Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

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Glossar Psychiatrie / Psychosomatik / Psychotherapie / Neurologie / Neuropsychologie
 

Globalisierung

Auf dem immer kleiner werdenden Planeten Erde ( "shrinking planet phenomenon"),  entsteht durch dramatische Fortschritte im Bereich des Transports von Menschen und Gütern und der Kommunikation immer mehr der Eindruck einer einzigen großen und komplexen Gesellschaft.  Die Entwicklung und/oder Schädigung der natürlichen Umwelt und die Wirtschaften der verschiedenen Länder hängen immer enger zusammen. Firmen, Konzerne wie Wissenschaft und Forschung hängen sind international eng verwoben.  Als Folge des Globalisierungsprozesses entstehen in allen Gesellschaften darauf bezogene Ängste. Dabei nehmen besonders Umweltängste, und Ängste vor Überfremdung zu.  Populäre Bewegungen der "Postmoderne" fordern eine Rückkehr zur Natur, eine Rückkehr zu alten Traditionen, zu den Wurzel der Kultur. Folgen dieser Bewegung sind die Popularität von naturheilkundlichen oder traditionellen Heilverfahren, auch dort wo sie einen Nachweis eine Wirksamkeit vermissen lassen. Der aus solchen Ängsten resultierende Wertewechsel fördert auch die Entstehung fundamentalistischer religiöser Bewegungen, nicht nur in Moslemischen Ländern. Die Bewegung der "Postmoderne "und die Gegner der Globalisierung zweifeln die Denkmodelle der modernen Philosophie und Wissenschaft an. Sie bezweifeln, dass die moderne Technik und Wissenschaft zu einer besseren und humaneren Welt führen. Oft wird dabei beim Terminus Postmoderne von den Verfechtern eine Ablehnung moderner Technologie in jeder Hinsicht propagiert. Angstthemen sind dabei besonders auch Gentechnik, das Internet mit allgemein verfügbarer Information. Berechtigte Kritik wird dabei an den größer werdenden Unterschieden zwischen arm und reich geübt, allerdings in der Regel ohne dass praktikable Alternativen angeboten werden.
 

Quellen / Literatur:

Chan JJ, Chan JE. Medicine for the millennium: the challenge of postmodernism. Med J Aust 2000; 172: 332-334. Heather L Eastwood, Complementary therapies: the appeal to general practitioners, MJA 2000; 173: 95-98

 

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Zum einen gibt es nicht überall solche Leitlinien, zum anderen werden diese mir nicht immer sofort bekannt. Manche Leitlinien sind lange nicht aktualisiert worden und von neuerer Literatur überholt, bzw, ergänzungsbedürftig.  Wenn möglich sind im Text Links zu solchen Leitlinien eingebaut. Auch Leitlinien sind nur Orientierungen, sie schließen nicht aus, dass generell oder im Einzelfall Fehler enthalten sind oder diese im Einzelfall nicht anwendbar sind. Ziel der Darstellung ist hier definitiv nicht, mich als Experten für irgendeines der in der Homepage dargestellten Krankheitsbilder auszuweisen. Ich gehe davon aus, dass alle vergleichbaren Fachärzte für Neurologie, Psychotherapeutische Medizin und Psychiatrie ihre Patienten sorgfältig und genau so gut wie ich behandeln. Sollten Sie über eine Suchmaschine direkt auf diese Seite gekommen sein, werden Sie gebeten auch die Hauptseite aufzusuchen. Dort finden Sie einen Link zu den zuständigen Ärztekammern. 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