Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

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Glossar Psychiatrie / Psychosomatik / Psychotherapie / Neurologie / Neuropsychologie
 

Folsäure

Folsäuremangel gibt es besonders bei Alkoholikern, älteren Menschen, in der Kindheit, Schwangerschaft, bei vermehrter Blutbildung , Dialyse, Malabsorption, Dünndarmerkrankungen wie Sprue, Behandlung mit bestimmten Medikamenten wie Phenytoin, Barbituraten, Methotrexat, Pyrimethamine, Pentamidin, Trimethoprim. Im Organismus agiert Folat in Form des Tetrahydrofolats als Coenzym bei Transferreaktionen von Einkohlenstoffeinheiten (z.B. Methyl- oder Formylgruppen). Somit ist es beteiligt am Aminosäure-und Proteinstoffwechsel und an der Purin- und Pyrimidinsynthese. Folsäure-Mangel kann einer megaloblastären Anämie führen. Folsäure-Plasmaspiegel zwischen 7 und 36 nmol/l gelten als normal. Zuverlässigere Resultate ergibt die Messung der Folsäure-Konzentrationen in den Erythrozyten (Norm: 320 bis 1300 nmol/l). Heute gilt auch als nachgewiesen, dass die regelmäßige Einnahme von Folsäure vor und während einer Schwangerschaft zur Verhinderung von Neuralrohrdefekten (Anenzephalie und Meningomyelozelen) beiträgt. Neuralrohrdefekte kommen bei bis zu 5 von 1000 Geburten vor. Neuralrohrdefekte führen oft zu schweren Lähmungen und lebenslänglicher Stuhl- und Urininkontinenz. Dies betrifft besonders Menschen die Antiepileptika einnehmen müssen, gilt aber auch für alle Schwangeren. In Kanada reduzierte die Zugabe von Folsäure zu Getreideprodukten die Anzahl der Neuralrohrdefekte auf die Hälfte. Schwangere mit Folsäuremangel haben ein allgemein erhöhtes Risiko ihr Kind zu verlieren. Durch Anreicherung von Mehl mit Folsäure könnten 50% aller Neuralrohrdefekte verhütet werden. Folsäure spielt in der Prävention und Therapie von arteriosklerotischen Gefäßerkrankungen sowie von psychischen Erkrankungen eine Rolle. Eine Homozystinurie, wurde 1962 bei zurückgebliebenen Kindern in Nordirland beschrieben, der Autor McCully fand damals bereits eine Verbindung zu vorzeitiger Arteriosklerose. Die Framingham Heart Study zeigte einen direkten Zusammenhang zwischen dem Homocysteinspiegel (der durch Folsäure gesenkt werden kann) und dem Risiko einer Carotis-Stenosierung. In der British United Provident Association Study wiesen Männer mittleren Alters mit Homocysteinkonzentrationen > 10,3 µmol/l ein um 33% erhöhtes Risiko für ischämische Herzkrankheiten auf. Eine neue Schweizer placebokontrollierte Studie sah nach Senkung des Homocysteinspiegels mittels Folsäure, Vit B6 und B12 Einnahme eine deutlich bessere Prognose innerhalb von 6 Monaten bei Patienten nach einer koronaren Bypassoperation. Die möglichen Wirkmechanismen des Homocysteins im Atheroskleroseprozess sind bisher nur unzureichend geklärt. In der Diskussion stehen unter anderem die oxidative Modifikation des LDL durch Autoxidation des Homocysteins, eine Beeinträchtigung der NO-Synthese und eine Verschiebung der Gerinnungshomöostase in Richtung einer verstärkten Gerinnung. Besonders Menschen mit einem erhöhten Homozysteinspiegel profitieren von einer Folsäureeinnahme. Im Methioninstoffwechsel ist zur Methylierung von Homozystein zu Methionin nebst einer enzymatisch aktiven Methioninsynthetase und den Vitaminen B6 und B12 genügend Folsäure als Kofaktor notwendig. Folatreiche Lebensmittel - Milchprodukte Weichkäse wie Brie, Edelpilzkäse, Camembert, - Getreideprodukte Vollkornbrot, Vollkornprodukte, Keimlinge - Gemüse und Salate– Kohlsorten wie Blumenkohl, Brokkoli, Grünkohl, Rosenkohl, Weißkohl– Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen – Dunkle Blattsalate und -gemüse wie Spinat, Mangold – Knollengemüse wie Fenchel, rote Beete. Eine neue Metaanalyse von Studien bis 1999 sieht keinen sicheren Effekt der Folsäureeinnahme für Gesunde- allerdings eben nur Daten bis 1999. Nach einer in der Zeitschrift Stroke veröffentlichten Studie sank das Schlaganfallrisiko mit der Menge der konsumierten Folsäure. Bei Individuen mit dem MTHFR 677 TT Genotyp, ( der zu erhöhten Homocysteinwerten und niedrigen Folsäurewerten führt), sieht eine andere Studie in der selben Ausgabe von JAMA eine 16%ige Erhöhung des Herzinfarktrisikos. Alte Menschen mit erhöhten Homocysteinwerten sollen unabhängig vom Kernspinbefund leichte kognitive Defizite aufweisen. Möglicherweise spielt eine hochkalorische Diät im Zusammenhang mit Folsäuremangel eine Rolle bei der Entstehung des M. Alzheimer. Folsäuremangel könnte eine Hirnatrophie im Alter begünstigen. Allerdings sieht eine neue Studie einen gegenteiligen Effekt des Folsäurekonsums sowohl in der Nahrung als über Nahrungsergänzungsmittel. Untersucht wurden hier 3718 über 65 jährige Bürger Chicagos, Die Rate des geistigen Abbaus war hier bei den Menschen, die sich im obersten 1/5-tel der Gruppe im Bezug auf den Folsäurekonsum befand (median, 742 µg/d) mehr als doppelt so groß wie für die im untersten 1/5-tel der Gruppe (median, 186 µg/d), (statistisch signifikant P = .002). Der schnellere geistige Abbau war dabei sowohl für die Aufnahme mit der Nahrung, (P für den Trend = .04) und für die Aufnahme als Nahrungsergänzungsmittel mit mehr als 400 µg/d (verglichen mit Menschen die keine Nahrungsergänzungsmittel aufnehmen) (P = –.03, P<.001). Arch Neurol. 2005;62:641-645 Die Studie zeigt noch einmal, dass die Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln generell bisher unzureichend untersucht ist um Empfehlungen abzugeben. Folsäuremangel macht Alkoholiker möglicherweise anfälliger für eine Leberzirrhose. Bei Frauen im mittleren Alter spielt der erhöhte Homocysteinspiegel (nicht der der Folsäuremangel oder B12 Mangel) möglicherweise eine Rolle in der Entstehung von Depressionen. Eventuell vermindert eine Folsäuregabe vor Beginn einer Schwangerschaft das Risiko ein Kind mit einem Down- Syndrom (Mongolismus)zu bekommen. Menschen die erhöhte Harnsäurewerte und gleichzeitig einen erhöhten Homocysteinspiegel haben haben Aussichten, dass sich der Harnsäurespiegel unter alleiniger Gabe von Folsäure bessert. Folsäure Nahrungsmittelergänzungen wären ein vergleichsweise billiger Weg die Hyperhomozysteinämie zu behandeln. Folsäuregabe in Kombination mit Vitamin B6 und B12 hat allerdings nach einer neuen Studie entgegen den Erwartungen der Untersucher bei Patienten nach einer Stentimplantation zu einer Verschlechterung der Prognose geführt, offen ist ob Folsäure nach einer Ballonangioplastie der Koronararterien hilfreich ist . Das Risiko einer erneuten Einengung des Stentes war unter der Folsäuregabe höher als unter Placebo. In einer neuen Untersuchung wurde eine erhöhte Brustkrebsinzidenz bei Frauen beobachtet, die Folsäure in der Schwangerschaft eingenommen haben. Es handelt sich dabei allerdings um eine Untersuchung, die im Widerspruch zu anderen Ergebnissen steht. Eine weitere Studie sah eine Verminderung des durch Alkohol bedingten Risikos von Brustkrebserkrankungen bei Frauen, die regelmäßig 200 µg/Tag Folsäure einnahmen. Trotz vieler Hoffnungen ist also das letzte Wort über den Nutzen einer prophylaktischen Einnahme von Folsäure bei Gesunden wie auch bei Menschen mit besonderen Risiken noch nicht gesprochen.
 

Quellen / Literatur:

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