Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

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Übergewicht

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Veranlagung und Verhalten sind gemeinsam die Ursache. Das Verhalten können wir ändern. 

Leitlinie: Adipositas im Kindes- und Jugendalter

„ Mephistopheles
Dich zu verjüngen gibt’s auch ein natürlich Mittel:
Allein es steht in einem andern Buch,
Und es ist ein wunderlich Kapitel.
Faust
Ich will es wissen.
Mephistopheles
Gut! Ein Mittel, ohne Geld
Und Arzt und Zauberei zu haben:
Begib dich gleich hinaus auf’s Feld,
Fang’ an zu hacken und zu graben,
Erhalte dich und deinen Sinn
In einem ganz beschränkten Kreise,
Ernähre dich mit ungemischter Speise,
Leb’ mit dem Vieh als Vieh, und acht’ es nicht für Raub,
Den Acker, den du erntest selbst zu düngen;
Das ist das beste Mittel, glaub’,
Auf achtzig Jahr dich zu verjüngen!“
Goethe„Hexenküche“  Faust I, im Der Tragödie Erster Teil, Verse 2348–2361

Ebenso wie Nikotinabhängigkeit stellen Übergewicht und Adipositas zwar eine Krankheit im Sinne von ICD 10 dar, trotzdem werden sie in der deutschen Rechtsprechung nicht als behandlungspflichtige Erkrankungen angesehen. Die Behandlung dieser wichtigsten Risikofaktoren für die Gesundheit der Deutschen ist "Privatsache". Als Wahlleistung beteiligen sich die Krankenkassen auf Antrag manchmal an den Behandlungskosten. Warum die Vorbeugung hier, wo sie vergleichsweise effektiv eingesetzt werden könnte, und nach aller Voraussicht erhebliche Krankheitskosten einsparen würde, im Gegensatz zu beispielsweise einer Drogentherapie oder der Behandlung der Komplikationen des Übergewichts oder des Rauchens aus der Leistungspflicht ausgeklammert wurde, ist  wenig nachvollziehbar. Neben dem Rauchen zählt Übergewicht und Bewegungsmangel zu den wichtigsten Ursachen für schwere Erkrankungen in der westlichen Welt. Mehr als eine Milliarde Menschen sind übergewichtig, mindestens 300 Millionen von ihnen sind klinisch adipös (BMI über 30).  In China, Japan und in manchen afrikanischen Ländern sind nur weniger als 5% der Einwohner adipös, in Samoa über 75%. Auch den Ländern wie China mit niedriger Adipositasrate, sind in manchen Städte fast 20% adipös. (Quelle WHO). In den USA verursacht Übergewicht 6% der gesamten Gesundheitskosten, in Westeuropa zwischen 1% und 5% der gesamten Gesundheitskosten. In den USA geht man von 300 000 Toten durch Übergewicht pro Jahr aus. Übergewicht gilt dort als die 7. häufigste Todesursache. (Asia Pac J Clin Nutr. 2002;11(suppl 8):S705-S709) Bei einer Verlaufsuntersuchung bei über 19 000 Finnen über 15 Jahre führte Übergewicht bei 20 bis 64 jährigen im Durchschnitt zu 0,63 mehr Jahren an Arbeitsunfähigkeit, 0,36 mehr Jahren an koronarer Herzerkrankung,  und 1,68 mehr Jahren an Dauermedikation verglichen mit Gleichaltrigen Normalgewichtigen. Bei Frauen betrugen die Zahlen  0,52, 0,46, und 1,49  verglichen mit Gleichaltrigen Normalgewichtigen. Die Jüngeren waren besonders betroffen. Arch Intern Med. 2004;164:1413-1420. Eine schwedische Untersuchung zeigte dass 10% der Krankmeldungen und Frühberentungen bei Frauen durch Übergewicht erklärt ist. Übergewichtige sind 1,5-1,9x mehr arbeitsunfähig im Jahr. Narbro K, Jonsson E, Larsson B, Waaler H, Wedel H, Sjostrom L1996.   Daten zum Bewegungsmangel in Deutschland im Bundes-Gesundheitssurvey 1998   In der Schweiz schätzt man die Kosten des Übergewichtes mit 2 691 Millionen Franken pro Jahr, die Kosten für medizinische Leistungen auf 1076 bis 1615 Mio Franken,  entsprechen einem Anteil von 2,3–3,5% der Gesamtausgaben des schweizerischen Gesundheitswesens in 2003 ohne die Kosten für vermehrte postoperative Komplikationen, verlängerte Rehabilitation, Invalidität und Arbeitslosigkeit.. Soz.- Präventivmed. 50 (2005) 87–94.

49 % der Erwachsenen in Deutschland hatten im Jahr 2003 Übergewicht, 1% mehr als 1999. (Statistisches Bundesamt, Mikrozensus-Befragung vom 27.4.2003, bei 0,5 % der Bevölkerung (370 000 Personen). Männer sind häufiger übergewichtig als Frauen. Insgesamt waren 58 % der Männer (1999: 56) und 41 % der Frauen übergewichtig (1999: 40).  Bei den verheirateten Männern sind es 2/3 bei den ledigen nur 38%, verwitwete Frauen sind zu 54% übergewichtig, verheiratet zu 44% ledige Frauen zu 23%.. Starkes Übergewicht lag bei 14 Prozent der Männer und bei zwölf Prozent der Frauen vor. Nach der OECD 2007 hat Fettleibigkeit  in den vergangen Jahrzehnten in allen OECD-Ländern zugenommen. Allerdings sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern nach wie vor groß. So lag der Anteil der Fettleibigen an der Erwachsenenbevölkerung im Jahr 2005 (oder dem letzten Jahr, für das Daten verfügbar sind) in Japan und Korea bei 3% bzw. 3,5%, in den USA dagegen bei 32,2%. In Großbritannien, Australien, Neuseeland, Griechenland und Mexiko lag der Anteil der Fettleibigen bei 20%.1 Die auf Eigenangaben beruhende Fettleibigkeitsrate für Deutschland belief sich 2005 auf 13,6% gegenüber 11,5% im Jahr 1999. Da chronische Gesundheitsprobleme (wie Diabetes oder Asthma) als Folge von Fettleibigkeit mit zeitlicher Verzögerung auftreten, dürfte in Deutschland wie in den meisten anderen OECD-Ländern mit einer Zunahme dieser Krankheiten und einem Anstieg der damit verbunden Ausgaben zu rechnen sein.

 Nach der WHO sind  Erwachsene mit einem Body-Mass-Index über 25 übergewichtig, mit einem Wert über 30 stark übergewichtig. Ein 1,80 Meter großer Erwachsener gilt ab 81 Kilogramm als übergewichtig und ab 97 kg als stark übergewichtig. 4% der Frauen und 1% der Männer sind untergewichtig. Siehe Statistisches Bundesamt Körpermaße   Zu den Daten des Bundes-Gesundheitssurveys 1998 zum Gewicht der Deutschen  Bereits ein Viertel aller kanadischen Vorschulkinder sind übergewichtig. (CMAJ 2004 171: 235-239;  [Abstract] [Full Text] [PDF). Mehr als 2/3 aller amerikanischen Erwachsenen versuchen an immer mal wieder Gewicht abzunehmen. Im Laufe des Jahres 1996 waren dies 29% der Männer und 44% der Frauen. Weniger Fett zu essen ist die häufigste angewandte Strategie, allerdings reduzieren die meisten dabei nicht wie empfohlen tatsächlich die tägliche Kalorienaufnahme. Die verminderte Fettaufnahme führt dabei nicht immer zur verminderten täglichen Kalorienaufnahme, dann auch nicht zur erwünschten Gewichtsabnahme. Viele machen zusätzlich Sport, allerdings nur ein geringer Teil die in den amerikanischen Guidelines empfohlenen 150 min/Woche. Bewegungsmangel mit inadäquat unnötiger Nutzung von Autos ist einer der Risikofaktoren für eine Gewichtszunahme. Mehr Bewegung beginnt idealerweise im Alltag. "Zeitmangel" führt nicht nur zu verminderter Bewegung, sondern auch zu geringerem Aufwand für Kochen.

Fertiggerichte, zu große Portionen in Schnellrestaurants und die in Relation zu den Einkommen geringen Kosten für hochkalorische Lebensmittel sind an der Entstehung von Übergewicht beteiligt.  Eine Studie an 3031 jungen Erwachsenen (18–30 Jahre alt im Jahr 1985–86 bis 2001  15 Jahre weiter beobachtet) zeigt eindrücklich, dass der Besuch von Fastfood- Restaurants zu Übergewicht und Insulinresistenz (beginnendem Typ 2  Diabetes) führt. (CARDIA Studie Lancet 2005; 365: 36–42) Allein in den USA gibt es 247 115 Schellrestaurants,  der Konsum von Fastfood hat bei den amerikanischen Kindern von 2% des gesamten Energieverbrauchs in den späten 1970er Jahren auf 10% des gesamten Energieverbrauchs in den 1990er Jahren zugenommen. 300 000 Todesfälle schätzt man derzeit pro Jahr in den USA durch Übergewicht, mindestens US$100 000 000 000 (100 Milliarden Dollar) sollen alleine die Gesundheitskosten von Übergewicht pro Jahr in den USA betragen. 33 Milliarden Dollar geben amerikanische Übergewichtige jährlich für Produkte aus, die das Gewicht reduzieren sollen. Weniger als 1/5 versuchen dies mit der empfohlenen Kombination von körperlichem Training und Kalorienreduktion. Mary K. Serdula, JAMA, 1999  In vielen wohlhabenden Ländern (in den Mittelmeerländern sieht es generell etwas besser aus) ist eine ungünstige Entwicklung der Ernährungsgewohnheiten zu beobachten. Die Ernährung in Deutschland 1998 Der Energiebedarf wird zu weit mehr als der Hälfte durch Fett, niedermolekulare Kohlenhydrate, tierisches Eiweiß und Alkohol gedeckt, bedingt durch hohe Verzehrmengen von Fleisch und Wurst, Backwaren, Zucker und zuckerhaltigen Produkten sowie alkoholischen Getränken. Gleichzeitig werden zu wenig Brot und Getreideprodukte, Kartoffeln, Gemüse, Obst, Milch und Milchprodukte verzehrt. Schon die konsequente Umsetzung einiger weniger diätetischer Basismodifikationen, wie die Vermeidung kalorienhaltiger Getränke und die Reduktion des Fettanteils in der Ernährung (Streichfette, sichtbares Fett an Fleischprodukten) zugunsten komplexer Kohlenhydrate (Vollkorn-Getreideprodukte), kann zu einer erheblichen Gewichtsreduktion führen.  (Vollkornprodukte scheinen zumindest bei Älteren das Herzinfarktrisiko signifikant zu senken JAMA. 2003;289:1659-1666ABSTRACT ).  Allerdings führt auch die Ernährungsumstellung nur dann zur Gewichtsabnahme, wenn auch die Kalorienmenge die gegessen wird, reduziert wird. Dies ist beim Austausch von Fett und Zuckern zwar einfacher, passiert aber nicht automatisch. Folgekrankheiten des Übergewichtes verursachen enorme Kosten. Das Körpergewicht hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Biologische, psychosoziale und kulturspezifische Faktoren sowie Wohlstand spielen eine wesentliche Rolle. Fernsehen macht dick und begünstigt Diabetes, könnte eine einfache Formel lauten. JAMA. 2003;289:1785-1791.ABSTRACT  FULL TEXT  PDF. Die Umweltfaktoren können durch Verhaltensänderungen beeinflusst werden. Gesunde Ernährung und mehr Bewegung sind dabei die wesentlichen Komponenten. Diese Verhaltensänderungen werden prinzipiell von den meisten Übergewichtigen immer wieder angestrebt, alleine der Erfolg ist langfristig oft bescheiden. Die meisten Menschen, die abnehmen wollen, halten sich nicht daran, dass sie nach allgemeiner Empfehlung sich mindestens 150min/Woche sportlich bewegen sollten und ihre Kalorienzufuhr reduzieren sollten. Mary K. Serdula, JAMA, 1999 Ziel einer Behandlung ist hier die Barrieren die einer Verhaltensänderung im Wege stehen zu identifizieren und den Patienten zu helfen diese zu überwinden. Langfristige Veränderungen des Körpergewichtes widersetzen sich kurzfristigen Strategien, Langzeitinterventionen sind deshalb erforderlich. Die Steuerung des Körpergewichtes ist komplex. Eine Vielzahl von biologischen Faktoren konnten von der Forschung in den letzten Jahren identifiziert werden. Die Umsetzung in bessere Behandlungsmöglichkeiten ist allerdings bisher nur begrenzt gelungen. Eine Behandlung des Übergewichtes mit Medikamenten ist bisher wenig effektiv oder mit gefährlichen oder zumindest unangenehmen Nebenwirkungen assoziiert. Medikamente, die den Verbrauch steigern mit erhöhter Thermogenese in dem sie die Fettverbrennung anheizen, können meist auch den Blutdruck erhöhen, verursachen einen schnellen Puls und Schlafstörungen, oft Lungenarterienhochdruck, und Herzklappenfehler. Siehe auch Das Arzneimitteltelegram:" Sibutramin (REDUCTIL): Marktrücknahme gefordert"  Medikamente die die Fettresorption reduzieren (Orlistat), sind daran gebunden, dass auch weniger Fett konsumiert wird, sonst resultiert ein unangenehmer Durchfall, der peinlich sein kann, da oft auch die Stuhlkontrolle beeinträchtigt ist.  Bedauerlicherweise bestätigt sich dies bisher immer wieder bei medikamentösen Neuerungen. Die Fettresorption vermindernde Medikamente erscheinen noch die sinnvollsten, so man überhaupt Medikamente einsetzt. Dies setzt wie dargestellt eine gute Aufklärung und eine gute Mitarbeit voraus. Der Zwang wegen des Durchfalls die Ernährung umzustellen, kann eventuell dazu beitragen auch längerfristig die Ernährung umzustellen. Eine Kontrolle der Vitaminspiegel oder eine Substitution sind oft erforderlich. Eine möglichst frühzeitige Umstellung auf gesunde Ernährung bereits im Kindesalter ist die beste Vorbeugung.   Beratung durch Experten scheint dabei reinen Selbsthilfegruppen überlegen zu sein. Heshka et al. JAMA. 2003;289:1792-1798.ABSTRACT Gewichtsverlust reduziert auch die meisten gesundheitlichen Probleme, die damit zusammenhängen. JAMA. 2003;289:1799-1804. In hohem Maße übergewichtige Menschen empfinden ihre Lebensqualität genauso beeinträchtigt wie Menschen, die unter Krebs leiden. JAMA. 2003;289:1813-1819.  Eine Gewichtsreduktion unter ärztlicher oder psychologischer Anleitung hat vergleichsweise wenig Risiken, sie fördert auch nicht die Entstehung von Essstörungen. National Task Force on the Prevention and Treatment of Obesity 2000 Operative Eingriffe können bei Adipositas Grad 3 (BMI > 40 kg/m2) indiziert sein, wenn andere Maßnahmen nicht zum Erfolg führen, oder gleichzeitig bereits erhebliche sekundäre Erkrankungen vorliegen. Das Absaugen von Fett hat zwar einen kosmetischen Effekt, hat aber gesundheitlich keine Vorteile. Die Risiken der Fettsucht bleiben nach dem (an sich bereits mit Risiken behafteten) Absaugen erhalten. Hypertonus, Fettstoffwechselstörung und Neigung zum Diabetes lassen sich mit dem Absaugen nicht korrigieren. Zur Korrektur der metabolischen Veränderungen ist eine negative Energiebilanz nötig. Allgemein haben auch "Normalgewichtige" Menschen mit übergroßen Fettdepots im Bauchraum wie in den Muskeln ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen. S. Klein et al., Absence of an Effect of Liposuction on Insulin Action and Risk Factors for Coronary Heart Disease NEJM  350:2549-2557 Abstract | Full Text | PDF   Diverse operative Eingriffe werden bei Versagen aller Mühen in verzweifelten Fällen durchgeführt. Gastroplastien sollen die Nahrungspassage durch den Magen einschränken, ein Magenbypass, oder ein Roux-en-Y Bypass gehören hier zu den häufigsten Op- Verfahren. Vitaminmangel ist auch hier eine häufige Folge. Neurologische Folgeschäden des Mangels Monate bis Jahre nach dem Eingriff sind dabei nicht ganz selten periphere Neuropathien, Meralgia paresthetica, Myotone Syndrome,  posterolaterale Myelopathien und Wernicke- Enzephalopathien wurden im Bereich mehrerer Prozent der operierten berichtet. Eine regelmäßige Versorgung vor allem mit Vitamin B1 und B12 muss deshalb besonders sorgfältig in der Nachsorge der Operation gewährleistet werden.   Insbesondere junge Frauen jeder Gewichtsklasse geben nicht unerheblich Geld fürs Abnehmen aufs Idealgewicht aus. Kylie Ball, Sari Andajani-Sutjahjo and David Crawford  The costs of weight control: what do young women pay? — Med J Aust 2003; 179 (11/12): 586.
 

Übergewicht im mittleren Alter verdoppelt etwa das Demenzrisiko im Alter unabhängig von anderen Folgekrankheiten. Übergewicht ist ein Risikofaktor für Schlaganfälle. Legt man für das Normalgewicht eine Obergrenze des Body Mass Index (BMI) von 27 kg/m2 zugrunde, so liegt bei etwa einem Drittel der Bevölkerung zwischen 25 und 65 Jahren Übergewicht vor, nach Statistiken aus den USA sind 40% der Kinder unter 16 Jahren übergewichtig. 11% bis 19% der Jungendlichen sind krankhaft übergewichtig, nur 5% dieser Jungendlichen schaffen es später ihr Gewicht zu reduzieren, entsprechend wichtig ist die Vorbeugung bei den Kindern und Jugendlichen. Personen in Industrieländern nehmen zwischen dem 20. und 60. Lebensjahr durchschnittlich zirka 20 kg an Gewicht zu. Übergewicht ist häufig vergesellschaftet mit anderen verhaltensabhängigen vaskulären Risikofaktoren wie Rauchen, exzessivem Alkoholkonsum und Bewegungsmangel,  bei körperlich Aktiven ist die Gewichtszunahme weit geringer.  Belegt ist eine Korrelation von Übergewicht, Diabetes mellitus und Hypertonie. Eine Gewichtsabnahme um 10% kann die Anzahl der Lebensjahre mit Bluthochdruck um 1,2 bis 2,9 Jahre verringern, die Lebensjahre mit einem Typ 2 Diabetes mellitus um 0,5 bis 1,7 Jahre verringern. Am J Public Health. 1999;89:1536-1542 Bei Männern mittleren Alters mit mittelgradigem Übergewicht (BMI 32,5 bis 37,5 kg/m2) ist das Risiko einer Hypertonie auf das zweifache, das Risiko eines Diabetes mellitus auf das dreifache gegenüber den Normgewichtigen erhöht. Unabhängig davon erhöht Übergewicht als eigenständiger Faktor das Risiko eines Schlaganfalles im Durchschnitt bereits auf das 1,5-fache. Das Risiko ist umso höher, je früher im Leben das Übergewicht erworben wurde und je mehr Übergewicht im Verlauf des Lebens hinzugewonnen wurde. Das abdominale Fettvolumen (Taille-Hüfte-Verhältnis) scheint im höheren Lebensalter ein verlässlicherer Risikoprädiktor zu sein als der BMI. Angesichts der Risikofaktoren in Zusammenhang mit Übergewicht wurde als Behandlungserfolg der Begriff der "Metabolic fitness" vorgeschlagen. Gemeint ist damit die Abwesenheit von biochemischen Risikofaktoren als Folge des Übergewichtes wie erhöhte Cholesterinspiegel, erhöhte Triglyzeride, erhöhte Glukose- oder Insulinplasmaspiegel, beeinträchtigte Glukosetoleranz; oder erhöhter Blutdruck. Übergewicht selbst reduziert die allgemeine körperliche Fitness, auch die Häufigkeit einer Impotenz oder erektilen Dysfunktion nimmt mit dem Übergewicht zu. Bei Gewichtsreduktion und körperlichem Training bessert sich auch die sexuelle Fitness, die Erektionsstörungen gehen zurück. JAMA. 2004;291:2978-2984. ABSTRACT | FULL TEXT | PDF .  Ein Teil dieser positiven Veränderungen lässt sich durch vermehrte Bewegung auch ohne Gewichtsreduktion erreichen. Regelmäßige körperliche Aktivität alleine führt nur langsam zu einem Gewichtsverlust. Bewegung hilft aber das Gewicht zu reduzieren und ein niedrigeres Gewicht zu halten. Bewegung sollte also im Idealfall mit einer Reduktion der Kalorienzufuhr kombiniert werden um bei Übergewichtigen einen Effekt zu erzielen. Die geringe Fitness verhindert zudem, dass sich Übergewichtige ausreichend bewegen. Bewegung alleine reduziert einen Teil der negativen Folgen von Übergewicht als Risikofaktor, auch dann wenn das Gewicht nicht reduziert wird. Viele Studien zeigen, dass ein durch Diät reduziertes Gewicht nur bei regelmäßig vermehrter Bewegung gehalten wird. In einer großen Studie mit  629 übergewichtigen Frauen zeigte sich, das das Halten der Gewichtreduktion dort gelang, wo 5x pro Woche über eine Stunde eine mindestens mäßige körperliche Aktivität erfolgte. Unsere Gene sind aus Zeiten in denen körperliche Aktivität überlebenswichtig war. Mindestens 20 der tödlichsten chronischen Erkrankungen werden durch Bewegungsmangel mit verursacht. Booth et al.  Bereits 3 jährigen Kindern ließ sich in Schottland zeigen, dass mangelnde körperliche Aktivität, die das Risiko für Fettleibigkeit deutlich erhöht. Die Studie zeigte, dass die Risikokinder in dieser Studie pro Tag typischerweise 20 bis 25 Minuten mit moderater bis starker körperlicher Aktivität verbrachten. Die momentanen Empfehlungen lauten, dass die meisten Kinder pro Tag mindestens 60 Minuten moderat bis stark aktiv sein sollten. Entsprechend war ihr Energieverbrauch  um etwa 200 Kalorien pro Tag signifikant niedriger als der geschätzte mittlere Energiebedarf britischer Kinder. In einer neuen Studie war das Risiko für Übergewicht bei Kindern massiv erhöht bei übergewichtigen Eltern (bei Übergewicht beider Eltern verzehnfacht), wenn 3 jährige mehr als 8 Stunden in der Woche vor dem Fernseher verbrachten (1,5 fach) geringer Schlafdauer mit 3 Jahren (< 10.5 Stunden, 1,5 fach). In einer britischen Studie wurde von 8490 Teilnehmern der Body Mass Index im Alter von 10 und 30 Jahren erhoben. 4.3% waren mit 10 Jahren fettleibig, 16.3% mit 30 Jahren. Die Fettleibigkeit in der Kindheit beeinträchtigte nicht die Schulbildung, den Bildungsabschluss, das Einkommen mit 30 oder die Wahrscheinlichkeit einer Beziehung im Alter von 30, auch die seelische Gesundheit war mit 30 nicht mehr gestört als bei den Normalgewichtigen. Bei Frauen war allerdings mit 30 die Wahrscheinlichkeit einer Vollbeschäftigung und die Wahrscheinlichkeit einen Partner zu haben vermindert.  Eine Studie mit 872 Kindern sieht einen Zusammenhang zum Erziehungsstil der Mütter. Kinder autoritärer Mütter haben ein deutlich höheres Risiko für Übergewicht als die Kinder, deren Mütter für die Kinder eine Autorität darstellten,  Auch ein permissiver oder vernachlässigender Erziehungsstil begünstigt Übergewicht.   J J Reilly, et al . Total energy expenditure and physical activity in young Scottish children: mixed longitudinal study . Lancet 2004; 363: 211  Russell M Viner, Tim J Cole, Adult socioeconomic, educational, social, and psychological outcomes of childhood obesity: a national birth cohort, doi:10.1136/bmj.38453.422049.E0 2005;330;1354-; originally published online 17 May 2005; BMJ.John J Reilly, Early life risk factors for obesity in childhood: cohort study, BMJ 2005;330:1357 (11 June),doi:10.1136/bmj.38470.670903.E0 P. J. Veugelers and A. L. Fitzgerald Prevalence of and risk factors for childhood overweight and obesity Can. Med. Assoc. J., September 13, 2005; 173(6): 607 - 613.[Abstract] [Full Text] [PDF] L. J Gillis and O. Bar-Or Food Away from Home, Sugar-Sweetened Drink Consumption and Juvenile Obesity J. Am. Coll. Nutr., December 1, 2003; 22(6): 539 - 545. [Abstract] [Full Text] [PDF] P. T. Katzmarzyk The Canadian obesity epidemic, 1985-1998 Can. Med. Assoc. J., April 1, 2002; 166(8): 1039 - 1040. [Full Text] [PDF] Daniels, S. R., Arnett, D. K., Eckel, R. H., Gidding, S. S., Hayman, L. L., Kumanyika, S., Robinson, T. N., Scott, B. J., St. Jeor, S., Williams, C. L. (2005). Overweight in Children and Adolescents: Pathophysiology, Consequences, Prevention, and Treatment. Circulation 111: 1999-2012 [Abstract] [Full Text]  Lazar, M. A. (2005). How Obesity Causes Diabetes: Not a Tall Tale. Science 307: 373-375 [Abstract] [Full Text]  Barrett, T., Ehtisham, S., Maher, E., Plagemann, A., Harder, T., Cheng, T. O., Sachdev, H. S., Fall, C. H.D., Osmond, C. (2004). The Changing Face and Implications of Childhood Obesity. N Engl J Med 350: 2414-2416 [Full Text]  Kyung E. Rhee et al., Parenting Styles and Overweight Status in First Grade Pediatrics 2006; 117: 2047-2054. [Abstract] [Full text] [PDF]  
 

Es wird explizit darauf hingewiesen, dass die meisten Schäden durch das Übergewicht bei Kindern, Jugendlichen, und Menschen im mittleren Alter entstehen. Bei über 65 jährigen stellt das Abnehmen meist eine größeres Risiko dar als das Halten des Gewichts. Statistisch sinkt die Lebenserwartung bei über 65 jährigen, nicht nur wenn sie ungewollt abnehmen, sondern auch,  wenn sie bewusst versuchen abzunehmen. Für die, die es bis 65 nicht geschafft haben, gilt also zumindest bei mäßigem Übergewicht bis BMI <31 Gewicht halten ist gesünder als abnehmen. Bewegung und gesunde Ernährung halten allerdings auch im Alter gesund.  Die Ergebnisse von Studien an jungen Menschen lassen sich nicht immer auf ältere Menschen übertragen.


 

Risiko eines Herzinfarktes 15 152 Krankheitsfälle im Vergleich zu 14 820 Kontrollpersonen in 52 Ländern
Rauchen 2,87
Fettstoffwechselstörung (erhöhtes ApoB/ApoA1 Verhältnis) 3,25
Bauchfettsucht 1,19
Diabetes 2,37
Hochdruck 1,91
hoher Gemüse und Obstverzehr 0,7
Alkoholkonsum 0,91
psychosoziale Stressfaktoren 2,67
Sport 0,86
Zahlen als odds ratio, das bedeutet: 1,0 = Durchschnittliches Risiko, 2,0= doppeltes Risiko; 0,5 = halbes Risiko. Diese Schutz-/Risikofaktoren machen 90% der Risikofaktoren bei Männern und 94% der Risikofaktoren bei Frauen aus, unter Beachtung und Bekämpfung dieser Risikofaktoren ließen sich die meisten vorzeitigen Herzinfarkte verhindern. Zu bedenken ist bei der Bewertung des Risikos, dass die Bauchfettsucht (je nach Veranlagung) andere Risiken nach sich zieht. Diabetes, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung und nachlassende Bewegung sind fast regelmäßige Folgen. Die Risiken addieren sich.
Salim Yusuf, et al.; Effect of potentially modifiable risk factors associated with myocardial infarction in 52 countries (the INTERHEART study): case-control study; Lancet 2004; 364: 937–52, September 3, 2004,

In den USA geht man von rund 300 000 jährlichen Todesfällen als Folge des Übergewichtes aus. In der sehr großen Nurses' Health Study hatten die Frauen die geringste Sterblichkeit die mit ihrem Gewicht 15% unter dem amerikanischen Durchschnitt lagen.

Übergewicht begünstigt zumindest bei jungen Frauen Depressionen, Gewichtsverlust bessert diese Depressionen. J. B. Dixon; et al. Arch Intern Med. 2003

Die Adipositas - auch Fettleibigkeit oder Fettsucht genannt – ist bereits im Kindes- und Jugendalter häufiges Problem. Bei jüngeren Kindern haben 10 – 15 % eine Adipositas. Dieser Anteil steigt auf 15 – 20 % bei den höheren Altersstufen an. Sind ein oder beide Elternteile adipös, so steigt das Risiko für ein Kind, adipös zu werden, auf 40 % an. Von Adipositas wird erst gesprochen, wenn der Wert des Gewichtes im Verhältnis zur Körpergröße den Normwert um 20 % übersteigt. Zwischen 10 und 20 % wird von Übergewicht gesprochen. Davon sind bis zu 40 % der deutschen Bevölkerung betroffen. Übergewicht verursacht in den USA jährliche Kosten von über 90 Milliarden Dollar und verursacht 5,7% der Gesundheitskosten überhaupt. Die Größenordnung der Gesundheitskosten durch Übergewicht ist dort ähnlich wie die der durch das Rauchen verursachten. In Australien geht man davon aus, dass 19-23% der Kinder übergewichtig sind und sich dieser Prozentsatz zwischen 1985 und 1995 verdoppelt hat, der Prozentsatz der krankhaft übergewichtigen sogar verdreifacht hat. Komplikationen fangen bereits bei den Kindern an. Eine beeinträchtigte Glukosetoleranz findet sich bei 25% der übergewichtigen Kinder zwischen 4 und 10 Jahren und bei 21% der übergewichtigen Jugendlichen, ein latenter Diabetes bereits bei 4% der übergewichtigen Jugendlichen.

Die Klassifizierung des Übergewichts und der Adipositas erfolgt mit Hilfe des Körpermasseindex (Body-Mass-Index = BMI). Der BMI ist der Quotient aus Gewicht und dem Quadrat der Körpergröße.

BMI = Gewicht kg
Größe (m)2

    Beispiel: Größe 1,78 m – Gewicht 96 kg

    BMI =    96   
    (1,78)2
    =  3,96 
    3,17
    = 30,3 kg/(m)2

Übergewicht und Adipositas werden anhand des BMI wie folgt klassifiziert (WHO Report 1995 und 1998):

 

BMI kg/(m)2

Gesundheitsrisiko für Frauen<35 Jahren Männer<40 Jahren Gesundheitsrisiko für Frauen>35 Jahren Männer>40 Jahren 

Normalgewicht

18,5 – 24,9

- -

Übergewicht

25,0 – 29,9

erhöht hoch

Adipositas Grad I

30,0 – 34,9

hoch sehr hoch

Adipositas Grad II

35,0 – 39,9

sehr hoch sehr hoch

Extreme Adipositas Grad III

> 40

extrem hoch extrem hoch
Clinical guidelines on the identification, evaluation, and treatment of overweight and obesity in adults: the evidence report. Bethesda, Md.: National Institutes of Health, National Heart, Lung and Blood Institute, 1998. NIH publication no. 98-4083.

BMI Rechner auf der Homepage

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Der Quotient aus Taillen- und Hüftumfang (waist-hip-ratio, WHR) ist ursprünglich als ein Parameter für die Charakterisierung der abdominalen Adipositas identifiziert worden. Er sollte bei Männern unter 1,0 und bei Frauen unter 0,85 liegen. Die übermäßige Fetteinlagerung im Bauchbereich oder zentrale Fettverteilung gilt als besonders risikoreich für organische Komplikationen, insbesondere Herzkreislauferkrankungen und Diabetes mellitus. Das Verteilungsmuster ist teilweise genetisch bedingt und geschlechtsspezifisch. Männer haben eher die ungünstigere zentrale Fettverteilung.  Stress soll auch eher die zentrale Fettverteilung begünstigen und macht nach neueren Studien empfindlicher gegen  den negativen Stress und gegen die begleitende Kortisonausschüttung. Der Regelkreis zwischen Hypothalamus- Hypophyse- und Nebenniere scheint dabei oft schlechter zu funktionieren. H Stress trägt zu einer ungünstigen Fettverteilung und damit zu einem ungünstigeren Risikoprofil bei. (VALENTINA VICENNATI AND RENATO PASQUALI,  J Clin Endocrinol Metab 85: 4093–4098, 2000). Manche Untersuchungen gehen sogar davon aus, dass eine schlanke Taille und kräftige Hüften unabhängig von einander einen schützenden Effekt auf das Herz-Kreislaufsystem haben.  (Jacob C Seidell, Louis Pérusse, Jean-Pierre Després, and Claude Bouchard, Am J Clin Nutr 2001;74:315–21.,R. PASQUALI, et al. J Clin Endocrinol Metab 87: 166–175, 2002)

Ein weiterer Parameter für die Klassifizierung der Adipositas ist der Taillenumfang. Ein leicht bzw. stark erhöhtes Risiko liegt gemäß WHO vor, wenn der Taillenumfang bei Männern über 94 bzw. 102 cm und bei Frauen über 80 bzw. 88 cm liegt (Pouliot et al., 1994). Der Taillenumfang ist ein unabhängiger Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen, der Cut-off für das hohe Risiko liegt bei 102 cm für Männer und 88 cm für Frauen. Ein Taillenumfang über 100cm ist eine sehr gute Vorhersage für eine Insulinresistenz und damit den drohenden Diabetes bei beiden Geschlechtern. BMJ 2005;330:1363–4Des weiteren können je nach Fettverteilungstyp zwei Formen der Adipositas unterschieden werden: Ist der Quotient aus Taillen- und Hüftumfang (waist-to-hip ratio) bei Männern größer als 1,0 bzw. bei Frauen größer als 0,85, spricht man von einem androiden (männlichen) oder abdominellen (Bauch) Fettverteilungsmuster (Stammfettsucht) Dieser Typ hat die höchsten Risken. Bei einem niedrigeren Quotienten liegt eine gynoide (weibliche) oder gluteal-femorale Fettverteilung vor (periphere Adipositas) mit geringeren Risiken. Bei mäßigem Übergewicht stellt der Fettverteilungstyp ein wichtiges Kriterium zur Beurteilung des gesundheitlichen Risikos der Adipositas dar.  Die Beziehung zwischen BMI und Insulinresistenz sowie andern vaskulären Risikofaktoren ist unzweifelhaft. Unzweifelhaft ist, dass bei zentraler Fettverteilung dieses Risiko zusätzlich erheblich erhöht ist. Warum das so ist, ist noch nicht genau bekannt. Möglichweise ist es keine reine Ursache- Wirkungsbeziehung sondern beide Störungen haben zu Teil auch gemeinsame Wurzeln. Möglicherweise spielen die endokrinen Funktionen der abdominellen Adipozyten (Bauchfettzellen) hier eine wesentliche Rolle. Eine zentrale Fettverteilung ist mit einem deutlich höheren Diabetesrisiko und allgemeinen vaskulären Risiko vergesellschaftet. Alle Gründe hierfür sind noch nicht bekannt.

Das Broca-Normalgewicht in kg ist für Männer definiert als Körpergröße in cm minus 100; für Frauen werden von diesem Wert noch 5 bis 10 % abgezogen. Das Über- oder Unterschreiten des Broca-Normalgewichts wird üblicherweise in Prozent angegeben. Der Broca-Index bezeichnet den Quotienten aus tatsächlichem Gewicht und Broca-Normalgewicht.

Nach der DHP-Studie, die 1990 an 4.700 repräsentativ ausgewählten Männern und Frauen im Alter zwischen 25 und 69 Jahren durchgeführt worden war, betrug der mittlere BMI für Männer 26,8. 51% der Bevölkerung waren übergewichtig (BMI > 25) und 19,3% der Frauen bzw. 17.2% der Männer adipös (BMI > 30). Von 1985 bis 1990 hat die Häufigkeit der Adipositas (BMI > 30) bei Männern und Frauen erheblich zugenommen: 1985: 15,1% der Männer bzw. 16,5% der Frauen, 1990: 17,2% der Männer bzw. 19,3% der Frauen) (Bergmann et al., 1989, Hofmeister et al., 1994).

Im Rahmen des MONICA-Projektes wurden 1989/1990 in Augsburg und zwei benachbarten Landkreisen über 500.000 Personen (25- bis 75-jährig) erfasst. Der durchschnittliche BMI betrug bei Männern 26,9 und bei Frauen 26,0 (Filipiak et al., 1993).

Die aktuellsten deutschen Daten liegen vom Bundesgesundheitsamt vor (BGA 1994) und sind 1994 veröffentlicht worden. Dabei wird für die Adipositas eine Prävalenz von 20% bestätigt.

Aufgrund der vorliegenden Daten muss davon ausgegangen werden, dass jeder zweite erwachsene Bundesbürger übergewichtig (BMI > 25) und jeder fünfte bis sechste adipös (BMI > 30) ist.

Im internationalen Vergleich gehört die Bundesrepublik Deutschland zu den Ländern mit sehr hoher Prävalenz der Adipositas, mit allgemein steigender Tendenz.

Auch aktuelle Daten aus den USA belegen eine Zunahme des Übergewichtes in den 90er Jahren.

Andere Risikofaktoren müssen immer mitbedacht werden, ein niedriges Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen haben nach der Framingham Heart Studie Menschen mit

Serum Cholesterin 160 bis 199 mg/dL
LDL-Cholesterin  100 bis 129 mg/dL
HDL-Cholesterin  45 mg/dL bei Männer und  55 mg/dL bei Frauen
Blutdruck <120 mm Hg systolisch und <80 mm Hg diastolisch
Nichtraucher
Kein Diabetes mellitus

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Das Sättigungsgefühl bei der einzelnen Mahlzeit - wie es entsteht

 

 

Am Sättigungsgefühl ist eine Vielzahl von Faktoren beteiligt. Veranlagung, Erziehung, Kultur, Wohlstand, Gewohnheiten all dies prägt unser Essverhalten. Eine Vielzahl verschiedener Neurpeptide und Neurotransmitter spielt bei der Regelung des Sättigungsgefühls nach einer Mahlzeit eine Rolle. Neben dem Hypothalamus sind auch Kerngebiete im Hirnstamm an der Steuerung des Essverhaltens und des Sättigungsgefühls beteiligt.

Sobald wir mit dem Essen begonnen haben, werden aus unserem Verdauungstrakt Meldungen über die Nahrungsaufnahme an das Gehirn geschickt. Diese Meldungen spielen bei der Kontrolle der Nahrungsaufnahme eine große Rolle. Die Nahrung aktiviert Rezeptoren auf der Zunge, dem Rachenraum, dem Magen, Zwölffingerdarm, der Leber und anderer Organe. Die Identifizierung der Nahrung, deren Verarbeitung und Absorption tragen zum Sättigungsgefühl bei. Ebenso trägt der Blutzuckerspiegel und andere Veränderungen der Blutchemie oder Signale über die Dehnung des Magens zum Sättigungsgefühl bei. Die Signale schaffen ein negatives Feedback zum Gehirn, je mehr dieser Signale zusammenkommen um so eher endet das Mahl.

Diese Signale erreichen das Gehirn über afferente viszerale Nervenfasern und das Blut. (afferent = zum Hirn hin) Sättigungspeptide signalisieren dem Gehirn also beispielsweise über den N. Vagus und über Rezeptoren im Gehirn selbst, dass genügend Nahrung aufgenommen wurde. Dies Mahlzeitenspezifische Information wird primär über den Kern des Tractus solitarii im Hirnstamm vermittelt, es handelt sich dabei um ein Hirnstammgebiet, das afferente  Nervenfasern aus der Zunge und dem übrigen Magendarmtrakt integriert. Vom Kern des Tractus solitarii im Hirnstamm werden die Informationen zum Hypothalamus und von dort zum Frontallappen geleitet. Wenn man solche Peptide wie Cholecystokinin zuführt, tritt schneller eine Sättigung ein. Cholecystokinin verstärkt auch die Wahrnehmung der Magendehnung und führt auch über diesen Mechanismus zu einem schnelleren Sättigungsgefühl.

Über diese Mechanismen können Faktoren wie das Magendarmpeptid Cholecystokinin die Sättigung bei der jeweiligen Mahlzeit steuern, im Tierversuch ist dies auch bei Decerebration als reiner Hirnstammreflex möglich. Obwohl die Sättigkeitspeptide die Sättigung bei der einzelnen Mahlzeit steuern können, haben sie wenig Einfluss auf die Fettregulation des Körpers über mehrere Mahlzeiten hinweg. Die Einnahme von Sättigungsfaktoren verkleinert die Menge die bei einer einzelnen Mahlzeit gegessen wird, hat aber keinen Einfluss auf das Köpergewicht.  Das  Energiegleichgewicht des Körpers wird durch ein komplizierteres und redundantes neurohumorales System aufrechterhalten, in diesem System wirken sich kurzfristige Veränderungen nur wenig auf den Energiehaushalt und das Körperfett aus. Aus den Fettzellen sezerniertes Leptin und Insulin sind hier die wesentlichen Hormone, die über eine Beeinflussung des Gehirns längerfristig die Körperfettmasse regulieren.  Dabei spielen aber auch noch weitere  Neurotransmitter eine wesentliche Rolle. Z.B.: das hypothalamische Neuropeptide Y (NPY) das zu Hunger, Nahrungsaufnahme und Gewichtszunahme führt. Siehe Schaubild unten. Aus diesen Gründen haben kurzfristige Änderungen des Essverhaltens nur wenig Einfluss auf das Gewicht. Die zentralen Regulationsmechanismen verstellen ihre Sollwerte im Regelkreis nur langsam. Bedauerlicherweise sinkt auch der Verbrauch bei Kalorienreduktion ab. Kurzdauernde Diäten haben deshalb den bekannten Jojo- Effekt. Neben der langfristigen Ernährungsumstellung bleibt deshalb für eine Gewichtsabnahme nur die Steigerung des Verbrauchs oder die Appetitdämpfung . Hierfür angebotene Medikamente -legal oder illegal- haben in der Vergangenheit immer gravierende Nebenwirkungen gehabt. Außerhalb von Studien scheint der Einsatz bisher wenig sinnvoll. Die gesündeste Art den Verbrauch anzukurbeln ist vermehrte regelmäßige Bewegung, die auch einen zusätzlichern gesundheitsfördernden Effekt hat.

Fettzellen nehmen über Hormone Einfluss auf verschiedenste Organe (einschließlich des Gehirns. , sie funktionieren auch als endokrine Drüsen. Fettzellen produzieren eine Vielzahl von Peptidhormonen und Zytokinen einschließlich TNF-a; Plasminogen-Aktivator- Inhibitor-1, der eine Funktion der Aufrechterhaltung Homeostase hat; Angiotensinogen,  dessen proteolytisches Produkt den Gefäßtonus reguliert; und Leptin, das eine zentrale Rolle bei der Regulation der Energiebalance spielt. Fettzellen können aktive Steroidhormone, einschließlich Östrogen und Kortisol produzieren. Fettzellen nehmen über diese Hormone Einfluss auf den Stoffwechsel unterschiedlicher Gewebe wie Gehirn, Leber, Muskel, ß- Zellen, Gonaden, lymphatische Organen und die Gefäße.  Der Einfluss den Fettzellen auf das Verhalten nehmen stammt aus Zeiten, in denen die Nahrung nicht immer in ausreichendem Maß zur Verfügung stand. Dieser Einfluss ist in den wohlhabenden Industrienationen mit ihrem Überfluss zu einer schädlichen Nebenwirkung geworden. Gedacht war er von der Natur um die Versorgung  in Notzeiten sicher zu stellen. In den letzten Jahren gab es viele interessante Forschungsergebnisse zu Neuropeptiden und Neurotransmittern, die bei der Entstehung der Fettsucht oder des Übergewichtes eine Rolle spielen. Mit Zunahme ihrer Größe produzieren Adipozyten (oder einfach Fettzellen) durch eine Vergrößerung ihres Triglyzeriddepots mehr Leptin. Leptin wird auch als ob- Gen bezeichnet. Es meldet also in einer Rückkoppelungschleife dem Gehirn den Fettvorrat und reduziert damit die Nahrungsaufnahme. Es ist allerdings nicht das einzige Regulationssystem, die Nahrungsaufnahme reduziert, wenn kein Leptinmangel vorliegt, hat Leptin keinen Einfluss auf das Gewicht. Bei Anorexiepatienten liegt ein fast vollständiger Mangel an Leptin vor. Dies scheint dort bei der Nahrungsaufnahme keine Rolle zu spielen, könnte aber für andere körperliche Veränderungen bei diesen Patienten eine Bedeutung haben (fehlende Regelblutungen, Anämie..). Leptinrezeptoren im Gehirn finden sich überwiegend im Hypothalamus, es nimmt hier auf verschiedenste Neuropeptid- und Neurotransmittersysteme Einfluss. Die Leptinausschüttung hat einen Tagesrhythmus mit einem Peak zwischen Mitternacht und den frühen Morgenstunden. Die Leptinausschüttung steigt nach Mahlzeiten nicht direkt an, es spielt deshalb bei der Beendigung einer Mahlzeit keine Rolle. Wesentlich ist Leptin bei der Regulation des langfristigen Energiehaushaltes. Frauen haben höhere Leptinspiegel als Männer, vor den Wechseljahren sind sie höher als danach. Bei Anorexiepatienten, weniger auch bei Bulimie, sind die Leptinspiegel erniedrigt und normalisieren sich mit Normalisierung des Körpergewichtes. Leptinrezeptoren finden sich im Hypothalamus. dort liegen sie in Gegenden, die für die Kontrolle des Energiehaushaltes, des Essverhaltens, des Hungers und der Körpertemperatur zuständig sind. Mit Leptin- Injektionen kann man bei Mäusen das Körpergewicht in wenigen Tagen um 50% reduzieren. Leptin scheint dabei eine wichtige Rolle als Signalsubstanz über den Ernährungsstatus zu haben. Größer werdende Fettzellen melden über Leptin an die Zentren im Hypothalamus, dass Reserven im Überfluss vorhanden sind. Fallende Leptinspiegel bremsen über ein "Hungerprogramm" die Ausschüttung von Schilddrüsenhormon, hierdurch sinkt der Energiebedarf des Körpers.  Leptin ist wichtig für die Blutbildung und hat auch Einfluss auf das Immunsystem. Kortison erhöht den Leptinspiegel. Leptin scheint auch in der Verhaltensregulation sonst einen Einfluss zu haben. Es spielt eine Rolle bei der Regulation von Sexualität motorische Aktivität, Schlaf und Kognition. Leptin ist an Hirnentwicklung und -reifung beteiligt, ein Mangel führt in der Entwicklung zu einem kleineren Gehirn. Leptin ist für eine normale Gehirnentwicklung notwendig .Leptin reguliert die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden. Biologisch sinnvoll ist, dass Leptin an das Gehirn meldet, dass genügend Nahrung vorhanden ist um eine Schwangerschaft und die Ernährung eines Kindes zu gewährleisten. Leptin spielt eine wesentliche Rolle bei der Fortpflanzung. Stanley M. Hileman Es beschleunigt bei vielen Tierarten den Eintritt der Geschlechtsreife. Gewichtsschwankungen bei psychiatrischen Erkrankungen an sich, wie unter der Therapie mit Psychopharmaka sind zum Teil über Leptin moduliert. Manche Psychopharmaka, die deutliche Gewichtszunahmen bedingen, haben allerdings keinen Einfluss auf den Leptinspiegel. Bei anderen wie Olanzapin und Clozapin tritt die Erhöhung des Leptinspiegels vor der Gewichtszunahme auf. Andere Neuroleptika und Antidepressiva haben keinen Effekt auf die Leptinspiegel, obwohl sie auch zu Gewichtszunahmen führen können (z.B. Amitriptylin). Die Zusammenhänge sind komplex und werden noch nicht vollständig verstanden. Leptin spielt eine Rolle beim Craving im Entzug von Suchtstoffen.
Leptin hemmt im Hypothalamus die Synthese von Neuropeptid Y , das normalerweise die Nahrungsaufnahme stark anregt. Leptin trägt darüber hinaus zur Steigerung des Energieverbrauchs bei. Letzteres vermutlich über periphere wie zentrale Mechanismen, die aber noch nicht genau bekannt sind. Fettleibige Menschen haben erhöhte Leptinblutspiegel , man nimmt an, dass sie eine verminderte Sensibilität gegenüber der Wirkung von Leptin haben. An sich wäre mit Leptin die ideale Diabetesvorbeugung möglich. Leptin eignet sich mit bisherigen  Möglichkeiten nicht besonders gut zur Gewichtsreduktion, da es regelmäßig gespritzt werden müsste. Bei Tieren mit einer Hyperleptinämie sinken die Serumspiegel von Plasmatriglyzeriden und die Seruminsulinspiegel ab. Leptin spielt also möglicherweise eine Rolle in der Regulation des Insulinsspiegels.  Ähnlich wie bezüglich des Insulins gibt es möglicherweise bei adipösen Menschen eine Leptinresistenz. Bei schlanken Menschen ist 66-98% des Leptins in gebundener Form vorhanden, bei Adipösen überwiegend in der freien Form.  Leptin hat auch eine Funktion bei der Immunreaktion des Körpers auf Entzündungen. In den Skelettmuskeln aktiviert es den Abbau der Fettsäuren. Leptin steigert den Sympatikotonus und aktiviert. Die Körpertemperatur steigt so dass auch mehr Energie verbraucht wird. Bisher konnte nur bei wenigen Menschen nachgewiesen werden, dass angeborene Leptingenveränderungen für die Fettsucht verantwortlich sind. Neuropeptid Y gehört zur pankreatischen Polypeptidfamilie. Neuropeptid Y stimuliert die Nahrungsaufnahme über eine Wechselwirkung mit dem noradrenergen System. Spezielle Neuropeptid Y -Rezeptoren finden sich im Hypothalamus und Hirnstamm. Serotonin senkt den Appetit und die Nahrungsaufnahme, Noradrenalin wirkt antagonistisch zu Serotonin.

Das den Appetit steigernde Peptid Ghrelin wird hauptsächlich in den endokrinen Zellen des Magens und weniger auch des übrigen Gastrointestinaltraktes produziert, die Serumspiegel steigen beim Hungern an. Ghrelin ist also das Signalpeptid, dass Energiemangel signalisiert.  Zumindest bei Nagetieren führt die Gabe hoher Dosen von Ghrelin zu einer Aktivierung des hypothalamischen Neuropeptid Y/Agoutigen und damit verbundener Neurone hierdurch kommt es zu vermehrter Nahrungsaufnahme und zu einer Gewichtszunahme. Hypothalamische Zellgruppen sprechen teilweise sowohl auf Ghrelin als auch auf Leptin an, beide Substanzen könnten also zusammen als Regelkreis über den Hypothalamus das Essverhalten regulieren.  Auch Ghrelin (und Leptin) sensitive Zentren im unteren Hirnstamm konnten experimentell nachgewiesen werden, bei Gabe von Ghrelin in den Hirnstamm oder den 3.und 4. Ventrikel kommt es zu einer Steigerung der Nahrungsaufnahme nach etwa 3 Stunden. Die Gabe von Anti-Ghrelin IgG unterdrückt das Fressverhalten bei Nagetieren.  Man vermutet, dass Grehlin auch bei Menschen eine Rolle bei der Initiierung der Nahrungsaufnahme spielt. Plasmaghrelinspiegel verdoppeln sich bei Menschen kurz vor einer Mahlzeit, und fallen wieder eine Stunde nach dem Essen, sie verhalten sich genau entgegengesetzt zu den Insulinspiegelen. Zwischen den Mahlzeiten folgen die Ghrelinspiegel einem Tagesrhythmus parallel zu den Leptinspiegeln,  sie steigen im laufe des Tages kontinuierlich an bis Einuhr nachts um dann bis 9 Uhr morgens wieder auf ihren Tiefpunkt zu sinken. Der Grehlinspiegel ist abhängig von der Art der Nahrung und auch vom Alter. Ansteigende Ghrelinspiegel könnten eine Rolle bei der Gewichtzunahme mit zunehmendem Alter spielen. Die Ghrelinplasmaspiegel sind bei Auszehrung (Kachexie z.B. durch eine Tumorerkrankung oder Herzerkrankung) ebenso erhöht wie bei einer Anorexia nervosa.  Ghrelinspiegel nehmen bei Übergewicht ab und spielen so eine physiologische Rolle bei der Regulation der Nahrungsaufnahme. Nach einem Gewichtsverlust durch Abnehmen steigen die Plasmaghrelinspiegel signifikant an, was für den JoJo- Effekt der Diät mitverantwortlich sein könnte. Nach einer Magenbypassoperation bleiben die Ghrelinspiegel niedrig, was mit dazu beitragen könnte, dass nach solchen Operationen das Gewicht eher gehalten wird. Hohe Ghrelinspiegel könnten auch für die Fresssucht beim Prader-Willi-Syndrom verantwortlich sein. Übergewichtige entleeren ihren Magen schneller in den Darm als schlanke Kontrollpersonen. Bei schlanken Menschen geht der Ghrelinspiegel parallel zur Entleerung des Magens, diese Anbindung des Verlaufs des Ghrelinspiegels and die Magenentleerung geht bei Übergewichtigen verloren, die beschleunigte Magenentleerung bei Übergewichtigen ist also nicht durch Ghrelin gesteuert. Ob also Ghrelin selbst bei der Entstehung des Übergewichts eine Rolle spielt ist weiter offen. Eine Studie bei  übergewichtigen Kindern zeigte, dass bei diesen die vergleichsweise niedrigen Ghrelinspiegel mehr von der Insulinresistenz als vom Übergewicht an sich abhängig sind. Möglicherweise spielt Ghrelin also auch bei der Diabetesentstehung eine Rolle.

David E. Cummings, Jonathan Q. Purnell, R. Scott Frayo, Karin Schmidova, Brent E. Wisse, and David S. Weigle, A Preprandial Rise in Plasma Ghrelin Levels Suggests a Role in Meal Initiation in Humans Diabetes 2001 50: 1714-1719. [Abstract] [Full Text] [PDF . E. Valera Mora, A. Scarfone, V. Valenza, M. Calvani, A. V. Greco, G. Gasbarrini, and G. Mingrone Ghrelin Does Not Influence Gastric Emptying in Obese Subjects Obes. Res., April 1, 2005; 13(4): 739 - 744. [Abstract] [Full Text] [PDF] F. Bacha and S. A. Arslanian Ghrelin Suppression in Overweight Children: A Manifestation of Insulin Resistance? J. Clin. Endocrinol. Metab., May 1, 2005; 90(5): 2725 - 2730. [Abstract] [Full Text] [PDF] J. M. Zigman and J. K. Elmquist Minireview: From Anorexia to Obesity--The Yin and Yang of Body Weight Control Endocrinology, September 1, 2003; 144(9): 3749 - 3756. [Abstract] [Full Text] [PDF] N. A. Tritos, E. Mun, A. Bertkau, R. Grayson, E. Maratos-Flier, and A. Goldfine Serum Ghrelin Levels in Response to Glucose Load in Obese Subjects Post-Gastric Bypass Surgery Obes. Res., August 1, 2003; 11(8): 919 - 924. [Abstract] [Full Text] [PDF] K. Sturm, C. G. MacIntosh, B. A. Parker, J. Wishart, M. Horowitz, and I. M. Chapman Appetite, Food Intake, and Plasma Concentrations of Cholecystokinin, Ghrelin, and Other Gastrointestinal Hormones in Undernourished Older Women and Well-Nourished Young and Older Women J. Clin. Endocrinol. Metab., August 1, 2003; 88(8): 3747 - 3755.  [Abstract] [Full Text] [PDF]  L. F. Faulconbridge, D. E. Cummings, J. M. Kaplan, and H. J. Grill Hyperphagic Effects of Brainstem Ghrelin Administration Diabetes, September 1, 2003; 52(9): 2260 - 2265.  [Abstract] [Full Text] [PDF] J. M. Zigman and J. K. Elmquist Minireview: From Anorexia to Obesity--The Yin and Yang of Body Weight Control Endocrinology, September 1, 2003; 144(9): 3749 - 3756. [Abstract] [Full Text] [PDF] U. Meier and A. M. Gressner Endocrine Regulation of Energy Metabolism: Review of Pathobiochemical and Clinical Chemical Aspects of Leptin, Ghrelin, Adiponectin, and Resistin Clin. Chem., September 1, 2004; 50(9): 1511 - 1525.  [Abstract] [Full Text] [PDF]  M. J. De Souza, H. J. Leidy, E. O'Donnell, B. Lasley, and N. I. Williams Fasting Ghrelin Levels in Physically Active Women: Relationship with Menstrual Disturbances and Metabolic Hormones J. Clin. Endocrinol. Metab., July 1, 2004; 89(7): 3536 - 3542.  [Abstract] [Full Text] [PDF] S. G. Bouret and R. B. Simerly Minireview: Leptin and Development of Hypothalamic Feeding Circuits Endocrinology, June 1, 2004; 145(6): 2621 - 2626. [Abstract] [Full Text] [PDF] A. Sahu Minireview: A Hypothalamic Role in Energy Balance with Special Emphasis on Leptin Endocrinology, June 1, 2004; 145(6): 2613 - 2620. [Abstract] [Full Text] [PDF]
 

Melanozyten-stimulierende Hormon alpha (alpha-MSH), ein anorexigenes Peptid, das im Nucleus arcuatus gebildet wird. Es ist  ein Spaltprodukt von Proopiomelanocortin (POMC), dessen Bildung durch das „Fettzellenhormon“ Leptin stimuliert wird. Es gibt verschiedene Melanocortinreceptoren (MC-R) im Körper. MC1-Rezeptoren finden sich in den  Melanozyten, sie kontrollieren die Haut und Haarpigmentation.  MC1-R Gensequenzvarianten findet man bei über 80% der Menschen mit rotem Haar und sehr heller Haut die schlecht bräunt.  MC2-Rezeptoren in der Nebennierenrinde sie stimulieren dort die Steroidproduktion in dem sie den ACTH Effekt modulieren. Bei bestimmten Patienten mit familiärem Glukokortikoidmagel sind Mutationen des MC2-R- Gens bekannt. MC3-Rezeptoren im Hypothalamus, im limbischen System, der Bauchspeicheldrüse, im Magen und Zwölffingerdarm sie regeln die Energiebalance. MC4-Rezeptoren im Hypothalamus, der Hirnrinde und im Hirnstamm, sie sind ebenfall an der Regelung der Energiebalance beteiligt.  alpha-MSH wirkt auf einen Rezeptor im Hypothalamus, den Melanocortin 4 Rezeptor (MC4R). Die Folge ist eine Hemmung des Appetits. Mutationen des MC4R (autosomal kodominat erblich) finden sich bei 5% der Patienten mit „Binge-Eating“-Störung und ebenso vielen massiv übergewichtigen Kindern. Bei diesem Teil der Erkrankten könnte die MC4R Mutation die Ursache der Essstörung darstellen.  MC5-Rezeptoren in den exokrinen Drüsen, den Skelettmuskeln, und im Gehirn sie regeln die Kontrolle der exokrinen Drüsensekretion.  Das Agouti-related protein (AGRP) ist ein endogener Melanocortinantagonist ( MC3-R und MC4-R). Auch dieses Eiweiß wurde im Hypothalamus nachgewiesen. Bei Überexpression bei transgenen Mäusen verursacht es Fresssucht und Fettsucht. AGRP wird ansonsten auch in der Haut nachgewiesen wo es an den MC1-R die Wirkung von MSH blockiert. Experimentell verursacht es Fettsucht, Hyperglykämie, Hyperinsulinismus und verstärktes Längenwachstum. AGRP wird bei Leptinmangel vermehrt exprimiert. Die Bedeutung beim Menschen ist noch nicht vollständig geklärt. Proopiomelanocortin (POMC) ist ein Vorläufer des hypophysären ACTH, das die Cortisonproduktion steuert.  POMC- Mangelsyndrome können eine Hypophyseninsuffizienz mit sekundärer Nebennierenrindeninsuffizienz verursachen.  Diese Patienten klagen typischerweise über Appetitmangel, sie verlieren Gewicht bei Cortisoneinnahme normalisiert sich ihr Befinden.  Es sind aber auch Fälle von genetisch bedingtem POMC- Mangel beschrieben, die im Gegensatz zum klassischen Patienten mit  Hypophyseninsuffizienz und sekundärer Nebennierenrindeninsuffizienz einen selektiven hypophysäres  POMC- Mangelsyndrom aufweisen. Diese Menschen haben einen vermehrten Appetit und sind übergewichtig. 

Jo- Jo Effekt

beim Abnehmen von Gewicht oder Hungern reduziert sich der Grundumsatz. Wer also nach Gewichtsabnahme in seine alten Ernährungsgewohnheiten zurückfällt, gewinnt in der Regel schnell Pfunde dazu. Je mehr Diäten umso größer am Ende das Körpergewicht. Der Köper hat sich durch die Diät auf eine niedrigere Energiezufuhr eingestellt. Unser Körper ist noch auf die Zeiten wiederkehrender Hungersnöte eingestellt, damals war die Fettspeicherung für Notzeiten überlebensnotwendig. Der Körper reguliert über eine vermehrte Ausschüttung des Hormon Ghrelin eine Anregung des Appetits und eine erneute Zunahme des  Körpergewichts. Es wird dann vermehrt  Wachstumshormons ausgeschüttet, ein Hungergefühl eine vermehrte Nahrungsaufnahme, die Fettverbrennung und damit der Kalorienverbrauch nimmt ab, die Körperzellen reagieren empfindlicher auf Insulin. Zur Verminderung des Energieverbrauchs werden verschiedene Körperfunktionen gedrosselt Atmung, Herztätigkeit, allgemeiner Stoffwechsel gehen um bis zu 40% zurück. Heute haben wir in den Industrieländern Nahrungsmittel im Überfluss, nur unsere Gene wissen nichts davon. Diäten enden deshalb nicht selten in einer am Ende unerwünschten Gewichtszunahme, ohne wirkliche Ernährungsumstellung und größeren Verbrauch durch mehr Bewegung lässt sich das Körpergewicht nicht dauerhaft reduzieren. Eine sinnvolle Ernährungsumstellung beinhaltet meist eine Reduktion der Fettaufnahme, letztere ist allerdings nur erfolgreich, wenn auch die Kalorienaufnahme insgesamt reduziert wird. Der Körper braucht für diese Umstellung Zeit. Eine Diät für wenige Wochen ist deshalb für eine dauerhafte Gewichtabnahme nicht sinnvoll und kann auch nicht erfolgreich sein. Fasten, Hungern, Heilfasten, angebliche Entschlackung und Darmreinigung münden mittelfristig regelmäßig in einer Gewichtszunahme. (Angebliche "Schlacken" sind ohnehin ein Märchen von Geschäftemacher, die an jedem Jo jo Effekt neu verdienen).  Als Faustregel gilt nach einer Gewichtsabnahme von 10% des Körpergewichts benötigt der Körper 500 kcal weniger pro Tag und das dauerhaft. Mit kalorienreduzierter Mischkost, konsequent dauerhaft mehr Bewegung lässt sich der Jo- Jo Effekt vermeiden. Körperliche Betätigung erhöht den Verbrauch und vermindert damit die Umschaltung des Körpers auf Sparflamme, sie stabilisiert außerdem den Kreislauf, der bei reinem Fasten durch Mangelerscheinungen nicht mehr richtig reguliert werden kann. 

 

Hormonstörungen spielen als Ursache eine geringe Rolle, in weniger als 1% der Übergewichtigen findet sich eine solche Ursache.

Genetische (erbliche) Faktoren spielen für die Entstehung von Adipositas eine bedeutende Rolle. Mit Hilfe von Zwillings-, Adoptions- und Familienstudien konnte nachgewiesen werden, dass ein Großteil der interindividuellen Unterschiede des BMI erblich bedingt ist. (Bouchard et al., 1988; Stunkard et al., 1986) Studien an gemeinsam oder getrennt aufgewachsenen Zwillingen ergaben, dass 60–80% der BMI-Varianz genetisch bedingt ist. Jedoch nicht nur Körpergewicht und Fettmasse, sondern auch die individuelle Gewichtszunahme bei Überernährung bzw. die Gewichtsabnahme unter Reduktionsdiät werden durch genetische Faktoren wesentlich beeinflußt. Fast immer kann der adipöse Phänotyp als das Resultat einer Interaktion prädisponierender Erbanlagen mit Umweltfaktoren wie hyperkalorischer, fettreicher Ernährung und Bewegungsmangel interpretiert werden. Solche Erbanlagen können beispielsweise mit einer vermehrten Nahrungsaufnahme, einem verminderten Energieumsatz oder einer bevorzugten Energiespeicherung in Form von Fett assoziiert sein. Diese Eigenschaften stellten in Zeiten limitierter Nahrungsressourcen und somit während des größten Teiles der menschlichen Evolution einen Selektionsvorteil dar und konnten so genetisch fixiert werden. Erst in der heutigen Zeit mit einer fast unlimitierten Nahrungsversorgung in einigen Regionen der Erde erweisen sich die gleichen Erbanlagen als ungünstig für Gesundheit und Überleben. Aus: Leitlinien der Deutschen Adipositas-Gesellschaft) Ähnliche Zahlen finden in den entsprechenden Veröffentlichungen aus Zwillingsstudien. Bereits bei Säuglingen spielt die Ernährung allerdings eine Rolle. Stillen soll bis zu einem gewissen Grad vor Übergewicht schützen. Christopher G. Owen et al. Pediatrics 2005; 115: 1367-1377. [Abstract] [Full text] [PDF]

 Als weitere Faktoren spielen Überbeschützung und Verwöhnung eine Rolle, ebenso ist die Häufung der Adipositas in den unteren sozialen Schichten nachgewiesen. Die Quote der adipösen Bevölkerung steigt mit zunehmendem Alter. Dies ist oft Folge eines Missverhältnisses zwischen aufgenommenen Kalorien und Verminderung der körperlichen Aktivität mit zunehmenden Alter. Hierbei spielt einerseits die Reduktion des Stoffwechselsumsatzes nach Beendigung des Wachstums, aber auch die meist reduzierte körperliche Aktivität durch Beruf und andere Faktoren mit zunehmendem Alter eine Rolle. In der modernen Gesellschaft tritt dieses Phänomen schon im Kindes- und Jugendalter auf. Personen in Industrieländern nehmen zwischen dem 20. und 60. Lebensjahr durchschnittlich zirka 20 kg an Gewicht zu; bei körperlich Aktiven ist die Gewichtszunahme weit geringer.   Zusammenfassend wird heute davon ausgegangen, dass in erster Linie genetische (erbliche), aber auch psychosoziale, individuelle, familiäre und gesellschaftliche Faktoren eine Rolle spielen. Am ehesten belastet Kinder und Jugendliche das Aussehen, das Ausgelachtwerden oder -in extremen Fällen- die soziale Ausgrenzung. Dadurch können bereits schwere Schäden für das ganze Leben gesetzt werden. In den letzten Jahrzehnten sank das gesellschaftliche Ansehen der Adipösen in den Industriestaaten ganz erheblich, gleichzeitig stieg die soziale Diskriminierung an. Während 1971 nach repräsentativen Erhebungen noch 40% der Bevölkerung übergewichtige Menschen als Freunde akzeptieren wollten, waren dies 1979 nur noch 3% (Deutsche Gesellschaft für Ernährung, 1980). Bereits präpuberale Kinder mögen keine dicken Körperformen (Feldman et al., 1988). Ebenso wie ihre Eltern finden sie übergewichtige Kinder weniger sympathisch als solche mit verschiedenen Körperbehinderungen (Pudel, 1997), und schon Sechsjährige assoziieren mit der Silhouette eines dickleibigen Kindes Adjektive wie "faul, dreckig, dumm und unansehnlich" (Staffieri, 1967). Amerikanische Collegestudenten würden lieber als Betrüger, Ladendieb, ehemaliger psychiatrischer Patient oder Kokainabhängiger angesehen werden, als eine übergewichtige Person als Partner auszuwählen. (Venes et al., 1982). Dickere Menschen werden als weniger attraktiv, weniger für ein Rendezvous in Frage kommend, weniger erotisch usw. eingeschätzt (Harris, 1990). Es überrascht daher nicht, dass Übergewicht ein bedeutsames Hindernis für eine Ehe ist und dass übergewichtige Frauen bei einer Heirat häufiger in eine niedrigere soziale Schicht wechseln als Normalgewichtige (Gortmaker et al., 1993). Übergewichtige Kinder essen schneller als normalgewichtige, wenn ein Elternteil beim Essen anwesend ist. Dies deutet darauf hin, dass die Anwesenheit der Eltern bei übergewichtigen Kindern nicht, wie erwartet, deren Kontrolle auf die Nahrungsaufnahme verstärkt, sondern eher einen ungünstigen Einfluss im Hinblick auf das Essverhalten zu haben scheint. Diese Interpretation wird auch dadurch gestützt, dass übergewichtige Kinder nur dann eine stärkere Beschleunigung ihrer Essgeschwindigkeit zeigen als normalgewichtige, wenn ein Elternteil bei der Mahlzeit anwesend ist. Unabhängig von der Gegenwart der Eltern essen übergewichtige Kinder ihre Portion mit größeren Bissen. Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass es der in der Mikrostruktur des Essverhaltens sichtbar werdende ungünstige Essstil übergewichtiger Kinder ist, der langfristig eine erhöhte Kalorienaufnahme und damit eine positive Energiebilanz begünstigt.

Folgeerkrankungen sind häufig                                     zurück zum Seitenanfang  

  1. Bluthochdruck In der NHANES-II-Studie konnte in der gesamten Population (20 bis 75 Jahre) bei einem BMI > 27 eine dreimal höhere und bei jüngeren Adipösen (20 bis 45 Jahre) eine sechsmal höhere Hypertonieprävalenz festgestellt werden.
  2. Diabetes Mellitus Nach den Ergebnissen der Nurses Health Study erhöht bereits ein BMI im oberen Normalgewichtsbereich von 23–24,9 kg/m2 das Diabetesrisiko signifikant. Ab einem BMI > 30 ist das Diabetesrisiko im Vergleich zu schlanken Frauen mit BMI < 22 um mindestens das Dreißigfache erhöht. Ähnliche Befunde wurden auch bei erwachsenen Männern erhoben. Die Mehrzahl der Typ-2-Diabetiker ist zum Zeitpunkt der Manifestation übergewichtig bzw. adipös (BMI 29–30 kg/m2), nur etwa 10% der befragten Diabetiker hatten zum Zeitpunkt der Manifestation ein Normalgewicht (Colditz et al., 1990 und 1994).
  3. Arteriosklerose
  4. Gallensteine In der Nurses’ Health Study war bei Frauen das Gallensteinrisiko zwei- bis dreimal höher, wenn ein BMI > 30, verglichen mit einem BMI < 24, vorlag (Stampfer et al., 1992). Ähnlich der Risikoverteilung bei der Gicht scheint auch für das Risiko, Gallensteine zu bilden, die Fettverteilung eine erhebliche Rolle zu spielen. Gewichtsreduktion führt langfristig zu einer Reduktion des Gallensteinrisikos (Moermann et al., 1994).
  5. Vorzeitiger Gelenkverschleiß (hauptsächlich der Kniegelenke. Während einer 36jährigen Beobachtungsdauer entwickelten Frauen mit mehr als 30% Übergewicht in der Framingham-Studie 3,2mal häufiger eine radiologisch nachweisbare Gonarthrose als solche mit weniger als 20% Übergewicht (Felson et al., 1988). Bei einer Gewichtsreduktion um 5,1 kg ging die Inzidenz der symptomatischen Gonarthrose bei Frauen mit einem BMI > 25 um 49% zurück (Felson et al., 1992).
  6. Gicht
  7. Fettstoffwechselstörung
  8. Fettleber bis Fettleber-Hepatitis
  9. Erhöhte Tumorrate (hauptsächlich Dickdarm und Gallenwege) Vorsicht keinesfalls sollte man, wenn man eine Krebserkrankung hat versuchen abzunehmen.
  10. Herzinfarkt Das Risiko ist am geringsten bei einem BMI < 22. Das relative Risiko für die Entwicklung einer KHK ist zweimal höher bei einem BMI zwischen 25 und 28,9 und mindestens dreimal höher bei einem BMI über 29 im Vergleich zu BMI-Werten von 21 oder weniger. Ein Gewichtsanstieg um 5–8 kg erhöht das KHK-Risiko um 25% (Willett et al., 1995).
  11. Schlaganfall ( weniger gesichert) Nach neueren Untersuchungen ist das Schlaganfallrisiko bei Frauen mit einem BMI > 27 um 75% höher und mit einem BMI > 32 um 137% höher als mit einem BMI < 21 (Rexrode et al., 1997). Das Risiko für ischämische Schlaganfälle korreliert mit Adipositas, die viszerale Adipositas ist der beste Prädiktor für das Schlaganfallrisiko bei Männern (Walker et al., 1996). Der Fettkonsum und Cholesterinkonsum alleine vergrößert allerdings das Schlaganfallrisiko nicht. (Ka He et al 2003)
  12. Lungenembolie
  13. Depression
  14. Nächtliche Atemstörungen, beginnend mit starkem Schnarchen. Etwa zwei Drittel aller Patienten mit Schlafapnoe-Syndrom sind adipös. Die Erhöhung des BMI um 4 kg/m2 geht mit einer Vervierfachung des Risikos für schlafbezogene Atmungsstörungen einher (Strobel und Rosen, 1996; Heitmann et al., 1993; Young et al., 1993).
  15. Impotenz bei Männern Übergewicht vermindert nicht nur die Chancen dass eine Partnerin gefunden wird,. die zum Verkehr bereit ist, Übergewicht vergrößert auch signifikant das Risiko impotent zu sein oder zu werden. Eine Studie konnte zeigen, dass Gewichtsreduktion bei übergewichtigen Männern signifikant die Potenz verbessert. (K Eposito et al.JAMA 2004 291: 2978-2984)

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In den letzten 50 Jahren gibt eine ständige Zunahme von Diäten. Diese habe fast alles denkbare angeboten. Von totalem Fasten bis zum Konsum von 300–400 Kalorien/Tag, zu flüssigen Nahrungsergänzungen bis zum Essen von 1,200–2,100 Kalorien/Tag in verschiedenster Zusammensetzung (5–60% Kohlehydrate, 2–70% Fett, und >=20% Eiweiß). Fehlerhafte Kennzeichnungen von Diätprodukten sollen häufig sein, so wird Ephedrin  (oft in Kombination mit Koffein) aus dem Kraut ma Huang in manchen Zubereitungen nicht deklariert und seine (manchmal auch tödlichen) Nebenwirkungen werden nicht gelistet (Diabetes Spectrum 14:169-175, 2001) Es gibt eine unüberschaubare Vielzahl verschiedenster Schlankheitsdiäten, die sich von »sinnvoll« über »weniger sinnvoll« bis hin zu »gefährlich« einordnen lassen. Nahezu jedes Lebensmittel wird irgendwann einmal als ideales Mittel zum Abnehmen propagiert. Teilweise versprechen die Erfinder der Diäten mit Anpreisungen wie »ohne Hungern schlank und fit«, »fünf Pfund in drei Tagen« wahre Wundererfolge. Kurzfristige Diäten nehmen proportional zum Übergewicht zu, und begünstigen über den JoJo- Effekt auch langfristig Übergewicht. Besonderes Risiko ist hier besonders bei Pubertierenden die Entwicklung einer Anorexie oder Bulimie. Die beste Diät ist eine Ernährungsumstellung mit einer bewussten, ausgewogenen Ernährung, die viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte und wenig Fleischprodukte oder Fette enthält.  Entgegen den allgemeinen Ernährungsempfehlungen aller damit befasster Wissenschaftler werden Mangeldiäten jeder Art empfohlen, darunter auch Kohlehydratarme Diäten. JAMA. 2003;289:1837-1850 Leitlinien der Deutschen Adipositas-Gesellschaft)  Wenn Sie Ihr Gewicht reduzieren wollen sollten Sie eine auf 1200- 1500 Kalorien täglich reduzierte Nahrungsaufnahme versuchen.' Bei weniger als 1000 Kalorien ist in der Regel keine ausgeglichene Ernährung mehr möglich und Mangelerscheinungen sowie Eiweißabbau (Muskeln) drohen. Je energieärmer und einseitiger eine Diät ist, desto höher ist der Wasserverlust in den ersten Tagen, desto größer der scheinbare Gewichtsverlust. Besonders ungünstig und gefährlich ist die Einnahme von Abführmitteln oder gar Entwässerungstabletten (auch wenn sie pflanzlichen Ursprungs sind).( Die gemeinsame Einheit für Energie, Arbeit und Wärme ist das Joule (J) bzw. Kilojoule (kJ). Die Einheit Joule setzt sich nur langsam gegen die früher gebräuchliche Einheit Kalorie (cal) bzw. Kilokalorie (kcal) durch. Für die Umrechnung von Kalorien in Joule gilt:1 kcal = 4,2 kJ; 1 kJ = 0,24 kcal; (1000 kJ = 1 Megajoule = 1 MJ).. ) Langfristig kommen Sie, wenn Sie damit auch lernen, das Richtige zu essen, ans Ziel.

Alle einseitigen Diätformen sind für eine gesunde und gefahrlose Gewichtsabnahme nicht geeignet. Nur eine langfristige Ernährungsumstellung   gewährleistet, dass sie nach Beendigung Ihrer Diät nicht ganz schnell in ihre alten Eßgewohnheiten zurückfallen und so den Erfolg ihrer ganzen Diät zunichte machen. (empfohlen wird kalorienreduzierte Mischkost mit einem ausgewogenen, fettarmen, ballaststoff- und kohlenhydratreichen möglichst abwechslungsreichen Angebot) Kurzfristige Diäten führen über den regelmäßigen JoJo- Effekt meist zu einer anschließenden Gewichtszunahme die oft über dem vorherigen Gewicht liegt. Die Fettzufuhr kann zum einen reduziert werden durch einen verringerten Verzehr an Speisefetten und -ölen, den sog. sichtbaren Fetten. Besonders ungünstig für die Gesundheit sind Transfettsäuren, es handelt sich dabei um ungesättigte Fette, die  durch partielle Hydrogeniserung entstehen wenn pflanzliche Öle in Anwesenheit metallische Katalysatoren und Wasserstoff erhitzt werden. Durch die teilweise Hydrogenisierung werden bestimmte Doppelbindungen zwischen den Kohlenstoffatomen erhalten, und können ihre Position von Cis auf Transfette ändern .Trans-Fettsäuren entstehen also beim Härten ungesättigter Fettsäuren in Pflanzenölen oder bei der industriellen Härtung von Pflanzenölen. Transfette sind höher erhitzbar, halten länger,  neigen weniger zur Oxidation, sind billiger. Pommes-Frites und Croissants enthalten besonders viele   Transfettsäuren. Transfettsäuren erhöhen das LDL- Cholesterin und erniedrigen den HDL Cholesterinspiegel. Diese Wirkung auf  LDL und HDL ist doppelt so groß, wie die Wirkung gesättigter Fettsäuren, auch die schädliche Wirkung auf die Triglyzeride und Lp(a) Lipoproteinspiegel ist größer als die Wirkung gesättigter Fettsäuren. Margarinen, Karoffelchips Erdnussflips und andere Snacks, manche Süßigkeitsriegel, Backwaren,  Snacks, und sonstige Fertiggerichte enthalten relativ hohe Konzentrationen an Transfetten. Je weniger Transfette umso besser, einen sicheren Transfettgenuss gibt es nicht. Lesen sie die Produktbeschreibungen.  Möglicherweise oder sogar wahrscheinlich fördern Transfette besonders die Entstehung von Diabetes, Herz- und Gefäßkrankheiten,  Krebs und Allergien. Nicht gehärtete Pflanzenöle verbessern die Blutfettwerte und vermindert das Risiko von Herzkrankheiten. Pflanzenöl zum Anbraten ist deshalb eine sinnvolle Alternative.   (Gehalt an Transfetten bei Surfmed).  Geeignete Maßnahmen sind sparsame Verwendung von Streichfett, bei vielen Belägen kann ganz darauf verzichtet werden fettarme Zubereitungsmethoden wie Dünsten mit wenig Fett, Garen im Dampfdrucktopf, Grillen, Braten in beschichteter Pfanne, fritierte und panierte Speisen nur selten verzehren. Um auch bei geringerer Fettzufuhr den Bedarf an essentiellen Fettsäuren zu decken, sollten Speiseöle und -fette mit hohem Gehalt an ungesättigten Fettsäuren verwendet werden wie Sonnenblumenöl, Keimöle, Olivenöl. Durch versteckte Fette wird rund die Hälfte des Gesamtfettes aufgenommen. Entsprechend sollte hierauf besonders geachtet werden und man kann durch fettarme Alternativen viel Fett einsparen Vor allem bei tierischen Lebensmitteln auf den Fettgehalt achten und nur magere Erzeugnisse wählen. Auch fettreiche bzw. fett- und zuckerreiche pflanzliche Lebensmittel sind für Übergewichtige nicht geeignet, z.B. Nüsse, Schokolade und Schokoladenerzeugnisse, Gebäck, Kartoffelchips.  Kohlenhydrate werden in Mitteleuropa zu wenige gegessen, oft werden solche mit einem hohen glykämischen Index bevorzugt. Diese erhöhen den Blutzuckerspiegel und Insulinspiegel nach dem Essen. Dadurch nimmt die Insulinsensitivität ab, das Diabetesrisiko und die Serumtriglyzeride steigen, damit steigt auch das Herz-Kreislauf-Risiko. Langsam resorbierbare Kohlehydrate wie Vollkornprodukte oder Nudeln sind immer noch in der üblichen Ernährung unterrepräsentiert. Insbesondere zugesetzter Zucker soll das Übergewichtsrisiko erhöhen. Die Reduktion der Zuckeraufnahme kann - zusammen mit anderen Maßnahmen - einen wichtigen Beitrag zur Risikoverminderung der Fettleibigkeit und der klinischen Folgen der Fettleibigkeit leisten. Ein Irrtum ist es, zu glauben, dass man sich auf das Etikett Light auf einem Nahrungsmittel verlassen könnte. Diese Nahrungsmittel sind zwar arm an gesättigten Fettsäuren und fettreduziert, enthalten aber oft eine hohe Energiedichte durch Zuckerzusatz und Zusatz anderer hochkalorischer industriell verfeinerter Kohlenhydrate. Unter Energiedichte versteht man den Energiegehalt von Lebensmitteln bezogen auf ihr Gewicht (kJ/g). Je höher die Energiedichte, um so größer das Risiko einer Gewichtszunahme beim Konsum bestimmter Lebensmittel. Manche Lightprodukte haben eine höhere Energiedichte als konventionelle Lebensmittel, sie sind trotz ihrem geringen Fettgehalt sehr energiereich. So kann durch Lightprodukte sogar eine Gewichtszunahme resultieren. Obst, Gemüse und Vollkornprodukte sind also die bessere Wahl bei der Ernährungsumstellung. Helen A La Fontaine ; Timothy C Crowe ; Boyd A Swinburn ; Carl J Gibbons, Public Health Nutrition Volume: 7 Number: 4 Page: 563 -- 568   Jim Mann. Free sugars and human health: sufficient evidence for action?. Lancet 2004; 363: 1068  Beispiel Glykämischen Index von Traubenzucker = 100,  Zuckermais, Cornflakes, Weißbrot =90, Schwarzbrot, Reis, Banane, Haushaltszucker =80  Apfel, Nudeln, Orangen =60, Müsli, Fruchtzucker, Linsen = 40. Die Leitlinie der Deutschen Adipositas-Gesellschaft  rät von der Bircher-Brenner-Kost, der Evers-Diät, der anthroposophische Ernährung nach Steiner, die vitalstoffreiche Vollwertkost nach Brukker, der makrobiotischen Kost nach M. Cushi sowie der Schnitzer-Diät ab, da diese teilweise relativ eiweißarm sind und weil sie nicht bilanziert sind.  Trennkostdiäten, wie z. B. die Haysche Trennkost und die Fit-for-Life-Diät gelten nach den Leitlinien als wissenschaftlich nicht begründbar und können deshalb ebenfalls nicht empfohlen werden. Dr.-Atkins-Diät, die Fettdiät nach Dr. Felix, die Mayo-Diät und die Dr.-Lutz-Diät Leben ohne Brot gelten als unter Umständen gesundheitsschädlich, sie können zu Störungen des Fettstoffwechsels führen. Kartoffel- und Reisdiäten sollen nur kurzfristig angewendet werden.
 

Sicherheit von Nahrungsergänzungsmitteln zur Gewichtsabnahme nach Diabetes Spectrum 14:169-175, 2001
Name Wirkmechanismus Evidenz Nebenwirkungen Bemerkungen
Chrom-Picolinat Sensibilisiert die insulinsensitiven Glukoserezeptoren im Gehirn und wirkt dadurch als Appetitzügler

 

In Studien sind die Ergebnisse widersprüchlich, in einer Studie in der kein zusätzlicher Sport betrieben wurde kam es zu einer Gewichtszunahme kann den Blutzuckerspiegel absenken, eine Kontrolle ist erforderlich. Es gibt einen Bericht über Nierenversagen bei einer Person die 1200-2400mg/Tag für 4-5 Monate einnahm. Wegen des Einflusses auf die Serotoninkonzentration im Gehirn sind negative Einflüsse bei Patienten mit bipolaren Störungen und Depressionen möglich Wird nicht empfohlen um den Blutzuckerspiegel abzusenken, allenfalls diskutabel wenn eine Chrommangel vorliegt.
Ephedrin Stimulans im ZNS, ähnlich wie Adrenalin und Amphetamine erhöht es die Stoffwechselrate Es liegen mehrere Studien vor, die ein leichte Gewichtsabnahme belegen, viele Studienabbrecher wegen Nebenwirkungen Zittern, Unruhe, Angst, schneller Puls, erhöhter Blutdruck, erhöhter Blutzucker, Schlaganfälle, epileptische Anfälle, Psychosen, Nierensteine. Todesfälle beschrieben.  Erhöhtes Risiko in Kombination mit Koffein und anderen Stimulantien, evtl auch mit bestimmten Antidepressiva. Ephedrin ist Bestandteil eine Vielzahl chinesischer Kräuterzubereitungen, Vorsicht bei Kauf vor allem im Internet und im Ausland. Wird auch als Dopingmittel eingesetzt. Laut FDA sollte die Anwendung auf max 7 Tage, 8mg/Einzeldosis und max 24mg/Tag begrenzt sein. Anwendung ohne ärztliche Aufsicht ist fahrlässig
5-HTP Vorstufe in der Biosynthese von Serotonin aus L-Tryptophan 4 kleine Studien, 3 davon von den selben Autoren, zeigen einen Effekt Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit, Euphorie, Unruhe, Angst, Schlafstörungen. Wechselwirkungen mit SSRI auch mit bestimmten anderen  Antidepressiva.  Darf auch nicht mit L-dopa Präparaten kombiniert werden Als sicherer Ersatz für L-Tryptophan gedacht, sind inzwischen auch an der Sicherheit von 5-HTP Zweifel aufgekommen. Möglicherweise ähnliche Probleme wie bei L-Tryptophan

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Nährstoff Menge in g oder mg /Tag, bzw. in % der gesamten Energie (Umsetzung schrittweise Typische Lebensmittelbedarfs- und wirkungsgerecht)
Gesamtkalorien zur Erreichung und Erhaltung des wünschenswerten Gewichts
Gesamtfett : :< 30% Butter, Fette, fette Milch-Produkte, fette Fleisch- und Wurstwaren (sogenannte unsichtbare Fette beachten!)
Fettsäuren
gesättigte unter 10%
einfach ungesättigte 10 -15%
mehrfach ungesättigte: bis 10%
Bestandteil der meisten Fette tierischen Ursprungs
z.B. Olivenöl, moderne Rapsöle
bis 10% Pflanzenöle, Diät-Margarine
Cholesterin < 300mg/Tag z.B. Eigelb (möglichst nicht mehr als 2/Woche), Innereien
Kohlenhydrate 50 – 60% Obst, :Gemüse, Kartoffel, Getreideprodukte
Eiweiß: 10% z.B. Fisch, mageres Geflügel, halbfette Milchprodukte, mageres Schweine-, Rind- und Lammfleisch
Ballaststoffe > 30g/Tag Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Cerealien (z.B. Haferkleie)
Nach Fettstoffwechselstörungen AVP-Sonderheft Therapieempfehlungen 1       

1. Auflage, Februar 1996

 

ARZNEIMITTELKOMMISSION DER DEUTSCHEN ÄRZTESCHAFT Prof. Dr. med. H. Ippen (v.i.S.d.P.),Prof. Dr. med. R. Lasek Postfach 410125 50861 Köln

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Grundsätze zum Abnehmen:

Unrealistische Ziel begünstigen den Rückfall in alte Gewohnheiten. Auch wenn nicht das Idealgewicht erreicht wird, ist eine deutliche Gewichtsabnahme bei Übergewicht eine gute Leistung, mit erhebliche positiven Effekten für die Gesundheit und das Selbstbewusstsein. Alle Diäten, die wenig Kalorien enthalten führen zur Gewichtsabnahme, unabhängig von der Zusammensetzung der Ernährung. 1,400–1,500 kcal/Tag sind für die meisten Menschen eine adäquate Diät zu Abnehmen.  Bei einer mäßigen Verminderung des Nahrungsfettes um 20-30% entstehen selten Mangelerscheinungen. Oft entsteht dadurch alleine eine ausreichende Verminderung der Kalorienzufuhr, dies ist aber nicht immer der Fall und hängt davon ab wie viel insgesamt gegessen wird. Bei Verminderung des Nahrungsfettes um 20-30%  sinkt der Cholesterinspiegel, der Plasma Triglyceridspiegel und das Verhältnis von HDL zum Gesamt- Cholesterin normalisiert sich oft. Es gibt keine Diät, die optimal den Hunger vermindert. Die Langzeiterfolge einer Diät hängen mehr von psychologischen Faktoren ab, als von der Art der Diät. Diäten mit sehr niedrigem Fettanteil können zu einer zu geringen Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen, Vitamin E, Vitamin B12, und Zink führen. Diäten mit hohem Fettanteil sind gesundheitlich riskant. Die Hilfe eines Verhaltenstherapeuten und eine ärztliche Überwachung sind für Menschen mit einem BMI über 29 beim Abnehmen zu empfehlen.

Neben Fett müssen auch die Kohlehydrate berücksichtigt werden.

Das Stichwort bei der Auswahl der Kohlehydrate heißt nach neueren Untersuchungen Glykämischer Index

Erstmals wurde vor 2 Jahren ein Index publiziert, der den relativen glykämischen Effekt von kohlehydratreichen Lebensmitteln in einer Austauschtabelle von damals 51 Lebensmitteln darstellte. Pro Gramm Kohlehydrate verursachen bestimmte Lebensmittel einen höheren Anstieg der Blutzuckerkonzentration direkt nach dem Essen und 2 Stunden nach dem Essen (hoher glykämischer Index) als andere Lebensmittel mit niedrigerem glykämischem Index (GI). Der glykämische Index gilt damit als eine inzwischen allgemein anerkannte, zuverlässige, physiologisch basierte Klassifikation von Lebensmitteln nach dem relativen glykämischen Effekt. Der GI ist definiert als der Anstieg der Glukoseantwortkurve (real wird nach der Fläche unter der Kurve berechnet) nach dem Konsum von 50 g verfügbarer Kohlehydrate eines Testlebensmittels geteilt durch den Anstieg nach dem Konsum eines Referenzlebensmittels (meist Weißbrot oder Glukose).  Der GL eines Lebensmittels oder einer Mahlzeit, Diät,  wird dann berechnet in dem man den GI mit der Menge der Kohlehydrate die gegessen werden multipliziert. Nach dem Konsum von Lebensmitteln mit hohem GI tritt deutlich schneller Hunger auf, es wird schneller wieder gegessen, schneller auch zuviel gegessen.  Der Konsum von Lebensmitteln mit niedrigem GI erleichtert die Gewichtsabnahme. Der GI ist für die Diäteinstellung des Diabetikers wichtig. Die aktuelle internationale Klassifikation findet sich in: Foster-Powell K, Holt SHA, Brand-Miller JC. International table of glycemic index and glycemic load values: 2002. Am J Clin Nutr. 2002;76:5-56. (zumindest aktuell 11.8.03 Volltext frei).
 

 

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung fasst die Grundsätze für eine vollwertige Kost in 10 einfachen Regeln zusammen:

  1. Vielseitig, aber nicht zuviel
  2. Weniger Fett und fettreiche Lebensmittel
  3. Würzig, aber nicht salzig
  4. Wenig Süßes
  5. Mehr Vollkornprodukte
  6. Reichlich Gemüse, Kartoffeln und Obst
  7. Weniger tierisches Eiweiß
  8. Trinken mit Verstand
  9. Öfter kleine Mahlzeiten
  10. Schmackhaft und nährstoffschonend zubereiten

 

Richtwerte für die Energiezufuhr Erwachsener mit leichter körperlicher Tätigkeit:

Alter Jahre)

Männer

Frauen

Männer

Frauen

kJ/Tag

kcal/Tag

19 bis 24

11,0

9,0

2600

2200

25 bis 49

10,0

8,5

2400

2000

50 bis 64

9,0

7,5

2200

1800

65 und älter

8,0

7,0

1900

1700

 

Mittelschwerarbeiter: 2,5 MJ (600 kcal) Schwerarbeiter: 5,0 MJ (1200 kcal) Schwerstarbeiter: 6,7 MJ (1600 kcal)AN02494_.wmf (3694 Byte)

Kilojoul

kj

Kilokalorien

kcal

1

0,24
4,2 1
378
90
2100 500
2520 600
3360 800

4200

1000
5040 1200
5460 1300
5880 1400
6300 1500
8000 1900

Alleine über Sport und Bewegung abzunehmen ist schwierig, um überhaupt messbar an Gewicht abzunehmen, sind täglich mindestens 20 Minuten Bewegung ohne Unterbrechung von mittlerer Intensität erforderlich. allerdings erleichtert Bewegung das abnehmen erheblich und wirkt auch einem Teil der Risikofaktoren der Fettsucht entgegen.  Dunn AL, Marcus BH, Kampert JB, et al.Comparison of lifestyle and structured interventions to increase physical activity and cardiorespiratory fitness: a randomized trial.JAMA.1999;281:327-334.ABSTRACT    |  FULL TEXT  |  PDF    |  MEDLINE

Ballaststoffe helfen die Insulinüberproduktion zu reduzieren und führen so zu verminderter Gewichtszunahme, geringerem Diabetesrisiko und geringerem allgemeinen Risiko für Herzkreislaufkrankheiten.Dietary Fiber, Weight Gain, and Cardiovascular Disease Risk Factors in Young AdultsDavid S. Ludwig; Mark A. Pereira; Candyce H. Kroenke; Joan E. Hilner; Linda Van Horn; Martha L. Slattery; David R. Jacobs, JrABSTRACT    |   FULL TEXT  |    PDF

Eine Verhaltenstherapie hilft durchzuhalten. Vieles kann man schon alleine erreichen.  Regeln die helfen, dass Abnehmen erfolgreich sein kann.

  1. Wissen ist die Grundlage einer Verhaltensänderung. Ausreichende gute Information über die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Übergewicht und über gesunde Ernährung allgemein sind Vorraussetzung für gesundes Abnehmen. Wissen motiviert. Es ist notwendig, sich immer wieder bewusst zu machen, welche Wertvorstellungen, Denkmuster und Erwartungen zur Gewichtszunahme geführt haben und einer dauerhaften Gewichtsabnahme im Wege stehen. Nicht selten haben solche Denkmuster eine Familientradition.
  2. Von Anfang an sollte der Gewichtsverlauf schriftlich protokolliert werden. Tägliches Wiegen und Eintragen in eine Gewichtskurve gilt als sinnvoll. Ehrlichkeit gegenüber sich selbst auch bei kleinen Rückfällen ist die Grundlage des Erfolgs. Geben Sie nach einem kleinen Rückfall und nach einem vorübergehenden Anstieg der Gewichtskurve nicht auf. Zu Beginn sinkt das Gewicht schneller als nach den ersten Wochen. Die Gewichtsabnahme in den ersten Wochen ist allerdings auch die am wenigsten reelle, sie hängt oft mit dem Wasserverlust zusammen. Die langsame Gewichtsabnahme in den späteren Wochen ist dauerhafter. Ausnahme von der Wiegeempfehlung sind Kinder. Bei Kindern im Wachstumsalter ist in der Regel nicht die Gewichtsabnahme sondern das Hineinwachsen ins Normalgewicht das Ziel. 
  3. In einem Esstagebuch lässt sich festhalten wo die Essgewohnheiten problematisch sind. Psychologische Auslöser, falsche Gewohnheiten, lassen sich damit aufspüren. Dem Mythos, "außer ein paar Salatblättern habe ich nichts gegessen", lässt sich so entgegen wirken. Der Zusammenhang zwischen Kalorienaufnahme und Gewichtsverlauf wird dem Betroffenen deutlich.
  4. Abnehmen fängt beim Einkaufen an. Hungriges Einkaufen fördert den Kauf hochkalorischer Lebensmittel im Überfluss. Strukturierte Ess- und Einkaufspläne helfen schon bei der Vorratshaltung vorzubeugen. Ähnlich wichtig ist wie die Lebensmittel zu hause aufbewahrt werden. Die Schokolade ständig vor Augen und griffbereit ist eine anstrengende Versuchung, der man schlecht widerstehen kann. Kaufen Sie sich Snacks die wenig Fett und Kalorien enthalten.
  5. Ein Wechsel der Aufbewahrungsorte für die kleinen Sünden zwischendurch hilft das Naschen zumindest bewusst zu machen.
  6. Essen Sie mehr Obst und Gemüse statt fettreichen und zuckerhaltigen Lebensmitteln. 
  7. Auch bei "gesunder Ernährung" kommt es dennoch auf die Menge an. Auch zuviel Kohlehydrate machen dick. Besonders Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index können die Gewichtszunahme begünstigen und sollten ebenso wie Fett gemieden werden.
  8. Langsames Essen führt zu mehr Genuss und zu Sättigung bei geringerer Kalorienaufnahme. Essen sollte bewusst stattfinden, nicht neben dem Zeitungslesen und Fernsehen,
  9. Essen Sie mit der Familie.
  10. Trinken Sie Wasser zum Essen.
  11. Problemesser müssen andere Problemlösestrategien erlernen, Frustesser andere Strategien zur Bewältigung oder Vermeidung von Frust. Hier ist oft die Unterstützung eines Psychotherapeuten sinnvoll. 
  12. Lernen Sie sich mit etwas anderem als mit Essen zu belohnen.
  13. Wenn Essen sehr an die Beziehung gebunden ist und Essen möglicherweise sogar die einzige Gemeinsamkeit ist, kann auch eine Paarberatung von Anfang an sinnvoll sein. Abnehmen kann sonst zum Scheitern der Beziehung führen. Partner sollten die Gewichtsabnahme immer unterstützen. Wenn Partner selbst übergewichtig sind, sollten sie nach Möglichkeit gleichzeitig ihre Ernährung umstellen. Auch gegenüber Kindern muss das Problem erklärt werden, auch dann wenn sie noch nicht betroffen sind.
  14. Erfolg bei der Gewichtsabnahme sollte man für sich selbst belohnen. Auch Partner sollten in die Belohnung für den Erfolg einbezogen werden. Zu Zeitpunkt der Ernährungsumstellung sollte man seine Kontakt nicht reduzieren sondern intensivieren. Ähnliches gilt für Freizeitaktivitäten allgemein und besonders für Bewegung.
  15. Bewegung sollte Spaß machen und kein Muss sein. Überlegen Sie sich auch welche Wege sie besser zu Fuß/Fahrrad als mit dem Auto zurücklegen können.
  16. Ohne zusätzliche regelmäßige Bewegung kann das Gewicht meist nicht gehalten werden. Nach der anstrengenden Anfangsphase macht die Kombination von Abnehmen und  Sport auch mehr Spaß.
  17. Abnehmen verbessert das Selbstbewusstsein und Wohlbefinden. Ein Erfolg stellt sich also schnell ein und ist nicht nur auf den großen gesundheitlichen Profit beschränkt.

 

Übergewicht ist die wichtigste Diabetesursache bei Erwachsenen

Insulin reguliert fast alle Aspekt in der Biologie der Fettzellen. Adipozyten sind die insulinsensibelsten Zellen überhaupt. Insulin führt dazu, dass Adipozyten Triglyzeride einlagern. Verantwortlich sind verschiedene Mechanismen, einschließlich der Förderung der Differenzierung von Präadipozyten zu Adipozyten, in reifen Adipozyten stimuliert es den Glukosetransport und die Triglyzeridsynthese (Lipogenese), und hemmt die Lipolyse. Insulin verbessert auch die Aufnahme von Fettsäuren aus zirkulierenden Lipoproteinen in die Adipozyten  in dem es die Lipoproteinlipase aktiviert.  Typ 2 Diabetes macht 95% aller Diabeteserkrankungen aus, hier besteht kein Insulinmangel, sondern ein vermindertes Ansprechen der Körperzellen auf Insulin ("Insulinresistenz"). Insulinresistenz meint in der Regel die Resistenz gegen die Wirkung von Insulin auf die Glukoseaufnahme, -verstoffwechselung und -speicherung. Insulinresistenz bei Fettsüchtigen mit Typ 2 Diabetes zeigt sich in einem verminderten Insulin-stimulierten Glukosetransport -stoffwechsel in den Adipozyten und den Skelettmuskeln, sowie einer Verminderten Suppression der Glukoseausschüttung der Leber. Insulin vermindert den Blutzucker u.a. dadurch, dass es die Glukoseproduktion in der Leber hemmt und zu einer vermehrten Glukoseaufnahme in die Muskeln und das Fettgewebe führt. Dieser Effekt ist bei schlanken Menschen deutlich größer als die Aufnahme von Glukose in das Fettgewebe. Übergewicht an sich spielt bei der Entstehung der Gefäßkomplikationen beim Diabetes eine wesentliche Rolle. Bagg et al. Die Erblichkeit ist deutlich höher als beim Typ 1 Konkordanz für eineiige Zwillinge beim Typ 2 Diabetes 50-90%. Er beginnt meist schleichend im mittleren und höheren Erwachsenenalter, selten aber auch bei Kindern. Betroffene sind meist übergewichtig, die Insulinausschüttung ist dabei subnormal bis hoch, qualitativ aber immer gestört es besteht eine Insulinresistenz. Als "Metabolisch-vaskuläres Syndrom" bezeichnet man dabei das verschlechterte Ansprechen auf das körpereigene Insulin und die laborchemisch nachweisbare vermehrte Insulin-Ausschüttung. Wesentlicher Risikofaktor ist  neben Bewegungsmangel die Bauchfettvermehrung, zeitgleich kommt es zu einer Erhöhung der Blut-Fettwerte, des Blutdrucks und damit auch zu einer frühzeitigen Arteriosklerose-Entwicklung. Besonders abdominelle (Bauch-) Fettsucht ist die wesentliche Ursache des Diabetes Typ 2, bereits mit geringem Gewichtsverlust können sich manchmal die Blutzuckerwerte bessern, wenn an den meisten Tagen der Woche wenigstens 20-30 Minuten eine moderate körperliche Aktivität ausgeführt wird, bessert dies meist zusätzlich bei beginnendem Typ 2 Diabetes den Stoffwechsel. Sport und Gewichtreduktion gelten deshalb als bei Diagnosestellung sehr effektive Behandlungen. In der Nachkriegszeit gab es kaum Fälle von Diabetes Typ 2, es handelt sich also um eine Wohlstandserkrankung. Alter Body Mass Index, Hüftumfang, Bluthochdruck, Ausmaß der körperlichen Bewegung, Konsum von Obst und Gemüse, zeigen sehr zuverlässig das Risiko dieser Erkrankung an.  Jaana Lindström   Entsprechende Verhaltensänderungen werden bisher zuwenig konsequent gefördert.  Eine beeinträchtigte Glukosetoleranz findet sich bei 25% der übergewichtigen Kinder zwischen 4 und 10 Jahren und bei 21% der übergewichtigen Jugendlichen, ein latenter Diabetes bereits bei 4% der übergewichtigen Jugendlichen. Bei 8,4 der 55-74-Jährigen ist ein Diabetes mellitus bekannt,  8,2 Prozent der 55 bis 74Jährigen leiden an einem Diabetes mellitus, ohne dass dieser zuvor bekannt gewesen wäre. "Die Rate der nicht entdeckten Erkrankungen ist damit in dieser Altersgruppe ebenso hoch wie die Rate der bekannten Diabetiker", dies ist das Ergebnis des so genannten KORA Survey 2000 (Cooperative Health Research in the Region of Augsburg durch Deutschen Diabetes-Forschungsinstituts (DDFI) und des GSF-Forschungsinstitutes für Umwelt und Gesundheit in der Region Augsburg). In der Erhebung wurde bei einer repräsentativen Stichprobe von 1.300 Einwohnern im Raum Augsburg im Alter zwischen 55 und 74 Jahren nach einem bisher unentdeckten Typ 2-Diabetes gefahndet. Das Ergebnis: 8,4 Prozent der Studienteilnehmer wussten, dass sie Diabetiker sind. Ebenso hoch aber war mit 8,2 Prozent die Zahl derjeniger, die ebenfalls eine diabetische Stoffwechsellage aufwiesen, dies jedoch nicht wussten. Insgesamt ist also in dieser Altersgruppe nach dem Survey von 17% Diabetikern auszugehen. Männer waren dabei deutlich häufiger betroffen als Frauen und das  vor allem in der Gruppe der 55 bis 60Jährigen. Als weitere Risikofaktoren waren im Survey Bluthochdruck sowie Fettstoffwechselstörungen bei den Betroffenen ebenso häufig, wie bei Patienten mit bekanntem Diabetes. Weitere 7% hatten abnorme Nüchtern-Blutzuckerwerte und bei rund 16 % der Studienteilnehmer zeigten sich im oralen Glukosetoleranztest Auffälligkeiten im Sinne einer gestörten Glukosetoleranz. Bei 6% dieser Gruppe muss pro Jahr mit der Entwicklung eine Diabetes gerechnet werden. Insgesamt wiesen somit nur etwa 60 Prozent der 55 bis 74 Jährigen einen normalen Zuckerstoffwechsel auf". Verglichen mit den Ergebnissen anderer europäischer Studien scheint die Diabeteshäufigkeit in Deutschland damit zu den höchsten in Europa zu zählen.  In den USA geht man davon aus, dass 12 Millionen übergewichtete Bürger zwischen 45 und 74 Jahren hochgradig gefährdet sind und dringend an Vorbeugungsprogrammen teilnehmen sollten. Stephanie M. Benjamin2003Wer unter Übergewicht, Bluthochdruck, zu hohen Blutfettwerten und/oder einer familiären Diabetes- Belastung leidet sollte sicherheitshalber seinen Blutzucker testen lassen.  Studien zeigen, dass der Typ 2 Diabetes oft durch Änderung des Lebensstils vermeidbar ist. Dies gilt auch noch wenn bereits latent eine diabetische Stoffwechsellage vorhanden ist. Alleine eine Reduktion des Körpergewichtes um 4kg reduziert das Diabetesrisiko innerhalb eines Jahres um 58%. 16 Wochen angeleitetes körperliches Training reduzierte in einer Studie das HBA1c von 8.7 ± 0.3 auf 7.6 ± 0.2%) und steigerte die Mukelglykogenspeicher (von 60.3 ± 3.9 auf 79.1 ± 5.0 mmol Glucose/kg Muskel), und reduzierte die Dosis von verschriebenen Diabetesmedikamenten um 72% bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe. Der systolische Blutdruck sank durch Training in den 16 Wochen (–9.7 ± 1.6 vs. +7.7 ± 1.9 mmHg), die Stammfettmasse nahm ab (-0.7 ± 0.1 vs. +0.8 ± 0.1 kg; P = 0.01–0.05). (Carmen Castaneda et al.) Bewegung lohnt sich auch dann, wenn sie nicht zur Gewichtsabnahme führt. Glen E. Duncan 2003 Die Erblichkeit ist bei dieser Form ausgeprägter als beim Typ 1. Entsprechend des Einflusses von Ess- und Bewegungsgewohnheiten sind bei dieser Form auch die Ehegatten überdurchschnittlich gefährdet, da sie häufig die selben Verhaltensmerkmale zeigen (Khan 2003) Symptome können sich beim Typ 2 manchmal erst spät bemerkbar machen, mit dem Nachteil, dass manchmal bei Entdeckung bereits Spätkomplikationen vorhanden sind. Eine Polyneuropathie oder Augenschäden können daher durchaus auch einmal die ersten Hinweise auf die Erkrankung sein.  Müdigkeit, vermehrtes Wasserlassen, Durst, Neigung zu Entzündungen, Juckreiz, und eine unbeabsichtigte Gewichts-Abnahme zeigen auch hier an, dass die Erkrankung bereits ausgebrochen ist. Eine Insulintherapie ist meist erst nach jahrelangem Verlauf (nach 15 bis 20 Jahren) der Erkrankung mit Nachlassen der Insulinsekretion erforderlich. Übergewicht an sich spielt bei der Entstehung der Gefäßkomplikationen beim Diabetes eine wesentliche Rolle. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass auch die Abwesenheit von Fettgewebe eine Insulinresistenz bedingen kann. Fettzellen haben auch im Zuckerstoffwechsel eine komplexe Funktion. Mit ihrer Funktion als endokrine Drüse nehmen die Fettzellen Einfluss auf viele Organe einschließlich des Gehirns. Vermindert Fruchtzucker das Diabetesrisiko??? Fruktose wird im Vergleich zu Glukose (Traubenzucker) in der Leber bevorzugt zu Lipid verarbeitet. Fruktosekonsum induziert eine Insulinresistenz, eine beeinträchtigte Glukosetoleranz, eine Hyperinsulinämie, eine Hypertriacylglycerolämia, und  Bluthochdruck im Tiermodell. Die Daten bei Menschen sind nicht eindeutig, Fruchtzucker scheint aber gegenüber Traubenzucker keinen wesentlichen Vorteil zu haben.  American Journal of Clinical Nutrition, Vol. 76, No. 5, 911-922, November 2002, Vollkornprodukte verbessern hingegen die Glukosetoleranz.
 

Bauchfettsucht und Übergewicht beeinflussen den Verlauf der Makuladegeneration ungünstig. Makuladegenerationen sind die häufigste Ursache der Erblindung im Alter. Bevorzugt sind dabei die Stellen des schärfsten Sehens am Augenhintergrund betroffen. JM. Seddon; 2003;121:785-792. ABSTRACT
 

 

Nebenwirkungen einer Gewichtsreduktion nach den Leitlinien der Deutschen Adipositas-Gesellschaft
Blutdruckabfall, Nervosität, Frieren und Frösteln, reversibler Haarausfall, Anstieg der Harnsäure und des Kreatinins bei unzureichender Flüssigkeitszufuhr, Eiweißmangel bei ungenügender und biologisch minderwertiger Eiweißzufuhr. Defizite an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen können bei ungenügender Zufuhr auftreten und müssen durch zusätzliche Substitution ausgeglichen werden. Bei reduzierter bzw. fehlender Ballaststoffzufuhr kann es zu Verstopfung  kommen. Auf Verschiebungen der Menstruation ist deshalb zu achten, weil die Ovulation nicht zu berechnen ist und das Schwangerschaftsrisiko ansteigt. Die Wirkung von Medikamenten kann unter Gewichtsreduktion verstärkt sein. Anwendung und Dosierung von Medikamenten müssen deshalb bei Gewichtsreduktion durch den verschreibenden Arzt überprüft werden.

 

Operative Eingriffe zur Verminderung des Übergewichtes nehmen in den Medien einen großen Stellenwert ein. Durchgeführt werden: Magenband (8,9%), distaler Magenbypass (20%) und Roux-Y-Operation (61,2%). Bisher handelt es sich nach den Ergebnissen von Studien eher um Verzweiflungstaten. Auch wenn manche Menschen optisch von solchen Eingriffen profitieren, überwiegen bisher die gesundheitlichen Risiken. Man geht davon aus, dass solche Eingriff in diesem Jahr in den USA etwa 130 000 x durchgeführt werden. Eine Steigerung auf das 10 fache in den letzten 7 Jahren. Nach aktuellen Studien lag die Sterberate im ersten Jahr nach den Eingriffen durchschnittlich bei 4,6% bei Männern bei 7,5% bei den über 65 jährigen bei 11,1%.  Ausgewertet wurden dabei die Daten von 16 155 Patienten, die sich solchen bariatrischen Eingriffen in den USA unterzogen. Auch ohne Berücksichtigung der Operationskosten verursachen die Patienten in den ersten 3 Jahren nach der Operation etwa 4x höhere Gesundheitskosten als in den 3 Jahren vor der Operation (Daten von 60 077 Patienten), überwiegend bedingt durch die Komplikationen. Die Indikation zu solchen Eingriffen muss also gut abgewogen werden, zuerst müssen wirklich alle anderen Möglichkeiten konsequent ausgeschöpft worden sein. Jeder Übergewichtige sollte vor einer solchen Operation gut über die hohen Risiken aufgeklärt werden und wissen, dass insgesamt ein Profit für die Gesundheit weiter fraglich ist. Es lohnt sich auch nach der Erfahrung des Operateurs zu fragen, unerfahrene Operateure haben bis zu 60% höhere Risiken. David R. Flum, et al., Early Mortality Among Medicare Beneficiaries Undergoing Bariatric Surgical Procedures JAMA. 2005;294:1903-1908

 

 

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Adipositas ( Fettleibigkeit)

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IDDK Weight Information Network- USA Food and Nutrition Information Center - USA International Dietary Guidelines International Network of Food Data Systems Project - United Nations National Heart, Lung, and Blood Institute - USA (mit den Guidelines zu Aidpositas 256 Seiten Download des aktuellen Standes der Wissenschaft),  International Journal of Obesity   Shape Up America - USA  The Endocrine Society Australian Society for the Study of Obesity American Heart Association International Diabetes Federation International Obesity Task Force W.H.O. International Committee of Dietetic Associations British Dietetic Association American Dietetic Association Mayo Clinic Diet Center American Society of Bariatric Physicians  Informationen des Herstellers von Xenical (Fettaufnahmehemmer).

Siehe auch:

 

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Gegen Bauchansatz helfen die Online- Trainingseinheiten des Magazins "Fit for Fun" http://www.fitforfun.de/bauchweg und die Tipps der Waschbrettbauchseite http://www.geocities.com/pipeline/dropzone/5146 . Die Fitnessübungen unter http://aignes.com/fitness turnen Surfer direkt vor dem PC nach.Wie viele Pfunde purzeln müssen, findet der Kalorienrechner der Zeitschrift "Freundin" heraus. http://www.freundin.com/PFD/PFDK/PFDKK/pfdkk.htm Den persönlichen Energiebedarf errechnet http://www.uni-hohenheim.de/wwwin140/info/energie.html   PC Arbeiter laden sich unter www.bildschirmschoner.de/bss/fContentDBSS0007.htm den Fitness-Bildschirmschoner der BKK herunter

Anorexia Nervosa (mentalhealth.com)deutschen Forschungsinitiative Eßstörungen und der Kinder und Jugendpsychiatrie Leipzig. Eating Disorders Hungry Hearts: If looks could kill! Notes on group psychotherapy for eating disorders Mental Health InfoSource Resources Serotonin and Eating Disorders  
Bulimie Bulimia nervosa ( menthalhealth.com) deutschen Forschungsinitiative Eßstörungen und der Kinder und Jugendpsychiatrie Leipzig. Eating Disorders Hungry Hearts: If looks could kill! Notes on group psychotherapy for eating disorders Mental Health InfoSource Resources Serotonin and Eating Disorders  
Cholesterin cholesterol management (Laborwerte eingeben und Behandlungsempfehlung ausdrucken für Ärzte gedacht
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Zum einen gibt es nicht überall solche Leitlinien, zum anderen werden diese mir nicht immer sofort bekannt. Manche Leitlinien sind lange nicht aktualisiert worden und von neuerer Literatur überholt, bzw, ergänzungsbedürftig.  Wenn möglich sind im Text Links zu solchen Leitlinien eingebaut. Auch Leitlinien sind nur Orientierungen, sie schließen nicht aus, dass generell oder im Einzelfall Fehler enthalten sind oder diese im Einzelfall nicht anwendbar sind. Ziel der Darstellung ist hier definitiv nicht, mich als Experten für irgendeines der in der Homepage dargestellten Krankheitsbilder auszuweisen. Ich gehe davon aus, dass alle vergleichbaren Fachärzte für Neurologie, Psychotherapeutische Medizin und Psychiatrie ihre Patienten sorgfältig und genau so gut wie ich behandeln. Sollten Sie über eine Suchmaschine direkt auf diese Seite gekommen sein, werden Sie gebeten auch die Hauptseite aufzusuchen. Dort finden Sie einen Link zu den zuständigen Ärztekammern. 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