Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

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Glossar Psychiatrie / Psychosomatik / Psychotherapie / Neurologie / Neuropsychologie
 

Affekt

oft im engen Sinn verwendet als besonders intensiver emotionaler Zustand. Im weiteren Sinn synonym mit Emotion. Ein beobachtbares Verhaltensmuster als Ausdruck eines subjektiv empfundenen Gefühlszustandes (Emotion). Geläufige Beispiele für Affekt sind Angst, Furcht, Ärger, Traurigkeit, Freude und Wut. Im Gegensatz zur Stimmung die als ausgedehnteres und überdauernderes emotionales ,,Klima" angesehen wird, bedeuten Affekte eher fluktuierende Änderungen des emotionalen ,,Wetters". Unter Affekt verstehen manche Autoren die körperlichen Reaktionen ohne bewusste Repräsentanz und Erleben derselben. Sie können ohne Beteiligung höherer Zentren des Zentralnervensystems im wesentlichen in den Hirnarealen ablaufen, die man das limbische System nennt, d.h. eine Beteiligung höherer kognitiver Funktionen ist für ihre Auslösung nicht notwendig. So haben auch schwer geistig Behinderte oder schwer Demenzkranke die körperlichen Korrelate von Affekten.

Die an Mimik, Gestik und Lautäußerungen sichtbare Komponente des Affektes nennt man Affektausdruck, der für den Kommunikationspartner als Hinweis auf den Affekt des Gegenübers dient und in der Kommunikation  schnelle Reaktionen auf das Befinden es anderen ermöglicht. Affekte sind damit Teil einer jeden Kommunikation und werden wechselseitig von den Kommunikationspartnern nicht nur gelesen, sondern auch angepasst und auch beim Gegenüber auch unbewusst gesteuert (Affektinduktionen),. Affekte sind flexibel und können schnell in Anpassung an den Austausch wechseln und prägen dabei auch Inhalt und Ergebnis des Austausches zwischen Kommunikationspartnern. Affekte werden dabei im Rahmen der Kommunikation von den Partnern aufeinander abgestimmt. Auch Säuglinge haben bereits einen Affektausdruck, grundlegende Affekte wie  Furcht, Ärger, Trauer, Ãœberraschung, Verachtung, Freude und Wut sind in allen Kulturen ähnlich. Da diese Affekte auch bei Tieren zu beobachten sind, werden sie auch Primäraffekte genannt. Dies bedeutet, dass wir den Ausdruck solcher Affekte auch bei Menschen aus anderen Kulturen mit sehr hoher Treffsicherheit identifizieren können. In kollektivistischen Kulturen- in denen die Bedürfnisse der Gruppe vor den individuellen Bedürfnissen im Vordergrund stehen,- sind negative Affekte durch die Gruppennormen allerdings stärker reglementiert. Menschen in kollektivistischen Kulturen meiden deshalb solche negativen Affektausdrücke um in der Gruppe keine Unzufriedenheit oder Dissonanz zu erzeugen. Die autonomen Reaktionen (wie Anstieg des Pulses, Hauttemperatur, Schweißneigung, ..) hingegen scheinen nicht kulturspezifisch zu sein.  In allen Kulturen hängt aber das Wohlbefinden und die Wahrscheinlichkeit, dass positive Affekte auftreten bei den meisten Menschen auch entscheidend davon ab, ob wir den Eindruck haben, dass wir prosozial sind, d.h. ob wir in der Lage sind unseren sozialen Verpflichtungen nachzukommen.

Affekte helfen Situationen zu bewerten, neben dem Erleben des Gefühls rufen sie einen bestimmten Erregungszustand hervor. Dies gilt auch für gut schauspielerisch dargestellte Affekte beim Schauspieler. Dieser Erregungszustand stellt auch die Energie und Handlungsbereitschaft für eine Reaktion auf die Situation bereit. Das Erleben eines Affektes ist neben der physiologischen Erregung (siehe unter Vegetatives Nervensystem) auch von der bewussten Bewertung der Situation abhängig, in die Vorerfahrungen und bewusste Entscheidungen eingehen. Die physiologische Erregung kann auch fehl interpretiert werden, so dass es sein kann, dass wir unsere eigenen Gefühle und die des Gegenübers falsch deuten.  Erst durch die Kombination kognitiver Prozesse und physiologischer Erregung bestimmt die eigene Wahrnehmung und Deutung eines eigenen Affektes. Erst hieraus leiten sich dann Handlungen ab. Nicht immer gelingt diese eindeutige Zuordnung, Gefühle die wir nicht einordnen können, verunsichern uns. Solche Verunsicherungen können anzeigen, dass in einer Situation tatsächlich etwas nicht stimmt, und wir uns nicht entscheiden können.   Solche Verunsicherungen können wenn sie anhaltend sind auch Hinweis auf eine psychische Störung sein. Affekte sind auf der anderen Seite die tragende Säule der Motivation. Hier kommt es aber auf das Maß und die Aufgabe an. Einfache Aufgaben werden bei etwas erhöhter physiologischer Erregung besser bewältigt, wenn es zuviel physiologische Erregung wird, wird die Leistung auch bei einfachen Aufgaben wieder schlechter. Bei komplexen Aufgaben spielt die physiologische Erregung im Rahmen von Affekten eine geringere Rolle.

Aus evolutionärer Perspektive sind Gefühle nicht dazu da, uns glücklich zu machen oder ethische Ziele zu befördern, sondern weil sie unsere Vorfahren dazu veranlassten, Dinge zu tun, die ihrem Schutz, ihrem Überleben und letztlich ihrer Fortpflanzung dienten: zur rechten Zeit zu fliehen, anzugreifen, sexuell aktiv zu werden, die rechte Nahrung zu suchen und vieles mehr. Das Affektverhalten von ganzen Völkern ist möglicherweise von deren spezifischer Evolution geprägt. Eine größere Angstbereitschaft in nördlicheren Ländern wird so darauf zurückgeführt, dass dort ängstliche die sich größere Vorräte anlegten besser für das Überleben im kalten Winter gerüstet waren. (Dietrich Klusmann Warum gibt es Gefühle? Eine Einführung in die Evolutionspsychologie)

Emotionen lassen sich formal nach ihrer Intensität unterscheiden: a) eigentliche, intentionale Gefühle, die auf Objekte oder Personen gerichtet sind; b) Stimmungen, z.B. Depressionen, die wenig intentional über das ganze Erleben ausgebreitet sind; c) Affekte, die rasch entstehen, heftig verlaufen, gewöhnlich schnell abklingen und meist durch Eindrücke und Anlässe ausgelöst werden, die in gefährdender oder fördernder Weise die persönlichen Interessen und Bedürfnisse berühren (etwa Wut, Schreck, Entsetzen, Entzücken).

Durch Beobachtungen physiologischer Begleiterscheinungen emotionaler Zustände und Prozesse lassen sich die Emotionen hinsichtlich drei Grundqualitäten einteilen: 1. Die Lust-Unlust-Qualität, 2. die Erregungs-Hemmungs-Qualität als Ausdruck der Intensität und 3. die Spannungs-Lösungs-Qualität als Ausdruck des zeitlichen Aspekts. Die neuere Erforschung der Emotionalität verfolgt hauptsächlich zwei Ziele, einmal die Fortsetzung der Suche nach den Dimensionen (Qualitäten) der Emotionalität wie Lust-Unlust, Annäherungs-Meidung (Appetenz-Aversion), Aktivität-Passivität und verschiedenen Dimensionen hinsichtlich sozialer Bezüge wie Dominanz-Unterwerfung und Feindlichkeit-Freundlichkeit, zum anderen den Nachweis unspezifischer physiologischer Begleitvorgänge emotionalen Verhaltens.

Inzwischen gilt als sicher belegt, dass die Amygdala sowohl bei Tieren als auch beim Menschen eine wichtige Rolle bei der Etablierung emotional bedeutsamer Assoziationen spielt. Es wird vermutet, dass diese Assoziationsbildung zum großen Teil ´implizit´ abläuft, d.h. dem Bewusstsein nicht zugänglich sein muss. Aber auch beim expliziten, also bewussten Erkennen und Erinnern von emotional relevanten Stimuli spielt die Amygdala eine Rolle. So werden in der Literatur Patienten mit selektiver Amygdala-Läsion beschrieben, die emotionale Gesichtsausdrücke nicht mehr richtig interpretieren können oder Geschichten mit emotionalem Bedeutungsgehalt schlechter erinnern als Kontrollpersonen. Hirnuntersuchungen mit Magnetstimulation haben ergeben, dass in den beiden Hirnhälften unterschiedliche Emotionen aktivierbar sind. Die Stimulation der links vorne gelegenen Hirnrinde scheint eher negative Emotionen zu provozieren, während rechts vorne eher positive Gefühle, wie Fröhlichkeit, auszulösen sind. Dies stimmt mit klinischen Beobachtungen überein, wonach eine linkshemisphärisch ausgeprägte multiple Sklerose oder Durchblutungsstörungen der linken Hirnhälfte häufiger mit Depressionen einhergeht als rechtsseitige Affektionen. In Theorien und Forschungsansätzen zu Emotionen wird davon ausgegangen, dass das Erleben, der Ausdruck und die Regulation von Emotionen kulturellen Normen unterliegen, etwa in Form von ´Display rules´ (Ekman & Friesen) oder ´Feeling rules´ (Hochschild). Emotionen werden durch besondere neuronale Schaltkreise im Gehirn kontrolliert. Da sie bewusst erlebt werden, enthalten sie eindeutig ein kognitives Element, an dem höchstwahrscheinlich die Großhirnrinde beteiligt ist. Gleichzeitig werden Emotionen aber auch von autonomen, endokrinen und motorischen Reaktionen begleitet, für die subcortikale Teile des Nervensystems zuständig sind; so kommen der Amygdala (siehe oben), in der auch cholinerge Neurotransmitter gefunden wurden, dabei besonders wichtige Aufgaben zu. Des weiteren sind der Hypothalamus und der Hirnstamm beteiligt. Die meisten sensorischen Informationen gelangen aus den primären sensorischen Feldern des Cortex und/oder den sensorischen Kernen des Thalamus über einen bestimmten Nervenkernanteil in die Amygdala. Von dort fließt die Information weiter in den Nucleus centralis der Amygdala. Dieser projiziert einerseits in Regionen des Hypothalamus und des Hirnstammes, welche die autonomen Reaktionen auf Reize mit emotionaler Komponente regulieren (Blutdruck, Atmung, Schreckhaftigkeit etc.). Andererseits projiziert er über den Nucleus basalis Meynert in die cortikalen Assoziationsfelder, z.B. in den Gyrus cinguli, ein Teil des Limbischen Systems, welcher eine wichtige Funktion für die bewusste Wahrnehmung von Emotionen ausübt. Nebenbei sei bemerkt, dass der Nucleus centralis der Amygdala auch bei der Regulation der Wachheit eine bedeutende Rolle spielt. So nimmt man an, dass Veränderungen des Wachheitsgrades durch Projektionen des Nucleus centralis zum Nucleus basalis Meynert vermittelt werden. Kandel et al. (1995) beobachteten, dass Läsionen der Amygdala das Gedächtnis für emotional bedeutsame Sinnesreize blockieren. Mishkin & Appenzeller (1990) vermuten, dass Sinneserlebnisse ihre Gefühlsbedeutung über die Amygdala beziehen. Des weiteren soll die Amygdala die Mitgestaltung der Gefühle an der Wahrnehmung und Speicherung von Gedächtnisinhalten ermöglichen. Die Autoren halten die Amygdala – mit ihrem Vermögen zwischen Sinnen und Gefühlen zu vermitteln – für eine der Strukturen, welche die Aufmerksamkeit auf Reize mit gefühlsmäßiger Bedeutung wie ein Filter einschränken.

  • Gefühl der Gefühllosigkeit: Empfinden die Gefühle sind abgestorben, Verlust der gefühlsmäßigen Mitschwingungsfähigkeit, Gemütsleere
  •  abgestumpft: Die Intensität des emotionalen Ausdrucks ist stark vermindert.- eingeschränkt oder eingeengt (auch affektarm) : Bandbreite und Intensität des emotionalen Ausdrucks sind leicht herabgesetzt.
  • Affektstarr: Verminderung der affektiven Modulationsfahigkeit. Der Patient verharrt ohne Modulation, Schwingungen in bestimmten Stimmungen oder Affekten, unabhängig von der äußeren Situation, z. B. in gereizter Gehässigkeit, misstrauischer Ablehnung, depressiver Erstarrung.
  • ratlos: Der Kranke findet sich nicht mehr zurecht, mit sich selbst, seiner Situation, in seiner Umgebung - flach: Merkmale des affektiven Ausdrucks fehlen ganz oder beinahe ganz.
  • Affektverflachung: ein wesentliches Negativsymptom der Schizophrenie, ist die Unfähigkeit, Emotionen zu erleben oder auszudrücken. Sie manifestiert sich durch die Armut an expressiven Gesten, einen sich nicht ändernden Gesichtsausdruck, ein Fehlen an melodischen Veränderungen beim Sprechen, verminderte spontane Bewegungen, wenig Augenkontakt, verlangsamte Sprache und verstärkte Latenz der Reaktionen. Wird auch als flacher Affekt bezeichnet.
  •  inadäquat:: Es besteht eine deutliche Diskrepanz zwischen affektivem Ausdruck und Inhalt von Rede und Vorstellungen.
  • labil: Abnorme Variabilität der Affekte mit wiederholten, schnellen und abrupten Wechseln im affektiven Ausdruck. Schneller Stimmungswechsel. Vergrößerung der affektiven Ablenkbarkeit, wobei die Affekte meist eine sehr kurze Dauer haben und vielfachen Schwankungen unterliegen bzw. in ihren ,, Vorzeichen" wechseln. Dies unter Berücksichtigung des landesüblichen Temperamentes
  • Affektinkontinent: Rasches Anspringen von allen Affekten, die nicht beherrscht werden können und manchmal eine übermäßige Stärke haben können.

 

   Siehe auch unter Ärger Affektisolierung Affektinkontinenz Erlernen einer Steuerung des Affektes,  Aggression Agitiertheit (Psychomotorisches Arousal), Amok Amygdala  Eifersucht  Emotionalität Emotionales Klima  Empathie Gefühl  Misstrauen Mitleid  Neid Wut
 

Quellen / Literatur:

Trieb und Affekttheorie Uni- Saarland

 

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