Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

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Glossar Psychiatrie / Psychosomatik / Psychotherapie / Neurologie / Neuropsychologie
 

Hypochondrie

(siehe auch Whitely Index als Diagnosehilfe für die Diagnose Hypochondrie) Die alten Griechen nahmen an, dass die Beschwerden der Hypochondrie von den Organen des Bauches (unterhalb der Rippen) herrühren, von dieser Vorstellung ist auch die heutige Bezeichnung noch abgeleitet. Erst im späten 17. Jahrhundert sah Thomas Willis die Ursache im Gehirn. 1725 anerkannte Sir Richard Blakemore, englischer Hofarzt, dass die Patienten wirklich leiden, und verurteilte die oft vorhandene Ablehnung und Verachtung gegenüber diesen Patienten. Er durchschaute auch den Mechanismus der Krankheitsentstehung: "Schreckliche Gedanken und Vorstellungen schaden mit der Zeit dem Gehirn und dem Körper mit schmerzhaften Empfindungen". George Cheyne erhob 1733 die Hpochondrie zu einer Erkrankung der intelligenten Oberklasse und sprach von der “The English Malady,” Im späteren 18 und im 19. Jahrhundert sah man dann mehr eine Gehirnkrankheit in der H., die mit den Geisteskrankheiten vergesellschaftet ist oder in letztere übergehen kann.

Häufigkeit etwa 0.05% der Bevölkerung. bei strikter Anwendung der DSM IV Kriterien, bei weit gefasster Diagnose 3% der Bevölkerung.

Symptome: Das entscheidende Merkmal der Hypochondrie sind anhaltende Ängste vor einer körperlichen Erkrankung oder die Überzeugung, körperlich schwer krank zu sein. Angst ist üblicherweise eine Reaktion auf eine wahrgenommene Gefahr. Hypochonder sehen ihren Körper und damit sich selbst in großer Gefahr und haben entsprechend eine oft große Angst. Gesundheits- oder Krankheitsängste sind allgemein häufig, Hypochondrie ist die Extremform dieser Krankheitsängste mit der Neigung normale und ungefährliche Körperwahrnehmungen und Körperveränderungen als Hinweis oder gar Beweis für eine gefährliche Krankheit zu deuten. Es entsteht eine ängstliche Beziehung zum eigenen Körper. Verschiedenste Missempfindungen werden wahrgenommen und führen zur objektiv unbegründete Befürchtung oder gar Überzeugung, krank zu sein oder zu werden. Mit gesteigerter Aufmerksamkeit wird der eigene Körper ängstlich-sorgenvoll beobachtet und jede Unregelmäßigkeit überbewertet. Unspezifische Schmerzen werden als Hinweis auf eine schwere Krankheit gedeutet, nachdem ein Nachbar einen Herzinfarkt hatte, wird leichtes Sodbrennen als Hinweis auf einen Herzinfarkt missgedeutet etc.. Jedes kurze Benommenheitsgefühl erzeugt Ängste an einem Hirntumor oder schweren Durchblutungsstörungen zu leiden. Die Patienten sind gedanklich ständig damit beschäftigt an einer Krankheit, oder Funktionsstörung ihres Körpers zu leiden, sie grübeln ständig über Krankheiten, sind häufig sehr suggestibel was sie anfällig für Befürchtungen bei der Konfrontation mit den Krankheiten anderer oder beim Lesen medizinischer Artikel macht. Gleichzeitig sind sie fasziniert von medizinischen Informationen und haben oft Angst vor verordneten Medikamenten. Informationen aus den Medien, und insbesondere auch dem Internet werden oft zur Verstärkung der Ängste genutzt. Es entsteht ein Drang sich ständig ärztlich untersuchen und beruhigen zu lassen. Die Beruhigung hält meist nur kurz an, bevor neue gesundheitliche Befürchtungen auftauchen oder Zweifel an der Gründlichkeit der ärztlichen Untersuchung zu neuen Ängsten führen. Insbesondere auch ganz natürlich neu auftretende somatoforme Symptome der Angst- Fluchtreaktion wie ein Klosgefühl im Hals, Harndrang, Benommenheit, ... führen zu erneuter Aufschaukelung der Ängste. Hypochonder sind meist bei Fachärzten fast aller Fachgebiete in Behandlung und sammeln Stapel von - meist unnötigen- Röntgenuntersuchungen und Kernspintomographien an. Die Betroffenen sehen alle möglichen Gründe, warum gerade sie für jede Krankheit besonders anfällig sind. Sie sehe in jeder Erkrankung in der Verwandtschaft, einen Hinweis, dass sie eine Veranlagung zu solchen Erkrankungen haben. Bei Abwägungen in der Bewertung eigener Gedanken neigen fast alle Menschen dazu bei gesundheitlichen Gefahren lieber vorsichtig zu sein und die gefährlichere Variante bis zum Beweis des Gegenteils anzunehmen, dieser Mechanismus ist bei Hypochondern verstärkt. Alles was nicht einer 100%igen Sicherheit entspricht ist ihnen zuwenig, jeder kleinste Zweifel wird als extrem bedrohlich wahrgenommen. Das ständige Abchecken des Körpers führt zur Entdeckung ständig neuer Unregelmäßigkeiten und Symptome, provoziert diese auch. Cyberchondrie meint hypochondrische Ängste die durch das ständige Stöbern in Internet Krankheitsseiten geschürt werden und/oder entstehen. Bei der Cyberchondrie handelt es sich um keine neue Krankheit. Vielmehr drängt es Hypochonder eben ständig nach Rückversicherung, und sie nutzen dafür jedes Medium das sie dafür zur Verfügung haben. Das Internet bietet allerdings vielfältige Möglichkeiten zur Verstärkung von Krankheitsängsten. Der Versuch per Suchmaschine vom Symptom zur Diagnose zu kommen, kann erfolgreich sein, kann aber ohne weiteres zu vielfältigen Fehldiagnosen und damit Ängsten führen.
 

DSM-IV diagnostische Kriterien der Hypchondrischen Störung:

  1. Übermäßige Beschäftigung mit der Angst oder der Überzeugung, eine ernsthafte Krankheit zu haben, was auf einer Fehlinterpretation körperlicher Symptome durch die betroffene Person beruht.
  2. Die Beschäftigung mit den Krankheitsängsten bleibt trotz angemessener medizinischer Abklärung und Rückversicherung durch den Arzt bestehen.
  3. Die Überzeugung unter Kriterium A ist nicht von wahnhaftem Ausmaß (wie bei der Wahnhaften Störung mit Körperbezogenem Wahn) und ist nicht auf eine umschriebene Sorge über die äußere Erscheinung beschränkt (wie bei der Körperdysmorphen Störung).
  4. Die Beschäftigung mit den Krankheitsängsten verursacht in klinisch bedeutsamer Weise Leiden oder Beeinträchtigungen in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen.
  5. Die Dauer der Störung beträgt mindestens sechs Monate.
  6. Die Beschäftigung mit den Krankheitsängsten kann nicht besser durch eine Generalisierte Angststörung, Zwangsstörung, Panikstörung, Episode einer Major Depression, Störung mit Trennungsangst oder durch eine andere Somatoforme Störung erklärt werden.

    bestimme, ob: Mit Geringer Einsicht: Wenn die betroffene Person während der meisten Zeit der derzeitigen Episode nicht erkennt, dass die Befürchtung, eine ernsthafte Erkrankung zu haben, übertrieben oder unbegründet ist.

Es gibt Kritik an der Einordnung der Hypchondrischen Störungen im DSM IV im Kapitel der somatoformen Störungen, da mehr Gemeinsamkeiten im Krankheitsmechanismus und der Behandlung zu Angststörungen und Zwangsstörungen vorliegen. Möglicherweise wird sich diese Kapitelzuordnung im DSM V ändern.

Differentialdiagnose: zugrundeliegende körperlicher Krankheiten wie z.B. frühe Stadien neurologischer Erkrankungen , endokriner Erkrankungen , Erkrankungen, die mehrere Organsysteme betreffen und verborgene Malignome müssen ausgeschlossen werden. Körperliche Symptome sind bei Kindern häufig und sollten nur dann als Hypochondrie diagnostiziert werden, wenn das Kind sich längere Zeit mit der Vorstellung beschäftigt, es habe eine ernsthafte Krankheit. Bei älteren Personen kann Beschäftigung mit dem Körper und Angst vor Hinfälligkeit häufig auftreten, ist dann aber häufig erstes Symptom einer Depression. Eine Hypochondrie wird nur dann diagnostiziert, wenn die Gesundheitssorgen nicht besser durch eine Generalisierte Angststörung, Zwangsstörung, Panikstörung, eine Episode einer Major Depression, Störung mit Trennungsangst oder eine andere Somatoforme Störung erklärt werden kann.

Wie bei anderen psychischen Störungen ist eine Komorbidität häufig. Hypochondrie überlappt sich häufig mit Angststörunge, Depressionen, Zwangsstörungen, Phobischen Störungen und somatoformen Störungen. Viele Patienten leiden zusätzlich auch an Persönlichkeitsstörungen. Nur wenn beide Diagnosen voll zutreffend sind sollten 2 Diagnosen gestellt werden. Wegen der Hartnäckigkeit der Hypochondrie wurde sie vielfach als Persönlichkeitszug, nahe den Persönlichkeitsstörungen gesehen.

Wie bei Zwangsstörungen treten bei der hypochondrischen Störung sehr störende Gedanken und eine Art Wiederholungszwang auf. Auch Hypochonder haben manchmal irrationale Angst sich mit einer Krankheit angesteckt zu haben oder sie sind ständig mit beunruhigenden Befürchtungen über Krankheiten beschäftigt. Wie Patienten mit Panikstörungen sind sie ständig mit körperlichen Symptomen beschäftigt und hypervigilant in der Wahrnehmung von gutartigen, arousal-bedingten Körpersymptomen, die sie oft irrtümlich einer organischen Erkrankung wie einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder anderen schlimmen Krankheiten zuordnen.

Zur Unterscheidung von der wahnhaften Hypochondrie: Diese tritt als wahnhafte Gewissheit von einer Krankheit auf. Die nicht wahnhafte Hypochondrie dagegen besteht in der Befürchtung, der Vermutung, dem Verdacht, krank zu sein. - Übergänge zwischen nicht wahnhafter und wahnhafter Hypochondrie sind anzunehmen: wenn aus der Befürchtung, an Krebs, an Syphilis, an einer Herzkrankheit (Karzinophobie, Syphilophobie, Kardiophobie) zu leiden, die wahnhafte Gewissheit, daran zu kranken, wird, ist aus der nicht wahnhaften eine wahnhafte Hypochondrie geworden.

Wie bei anderen somatoformen Störungen werden auch bei der Hypochondrie von den betroffenen Personen körperliche Beschwerden und Symptome erlebt, diese werden jedoch fehlinterpretiert und als Beweis für das Vorhandensein einer schweren körperlichen Erkrankung angesehen. Häufig anzutreffen sind Ängste vor einem Hirntumor oder vor AIDS sowie die Überzeugung, krebskrank zu sein. Diese Ängste und Überzeugungen erweisen sich zumeist als sehr stabil und lassen sich auch durch wiederholte medizinische Untersuchungen und die Versicherung mehrerer Ärzte, dass den Symptomen keine körperliche Krankheit zugrunde liegt, kaum beeinflussen oft werden sie hierdurch verschlimmert. Aktenordner voller Arztbriefe und Stapel voller Röntgenbilder und CDs mit Kernspinbilder haben meist nicht zu einer dauerhaften Beruhigung der Patienten beigetragen. Die Patienten sind oft enttäuscht von ihren Ärzten. Auch unnötige chirurgische Eingriffe mit darauf folgenden Ängste vor Komplikationen oder tatsächlichen Komplikationen sind bei Hypochondern wie bei Patienten mit somatoformen Störungen häufig. Einige Forscher gehen davon aus, dass H. eine verminderte Schwelle um auf physiologische Angststimmuli und Stress zu reagieren zugrunde liegt. Die Angstschwelle bei diesen Patienten generell physiologisch reduziert ist (Oberhummer et al. 1983). Physiologische Studien haben dies zum Teil bestätigt (Gramling et al. (1996)). Patienten mit Somatisierungsstörungen fokussieren auf den körperlichen Ausdruck von emotionalem Distress und psychosozialen Problemen, sie zeigen körperliche Symptome ohne dass diese eine nachweisbare organische Basis haben. Patienten mit Somatisierungsstörungen zeigen meist auch eine Vielzahl von körperlichen Beschwerden, fokussieren aber mehr auf die Beschwerden als auf die Ängste. Beim Hypochonder überwiegt die Angst vor der nicht entdeckten schweren Erkrankung vor den Beschwerden. Hypochondrische Ängste können leicht ausgeprägt sein, oder sehr schwerwiegend sein, und das ganze Leben bestimmen. Die körperlichen Symptome der Hypochonder sind oft ganz normale physiologische Empfindungen wie ein kurzer orthostatischer Schwindel, oder ein bisher leichter Tinnitus.

Behandlung: Regelmäßige Arztbesuche mit häufiger übermäßiger Diagnostik schaden den Patienten, da zwar kurzfristig eine Beruhigung eintritt, diese aber mit einer weiteren Einbuße der eigenen Fähigkeit sich zu beruhigen bezahlt werden muss. Sie führt damit langfristig zu einer Zunahme der Ängste und Symptome. Arztbesuche sollten dann besser in größeren regelmäßigen Abständen erfolgen und die Diagnostik sollte unnötige Wiederholungen aufwendiger Untersuchungen vermeiden. Dies dient auch der Besserung der Arzt- Patient- Beziehung bei diesen Patienten. Nach anfänglichem Ergeiz doch die entscheidende körperliche Krankheit bei den Patienten zu entdecken und sich damit den bisherigen Behandlern überlegen zu zeigen tritt bei vielen Ärzten sonst eine Frustration und Verärgerung gegenüber den Patienten ein. Die Patienten verlangen eine organische Abklärung, mit zunehmend frustranen Bemühungen versuchen Ärzte dann oft abrupt und für die Patienten unerwartet Grenzen zu setzen. Die Auskunft- es ist nichts Organisches- beruhigt oft wenig. Hilfreicher ist es, wenn die Patienten den Mechanismus ihrer Ängste und Überreaktionen auf die Ängste verstehen lernen. Patienten mit einer Hypochondrie stehen einer Überweisung zum Psychiater meist zunächst abweisend gegenüber. Sie befürchten, dass man damit ihre Symptome für eingebildet oder simuliert hält. Die Anerkenntnis, dass die Patienten unter ihren Symptomen tatsächlich leiden, ist die Grundvoraussetzung für eine Behandlung und auch für eine erfolgversprechende Überweisung zum Psychiater. Die Ängste vor einer psychiatrischen Behandlung müssen schon vom Überweiser besprochen werden.  Cyberchonder sollten nach Abklärung ihrer Beschwerden die Internetsuche nach neuen Erklärungen für Symptome einstellen, oder zumindest längerfristig unterbrechen. Die angestrebte Beruhigung und Klärung über das Internet führt in der Regel zur weiteren Beunruhigung und falls eine Beruhigung eintritt wird die weitere Suche sie wieder aufheben und noch schlimmere Zweifel wecken. Der Mechanismus der Symptomverstärkung kann per Internet beschleunigt werden. 

Entscheidend ist die Fehlinterpretation körperlicher Funktionsstörungen, wie sie auch ganz normalerweise vorkommen. Die Fähigkeit sich selbst zu beruhigen ist dabei verloren gegangen. Hier setzen moderne Therapien an, sie verdeutlichen dem Patienten den Mechanismus und helfen ihm zu lernen sich selbst wieder zu beruhigen. Überprüfungs- und Beruhigungsrituale die Ärzte und Angehörige häufig einbinden müssen abgebaut werden. Konfrontationstraining mit Vermeidung der sonst vorhandenen Rituale ist hilfreich. Die Übergänge zu Zwangskrankheiten sind oft fließend. Häufig sind auch leichtere Symptome von Angstkrankheiten vorhanden. Ein Hyperarousal spielt eine wesentliche Rolle in der Symptomentstehung. Unzweifelhaft müssen in der Behandlung auch die bisherigen Symptome und medizinischen Befunde besprochen werden. Ein entsprechender Therapeut sollte medizinisch geschult sein und dem Patienten helfen können seine Symptome auch medizinisch verstehen zu können. Auch auslösende Stressoren und der Umgang damit bedürfen der Beachtung in der Behandlung.

Muskelrelaxation oder andere Entspannungstechniken sind hilfreich, als alleinige Behandlung meist nicht ausreichend. Kognitive Verhaltenstherapie ist wirksam und hat auch lange anhaltende positive Effekte. Es geht dabei darum den Patienten zu helfen falsche Überzeugungen - wie alle Körperwahrnehmungen weisen auf eine schwere Erkrankung hin- zu erkennen und zu verändern. Dann geht es darum bisheriges schädliches Antwortverhalten auf diese Fehlinterpretationen einzustellen, da dieses Verhalten die Selbstkorrektur der falsche Überzeugungen verhindert. Zu anderen Psychotherpieformen liegen noch keine kontrollierten Studien vor.

SSRI bewirken bei 70-80% der Patienten eine Symptombesserung, sollten bei Ansprechen bei diesem Krankheitsbild aber mindestens ein Jahr gegeben werden. Hypochonder haben oft Angst vor verordneten Medikamenten und lesen oft den Beipackzettel übergenau. Es bedarf daher einer besonders behutsamen Aufklärung über Vor- und Nachteile der Medikamente und in der Regel einer langsam einschleichenden Behandlung.

Prognose: Fachgerechte Behandlung vorausgesetzt ist das sonst chronische Leiden oft sehr gut besserbar.
 

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