Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

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Glossar Psychiatrie / Psychosomatik / Psychotherapie / Neurologie / Neuropsychologie
 

Konzentrationsstörungen

unter Konzentration versteht man die selektive Aufmerksamkeit , die mit der fokussierten Aufmerksamkeit zusammenwirkt. Der Aufmerksamkeitsfokus muss dabei auf einen Punkt gerichtet werden und Störeinflüsse müssen von der zu beachtenden Reizkonfiguration abgeschirmt werden. Eine Konzentrationsstörung ist damit die Unfähigkeit zur Ausrichtung, Sammlung und Hinordnung auf einen Gegenstand oder die verminderte Fähigkeit, die Aufmerksamkeit ausdauernd einer Tätigkeit oder einem Thema zuzuwenden. Störung der Fähigkeit, ,,bei der Sache" zu bleiben, seine Aufmerksamkeit ausdauernd einer bestimmten Tätigkeit oder einem bestimmten Gegenstand zu widmen. Bei vielen Kranken ist die Konzentration schlechter als im gesunden Zustand. Das kann z.B. heißen, dass es ihnen schwer fällt, ein Buch zu lesen, obwohl sie das früher gerne und ohne große Anstrengung gemacht haben. Manchmal können sie sich auch nicht mehr richtig konzentrieren, wenn sie vor dem Fernseher sitzen oder Freunden zuzuhören. Hierbei spielt oft auch eine vermehrte Ablenkbarkeit eine Rolle. Manchmal kommt es vor, dass die Betroffenen bei einer Tätigkeit durch einen neuen Sinnesreiz (z. B. ein Geräusch wie Krach vor der Wohnung) stark gestört werden. Statt, wie sie das im gesunden Zustand problemlos gekonnt hätten, ihre Tätigkeit fortzuführen und z. B. das störende Geräusch gewissermaßen "auszublenden", werden sie abgelenkt und widmen nun ihre ganze Aufmerksamkeit diesem Geräusch. Vielen Kranken fällt es auch schwer, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, wenn mehrere Dinge gleichzeitig passieren. Konzentrationsstörungen können situationsabhängig sein und unterschiedlich schwer sein. Konzentrationsstörungen müssen von Auffassungsstörungen , Gedächtnisstörungen , oder Merkfähigkeitsstörungen abgegrenzt werden. Konzentrationsstörungen kommen im  als "Normalphänomen" bei Müdigkeit, Ãœberforderung und Stress oder bei Ängsten und Depressionen, Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndroms (AD/HS)..  vor, aber auch bei einer Vielzahl neurologischer Krankheiten (Delir,  Demenz Schlaganfall,.....)  und anderer psychischen Störungen vor.  Eine diagnostische Zuordnung zu einer Krankheit oder psychischen Störung ist entsprechend alleine auf Grundlage einer unterschiedlich ausgeprägten Konzentrationsstörungen nicht möglich.
 

 

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Dieser weiß in der Regel über die hier dargestellten Sachverhalte gut Bescheid und kann Ihren individuellen Fall und Ihre Beschwerden besser einordnen- was für einen bestimmten Patienten nützlich ist, kann einem anderen schaden.  Selbstverständlich gibt es zu den meisten Themen unterschiedliche Auffassungen. Soweit möglich wird hier dargestellt, woher die Informationen stammen. In den meisten Fällen mit einem entsprechenden Link (da diese oft ohne Ankündigung geändert werden, sind diese leider nicht immer aktuell zu halten). Leider ist die zitierte Literatur nicht immer kostenfrei zugänglich. Die Beschränkung auf kostenfrei zugängliche Literatur würde manches sehr oberflächlich lassen. In der Regel versuche ich mich in der Darstellung an deutschen oder internationalen Leitlinien der Fachgesellschaften und Metaanalysen der Literatur zu orientieren. Auch dies ist nicht überall möglich. Zum einen gibt es nicht überall solche Leitlinien, zum anderen werden diese mir nicht immer sofort bekannt. Manche Leitlinien sind lange nicht aktualisiert worden und von neuerer Literatur überholt, bzw, ergänzungsbedürftig.  Wenn möglich sind im Text Links zu solchen Leitlinien eingebaut. Auch Leitlinien sind nur Orientierungen, sie schließen nicht aus, dass generell oder im Einzelfall Fehler enthalten sind oder diese im Einzelfall nicht anwendbar sind. Ziel der Darstellung ist hier definitiv nicht, mich als Experten für irgendeines der in der Homepage dargestellten Krankheitsbilder auszuweisen. Ich gehe davon aus, dass alle vergleichbaren Fachärzte für Neurologie, Psychotherapeutische Medizin und Psychiatrie ihre Patienten sorgfältig und genau so gut wie ich behandeln. Sollten Sie über eine Suchmaschine direkt auf diese Seite gekommen sein, werden Sie gebeten auch die Hauptseite aufzusuchen. Dort finden Sie einen Link zu den zuständigen Ärztekammern. 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