Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

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Glossar Psychiatrie / Psychosomatik / Psychotherapie / Neurologie / Neuropsychologie
 

Kokain

In den USA geht man davon aus, dass 25 Millionen U.S. Bürger mindestens 1xKokain genommen haben, 3,7 Millionen im letzten Jahr, und 1,5 Millionen im letzten Monat. (Substance Abuse and Mental Health Services Administration, 2000). Ein berühmte Kokser war Hermann Göring, auch Adolf Hitler soll Kokain genommen haben. Der englische Schriftsteller Stevenson schrieb seinen berühmten Roman "Dr. Jekyll and Mr. Hyde" in sechs Tagen mit Hilfe des magischen Pulvers. Der Arzt Gottfried Benn hat Gedichte über Kokain geschrieben, dem er sehr ergeben war. Auch andere Dichter und Literaten ließen sich vom Kokain inspirieren: Georg Trakl und Klaus Mann. Der Komponist Richard Strauss schrieb seine Oper Arabella unter Kokaineinfluss. Vor allem der Vin Mariani, der kräftige Kokawein, hat die Künstler, Intellektuellen und Politiker des ausgehenden 19. Jahrhunderts inspiriert. Die Schriftsteller Alexandre Dumas, Henrik Ibsen, Jules Vernes und H. G. Wells haben vom Mariani-Wein "gelebt" und unter seinem Einfluss geschrieben . Angeblich koksen heute auch hochdotierte Computerfachleute, Softwareentwickler und Programmierer, um dem Leistungsdruck standzuhalten. Der pro Kopf höchste Kokainverbrauch liegt verschiedenen Schätzungen zufolge konzentriert im Silicon Valley und in der Wallstreet. Kokain stimuliert nämlich das zentrale Nervensystem und macht viele Menschen kurzeitig besonders konzentrationsfähig und angstfrei. Mit Abklingen der Wirkung tritt dann der gegenteilige Effekt ein. Insbesondere abhängige chronische Kokaion konsumenten riskieren das Auftreten von Erregungszustände mit Eigen-/Fremdgefährdung, die Auslösung einer paranoiden Psychose und Depressiver Syndrome. Langfristig nimmt also nicht nur die Leistungsfähigkeit ab, es besteht auch das Risiko der Entwicklung einer chronischen psychischen Störung

Kokain wird aus den Blättern des südamerikanischen Kokastrauches gewonnen. Aus 100 kg Blättern erhält man etwa 1 kg Kokapaste. Der Hauptwirkstoff ist ein Methylester des benzoylierten Ekgonins. Durch Extraktion und Weiterverarbeitung entsteht Kokainhydrochlorid („Koks“ oder „Schnee“). Die häufigste illegale Konsumform ist das Schnupfen (20-50 mg), oder das Inhalieren der Kokainbase (gewonnen aus Kokainhydrochlorid mit Äther aus basischem Milieu) „free-basing“. Durch Aufkochen mit Natriumbikarbonat und Wasser entsteht "Crack“.

Durch den Gebrauch von Kokain erhöht sich die Körpertemperatur um bis zu 3 Grad Celsius. Die Pupillen erweitern sich und erschweren die Anpassung an helles Licht es kann zu Blendung kommen, die das Risiko beim Autofahren zusätzlich erhöht. Erschöpfungszustände werden nicht mehr so intensiv empfunden und das Hungergefühl schwächt sich ab. Ebenfalls dämpft Kokain das Schlafbedürfnis und hat eine leicht euphorisierende Wirkung. Es nimmt Angst und erhöht scheinbar auch die Kontaktfähigkeit. Es kommt zu einer zeitweiligen Steigerung des Selbstwertgefühls. Nach dem Konsum entsteht der Eindruck, dass die geistige Leistungsfähigkeit gesteigert ist, obwohl die kognitiven Fähigkeiten nachlassen. Konzentration und Aufmerksamkeit sind vermindert, Reizbarkeit, Aggressivität nehmen zu, es kommt zu Enthemmung. Beim Abklingen der Wirkung treten Müdigkeit und Erschöpfung auf. Während der akuten Drogenwirkung kann es zu wahnhaften Angst- und Verfolgungsgefühlen kommen. Kokainmissbrauch findet sich gehäuft bei schizophrenen Patienten hin ( in den USA Life-time Prävalenz von Kokainmissbrauch/-abhängigkeit bei schizophrenen Patienten: 15-50%).Laut den Leitlinien ist die Ursachen-/Wirkungsbeziehung hierbei komplex und keinesfalls unidirektional zu verstehen, was bedeutet, dass auch eine Auslösung von chronischen Psychosen möglich ist. Fast die Hälfte aller Kokainkonsumenten soll an affektiven Störungen leiden, 20% an bipolaren Störungen, 47% an Persönlichkeitsstörungen (insbesondere Borderline-, antisoziale, narzisstische, histrionische und paranoide Persönlichkeitsstörungen). Krampfanfälle und Steigerung des Blutdrucks, Herzinfarkte, Schlaganfälle sind in einzelnen Fällen beobachtet worden. Kokain hat eine massive psychische Abhängigkeit zur Folge. Das höchste Risiko zu einer Suchtentwicklung besteht beim "Crack"-Rauchen. Die Wirkung tritt bei i.v.-Gabe und beim Rauchen sofort ein, beim Schnupfen oder Schlucken nach 30 bis 60 Minuten. Crack ist die freie Base des Kokains und wird geraucht. Die Wirkung nach Rauchen scheint eine andere Qualität als die nach schnupfen zu haben. Den eher anregenden Rausch nach Schnupfen kann man wohl nicht mit dem umwerfenden Kurzzeitrausch des Crackrauchens vergleichen. Während geschnupftes oder oral genommenes Kokain für 20 bis 60 Minuten das Gefühl besonderer Konzentriertheit vermittelt, bewirkt Crack geraucht für 3 bis 5 Minuten einen unerhört starken Kick, was Körpergefühle angeht, sowie auch die Euphorie absoluter Omnipotenz.

Kokain hinterlässt beim Konsumenten am nächsten Tag eine Schniefnase, auch Kokain-Schnupfen oder 24-hour-flu genannt. Die Halbwertszeit der psychischen Wirkung beträgt 1 Stunde, die der somatischen (körperlichen) Wirkungen jedoch 5 bis 6 Stunden. Im Blut ist Kokain für bis zu 12 Stunden nachweisbar. die beiden Hauptmetabolite, Benzylecgonin und Methylecgoninester, können bis zu 48 Stunden nach Einnahme im Urin nachgewiesen werden. Mit dem Radioimmunessay sind die Metaboliten für 4 bis 6 Tage nachweisbar. Kokainspiegel sind klinisch von geringem Wert, können aber in einigen Fällen eine forensische Bedeutung haben.  Beim chronischen Kokaingebrauch kommt es in aller Regel zu einem gravierenden körperlichen Abbau, verursacht auch durch eine verminderte Nahrungszufuhr aufgrund des fehlenden Hungergefühls. Künstler, Musiker und Literaten lassen und ließen sich davon stimulieren. Kokainintoxikationen sind nicht selten, weil Kokain schnell zu einer Gewöhnung führt. Zum Erreichen der gewünschten psychischen Wirkung müssen immer höhere Dosen Kokain eingenommen werden. Die Schwelle für somatische (körperliche) Nebenwirkungen bleibt aber gleich. Das führt dazu, dass sich die notwendige Wirkdosis immer mehr der toxischen Wirkung annähert. Die Kokainintoxikation zeichnet sich aus durch die Trias: weite Pupillen, kardiovaskuläre (das Herz-Kreislauf-und Gefäßsystem betreffende) Störungen und neurologische Störungen. Bei den neurologischen Intoxikationserscheinungen handelt es sich um Kopfschmerzen, Epilepsien und Bewusstseinsstörungen. Die Kopfschmerzen können Vorboten oder erstes Symptom einer infrazerebralen Blutung sein, die als Folge der extremen Hypertonie auch ohne vorbestehende Gefäßmissbildung auftreten kann. Die Krampfanfälle sind ausschließlich generalisiert, tonisch-klonisch und meist selbstlimitierend. Das Auftreten eines Status epilepticus bedeutet jedoch höchste Alarmstufe, da dieser oft einer myokardialen Dekompensation, einer Rhabdomyolyse (Muskelauflösung) und einer Hyperthermie (extremes Fieber) vorausgeht. Die Bewusstseinsstörungen können passager im Sinne einer Synkope verlaufen oder als Koma imponieren. Im letzteren Fall liegt häufig ein hämorrhagischer oder ein thromboembolischer Insult (Hirninfarkt oder Schlaganfall) vor. Therapie der Wahl ist Diazepam, da es antikonvulsiv und beruhigend wirkt. Durch die erreichte Dämpfung des zentralen Sympathikotonus kann mit einer gewissen Erniedrigung von Herzfrequenz und Blutdruck gerechnet werden. Haldol und Chlorpromazin sollten aus 3 Gründen nicht gegeben werden:

  1. erniedrigen sie die Krampfschwelle K

  2. wirken sie arrhythmogen und

  3. können sie eine Hyperthermie auslösen

Ein Status epilepticus muss unter Umständen mit einer Barbituratnarkose unter Relaxierung unterbrochen werden.

 Bei Crack-Rauchern kommen noch schwarzes Sputum (Auswurf) und Thoraxschmerzen (Brustschmerzen) dazu. Die Bestimmung von Letaldosen (tödlichen Dosen) ist schwierig. Es besteht wohl eine hohe individuelle Empfindlichkeit. Die geschätzten Letaldosen liegen für die orale Einnahme bei 1 g, für die i.v.-Zufuhr bei 200 mg. Die i.v.-Normaldosis beträgt 16 mg, beim Schnupfen sind 10 bis 35 mg eine übliche Menge. Eine große Dosis kann zum plötzlichen Tod führen aufgrund eines plötzlichen Herzversagens oder aufgrund von malignen Herzrhythmusstörungen.  Kokainintoxikationen gehören auf die Intensivstation und sind als medizinische Notfälle zu betrachten.

Kokain bei jungen Müttern.
Entgegen einigen früheren Untersuchungen keine Entwarnung für Kokain. Kokain in der Schwangerschaft beeinträchtigt nach einer jetzt veröffentlichten Studie doch die Entwicklung der Kinder. Die Schädigung lässt sich auch nach 2 Jahren noch an einer verzögerten Entwicklung nachweisen. Das Ergebnis dieser  großen Studie die 218 Kinder die im Mutterleib Kokain ausgesetzt waren mit 198 anderen Kindern verglich ist aber angesichts guter Studienqualität als eindeutig zu betrachten. Der Kommentator der Zeitschrift JAMA, betont allerdings zurecht, dass der Effekt von Zigarettenrauch in der Schwangerschaft eindeutig schädlicher ist, als der der meisten anderen Drogen. Geringer Alkohol, Marihuana, und Kokainmissbrauch schadet bei sonst gesunden Frauen weniger eindeutig als der Zigarettenrauch. Zigarettenrauch hat selbst dann einen eindeutigen schädigenden Effekt auf das ungeborene Leben, wenn die Schwangere nur passiv z.B. am Arbeitsplatz oder zu hause mitraucht. Hoher Konsum von Alkohol ruf allerdings wie seit Jahrzehnten bekannt schwerste Schäden hervor. Die Autoren weisen zurecht darauf hin, dass strafrechtliche wie moralische Verurteilungen in diesem Zusammenhang alles nur verschlimmern. Drogenmissbrauch jeder Art geht allerdings häufiger mit anderen sozialen und familiären Problemen einher, ist also manchmal ein Indiz für weitere Gefährdungen der Kinder wie der Mütter. Neuere Studien sehen auch ein erhöhtes  Risiko für Verhaltensstörungen bei Kindern, deren Mütter in der Schwangerschaft Kokain konsumiert haben. 

 

Quellen / Literatur:

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