealistische 1a. Emotionale 1. Berufsstress
Stadium Begeisterung Erschöpfung
-Chronische Müdigkeit -Vages Gefühl, dass -Selbstüberschätzung -Müdigkeit schon beim -Anforderungen
-Höherer Energie - einsatz zur Erreichung etwas nicht in Ordnung ist -Hochgesteckte Ziele
-Omnipotenzfantasieen
Gedanken an Arbeit übersteigen die Ressourcen
der gewohnten Leistungsstandards -Gelegentliche grundlose Angst -Optimismus
-Hoher Energieeinsatz
1b. Physische Erschöpfung
-Verdrängung neg. Gefühle -Beginnende somatische Symptome
wie Kopfschmerzen, Angespanntheit, Schlaflosigkeit, Energiemangel
-Überidentfikation mit Klienten und mit der Arbeit allgemein

2. Stillstand

-Schlafstörungen
-Anfälligkeit für Erkältungen, Kopfschmerzen, sonstige Schmerzen
2. Stillstand
-Angst
-Spannung
-Reizbarkeit
-Ermüdung
-Erschöpfung
2. Empfindungs-loses Stadium 2. Frustration
-Unzufriedenheit und Ärger
-Erste Enttäuschungen
-Bedürfnisse nach Komfort, Freizeit, Freunden, Karriere-
2. Dehumani-
sierung
-Negative, zynische
3. Defensive
Bewältigungs-
versuche
Symptome von (1) plus:
-Gleichgültigkeit
-Langeweile
-Zynismus
-Ungeduld
-Erhöhte Reizbarkeit
-Gefühl der Unersetz-
lichkeit
-Angst, nicht anerkannt zu werden
-Schuldzuweisung an die Umwelt
-Kognitive Desorientierung wegen Überlastung
-psychosomatische Be-
schwerden
-Depressionen
-Gereiztheit gegen Freunde und Kollegen
-Evtl. Arbeitsplatzwechsel
-Gefühl, betrogen zu werden
-ausgeprägtere somatische Symptome
wie Rückenschmerzen,
Migräne
-Entspannung nur noch mit Alkohol oder Tran-
quilizern

3. Verzweiflung
-Insuffienzgefühle
-Gefühl der Sinnlosigkeit
-Selbstanklagen
-Zynismus
-Misstrauen
-Mechanisierung des Lebens
-Erschöpfungsgefühl schon bei kleinsten Anforderungen
-Rückzug
-Apathie

aussichten werden wichtiger
-Beschränkung der Kontakte auf Kollegen
-Reduzierung des Lebens auf die Arbeit
-Familienleben leidet
-Rückzug von Klienten

3. Frustration
-Erfahrung der Erfolg-
losigkeit und der Machtlosigkeit
-Probleme mit Bürokratie
-Fühlbarer Mangel an Anerkennung von Klienten und Vorgesetzten
-Zu viel Papierkrieg
-Gefühl der Inkompetenz
-Psychosomatosen
-Drogengebrauch
-Überernährung

Einstellung zu Kollegen
-negatives Gefühl für Patienten/Klienten
-Schuldgefühl
-Rückzug ins Schneckenhaus
-Meidung von Unannehmlichkeiten
-Reduzierung der Arbeit auf das Aller-
notwendigste

3. Terminales Stadium
-Widerwillen gegen sich selbst
-Widerwillen gegen alle anderen Menschen
-Widerwillen gegen überhaupt alles

-Emotionale Abkopplung
-Rückzug
-Zynismus
Rigidität
4. Apathie
-Völlige Desillusionierung
-Verzweiflung wegen schwindender beruflicher Alternativen
-Resignation
-Gleichgültigkeit
5. Intervention
(fallspezifisch)
Burisch, M. (1989), Das Burnout - Syndrom: Theorie der inneren Erschöpfung, Springer - Verlag, Berlin Seite 19


 

Quellen / Literatur:

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