Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

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Verwöhnung ist in mancher Hinsicht genauso gefährlich wie Misshandlung und Vernachlässigung.

Wie immer im Leben ist die vernünftige Mitte und die Berechenbarkeit gefragt. Nur weil man die Strenge der Eltern und Großeltern ablehnt sollte man nicht in das Gegenteil verfallen, der Schaden könnte noch größer sein.

Auch die beste Erziehung bietet keine 100%ige Gewähr für ein gesundes, zufriedenes und erfolgreiches Kind. Kinder tragen mit zunehmendem Alter auch zunehmend Verantwortung für sich selbst. Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten, muss früh gelernt werden, ein Prozess den man steuern kann, Kindern aber nicht abnehmen kann. Ab der Pubertät wird der Einfluß der Gleichaltrigen größer, als der der Eltern. Je Partnerschaftlicher das Verhältnis um so eher bleibt dann auch noch ein sinnvoller elterlicher Einfluss als Korrektiv. Erziehung braucht Glaubwürdigkeit, Verständnis und Konsequenz. Verwöhnt wird in der Erziehung durch Verhalten und durch Rahmenbedingungen, welche im wirklichen Leben zum Scheitern oder zum Konflikt führen. Verwöhnung kann die ersehnte Anerkennung unmöglich machen, Lob, wohlwollendes Begleiten verlieren bei zielloser Verwöhnung ihren Wert.

Verwöhnung, Vernachlässigung und Sadismus sind mit einer erfolgreichen Erziehung nicht vereinbar. Familien- und Partnerstress machen es besonders schwer, den Gefahren der Verwöhnung zu begegnen: Bei so viel Trauer, Unglück und Verlust liegt Verwöhnung als Schmerzpflaster nahe. Unwissenheit und Konfliktunfähigkeit der Eltern können ebenso Motive der  Verwöhnung sein. Übermäßige Versorgung mit immer neuen Spielsachen, völliger Verzicht auf Verpflichtungen, ständiges Nachgeben bei jedem neuen Trend, erleichtert kurzfristig die Situation, langfristig werden die Forderungen größer und immer schwerer zu befriedigen. Eine häufige Form der Verwöhnung ist der Verzicht darauf, dem Kind Grenzen zu setzen. Verwöhnung soll  häufig Zuneigung zeigen, kann aber wirkliche Gefühle nicht ersetzen, die mit Verwöhnung erreichte Harmonie bleibt so brüchig wie eine solche auf Grundlage einer Bestechung.  Auch in der Beziehung zu Kindern gilt eine ausgewogene Balance von Geben und Nehmen als stabilisierend. Eltern können mit Verwöhnung kurzfristig Konflikten und Tränen ausweichen, langfristig werden Konflikte damit immer schwerer lösbar. Verwöhnung ist manchmal der scheinbar bequemste Weg für alle. Eltern wie andere Erzieher müssen für ihre Kinder berechenbar sein. Verzweiflung gehört zum Elterndasein. Elternsein ist eine mühsame Bastelei. Am wenigsten berechenbar ist eine Wankelpädagogik mit einem Wechsel zwischen: Mal Laisser- faire, mal extrem autoritär. Eltern sollten ehrlich, offen und neugierig sein, sich nicht als rechthaberische Überflieger gebärden. Kinder müssen von ihren Eltern auch lernen können mit Fehlern umzugehen, wenn Eltern keine Fehler machen können sie hier auch kein Vorbild sein. Schuldgefühle sind die schlechtesten Erzieher. Fehler in der Erziehung gehören dazu, schließlich gibt es keine universal gültige Gebrauchsanweisung. Fehler machen Eltern menschlich, und ermöglichen den Kindern über ihre Eltern hinaus zu wachsen (so sie eingestanden werden). Kinder dürfen und müssen auch in Bereichen besser sein als ihre Eltern sonst können sie kein Selbstwertgefühl entwickeln. Der Ehrgeiz fehlerfrei zu erziehen ist eine Illusion. Genormte Gebrauchsanweisungen für die Erziehung gibt es nicht.  Perfektionismus in der Erziehung schadet.  Lob und Positive Verstärker werden oft vergessen. Sie sollten ehrlich sein und eine reale Grundlage haben. Das sinnvolle Maß an  Zuwendung sollte an der Entwicklung eines Kindes und Jugendlichen orientiert sein. Maßgeblich ist die Beachtung seiner Entwicklungsschritte, Erwartungen, Möglichkeiten und Grenzen. Eine gesunde Haltung ist dabei wohlwollend und ermutigend, auf Selbstvertrauen und Eigenverantwortung gerichtet. Fehlverhalten bedarf der möglichst umgehenden Korrektur und der Klärung unter Achtung der Persönlichkeit des Kindes.  Entwicklung lebt von Bedürfnisspannungen, Pole von Trauer und Freude, Angst und Sicherheit gehören selbstverständlich dazu. Sie bilden den Motor und die Motivation für Weiterentwicklung, wo Bedürfnisse vorzeitig befriedigt werden, fehlt die Tiefe im Erleben und die Chance für Entwicklung. Auch durch noch so unermüdliche Anstrengung lässt keine dauerhafter Glückzustand erreichen,  unangenehme Emotionen haben im bewältigbaren Rahmen die Funktion Motivation für Weiterentwicklung zu sein. Bei Bedürfnisbefriedigung ohne Einsatz von Arbeit und Energie, schleifen sich Reize ab, bei immer seichterer Emotion werden die Ansprüche immer größer. Der Verwöhnte will immer mehr und ist immer schlechter zufrieden zu stellen. Delikatessen werden fade und wertlos, immer schnellere Autos werden langweilig, jeder Luxus verliert bei Gewöhnung seinen Reiz, Steigerungen sind aber selten unbegrenzt möglich. .Der Traum vom Schlaraffenland, in dem die gebratenen Tauben direkt vom Baum in den Mund fallen, würde so er wahr würde schnell zu Langeweile, Frustration,  Krankheit und Tod führen. Die Schwierigkeiten des  Lebens dürfen auch Kindern nicht vorenthalten werden, wer die gefährlichen oder anstrengenden Seiten der Realität verleugnet, ist deshalb noch längst nicht vor ihnen sicher.  Eine Abflachung der Gefühlswelt kann ebenso Folge der Verwöhnung sein, wie eine innere Verrohung, es muss dann immer etwas ganz besonderes passieren, damit sich überhaupt etwas im Gefühlsleben tut.  Der Charakter wächst mit der Notwendigkeit sich mit der Realität auseinandersetzen zu müssen, wird dies nicht gelernt, können Arbeitsstörungen und ein destruktives Verhalten die Folgen sein.
Verwöhnung orientiert sich weniger an der Entwicklungsschritten des Kindes als an den Bedürfnissen des "Verwöhners". Verwöhnung macht abhängig, bereitet nicht auf die Stresssituationen des Lebens vor und kann deshalb Hilfsbedürftigkeit, Depression und Ängste im späteren Leben begünstigen.  Das beseitigen jeglicher Hürden, übertriebene Geschenke, und Inkonsequenz schaden der Entwicklung einer selbstbewußten Person und fördern Abhängigkeit nicht nur vom "Verwöhner". Wer in einer "konfliktfreien" Welt aufwächst, ist für die Konflikte, die ihn als Erwachsenen erwarten nicht vorbereitet. Erfolgsgefühle sollten auch bei Kindern an Leistung (im weitesten Sinn) gebunden sein, "ohne Fleiß kein Preis", ist ein sinnvolleres Motto als, "du bekommst alles was du willst". Verwöhnung macht passiv, verwöhnte Menschen lernen nicht für sich selbst zu sorgen. Versorgtwerden ist im Leben nur dort sinnvoll, wo der Betroffenen nicht für sich selbst sorgen kann. Alles andere zementiert große Ansprüche, macht kraftlos, ängstlich und unmotiviert. Eigenverantwortung, Selbstbewusstsein und Verantwortungsbewusstsein auch gegenüber anderen, sind auch heute noch Tugenden,  gelernt werden sie, in dem man lernt Grenzen und Frustration zu ertragen. Erst dadurch kann man sich zu einem autonomen und eigenständigen Menschen entwickeln. Frustrationen gehören auch im kindlichen Alltag zum Leben, mit diesen umzugehen und Strategien zu erlernen sie selbst zu bewältigen gehört ebenso zu den selbstverständlichen Kulturfertigkeiten wie Lesen und Schreiben. Auch die Fähigkeit sich selbst zu beruhigen muss erlernt werden. Wer beides nicht erlernt läuft Gefahr,  bei einer Nichterfüllung von Wünschen gegenüber anderen aggressiv-fordernd zu reagieren. Zuverlässigkeit, Freundschaft und andere in Gruppen überlebensnotwendige Tugenden lassen sich nur mit der Fähigkeit auf Verzicht erreichen. Das Vermitteln von echten Werten und das Fördern der Autonomie lassen sich mit Verwöhnung nicht erreichen. Ausdauer und Durchhaltevermögen müssen ebenso geübt werden wie andere Fertigkeiten. Das Wartenkönnen auf die Erfüllung eine Bedürfnisses, oder dessen Verschiebung oder Abänderung ist Grundbedingung für friedliches Zusammenleben. Wo diese Geduld fehlt entsteht Angst und Aggressivität. Anspruchsverwöhnung zerstört soziale Bezüge und die Umwelt. Eigenverantwortung ist Bedingung für Kreativität. Auch wenn unsere Gesellschaft Konsumverhalten wünscht, so stößt doch jeder Geldbeutel schnell an seine Grenzen, wenn die Ansprüche vor der dafür erbrachten Leistung erfüllt werden sollen. Anstrengung kann auch lustvoll sein, dies gilt für erfüllende Arbeit, ebenso wie für Freizeitaktivitäten. Jeder Sport kann auch dann lustvoll sein, wenn keine Belohnung danach winkt, Anstrengung kann also auch direkt mit Lust und Freude verknüpft sein. Mit eine Bedingung ist hier die erlernte und geförderte eigene Motivation. Die Trennung von Arbeit als unangenehme Anstrengung und Konsum als Lust ist künstlich und dem Menschen und seiner Entwicklung nicht förderlich. Lust ohne Anstrengung führt zu Langeweile, Aggression, Selbstzerstörung.  Verwöhnen sollte zu einem besonderen Anlass ein Geschenk oder eine Belohung sein können, so dieser besondere Anlass endlich ist, ist der Genuss deutlich größer und der Schaden klein. Wirklicher Genuss hat immer einen zeitlichen Rahmen und einen umschriebenen Kontext, Verwöhnung verlässt diesen Kontext und wirkt damit wie eine Droge, sie kann auch in Verhaltenstörungen und Sucht münden.
 

 

Regeln Verhandeln
  • Sollten (in Abhängigkeit vom Alter) ausgehandelt  werden. Dies ist nicht gleichbedeutend mit zerreden und ewigem Herumargumentieren.

  • Erkennbar sinnvoll sein

  • Langfristige Vorteile versprechen

  • Nicht autoritär sein.

  • Kinder können meist selbst Vorschläge für Regelungen machen.

  • Verhandeln stärkt das kindliche Selbstbewusstsein.

  • Das eigene Selbstbewusstsein wächst, Kinder lernen auch zu ihren Eltern „das will ich nicht“ zu sagen.

  • Selbstbewusste Kinder neigen weniger zu Suchtverhalten und Kriminalität. Werden auch seltener Opfer.

  • Unsere moderne Gesellschaft erfordert Dialogbereitschaft, Kompromissbereitschaft, motivierte Mitarbeit.

  • Eltern haben keine totale Verantwortung für ihre Kinder, die Kinder haben auch eine. Nicht alles ist pädagogisch machbar.

 

 

Verwöhnung ist  Die Folgen von Verwöhnung
  • Liebe mit materieller Verwöhnung zu verwechseln

  • Kindern jede Schwierigkeit und jedes Problem aus dem Weg zu räumen

  • Jeden Schritt des Kindes mit dem Handy zu verfolgen und zu kontrollieren.

  • Überbehütung, z.B.: das Kind regelmäßig zur Schule fahren, alle Gefahren von ihm fernhalten

  • Verzärtelung eine Form der Erziehung bei der sich Eltern bemühen dem Kind die Härte der Realität zu ersparen.

  • Frustration völlig zu beseitigen

  • Bei Problemen in der Schule hat von vornherein das Kind Recht. Verwöhnende Eltern interessieren sich nicht dafür, objektiv die Sachlage zu klären.

  • Verwöhnung verleugnet den Austausch

  • Verwöhnung läßt sich nicht beliebig aufrechterhalten. (was kommt nach dem Porsche zum Abitur?)

  • Jede Verwöhnung führt irgendwann zu einer Traumatisierung. Jede Traumatisierung weckt Verwöhnungsbedürfnisse.

  • Keine Leistungsanforderungen stellen und statt dessen unablässig die Großartigkeit des Kindes bejubeln. Im Gegensatz dazu: Lob für tatsächliche Leistung lässt sich auch später berechenbar reproduzieren.

  • Freiraum sich selbständig mit Problemen zu beschäftigen und Lösungen zu finden fehlt. Überbehütung und Verwöhnung reduzieren die Lebenskompetenz und das Selbstbewußtsein.

  • Die Realitätsorientierung geht verloren, im späteren Leben bekommen Kinder nicht immer was sie wollen. 

  • Das Kind wird später Frustrationen untrainiert zum Opfer fallen. Schmerzen sind auch in unserer  heutigen Welt Bestandteil des Lebens, ohne die Übung damit zurecht zu kommen, reagieren wir als Erwachsene schneller mit einer Depression auf die Unwägbarkeiten des Lebens.

  •  Ein derart verwöhntes Kind wird später immer bei anderen, und nie bei sich selbst den Fehler suchen. 

  • Es wird verleugnet, dass jede Beziehung auf einem Austausch beruht. In der Verwöhnung herrscht die Phantasie, dass einer alles kriegt und der andere gar keine eigenen Bedürfnisse hat. 

  • Beim Verwöhnten wird das Selbstgefühl geschädigt. Er bleibt von der Zufuhr von außen abhängig.  

  • Überbehütete Kinder können mit passivem Rückzug und Mutlosigkeit oder aber mit Motzigkeit, Wut, Rebellion reagieren.

  • Traumatisierte haben das Gefühl, vom Leben benachteiligt zu sein, und sie wollen, dass das Schicksal verwöhnend ist. Es entsteht eine hilflose Opferhaltung, die eigenen Geschicke werden nicht mehr selbst in die Hand genommen.

  • Eine solche Gefolgschaft läßt sich im Leben später kaum finden. Der Jubel der Eltern wird mit zunehmendem Alter des Kindes immer unglaubwürdiger.  

  • Verwöhnte Schüler verweigern sich oft in der Schule, weil ihnen jede Form von Leistungsanforderung ein Greuel ist. Zu Hause wird ihnen ja nichts abverlangt. Gelegentlich tyrannisieren sie sogar leistungsstarke Mitschüler nach dem Motto: „ Du hebst hier das Niveau, wir haben den Stress mit dem Lehrer. Wenn du dich nicht zurückhältst, kriegst du Schwierigkeiten.

Die Zeit 30. April 2001 (S C H U L E  &  F A M I L I E Die Elternkatastrophe Von Susanne Gaschke) definiert in einem Leitartikel Verwahrlosung als "Erziehungsverweigerung".

"Dabei handelt es sich nicht bloß um sozial Benachteiligte; Erziehungsverweigerung findet sich ebenso unter viel beschäftigten Akademikern. Die Gründe für die wachsende Gleichgültigkeit sind vielfältig: Im Westen speist sie sich aus falsch verstandenen Restbeständen der antiautoritären Ideologie (die heute freilich nur noch Bequemlichkeit maskiert) und einem über Jahrzehnte eingeübten Selbstverwirklichungsritual. Im Osten beanspruchte der Staat ohnehin das Monopol auf die Erziehung und gewöhnte die Eltern an den pädagogischen Volldienstleister. Alle, die Schulkinder haben, kennen Vertreter der verantwortungslosen Minderheit von Elternversammlungen: Wenn deren Kind keine Hausaufgaben macht, muss sich der Lehrer einsetzen. Wenn es andere Kinder schlägt, ist es provoziert worden. Wenn die Noten absacken, wird erst der Nachhilfelehrer, dann der Anwalt mobilisiert. Wenn der Urlaub sich nicht anders buchen lässt, fangen die Ferien eben eine Woche früher an. Solche Erziehungs-"Berechtigten" lassen sich nur Rechte, aber keine Pflichten zurechnen. Die Mehrheit der Eltern muss sich gegen diese Unbekümmertheit zur Wehr setzen. Die Frage, wie weit man eine der privatesten Angelegenheiten, die Kindererziehung, an den Staat delegieren kann, gehört an jeden Elternstammtisch, auf jedes bildungspolitische Podium. Es ist kein Angriff auf die Menschenrechte, wenn man Eltern auch am Ende eines Arbeitstages Zuwendung zu ihren Kindern abverlangt, die über das Aushändigen der Fernbedienung hinausgeht."

Der Lehrervarband: http://www.lehrerverband.de  (Deutscher Lehrerverband (DL) - Burbacher Straße 8 - 53129 Bonn)

"Nach den Vorstellungen des Lehrerverbandes, der dazu jetzt eine Denkschrift veröffentlicht hat, müsse jede Bildungsoffensive in der Kinderstube beginnen. Die meisten Eltern erzögen ihre Kinder auch immer noch verantwortungsbewusst und konsequent. Aber ihr Anteil schrumpfe. Wenn aber die Zahl der Eltern, die ureigene Aufgaben an die Schule delegierten oder die aus Gründen der Bequemlichkeit auf erzieherische Einflussnahme verzichteten, immer größer werde, dann habe die Schule keine Chance, die Bildungsqualität zu verbessern. Es sei für die Lehrerschaft etwa ein Horror zu erleben, wenn manche Eltern sogar zehn und mehr schriftliche Mahnungen der Schule abschüttelten und ihre Kinder tags darauf wieder ohne erledigte Mathematik- oder Englischaufgabe in die Schule kämen.Konkret fordert der Verband die Eltern auf, dass sie ihre Kinder zu festen Lern- und Arbeitsgewohnheiten führen sollten. Zudem sei darauf zu achten, dass die Schule bei den Kindern Priorität vor Freizeit- oder Jobinteressen habe. Außerdem müssten Eltern darauf Wert legen, dass die Kinder eine sinnvolle Ernährung hätten. Wichtig ist den Lehrern darüber hinaus, dass sich Elternhaus und Schule als Partner in der Erziehung verstünden und sich beide im Rahmen einer solchen Erziehungspartnerschaft ehrlich klarmachten, wer was zu machen habe und wer was besser könne. Unter anderem heiße das: Eltern dürften der Schule keine Aufgaben zuweisen, die sie nicht leisten könne. Partnerschaftlich zu kooperieren heiße ferner: Substanzlose Schuldzuweisungen müssten unterbleiben. Eltern sollten vielmehr schulische Hinweise bzw. Entscheidungen ernst nehmen und nicht ohne Grund in Zweifel ziehen..........".

 

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